Samstag, 7. Dezember 2013

Nelson Mandela ist tot

Kommunist und Terrorist Nelson Mandela ist tot.

Wie jetzt kein Freiheitsheld?

Welcher kommunistische Held, war jemals etwas anderes, als ein Psychopath?

Hier ein paar Links, die die kommunistische Geschichtsrevision gerade biegen:

The Mandela Monster
Donald Joy in Clash Daily
Nelson Mandela was a radical Marxist

Und im übrigen bin ich der Meinung, dass die sozialistische Bewegung zerstört werden muss! 


Donnerstag, 6. Juni 2013

NPD und LINKE machen "Solidarökonomie"

Parteien machen Programme, um potenziellen Wählern zu sagen, warum man sie wählen soll. Einem potenziellen Nichtwähler, wie ich es bin, sagen sie zudem, warum man eine Partei nicht wählen soll. Warum wähle ich beispielsweise die Linke nicht? Ganz einfach: 

Weil ich die NPD nie wählen würde. 

Wem sich diese negative Verbindung nicht sofort erschließt, weil bei ihm NPD und Linke eher als Gegensätze laufen, sollte zum nächsten Wahlsonntag mal die Parteiprogramme einschalten:

Entgegen der Vorstellung vom „freien Spiel der Kräfte“ eines vom Staat losgelösten Marktes, spricht sich die NPD für die aktive Gestaltung einer solidarischen Wirtschaftsordnung aus.

Die Linke will solidarische Ökonomie durch geeignete Rahmenbedingungen, regionale Wirtschaftspolitik und Existenzgründungshilfen fördern.

Im einzelnen:

NPD:
Die infrastrukturelle Grundversorgung und Daseinsvorsorge (z. B. Bahn, Post, Energie, Wasser) gehört in staatliche Hand.
Die Daseinsvorsorge, die gesellschaftliche Infrastruktur, die Finanzinstitutionen und die Energiewirtschaft gehören in öffentliche Hand und müssen demokratisch kontrolliert werden. Sie dürfen nicht nach dem Profitkalkül privater Unternehmen geführt werden.
Die Linke:

Die Dominanz der Finanzmärkte über die Volkswirtschaft und der Vorrang der Spekulation vor der Produktion sind zu brechen. Dafür ist u.a. ein Verbot von Hedge-Fonds (sog. Heuschrecken), hypothekenbesicherten Verbriefungen, der Gründung außerbilanzieller Zweckgesellschaften, „Leerverkäufen“ und des Einsatzes von Derivatennotwendig.
Wir fordern eine effektive Kontrolle und Regulierung des internationalen Kapitalverkehrs, ein Verbot hochspekulativer Investitionsvehikel, die die Stabilität des Finanzsystems und damit der gesamten Weltwirtschaft gefährden. Wir wollen spekulative Investmentvehikel wie Hedge-Fonds und Private-Equity-Gesellschaften die Geschäftstätigkeit in der Bundesrepublik verbieten.

Erklär mir mal jemand die Unterschiede, oder verträgt die linksfühlende Community noch eine letzte Hiobsbotschaft? 

Frau Klarsfeld ist als ehemalige Nazijägerin und aktuelle Präsidentschaftskandidatin der Linken kein wirkliches Gegenargument. Nichts gegen diese Stasi-Mitarbeiterin, aber sie ist hier nur Alibi gegen die historischen Verstrickungen einer totalitären Gemeinschaftsideologie. 

Leider ist Slavoj Žižek einer der Wenigen in der linken Poitikbühne, der mal bereit ist, gegen diese Ideologie aufzutreten:
"Wenn du sagst, weg mit den Bankern, ist dir bewusst, dass jeder Faschist genau dasselbe sagt?"

Was Žižek meint, kann man übrigens noch in einem anderen Parteiprogramm, das sich Mein Kampf nennt und von einem Hitler geschrieben wurde, nachlesen:

"Der Kampf gegen das internationale Finanz- und Leihkapital ist zum wichtigsten Programmpunkt des Kampfes der deutschen Nation um ihre wirtschaftliche Unabhängigkeit und Freiheit geworden."

Für die Wiederaufnahme der Solidarökonomie ist nunmehr die NPD zuständig, und sie folgt darin ziemlich der nationalsozialistischen Ideologie, wonach die

"Gesinnung, die das Interesse des eigenen Ich's zugunsten der Erhaltung der Gemeinschaft zurücktreten lässt, wirklich die erste Voraussetzung für jede wahrhaft menschliche Kultur" ist.

Eine weitere Gemeinsamkeit von NPD und Linke besteht allerdings auch darin, dass beide jede Absicht, ein rassistisches Programm zu verfolgen, weit von sich weisen. Nur fühlt sich dieses Abstreiten für mich ziemlich fragwürdig an, wenn beide Parteien ein psychotypologisches und machtgetriebenes Weltheilungsprogramm aus Gemeinschaft und Feindbildkultur beschwören.

