Dienstag, 5. Januar 2016

13. Deutschlands Querfront: Friedenswinter

Friedenswinter 2014/21015 war das Projekt, in der in gemeinsamen Aktionen zwischen Dezember und März auch die Ostermärsche vereinnahmt wurden. Wie bereits in den 1920-er Jahren, in der Weimarer Republik gelang es Strömungen von Linken, der Prägung Stalinismus, Marxisten und Leninisten, mit Neonazis, Reichsbürgern und Heuheiden und Okkultisten enger verwachsen zu lassen.

Die frühere deutsche Friedensbewegung, verschlief den Wandel der Zeit und wurde Bedeutungslos. Als die Situation dann 2013/14 in der Ukraine eskalierte, versagte diese Bewegung komplett und hinterließ einen Freiraum, in dem sich Elsässers Querfront festsetzte und das Vakuum ausfüllte. Allerdings wendete sich diese Friedensbewegung dann zu einem bedingungslos Pro-Putin Umfeld, in dem alle Schuld auf die Ukraine abgewälzt wurde. Elsässer behauptete dabei sogar, dass die ukrainische Politikerin Julia Timoschenko einen Genozid an den Russen plante ("Endlösung der Russenfrage"). Ein völliger Wahn, denn die russische-ukrainischen Verhältnisse beweisen im historischen Kontext genau das Gegenteil.
Auf dem Potsdamer Platz, am 21. April 2014, nutzt Elsässer eine Mahnwache die Teilnehmer seiner Veranstaltung als "die wahren Antifaschisten" zu bezeichnen. Bei ihm stand dabei Sebastian Schmidtke, der Chef der Berliner NPD. Elsässer bezeichnete Links und Rechts als veraltete Begriffe, denn heute würde es gegen eine "internationale Finanzoligarchie" zu kämpfen gelten, was nun wieder sehr an die Bekundungen von Sarah Wagenknecht erinnert. Ein Blick in das Kommunistische Manifest, als auch Mein Kampf offenbart jedoch, dass dies gar keine Neue Feindklassifizierung ist, sondern aus diesen Büchern übernommen ist. (NPD und Linke machen Solidarökonomie)
Der Kampf kann eben nicht lauten, Querfront gegen eine Finanzmafia, die Basis des patriotischen Kampfes muss stattdessen lauten: 
Demokraten gegen Antidemokraten.
Diese Querfront ist genial und aufwendig, aber Instabil, weil sie nicht, wie damals die NSDAP, den Schritt zur Partei nahm. Noch nicht. Doch da gibt es ja schon die Linkspartei, mit umfangreicher Erfahrung in der Diktatur, legalem und illegalem Vermögen besten Beziehungen und geheimdienstlichen Rückhalt. 
Eine solche Querfront ist aber schwierig aufrecht zu erhalten. Dafür ist es notwendig starke Emotionen zu entladen, wie man es mit Antiamerikanismus und in Antizionismus umgemünzten Antisemitismus erlangt. Und freilich Angst und soziale Not. Das waren ohnehin die Grundfesten der linken Bewegungen, einschließlich Hitler. Diese starken Elemente lassen andere Widersprüche unter den Querfrontlern zurücktreten. 

Das die taz kürzlich, weil wegen eines erneuten medial in Rahmen gesetzten Verbotsantrages gegen die NPD, eine Karikatur veröffentlichte, die die AfD als Geier zeigt, die auf den Tod der NPD wartet, das war natürlich taz! Was soll man bei einer Zeitung schon für Niveau erwarten, die von Kinderfickern und RAF-Unterstützern gegründet wurde. (Die Linke das Gegenteil der NPD?)

