Dienstag, 5. Januar 2016

11. Deutschlands Querfront: linke Realpolitik


Die Realpolitik der Sowjetunion führte bereits kurz nach Ende des Bürgerkrieges zu einer Zweiten Kooperation mit den deutschen Rechtsradikalen (Monarchisten). Und das ging noch auf eine Idee von Lenin zurück, der das Projekt anfing, dann aber ermordet wurde. Stalin führte es dann fort. Wir sprechen hier von den Jahren 1921 bis 1934 und dem damit verbundenen Projekt der schwarzen Reichswehr. Es ging dabei um die geheime Aufrüstung der Monarchisten zur Wiederaufnahme der Kampfhandlungen und Vernichtung der Weimarer Republik. Die Kommunisten halfen bei der Entwicklung von Giftgas, Panzern, Flugzeugen.

"Radek, damals noch im Exekutivkomitee der Komintern, erklärte dem deutschen Botschafter in Moskau rundheraus: `Ich bin überzeugt, dass die Sowjetregierung gut mit einer deutschen reaktionären Regierung arbeiten kann. Das ist auch der Wunsch des Generals von Seeckt, der erklärt hat, man müsse den Kommunisten in Deutschland die Gurgel zudrücken, mit der Sowjetregierung aber zusammengehen." (S.H,.M.Enzensberger, Hammerstein oder Der Eigensinn, 2008 S. 80)

Zurückkommend zur Gladio-Verschwörung, soll uns zeigen, dass diese damalige Querfrontpolitik auch für Putin heute absolut opportun ist. Der Sohn des damaligen französischen Gladio-Chefs ist heute enger Putin Vertrauter und vertritt in Frankreich die Bildung der Achse Paris-Berlin-Moskau.
Bekannt ist, das die Achse Peking-Moskau bereits steht. Wenn also Muslime, linke und rechte Radikale Europa ins Chaos stürzen, haben Russland und China genug Potential sich als Ordnungsmacht begrüßen zu lassen und so Widerstandslos in die Macht über die stärkste Wirtschaft der Welt zu gelangen, die der Europäischen Union.

Gladio in einer kommunistischen Version, die Kommunistische Partei Italien sprach deshalb von Gladio Rossa, als sie deren Existenz zugaben. Genauso wie Gladio ist dies auch auf andere Länder ausgedehnt, insbesondere freilich Deutschland. Wo der Militärische Arm dieser Untergrundarmee sich aus MLPD, DKP und Antifa rekrutiert.


Zum erweitern der Querfront, etwa durch extremste Antisemiten, dient unter anderem die Montagsdemos, wo eben auch Jürgen Elsässer und Die Linke wieder ganz eng zusammen rücken. Feste Größe dort ist ein "Neo-Druide" und bizarrer Reichsbürger Burghard Bangert, viele werden ihn kennen, wenn sie sich mit den Montagsdemos auseinandersetzten. Ich habe das zweifelhafte Vergnügen, dass er mir sporadisch schreibt. Aber es ist ein echter radikalisierter, absolut krank und die Hälfte von dem was er sagt, hört sich an für mich wie "Barbar Barbar". Im Moment sucht er Spenden, um damit Scharfschützen anzuwerben, die in Deutschland Juden erschießen sollen. Die Montagsdemo ist eben ein illustres Völkchen. Sie ist eines von mehreren sehr bedeutsamen Bausteinen für die Querfront, die, nach Putins Vorbild, auch in Deutschland errichtet werden soll. Freilich darf man da nicht allzu offen vorgehen. 


Unter dem Kampfbegriff Friedenswinter schaffte es Die Linke einen gemeinsamen Konsenz zu unzufriedenen Bürgern, Reichsbürgern, Neonazis, Linksextremisten und vielen weiteren Gruppen zu finden und auszubauen. Die Linke und Mahnenwachenbewegung fanden einen gemeinsamen Konzens. Es wird zwar ständig auf einen Parteivorstandsbeschluss der Die Linke verwiesen, der eine Zusammenarbeit mit der Mahnenwache kategorisch ausschließt, doch dabei handelt es sich ganz offensichtlich um eine Blendgranate. Sehr oft schon machte Die Linke offizielle Verlautbarungen, die in der Realität vollkommen missachtet werden und sogar, in der Realpolitik, ins ganze Gegenteil umschlagen. So auch diesmal, trotz der Verlautbarung des Parteivorschades unterstützte Die Linke eine Publikation des Friedenswinters durch Werbung und Publizität. Und auch wenn Abgeordnete der Partei, wegen der früheren Kritik, sich Mühe geben ihre Unterstützung des Friedenswinters zu verbergen, gibt es dennoch ganz klare öffentliche Bekenntnisse von Abgeordneten und Politikern selber Parteiführung, die sich im eigenen Beschluss zum Gegenteil verpflichtet hatten. Sarah Wagenknecht, oder Katja Kipping verbargen sich nicht mal hinter dem Friedenswinter, sondern brachen öffentlich eine Lanze für die Mahnwachen direkt.

