Samstag, 28. November 2015

Die Zweistaatenlösung Palästinas

Das britische Völkerbundmandatsgebiet Palästina,
setzte sich aus Israel und Jordanien zusammen.
Sie haben die deutsche Linke gewiss schon von der Zweistaatenlösung sprechen hören. Das, was sich zunächst anhört, wie ein pazifistischer Versuch den Nahen Osten zu befrieden, ist in Wahrheit ein perfider Plan zur Vernichtung Israels in Etappen. 

Nach dem Ersten Weltkrieg wurden die verlorenen Gebiete des Osmanischen Reiches entweder selbstständige Staaten oder Mandatsgebiete des Völkerbundes, unter Verwaltung der Franzosen (Syrien und Libanon) oder Großbritannien (Irak und Palästina).

Der Völkerbund erteilte 1922 Großbritannien den Auftrag, für Juden, eine Heimstätte in Palästina zu schaffen. Dies war die Realisierung der Balfour-Deklaration. 
Deshalb teilte Großbritannien das Mandatsgebiet entlang des Jordans, in zwei Teile. Östlich befand ab 1923 das Emirat Transjordanien, dass Staatsoberhaupt wurde Abdallah ibn Husain und blieb ein britisches Protektorat. Westlich des Jordans jedoch behielt der neue jüdische Siedlungsraum den Namen Palästina bei und erhielt die Flagge, welche
links abgebildet ist.

Dies, werter Leser, war die Zweistaatenlösung des Völkerbundes auf dessen Einhaltung die deutsche Linke so pocht. Sie ist längst geschehen, nur heißen die Teile des Ursprünglichen Mandatgebietes inzwischen Jordanien und Israel. Außerdem, mit Dreiviertel des ehemaligen Mandatsgebietes, ist der
 Arabische Teil bedeutend größer.  

Den Juden war es in dieser Zeit verboten, sich östlich des Jordans anzusiedeln. Auch nicht, sich in bestehende muslimische Gemeinden im Westteil niederzulassen. Dennoch begannen die Muslime mit Angriffen auf die Juden. Weshalb die Peel-Kommission 1937 eine weitere Teilung anstrebte. Wohlgemerkt eine zusätzliche und vom Völkerbund nicht vorgesehene. Während die jüdischen Gemeinden den Peel-Plan akzeptierten, lehnten die Araber es ab. 

Bedingt durch den Sieg der NSDAP in Deutschland kam es zwischen 1933 bis 1939 zur 5. Alija. Das Ha'avara-Abkommen wurde dazu zwischen Palästina und dem Deutschen Reich geschlossen, worin die Umsiedlung der deutschen Juden geregelt wurde. Mit dem zunehmenden Schulterschluss der Muslimbruderschaft zu den Nazis, kam es dann zum Duo Adolf Eichmann und Amin al-Husseini, die den Holocaust gemeinsam planten und nach Palästina exportieren wollten. (Klaus-Michael Mallmann, Martin Cüppers: Halbmond und Hakenkreuz. Das Dritte Reich, die Araber und Palästina. WBG, Darmstadt 2006, ISBN 3-534-19729-1.) vgl. auch: Mufti beriet Hitler zum Holocaust

Die ursprüngliche Zweistaatenlösung.
Am 25. Mai 1946 erlosch das britische Protektorat Transjordanien und wurde als Königreich Jordanien selbständig. Daraufhin, allerdings verspätet, bestätigte die, nach dem 2. Weltkrieg geschaffene, UNO die Entscheidung des Völkerbundes zur Teilung des Mandatsgebietes Palästina, in einen jüdischen und muslimischen Teil. Wohlgemerkt bezog sich das auf das Mandatsgebiet, das heute die Staaten Israel und Jordanien umfasst. Während deutsche Linke uns versucht einzureden, dass nur das heutige Israel mit Palästina gemeint war. Freilich im Bund mit den Palästinensern. Weil die deutsche Linke, nach der Niederlage der Nazis, deren Bund mit der Muslimbruderschaft übernahm. Während die Juden den Beschluss annahmen, lehnten die muslimischen Staaten ab. Einen Tag danach begannen die Muslime mit Judenpogromen, was zur Ermordung aller Juden führen hätte sollen. Aber das jüdische Paramilitär besiegte die muslimischen Freischärler. 

Das britische Mandat sollte am 14. Mai 1948 enden. Da dies auf einen Sabbat fiel, versammelte sich die jüdische Verwaltung noch vor Sonnenuntergang (Beginn des Sabbat) und rief den Staat Israel aus. 
Umgehend danach brach der israelisch-arabische Krieg aus. Die Arabische Legion (Jordanien, Ägypten, Saudi-Arabien, Libanon, Irak und Syrien) besetzte das Land, welches heute Palästina genannt wird und die Altstadt von Jerusalem und begann mit der Ermordung der Juden. Der Krieg endete 1949 und Israel musste erhebliche Verluste hinnehmen. Ostjerusalem und Galiläa und Sanmarien (Palästina heute) wurde Jordanien zugesprochen und Gaza Ägypten angeschlossen.

In dieser Zeit war Israel von Sozialisten regiert und schwach. Doch auch viele arabische Staaten wendeten sich dem Sozialismus der Panarabischen Bewegung zu. Deshalb werden sie heute von der deutschen Linken als ihre Genossen gesehen. Jedoch muss dabei bedacht werden, das die pan-arabische Bewegung sich mit dem deutschen Nationalsozialismus identifizierte. 