Die NPD hat in ihren politischen Zielen weitaus mehr gemein mit Die Linke, als mit der AfD. Das Die Linke ein Verbot der NPD fordert hat ganz andere Ursachen, die Berührungen sind jedoch schon seit längerem da, wenn auch verborgen. In der Querfront treten sie offen zu Tage, oder 2015 im Landtag von Schwerin als die Vertreter von NPD und Die Linke gemeinsam gegen die AfD stimmten. (Was macht Die Linke mit den Neonazis? Teil 1 und Teil 2)
Die AfD wird von Die Linke als der eigentliche Feind gesehen, da in Mecklenburg Vorpommern bisherige Linkswähler zur AfD überlaufen. Die NPD und Die Linke haben zu einen großen Teil gleiche Wahlprogramme. Die Linke behauptet zwar das die NPD bei ihnen abschreibt, doch in einigen Dingen habe ich ganz klar festgestellt, wenn, so ist es andersrum. Ihre Ansichten zur Solidarökonomie sind bei beiden identisch und wurden in Mein Kampf sehr viel früher publiziert, woher diese Politik also wirklich kommt, bleibt damit über jeden Zweifel erhaben. Natürlich kann nicht jeder über so eine Querfront unterrichtet sein, da sie als instabile Faktoren gelten und wegzubrechen drohen. Weshalb die Querfront geheimgehalten werden muss. Elemente wie Homos und Transsexuelle sind nur ein weiterer ideologische Baustein, um der eigenen Bewegung mehr Gewicht zu geben. Was man schon daran feststellt, dass Transsexuelle keine Homosexuellen sind, aber ständig in den selben Topf geworfen werden. 
Die NSDAP tat übrigens auch das schon viel früher. Klar ist, dass die Querfront genutzt wird, um die Widersprüche zu eliminieren und einen Neuen Menschen zu formen, eine Einheitlichkeit, oder mit anderen Worten: einen linken Borg, willenlosen und manövrierbaren Zombie oder die Neuauflage des Spartaner. Denn die Widersprüche wachsen natürlich an und führen irgendwann zu einem Bruch. Wir haben auch dafür das Beispiel bei der NSDAP, die den Putschversuch von Ernst Röhm dafür nutzte sich gleich der Homosexuellen zu entledigen, obwohl es sich nicht etwa um eine homosexuellen Verschwörung gehandelt hatte. Wir sehen es bei der SED, heute Die Linke, die sich der Juden zuerst bediente, sie aber 1953 beinahe in einem Pogrom geopfert hätten wäre nicht von Julius Meyer und Heinz Gallinski eine Flucht von DDR Juden nach West-Berlin organisiert worden. Schon seltsam wie alle diese Geschehnisse selbst beim Zentralrat der Juden ignoriert werden:
“Die Aufnahmefähigkeit der großen Masse ist nur sehr beschränkt, das Verständnis klein, dafür jedoch die Vergesslichkeit groß.”
Adolf Hitler
Diese Querfront ist also möglich, da viele angeblichen Unterschiede lediglich herbeigeredet werden, um uns unüberbrückbare Unterschiede vorzugaukeln. Und Showkämpfe die Feindschaft vortäuschen sollen. Und so finden wir nun eine Querfront von NPD über Die Linke bis hin zu Attac. Es sind alles Linke, ja auch die NPD ist eine Linke Partei, wie die NSDAP es war. Und die Feindschaft zum Islam, wenn in dem Compact-Milieu auch nur Show-mäßig verankert, geht in der Gesamtheit der Querfront unter und werden zu Stimmen Einzelner die in der Masse kaum noch Gewicht und Gehör finden. Und da wird dann der Muslim zu einem attraktiven Verbündeten. Was nicht nur eine Theorie von mir ist, sondern von Die Linke, NPD, Elsässer oder Burghard Bangert tatsächlich realisiert wird. Freilich mit anderen Zielen. Aber zur Zerstörung des Bürgerstaates BRD ist der Islam ein natürlicher Alliierter, der demnach freilich aus dem Weg geräumt werden muss. Was diese Querfront zusammenhält, ist in erster Linie der Antisemitismus, eine starke Emotion die alle anderen Unterschiede überbrückt. Ein Antisemitismus der ebenso fundamental islamisch ist, wie er Links ist. 

Wir finden da sehr widersprüchliche Gestallten auf den Mahnwachen wie die Heulboje Kirchenkritiker Eugen Drewermann, der Kabarettist Reiner Kröhnert und Lea Frings, von RT Sender, Zinskritiker Andreas Popp, Xavier Naidoo. Am 16. Juni 2014 trat da bei der Hamburger Mahnwache Katrin McClean auf und sagte, dass die USA die Strategie des Faschismus übernommen hat, statt zu bekämpfen. Man halte sich vor Augen, dass sie dies tat bei der Veranstaltung einer Bewegung, die die eins zu eins Umsetzung der stalinistischen Politik in Deutschland ist, die uns die NSDAP bescherte.
Auch Ken Jebsen ist sich diesen Gemeinsamkeiten der Radikalen bewusst, so schrieb er in seinem Blog:
"Mir geht es um Reichweite. Ich will, das beide ›Lager‹ erkennen, dass sie extreme Schnittmengen haben. Um miteinander zu arbeiten, nicht gegeneinander, und diese überschüssige Energie positiv nutzen können."

7. Deutschlands Querfront: Stalin und Hitler, Brüder im Geiste
24. Deutschlands Querfront: Der Abschaum

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