Und im übrigen bin ich der Meinung, dass die sozialistische Bewegung zerstört werden muss!

Montag, 6. Mai 2013

Waren die Nazis links?


Ein Empören ging durch die deutsche Presselandschaft. Denn: Erika Steinbach hat was gesagt. Sie hat Unerhörtes behauptet, bzw. getwittert:
Die NAZIS waren eine linke Partei. Vergessen? NationalSOZIALISTISCHE deutsche ARBEITERPARTEI.
Insbesondere die Linkspartei reagierte umgehend: 
absolute frechheit! absurd! nix begriffen! ich glaub es hackt!, so Parteivize Halina Wazyniak ebenfalls via Twitter. Parteichef Klaus Ernst auf Facebook, Steinbach sei in Sachen Geschichtsrevisionismus eine Wiederholungstäterin. Es dürfe mit gutem Recht bezweifelt werden, ob sie (Steinbach) in die Reihe der Demokraten gehört. Außerdem wisse doch jeder, dass die Nazis keine Linken waren.

Das ist natürlich zuviel. Die Nazis links, das geht gar nicht. Das stimmt ja überhaupt nicht. Die Nazis SIND rechts und zwar eindeutig. Die Nazis definieren ja quasi das Rechts. Je rechter desto naziger.

Ist das so? Sind Nazis denn bloß rechts? Oder etwa doch auch links?

Die Nazis sind sowohl links als auch rechts. Rechts von der KPD nämlich, aber immer noch Links des demokratischen Spektrums, im Bezug auf die Sozialdemokratie.

Wieso ist das so, hört man dergleichen doch eigentlich nie, sondern allenfalls Gegenteiliges? Tatsächlich hört man ausschließlich Gegenteiliges und wenn jemand etwas anderes behauptet, wie jetzt Erika Steinbach, dann ist der Teufel los und das Unverständnis groß. Ich glaube auch, dass alle Empörten von Klaus Ernst & Co. nichts vorheucheln, sondern offensichtlich dieser eindeutigen Meinung sind. Ich selbst benutze für die nationalen Sozialisten weder die Etikette Links noch Rechts, sondern einfach Dunkellinke.

tagesschau.de:

Der hessische SPD-Politiker Rudolph sprach von einer “unglaublichen Entgleisung” und forderte eine Entschuldigung. Dass Steinbach als CDU-Bundestagsabgeordnete “derart abartigen Unsinn in die Welt setzt, ist nicht akzeptabel”. Er forderte, der Frankfurter CDU-Vorsitzende, Innenminister Boris Rhein (CDU), und die hessische CDU müssten sich umgehend von Steinbach und ihren “geschichtsverdrehenden Tweets” distanzieren.

Unglaublichen Entgleisung, abartiger Unsinn und geschichtsverdrehend etc. Ich frage mich wie jemand den Beruf des Politikers ausüben kann, aber das Kleine Einmaleins in Geschichte nicht beherrscht. Für den tagtäglich infiltrierten Bürger mag das zu verzeihen sein, aber ein Berufspolitiker?

vgl.: Warum hassen Linke

Die Definition der Nazis ist, wie Steinbach bereits in ihrem Tweet erklärt hatte, schon in der Namensgebung verankert. Sie nannten sich National-Sozialisten. Der Nationale Sozialismus war ein Konzept der kommunistischen Bewegung.

Und beides, das Nationale und das Soziale ist zutreffend, sowohl in ihrer realen Politik als auch ideologisch. Dass die Nazis heute als eindeutig rechts (richtigerweise sollte es rechtsradikal heißen) gelten, das liegt insbesondere an der seit den Achtundsechzigern gezielt suggestiven Informationspolitik. Jan Fleischhauer bringt es in seinem Buch Unter Linken treffsicher auf den Punkt. Sinngemäß:
Eine der größten Errungenschaften der Linken war, das Wort »Sozialismus« ohne Schaden aus dem Begriff »National-Sozialismus« hinüber zu retten.
Gehen wir einmal mehr in die Tiefe und zitieren den Publizisten Sebastian Haffner. Haffner, ein Linksliberaler, schreibt in seinem Werk Betrachtungen zu Hitler:

