Samstag, 4. Juli 2015

Was macht Die Linke mit den Neonazis? 2. Teil

Erster Teil finden Sie hier.
Nur wenige Tage vorher, 2. August 2014, marschierte ein Parteimitglied der Die Linke, der besagten Kreisgruppe, bei einem Aufmarsch von Neonazis in Bad Nenndorf mit und hielt dort eine Rede über „nationalen Kommunismus“, als Vertreter der Die Linke. Siehe Video: 

Ihrer Nationalität nach, handelt es sich allerdings um eine Russin aus Moskau. Sie vertrat die Meinung, „dass der Kommunismus in Ländern wie Russland, China oder Nordkorea heute auf die jeweilige Nation bezogen sei und anders als in Deutschland nicht dazu missbraucht würde, dem eigenen Land zu schaden.“ Laut der Berichterstattung der NPD-Hamburg. Im Magazin Compact behauptete sie allerdings aus der Ukraine zu kommen.

Jaroslawa Puschyk ist der Name der Frau und warnte die deutschen vor der militärischen Präsenz in der Ukraine. Sie sagt eine gebürtige Ukrainerin zu sein, aber eine Pro-Russische Haltung zu vertreten.
video
Unsicherheit in der Sprache hin oder her und sie spricht schon ein allgemein verständliches Deutsch. Aber es ist auffällig, wie sie reagiert und rot wird, wenn sie sich verplappert und von Russland redet und den Fehler schnell vertuschen will. 


Dieser Vorfall, mit der mysteriösen Frau, sorgte dann doch für eine Reaktion der Die Linke. Matthias Lammerich, Kreisgeschäftsführer der Die Linke, sprach von einer Falschbehauptung, wobei er eben lediglich diese Behauptung aufstellte, mit der Drohung rechtliche Schritte einzuleiten, gegen jeden der die Russin in Kontakt zur Die Linke bringt und gegen das Video.
Das Interessante aber ist, wenn diese Person nichts mit der Die Linke zu tun hat, warum will die Linke die Rede dieser Person von Youtube entfernen lassen? Sollte es ihnen nicht egal sein, was eine Internationalistin sagt, die nichts mit Die Linke zu schaffen hat? Es ist die schiere Angst der Die Linke, die befürchtet, dass man ihre staatsfeindlichen und verräterischen Pläne offenlegen könnte. Es mag sein, das die Russin kein Parteimitglied der Die Linke ist, doch das sie nichts und in irgendeiner Weise mit der Partei zu tun habe, kann bezweifelt werden. Da bedient sich Die Linke dann auch gern der Justiz des so sehr verhassten Bürgerstaates, um jedem Kritiker Angst zu machen. Aufklärung und Richtigstellungen gibt es nicht, sondern nur Drohungen und Angriffe auf Leib und Leben. Bezüglich Simeth sagte er jedoch nichts Neues und war eine ausgebaute Version der ursprünglichen Stellungnahme von Kreissprecher und Kreistagsfraktionsvorsitzendem Jürgen Simeth. Die Linke ist nicht gewillt Probleme zu lösen, sondern verursacht diese. Weil sie blind der Moskauerpolitik von einer Querfront folgt, wie es die KPD vor 1933 tat.

Man vergleiche nur, wie Wortgetreu Die Linke den Verlautbarungen Putins folgt. Dieser fördert aber überall in Europa den Nationalismus. Die Linke betont jedoch Internationalisten zu sein. Die Front National von Marine Le Pen freute sich über eine 40 Millionen Euro Spende aus Moskau. Damit die Front National nicht die Wahl gewinne, schickte die Gegenseite aus Washington ihr altes Schlachtpferd Sarkozy ins Rennen als Konservativer, den sie früher schon mal als eine angeblichen Linken benutzten. Auch beim Verhalten des Westens in der Ukraine kann Kritik geübt werden, ich tue es deshalb nicht, weil es zur Genüge getan wird und insbesondere von der verlogenen und schizophrenen deutschen Linken, die meint derartige Bündnisse zu legitimieren, in dem man den Teufel mit dem Beelzebub austreibt.