Das was heute als die besetzten Palästinensergebiete angesehen wird, sind also Territorien, die gemäß des Beschlusses von Völkerbund und UNO dem Staat Israel zugesprochen worden war. 

Die Annexion der besetzten Gebiete durch Jordanien führte zu einem Aufstand der dortigen Araber. Und in diesem Zug wurde König Abdallah I. bei einem Attentat ermordet. Daraufhin schwand die Sympathie der jordanischen Regierung für diese Araber westlich des Jordan.

Inzwischen änderte sich das politische Gefüge in der Region und in sozialistischen Revolten kammen die sozialistischen Parteien, an die Macht und es stieg die Aggression gegen Israel. Zum Beispiel die sozialistische Baath Partei in Syrien und Irak  Nasser in Ägypten entlehnte während seiner Herrschaft viel der Ideologie der Baath Partei, was sogar zu einer vorübergehenden Vereinigung von Ägypten und Syrien führte. Schon im 2. Weltkrieg hatte Nasser für die Geheimdienste der italienischen Faschisten und der deutschen Nationalsozialisten gearbeitet. Als Präsident von Ägypten suchte er die Nähe zur Sowjetunion und Muslimbruderschaft. Nasser hatte gegen General Nagib geputscht, weil dieser die Kommunisten verfolgen ließ

Staaten wie Ägypten und Syrien bereitete sich auf die Vernichtung des Staates Israel vor, in dem sie sich, über die Rom Connection, Akte Odessa oder Rattenlinie gesuchte Naziverbrecher, die sich versteckten, in ihre Länder holten, zum Aufbau ihrer Armeen. Das Ziel war von Anfang an die Zerstörung Israels. Und der ganze Ostblock half bei der Bewaffnung der Muslime. Wohingegen die kapitalistische BRD Israel bewaffnete. 

Dies resultierte im 6 Tagekrieg, als Israel in einem Präventivschlag die aufmarschierten ägyptischen Truppen an griff. Abgehörte Funksprüche der arabischen Heere kommunizierten teilweise auf Deutsch. Und den Israelis wurde in diesem Moment klar, dass sie gegen den alten Feind kämpfen.
Jedoch ebenso war die Sowjetunion mit von der Partie, die inzwischen die diplomatischen Beziehungen zu Israel abgebrochen hatte. Moskau unterstützte diese Union von Nazis und Muslimen. In erster Linie durch geheimdienstliche Tätigkeit. Mit der Falschaussage, dass israelische Militär ziehe sich an der Grenze zu Syrien zusammen, sorgte Moskau sogar für die Eskalation der Situation. Die Behauptung der Kommunisten wurde sogar vom ägyptischen Militär gegenüber Präsident Nasser dementiert. Jedoch die UdSSR teilte den Hass gegen Israel und wollte unbedingt die Vernichtung des Judenstaates. Trotz der sozialistischen Regierung Ägyptens bekannt war, dass der angebliche Truppenaufmarsch der Israelis nicht stimmte, begründeten sie ihren Krieg mit der "jüdischen Aggression". Die Sowjetunion half der syrischen Armee, die von Altnazis befehligt wurde bei dem Ausbau der Militäranlagen auf den Golanhöhen.

Auch die Rhetorik der syrischen Sozialisten, ließ die Nazis durchklingen, in der Propaganda: Am 22. Mai 1966 sagte Präsident Nureddin Mustafa al-Atassi:
"Wir wollen einen totalen Krieg ohne Einschränkungen, einen Krieg, der die zionistische Basis zerstören wird." 
Und Verteidigungsminister Hafiz al-Assad am 20.Mai 1967:
"Unsere Streitkräfte sind nun voll bereit ... dem Akt der Befreiung den Anstoß zu geben und die zionistische Anwesenheit im arabischen Heimatland in die Luft zu jagen. Ich als Militär glaube, dass die Zeit gekommen ist, den Vernichtungskrieg zu führen."
Es war ihm natürlich vollkommen klar, dass ein Vernichtungskrieg, einen zweiten Holocaust meinte. Hamas und Muslimbruderschaft fordern diesen noch immer. Das Unternehmen scheiterte jedoch mit dem unglaublichen Sieg der israelischen Armee. 

Im Verlauf dieses Krieges besetzte Israel neben den Golanhöhen, auch die Gebiete (Galiläa Sanmaria und Gaza), die es 1948/49 verloren hatte. Und die deutsche Linke behauptete, Israel habe Territorien besetzt, die ihnen nicht zustehen. Sie verfälschen die Geschichte und versuchen auf dieser Basis der Intifada die Juden zu vernichten und Stück für Stück den einzigen Staat der Juden zu zerstören. Die befolgen noch immer den gleichen Plan, der von Adolf Eichmann und dem Mufti von Jerusalem beschlossen worden war. Deutschlands Sozialisten wollen schon wieder einen Holocaust.

siehe auch:
Wie Deutschlands Medien und Linken zu Gaza lügen
Die europäische Linke fabriziert eine neue jüdische Verschwörung
Jüdin gegen deutsche Nazis
Pax Christi
Deutsche und Israelis haben den selben Feind
Konsequent sozial. Für Demokratie und Frieden
Pallywood
Gaza Flottile humanitärer Einsatz? Oder Anti-Israel?
Rotkäppchen bestreitet den Antisemitismus bei Die Linke.
"Terrorismus ist der Krieg der Armen" Jürgen Todenhöfer
Die deutsche Linke und die Palästinenser
Juden oder Israeli?
10 islamische Kardinallügen über Israel

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