Diese Mahnwachen werden jedoch, auch wenn er sich nun öffentlich etwas zurückzieht, von Jürgen Elsässer gelenkt und manipuliert, der dafür als Neu-Rechter präsentiert wird. Konservative Ansichten jedoch ändern sich schwerfällig, darum ja Konservativ. Und so muss das Konstrukt "Neu-Rechts" mit absoluter Skepsis betrachtet werden. Denn tatsächlich soll uns hier etwas als konservative Position und Bürgerperspektive verkauft werden, was in Wahrheit ein absolutes Kuckucksei ist, die es darauf abzielt die Bevölkerung statt zu wahren Patriotismus und unabhängiges Deutschland zum Verständnis des Nationalen Sozialismus und auf Putin zu gelenkt werden soll. 
Es sollte uns stutzig machen, wenn ausgerechnet der Erfinder der Antideutschen auch noch die Neu-Rechten kreiert. Die Anti-Imperialismus These der Mahnwachen, wurde von Jürgen Elsässer selber entwickelt, ist aber aus der leninistischen Antiimperialismus Position abgeleitet. Das ist für angebliche Konservative doch eigentlich etwas befremdlich. 
Der Prozess gegen Jutta von Dittfurth war da für Jürgen Elsässer eher eine Hilfe, denn durch diesen offen ausgetragenen Showkampf, festigte er sein Image des gegen die Linke Terroristenversteherin erfolgreichen Neu Rechten Anführers. Das liegt aber in erster Linie daran, das sich die Rote Baronin da gekonnt missbrauchen ließ, weil sie einfach Dumm wie Bohnenstroh ist (“Nicht jeder erbitterte Kleinbürger könnte ein Hitler werden, aber ein Stückchen Hitler steckt in jedem von ihnen.” Leo Trotzki) und dem IQ eines Elsässers weit unterlegen ist, genau dass aber macht ihn so gefährlich. 
Im Prozess ging es darum, das Dittfurth Elsässer einen "glühenden Antisemiten" nannte, wohingegen dieser sich wehrte. Ein Gerichtsurteil fiel zu Gunsten Elsässer aus, allerdings aufgrund einer höchst merkwürdigen Begründung, die international für Aufmerksamkeit sorgte, wahrscheinlich weil das Urteil getürkt wurde. Denn das Gericht wollte die Verwendung des Begriffen Antisemit auf die Zeit des Dritten Reiches begrenzen, was freilich völliger Unsinn ist.

Auch die pseudolinke Huffington Post (Link) und die Frankfurter Rundschau (Link) brachten Elsässer in Verbindung zum Antisemitismus. Dies allerdings zu einer der eher harmloseren Bemerkungen von Elsässer, im Bezug auf die Federal Reserve Bank. Auch hier muss sich die Frage gestellt werden, warum man Elsässer zwar angreifen will, dazu aber die Samthandschuhe anzieht. Statt sich die handfesten Aussagen Elsässers vorzunehmen, bedient sie sich eines sehr interpretierungswürdigen Zitates, dass so zum Beispiel auch oft bei Sarah Wagenknecht zu finden ist, mit dem Unterschied das niemand daran etwas antisemitisches sehen will, denn das ist ja eine Linkspolitikerin. 
Uns wird hier ein bizarrer Kampf von Linken gegen angebliche Rechte (Konservative) präsentiert, der einzig und allein ein Kasperletheater ist. (Krampf gegen Rechts)

Wer die heutigen Positionen des Jürgen Elsässers, als ein angeblicher Neu-Rechter, bezüglich Israel, mit seinen früheren als Kommunist und Antideutscher vergleicht, stellt erstaunt fest, dass diese vollkommen gleich geblieben sind. Doch bei einem "Neu-Rechten" Elsässer kann man dann mal den Antisemitismus ins Spiel bringen, wohingegen das als völlig absurd angesehen wird, solange Elsässer sich als Kommunist präsentierte. 
Ganz im Gegenteil, obwohl es sich eben um genau die selben Positionen handelt, sah die Jüdische Allgemeine kein Problem darin den Kommunisten Jürgen Elsässer für sich schreiben zu lassen, obwohl der gegen das Existenzrecht Israels war, genauso wie gegen das von Deutschland. Bezüglich der Jüdische Allgemeine, immerhin offizielles Sprachrohr des Zentralrates der Juden (Chaos Angie und der Zentralverrat der Juden), zeigt uns das aber auch, das diese keineswegs jüdischen Interessen vertreten, sondern von linken Zecken zersetzt sind: 
"Linke sind keine Juden." (Daniel Greenfield

7. Deutschlands Querfront: Stalin und Hitler, Brüder im Geiste
24. Deutschlands Querfront: Der Abschaum

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