Gleiches sehen wir in Griechenland. Zuerst redete Gregor Gysi zusammen mit Dirk Müller gegen jede Finanzierung des bereits in der Pleite befindlichen Griechenlands. Als dann die Kommunisten gewählt wurden, machte Gysi eine 180° Kehrtwende und redet dafür. Klar, er will, dass Deutschland den Kommunismus fördert. Hingegen Tsipras nimmt das aus Deutschland kommende Geld und kauft erstmal Waffen in Russland ein. Schon merkwürdig für einen NATO-Staat, dass er Waffen einführt die nicht dem NATO-Standard entsprechen. Weil die kommunistische Regierung natürlich gegen die Nato ist, wie auch Die Linke. Die Kommunisten der SYRIAZ hatten auch kein Problem, eine Koalition mit der Neo-Faschistischen ANEL einzugehen. Inzwischen hat man sich dazu durchgerungen, einfach zu ignorieren, das die Anel faschisten sind. Es ist die gewöhnliche Politik der Vogel Strauss: Die toten des Kommunismus haben nichts mit Kommunismus zu tun.

An Anfang war das noch etwas schwieriger zu rechtfertigen und man Widersprach sich innerhalb der Linkspartei. Fraktionsvize Sahra Wagenknecht sagte der Mitteldeutschen Zeitung, „offenbar gibt es keinen anderen Partner, mit dem SYRIZA ihre Kernforderungen hätten umsetzen können“. Wagenknecht sagte zudem gegenüber Spiegel online, die Unabhängigen Griechen seien „ganz sicher kein Front National, und deshalb sollte man hier auch nicht Äpfel mit Birnen vergleichen“. Tja, so einfach ist das mit der Koalition von Linken und Faschisten erklärt in der Partei Die Linke, die gemäß Wagenknecht, Gysi und Kipping auch kein Antisemitismusproblem hat. Kipping war noch dreister und sah bei den antisemitischen Ansichten der Anel „ein ganz klar antirassistisches Programm“ und relativierte die Anel zu „einer Art CSU“(Zeit Online).

So einfach ist es eben nicht! Die Moskau hörige Die Linke macht lediglich konsequent bei dem Plan mit, im Geheimen den extremen Nationalismus zu fördern, um eine Radikalisierung Europas herbeizuführen, die Unruhen und Aufstände herausbeschwören sollen.

Die erste Zelle in Deutschland“ feierte die Syriza auf ihrer Internetseite. Gemeint war damit die Gründung der Niederlassung der griechischen Chrysi Avgi (etwa: Morgenröte) Januar 2013 in Nürnberg. Die Freude der Syriza, die die griechische Organisation unterstützt, ist umsobefremdlicher, da es sich um Neo-Nazis handelt. Zwei Texte auf der Neonazi-Homepage sind unterschrieben mit „Lang lebe unser Führer Nikolaos Michaloliakos“. Michaloliakos bestrittden Holocaust und bezeichnete Hitler in einem Interview als eine „große Persönlichkeit des 20. Jahrhunderts“ (www.focus.de, 15.5.12).

Übersetzte Textpassagen aus der oben erwähnten Homepage: „Die erste Zelle in Deutschland bzw. in ganz Westeuropa (Überschrift, Red.). Heute Nachmittag, den 07/01/2013, in NÜRNBERG, in DEUTSCHLAND, wurde die erste Tagung der neugegründeten ersten Zelle der goldenen Morgenröte in Westeuropa, abgehalten. Die Auslandsgriechen antworten auf die dreckigen Hippies und das Regime der demokratischen Diktatur in unserer Heimat. (...) Wir erwarten das Trompetensignal unseres Führers, NIKOLAUS MICHALOLIAKOS, um uns wie ein gewaltiger Strom auf der ganzen Erde auszubreiten und den Endsieg zu erzielen.“
Wenn man man von Scheindemokratie oder Scheindemokratie sprechen würde, wäre dies eine Sache und eines Demokraten nicht unwert und würde gut die Sache damals in der DDR beschreiben, was Die Linke als Demokratie bezichtigt. Wenn aber jemand die Demokratie an sich für eine Diktatur hält, wird die Sache brenzlich. Und beschämend wenn so was von Griechen kommt.