Wer mit Marx das entscheidende Merkmal des Sozialismus in der Sozialisierung von Produktionsmitteln sieht, wird diese sozialistische Seite des Nationalsozialismus natürlich ableugnen. Hitler hat keine Produktionsmittel sozialisiert, also war er kein Sozialist. Damit ist für den Marxisten alles erledigt. Aber Vorsicht! So einfach ist es nicht.
[…]
Eine große gesellschaftliche Veränderung gibt es, die Hitlers persönliches Werk war und die in der Bundesrepublik rückgängig gemacht worden ist und in der DDR beibehalten worden ist. Hitler selbst nannte sie die »Sozialisierung des Menschen«. »Was haben wir das nötig, die Sozialisierung der Banken und Fabriken«, sagte er zu Rauschning. »Wir sozialisieren die Menschen.«


An anderer Stelle beschreibt Haffner die politischen Gegner von Hitler:

Die einzigen innenpolitischen Gegner oder Konkurrenten, mit denen Hitler in den Jahren 1930-1934 ernsthaft zu rechnen und zeitweise zu kämpfen hatte, waren die Konservativen. Die Liberalen, Zentrumsleute und Sozialdemokraten haben ihm nie im geringsten zu schaffen gemacht, ebensowenig die Kommunisten. Und dabei blieb es auch in den Jahren seiner unumschränkten Macht nach 1934.

All jene, so Haffner, wären für Hitler mehr oder weniger ein Polizeiproblem gewesen.

Papen und Schleicher rührten sich noch einmal in der Krise des Sommers 1934 (Schleicher zahlte dafür mit seinem Leben), konservative Wehrmachtsgeneräle schmiedeten 1938 und 1939 Putschpläne, konservative Politiker wie Goerdeler und Popitz konspirierten während der ganzen Kriegszeit mit den verschiedensten Partnern aus Heer, Staat und Wirtschaft gegen Hitler, und 1944 hatte sich schließlich sogar eine Art großer Koalition politischer und militärischer konservativer Hitlergegner gebildet, die in dem Unternehmen des 20. Juli gipfelte.

So, und jetzt genau hingucken:

Immerhin: Es war die einzige Opposition, die ihm bis zum Schluss zu schaffen machte; die einzige, die eine, wenn auch geringe Chance hatte, ihn zu Fall zu bringen, und die wenigstens einmal auch den Versuch dazu machte. Und diese Opposition kam von rechts. Von ihr aus gesehen stand Hitler links. 
Das gibt zu denken! Hitler ist keineswegs so leicht als extrem rechts im politischen Spektrum einzuordnen, wie es viele Leute heute zu tun gewohnt sind. Er war natürlich kein Demokrat, aber er war ein Populist: ein Mann, der seine Macht auf Massen stützte, nicht auf Eliten - wie es nämlich Rechtsradikale (Monarchisten) pflegen zu tun; in gewissem Sinne ein zu absoluter Macht gelangter Volkstribun. Monarchisten können so nicht vorgehen, weil sie in ihrem Elitedenken die Volksmasse nicht benutzen können, wie es Sozialisten tun.

Hitlers wichtigstens Herrschaftsmittel war keine gegliederte Hierarchie, sondern ein chaotisches Bündel unkoordinierter, nur durch seine Person an der Spitze zusammengehaltener Massenorganoisationen. Alles eher »linke« als »rechte« Züge.

Offensichrtlich steht Hitler in der Reihe der Diktatoren des 20. Jahrhunderts irgendwo zwischen Mussolini und Stalin – und zwar, bei genauerem Hinsehen, näher bei Stalin.

Wenn nun die Linken, wie Steinbach zurück twitterte, "aus ihren Löchern gekrochen kommen", so zeigt das vor allem eines: Getroffene Hunde bellen.

Dabei ist Haffner nicht der einzige Historiker, der in diese Kerbe schlägt. Andere Autoren kommen zu ähnlichen Auffassungen. An dieser Stelle empfiehlt es sich, insbesondere die Publikationen von Götz Aly zu Rate zu ziehen. Hitlers Volksstaat und Unser Kampf 1968. Man staunt nicht schlecht.

Halten wir fest. Die Nazis waren in ihren Grundzügen links; sofern diese einfachen Koordinaten als Definition überhaupt Gültigkeit haben. Leider ist es mittlerweile so, dass allenthalben vom Kampf gegen Rechts (vgl.: Krampf gegen Rechts) oder Rock gegen Rechts (vgl.: Linke gegen Rechte - Die Linken sind Versager) schwadroniert wird und damit gleich alles vereinnahmt, was rechts der Merkel-CDU steht – wahrlich kein großes Kunststück. 
Diese Rhetorik will alle Nicht-Linke, ergo Liberale und Konservative mittels Nazikeule gleich mit entsorgen. Das ist nicht nur übelste Diffamierung, sondern auch Verharmlosung des tatsächlichen Übels unserer Geschichte, das der linken Nazis.

siehe dazu:
Nationaler Sozialismus

Und im übrigen bin ich der Meinung, dass die sozialistische Bewegung zerstört werden muss!