Die Gruppe hat auch was zu Juden zu sagen: „Also, ihr Zinswucherer versteht endlich, dass unsere Wut nicht mehr zurückgehalten werden kann. Meine Herren, Euer Ende ist so nah, dass ihr es schon spürt.“


Ein Link namens "whitewomenfront" auf der Homepage ist bebildert mit einer steinschleuderbewaffneten Frau und einem Keltenkreuz. Folgt man diesem Link, gelangt man über einen weiteren Link u.a. zu NSDAP-Texten, Hakenkreuzen usw.
Der pro-russische Rechtsterrorist Alexandr Sachartschenko 
(2. v. l.) und die Delegation der Linkspartei: Wolfgang Gehrcke 
(3. v. l.) und Andrej Hunko (4.), Donezk, 16. Februar 2015.

Zwei Wochen nachdem (Februar 2015) der Anführer der pro-russischen Rechtsterroristen-Organisation „Donezker Volksrepublik“ (DVR) Aleksandr Sachartschenko erklärte, dass die Ukraine von „elenden Juden“ regiert würde, besuchte eine Delegation der deutschen Partei Die Linke den Urheber dieser antisemitischen Verhöhnung und brachte „humanitäre Hilfe“ mit.
Zu den bisherigen ausländischen Besuchern des Neo-Nazi Sachartschenko zählen Vertreter faschistischer Organisationen aus Europa die alle Verbindungen zur Linkspartei unterhalten.
Der DVR-Terrorist Alexandr Sachartschenko und Fabrice Beaur von der neofaschistischen Parti communautaire national-européen, 1. November 2014, Donezk.
Der DVR-Terrorist Alexandr Sachartschenko und der polnische Rechtsaußen-Politiker Mateusz Piskorski, 1. November 2014, Donezk.
In die Ostukraine reisten Wolfgang Gehrcke und Andrej Hunko illegal ein. Aus Deutschland flogen sie zunächst zum Moskauer Flughafen Scheremetjewo und dann weiter in die russische Stadt Rostow am Don. Von dort reisten sie in die Ukraine – an einem Abschnitt der ukrainisch-russischen Grenze, der nicht von den ukrainischen Behörden kontrolliert wird. Folglich bereisten sie die Ukraine ohne dabei eine ukrainische Grenzkontrolle zu passieren, was eine Ordnungswidrigkeit darstellt (unbefugter Grenzübertritt). Keine international anerkannte Organisation (die OSZE oder das Rote Kreuz) konnte den Inhalt der vermeintlichen „humanitären Hilfe“ der Linkspartei überprüfen.

Ursprünglich reisten sie mit einem weiteren Linkspartei-Mitglied Julis Zukowski-Krebs, der ebenfalls die ukrainische Grenze illegal übertreten sollte, dann jedoch nach eigenen Angaben von einem Hund attackiert wurde und nicht in die Ukraine fuhr.

Die illegale Einreise in die Ukraine und das Foto, das die Vertreter der Linkspartei mit dem Rechtsterroristen Sachartschenko machten, suggerieren eine relativ klare politische Botschaft: Die Linke akzeptiert weder die territoriale Integrität, noch die Gesetze oder die Souveränität der Ukraine. Und hällt Bündnisse mit Neonazis und Judenhassern für eine legitime Politik. Mit ihrer Einreise in die Ukraine über Rostow folgten Gehrcke und Hunko außerdem der Route der russischen Truppen, die weiterhin in die Ostukraine eindringen, um die DVR-Terroristen bei ihrer Besetzung einzelner Gebiete zu unterstützen.

Das ist nicht das erste Mal, dass Die Linke mit pro-russischen Rechtsextremen und Putins rechtsautoritärem Regime kooperiert. Im März 2014 bereisten Hikmat Al-Sabty, Torsten Koplin (Ex Stasi-Miarbeiter), Piotr Luczak und Monika Merk von der Links-Partei gemeinsam mit dem deutschen Rechtsaußen-Aktivisten und Russia Today-Star Manuel Ochsenreiter die Autonome Republik Krim – damals von russischen Truppen besetzt – als „Wahlbeobachter“ des Putin-Referendums über den Status der Krim, nach welchem die ukrainische Region unter Missachtung aller internationaler Normen von Russland annektiert wurde.

Dabei ist daran zu erinnern, dass die „Wahlbeobachter“ des Krim-„Referendums“ damals von zwei Organisationen eingeladen wurden: vom Eurasischen Observatorium für Demokratie und Wahlen (EODE) und dem Europäischen Zentrum für geopolitische Analyse (ECGA). Leiter des EODE ist Luc Michel, der zum einen ein belgischer Faschist ist, aber auch Chef der „national-bolschewistischen“ Parti Communautaire National-européen. Das ECGA wird geleitet von dem polnischen Rechtsaußen-Aktivisten Mateusz Piskorski, einem früheren Mitglied der heidnischen Neonazi-Gruppe „Niklot“ sowie der rechtspopulistischen Samooborona-Partei, der außerdem Gründungsmitglied der „national-bolschewistischen“ Zmiana-Partei ist. Die Aktivitäten des EODE und des ECGA werden zum größten Teil von Moskau finanziert.

Einer der Direktoren des ECGA war Piotr Luczak von der Links-Partei, der dann 2011-2012 seinen eigenen Zweig der ECGA in Deutschland gründete: das Europäische Zentrum für Geopolitische Analyse e. V. Luczak arbeitete eng zusammen mit Pikorskis ECGA und Michels EODE. Ebenfalls finanziert von Moskau. 2011 nahm Luczak an der „Wahlbeobachtungsmission“ der EODE in Russland teil.
Fabrice Beaur (links), Verwalter der EODE-Russland-Kaukasus-Zone und Generalsekretär der neofaschistischen Parti communautaire national-européen, mit Piotr Luczak von der Partei Die Linke, Moskau, 13. Oktober 2011.
Im Dezember 2011 nahmen Luczak und Sabine Golczhyk, ebenfalls von der Linkspartei, an der vom EODE und ECGA gemeinsam geführten „Beobachtungsmission“ in Transnistrien teil, mit der die „Präsidentschaftswahl“ in dem nichtanerkannten „Staat“ legitimiert werden sollte.
EODE/ECGA-Pressekonferenz: Mateusz Piskorski, Sabine Golczyk, [unbekannt], Luc Michel, Yuriy Baranchik (Berater des belarussischen Präsidenten Aleksandr Lukaschenka) und Piotr Luczak (v. l. n. r.), Tiraspol, 12. Dezember 2011.
Neben dem Krim-Referendum nahm Luczak außerdem noch Teil an der „Beobachtungsmission“ in St. Petersburg am 14. September 2014. Die „Mission“ wurde koordiniert von Piskorskis ECGA mit „Wahlbeobachtern“ insbesondere von Rechtsaußen-Parteien wie Vlaams Belang (Belgien), Front National (Frankreich) oder der Freiheitlichen Partei Österreichs.

Die Zusammenarbeit der Partei Die Linke mit Rechtsradikalen-Vertretern und Neonazis ist ein weiteres Beispiel für einen wachsenden Trend innerhalb der EU: die taktische Annäherung von Links(außen) und Rechtsaußen, insbesondere in der Außenpolitik. Bei Angelegenheiten, die die russische Regierung betreffen, stimmen Links(außen) und Rechtsaußen im EU-Parlament gleich ab, während die Kameraden der Linken in Griechenland von der Syriza-Partei kürzlich eine Koalitionsregierung mit der Rechtsaußen-Partei Unabhängige Griechen bildeten.

Rechtsaußen bleibt zwar innerhalb der EU weitgehend eine Randkraft, doch stellt der „rot-braune“ Schulterschluss – ob nun aus taktischen oder anderen Gründen – zwischen Sozis und Faschisten eine wachsende Bedrohung für die Demokratie in Deutschland und ganz Europa dar.

Siehe auch:
Buchemphelung: Antisemitismus politisch korrekt

Freitag, 3. Juli 2015

Was macht Die Linke mit den Neonazis? 1. Teil

Genauso wie einst die KPD nicht nur die NSDAP in ihrem Aufstieg an die Macht unterstützte, sondern mit ihr als SED auch verschmolz, kooperiert sie auch heute mit deutschen Neonazis. Die Linke provoziert die Zustände der Weimarer Republik erneut, um die BRD zu vernichten. (Stalin unterstützte Hitler) Es sollte radikalisiert werden und so Gewalt provoziert werden, um den Bürgerstaat zu zerstören.

Am 27. Juli 2014 im Wiehlpark feierte der Kreisverbands Oberberg der Partei Die Linke ein Sommerfest (in Radevormwald), bei der die Vertreter der, von Die Linke selbst, offiziell als Neonazis bezeichnete Partei, Die Rechte Oberberg teilnahmen. Auch „Freundeskreis Radevormwald“ war dabei, die noch kurz vorher ein Verfahren wegen Bildung einer kriminellen Vereinigung hatten. Sie gaben sich dort auch als Vertreter der sonst tabuisierten Partei öffentlich bekannt und niemand nahm daran Anstoß. Auf diesen Umstand später angesprochen, veröffentlichte der Kreisvorsitzende Jürgen Simeth eine Stellungsnahme, im Linken Forums, die er mit „Keinen Fußbreit den Faschisten“ betitelte. Er behauptet darin die Neonazis deshalb geduldet zu haben, damit es keine Eskalation der Situation gäbe.

Parteigenossen der Ortsgruppe berichteten jedoch, das Simeth Die Rechte Oberberg selbst eingeladen hatte und beim Auftauchen deren Abordnung, diese herzlich willkommen hieß. Durch diese Teilnahme am Sommerfest, bekam die Die Rechte Oberberg Zugang zu den Namen der Akteure im wohl machiavellistisch zu nennenden „Kampf gegen Rechts“, Daten zu geplanten Aktionen und Veranstaltungen, im Kreis Oderberg, Köln, Wuppertal, Bonn und Aachen. 
Ein Foto, unmittelbar nach dem Fest auf der Internetseite der Die Linke Oberberg ins Netz gestellt, zeigte Simeth im Gespräch im den Neonazis. Es wurde betitelt mit: „Im Hintergrund Gesprächskreis mit den Nationalen Sozialen Kameraden von der Rechten.“

An diesem Gespräch nahm auch Kreistagsabgeordneter Knut Schumann von der Piratenpartei teil. Dieser Abgeordnete ist auch in der Fraktion der Die Linke aktiv und ist demzufolge Mitglied beider Parteien. Die Piratenpartei war von der Die Linke unterwandert worden, um die einstige Protestpartei gleichzuschalten. Gleiches wurde auch mit der AfD getan. Als Reaktion auf die diesbezüglich sich häufenden Fragen, wurde dieses Erklärungslos gelöscht. Erklärungen gab es nie. Und damit ist eines klar Die Linke versucht etwas zu vertuschen.

Als die Neonazis erschienen sind, hatte Jürgen Simeth die mit einem freundschaftlichen Handschlag freundlich begrüßt und hatte sich mit den Nazis eine sehr lange Zeit unterhalten. Laut Zeugenaussage die bei dem Sommerfest dabei waren, erzählte Simeth viel über Antifastrukturen in Oberberg, Köln, Wuppertal und Bonn. Auch erwähnte er einige Namen, Handynummer und Adressen von einigen Antifaschisten.

Auszug aus einem Artikel der Internetseite von Die Rechte Oberberg:
[...] Also nutzten einige unserer Aktivisten die Chance, um intensive Gespräche mit den beiden Kreistagsabgeordneten Jürgen Simeth und Knut Schumann zu führen. Simeth, der auch Kreisvorsitzender der Oberbergischen Linken ist, zeigte sich angetan von der großen Zahl von jungen Leuten, die DIE RECHTE für Politik begeistern kann. Auch nutzte Simeth die Chance, um sich von dubiosen kommunistischen Gestalten wie etwa [...] zu distanzieren. [...] Es konnten in dem konstruktiven Gespräch weitere Missverständnisse mit der Linkspartei geklärt werden, sodass wir in Zukunft auf einen vernünftigen Umgang miteinander hoffen. Der Kreisvorsitzende Simeth garantierte uns, dass wir auf allen Veranstaltungen seiner Partei willkommen seien, bei denen er auch anwesend ist. [...]“

Auch nutzte Simeth die Chance, um sich von dubiosen kommunistischen Gestalten wie etwa Ullmann. (...) zu distanzieren. Ullmann (...) baten Arbeitgeber Personen aufgrund ihrer politischen Arbeit zu kündigen. Dies betraf nicht nur Rechte, sondern bei Ullmann auch Leute aus seinen eigenen politischen Reihen!“
Ullmann hatte Intrigen innerhalb der Die Linke gesponnen, aufgrund dieser mehrere Genossen der Die Linke ihre Arbeitsplätze verloren.

Bei der Partei Die Rechte nachgefragt, wurde berichtet, dass Simeth sich von „dubiosen kommunistischen Gestalten wie etwa Fritz Ullmann (Linkes Forum) oder Gerhard Jenders (Oberberg ist bunt/DKP)“ distanziert habe. In seiner Stellungsnahme bestritt Simeth dies nicht, sondern schrieb lediglich: „Ich habe niemals Mitgliedern der neofaschistischen Partei „Die Rechte“ eine Zusammenarbeit angeboten.“ Dies allerdings wurde von einigen Teilnehmern etwas gegenteilig gesehen.

Über die Inhalte seines mindestens 45 min Gespräches mit den lokalen Neonazis schwieg Simeth sich beharrlich aus. Übrigens Knut Schumann ebenso. Aber auch von Vorstand der Kreisgruppe, insbesondere der Sprecherin Inge Mohr-Simeonidis, war nichts zu hören. Stattdessen entfernte man die Facebookseite der Die Linke Oberberg. Landesverband und Bundesverband hüllt sich in Schweigen und blockiert jede Anfrage. 

Oberberg war nie ein Einzelfall, sondern eine gezielte Politik. Bereits am Ende der Weimarer Republik, versuchten die Moskauer Internationalisten eine Querfront der KPD und NSDAP aufzubauen, um die Demokratie zu beseitigen. Genau dies geschieht nun wieder. Im Süden Sachsens gibt es bereits seit Jahren eine stilles Einvernehmen, bis aktive Zusammenarbeit zwischen Die Linke und der NPD, die einst von der Stasi gezielt unterwandert worden war. (Unterwanderung bürgerlicher Bewegungen) Teile der Die Linke leugnen inzwischen, dass es im Süden Sachsens Neonazis gebe, sondern nur „Nationale Soziale Kameraden“. 

Schon vor Weihnachten 2013 stimmten Abgeordnete der Die Linke in Meißen, für einen Antrag der NPD. Womit klar wird, das man den Konzens der Paralysierung der politischen Arbeit der NPD nicht mehr länger mittragen will. Daher überrascht es auch wenig, dass die NPD ihren Erfolg in Meißen feiern. Es handele sich um „ein deutliches Zeichen der Normalisierung im Umgang mit der NPD“, so NPD-Kreisrat Schreiber, der sich nach NPD-Angaben „auch über die damit erkennbare „Wertschätzung der sachlich-konstruktiven Arbeit” der NPD im Kreistag freut“.

Im Rhein-Sieg-Kreis bei Bonn versuchte Die Linke, damals noch als PDS, mit NPD und das rechtsgerichtete "Bündnis für Deutschland" zu einer Fraktion zusammenzuschließen. Die PDS hat diesen Abgeordenten zwar aus der Partei gedrängt. Aber dies scheint sich inzwischen geändert zu haben. Bei zusammenarbeit mit Neonazis sanktioniert Die Linke ihre Mitglieder nicht mehr. Jürgen Simeth sollte in NRW auf Landeebene für Die Linke arbeiten. Sein Motto lautet: Schön reden reicht nicht, die Tat ziert den Menschen. (Bewerbung von Simeth)

Ein Mitglied der Linkspartei Oberberg schrieb als „Ulla“ ein Kommentar auf Metronews24, dem Blog, das zu allererst über den Vorfall öffentlich berichtete:
Auch wenn einige von uns eine rechte Tendenz haben, so kann man nicht sagen wir arbeiten mit Faschisten zusammen. Außerdem war es ein schönes Sommerfest und die Rechten haben sich friedlich verhalten. Das wir den Dialog gesucht haben, kann ich nur begrüßen. Nur so können wir auch deren Beweggründe verstehen, zum anderen finde ich es doch sehr bewundernswert wie eine Partei so viele junge Menschen anzieht die sich sehr engagieren. Davon können wir als Linke auch profitieren und uns so einiges abgucken von dem politischen Gegner. Richtig ist und da stimme ich Jürgen zu, das wir den politischen Gegner bekämpfen müssen, wie jede andere Partei auch.“
Wie gesagt kann die Identität von „Ulla“ nicht geklärt werden, außer durch Die Linke selbst, die schweigt aber über die in dem Kommentar vertretene Ansicht beharrlich.

Siehe auch:
2. Teil


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