Dienstag, 5. Januar 2016

20. Deutschlands Querfront: Jürgen Elsässer

Seinen Wechsel zu den Neurechten, erklärt Elsässer mit den Anschlägen des 11. September 2001, da sei er "aufgewacht". Jedoch nach 2002 schreibt er immer noch bei Junge Welt und der Freitag von Augstein.
Allerdings verteidigte er 5 Jahre nach dieser angeblichen Erweckung seine frühere linksradikale Haltung. 2006 plädiert er in dem von Hans Modrow und Ulrich Maurer herausgegebenen Buch Links oder lahm dafür, dass die Linke dem Beispiel Venezuelas folgen, und mit Hilfe von Plebisziten das Tor zum Sozialismus aufstoßen solle. Und damit meinte er ganz klar eine Querfront, wie sie Hugo Chavez zum Sieg verholfen hatte. Und auch seiner Zeit durch Adolf Hitler zum Erfolg verhalf.

Im 2007 erschienen Buch Angriff der Heuschrecken, schreibt er:
"An der Entstehung dieser Strömung (Antideutsche) hatte auch ich selbst keinen geringen Anteil, und ich muss mich dessen nicht schämen."
In diesem Buch schafft Elsässer einen tieferen Einblick in die Theorie einer Querfront von „Modernisierungsverlierer“ gegen „globalistischen Attacken der USA“ zu formen, die letztlich aber genutzt werden soll, den Bürgerstaat zu zerstören und durch eine in ihrer Natur eindeutigen sozialistischen Revolution zu ersetzen. Obwohl es sich faktisch um das Ja zum Nationalen Sozialismus handelt, nannte es Die Wochenzeitung „Manifest für einen linken Populismus“. Zwar kritisiert man Elsässer zwar, zeigt sich jedoch ausserstande den nationalen Sozialismus in der Schrift zu erkennen. Und zwar, weil die Nationalsozialisten eben immer Linke waren. Rüdiger Göbel bezeichnete Elsässer Buch im ehemaligen FDJ-Organ Junge Welt, sogar als das „derzeit wohl spannendste wie provokativste Druckwerk zum Zustand und zur Zukunft der Linkskräfte in diesem Land“.

Der Knüller wäre freilich gewesen, wenn Elsässer das in der Jüdischen Allgemeine geschrieben hätte. Wäre es in den 90-er gewesen, hätten die das gewiss toll gefunden.
Kaum überraschend jedoch ist, dass noch im gleichen Jahr sich von Seiten der NPD positiv über die diversen Schriften von Elsässers geäußert wurde. Immerhin nannte Elsässer die Junge Welt einen Vorreiter der Linkskräfte in Deutschland. Makaber! Makaber! Jürgen Gansel, Abgeordneter der NPD, schrieb auf der Webseite seiner Partei, dass Elsässer "Brücken zur NPD" schlage. 
Jürgen Elsässer wurde 2009 ein Angebot zur Zusammenarbeit von der NPD-Berlin überreicht. Konkret bezog sich das auf Elsässers "Volksinitiative gegen Finanzkapital“Auch wenn der sich eher die Zunge abbeißt, als das er das öffentlich eingesteht, ist es faktisch erreicht. Denn die NPD ist nun immer präsent bei der Querfront. Gleichzeitig war Jürgen Elsässer der Ideengeber von Oscar Lafontaine und der Die Linke im Saarland. Und der Oscar ist ja auch der Ehemann, der alten Kameradin von Elsässer: Genossin Sarah Wagenknecht.
Björn Höcke & J. Elsässer im Februar 2015, bei einem
Interwiev für das Magazin Compact.
Die NPD über Elsässer, dieser zeige „exemplarisch, dass die Rechts-Links-Klischees der Vergangenheit angehören und nur noch von Dogmaten oder zur Machtabsicherung der etablierten Versager benutzt werden. Der globalistische Imperialismus ist der Feind der Freiheit und der Entfaltungskraft der Menschen wie der Völker.“ 
Irrtum, dieser Rechts Links Klischee wurde uns entgegen der politischen Natur der NSDAP aufgedrückt, um zu verschleiern das die Nazis Sozis waren.
Elsässer der selbst Legida unterwanderte, versuchte mit der NPD auch die Bärgida 2015 zu unterwandern. Aber bei Bärgida gibt es ein festes Potenzial an Juden, die von Anfang an dort dabei waren. Nach dem Auftauchen der NPD-ler, die prompt die Israelfahnen bemerkten und auch noch einen jüdischen Redner erdulden mussten, las man nächsten Tags in Facebook der NPD Berlin, dass Bärgida von Zionisten kontrolliert wird. Es wäre wirklich zum Lachen, wenn es nicht so traurig wäre. In den Jahren, dass ich außerhalb Deutschlands war, ist das Land nun sowas von herunter gekommen, dass mir die Tränen in den Augen stehen. Aber Schuld hat das rote Pack, dem wir 1989 hätten den Hals umdrehen sollen. Aber wie immer wollte man nicht auf mich hören.

Elsässer versucht auch wachsenden Einfluss auf die Basis der AfD zu erlangen, und schaffte es. Jedoch unterstützt er dabei Strömungen, die die heutige AfD in eine Richtung bewegen, wo diese gar nicht ankommen will. Erst jetzt im vergangenen Dezember brach Elsässer eine Lanze (Elsässer Blog) für den mir sehr suspekten Björn Höcke, eine Verbindung besteht zwischen den beiden seit geraumer Zeit.
Es geht dabei nicht darum, was Bild und Co über B. Höcke schreiben, dass die schlampigen Medien dessen Aussagen umdichten, aufbauschen, entstellen und Lügen ist spätestens seit der Hetze gegen einen integrierten Türken wie Akif Pirinçci oder dem deutsch-Ägypter Hamed Abdel-Samad nichts Neues. 
Aber es gibt andere Dinge, die mich bei B. Höcke alarmieren und die erstaunlicherweise von seinen "Kritikern" unbeachtet bleiben. Das diesmal jedoch auch eine Junge Freiheit B. Höcke angreift, führte Elsässer auf Verrat und Dolchstosslegende zurück. 
Elsässer sieht das Problem vor allem an der früheren Verbindung des Chefredakteurs Dieter Stein zu Bernd Luke, auf dessen Absetzung beispielsweise Jürgen Elsässer die Basis der AfD zu bewegte. Ich wiederum will nun keine Lanze für Luke brechen, oder gar für diesen falschen Konservativen Olaf Henkel, dessen Frau eine Fanatikerin des Genderschwachsinn ist. Es geht mir darum, dass Elsässer eine Macht auf die AfD hat, die weiter wächst und die mit B. Höcke sehr zunimmt. Ebenso wie er Einfluss auf Die Linke hat. Und wie immer, wenn jemand eine Macht hat stellt sich die Frage, wie wird sichergestellt, dass diese Macht nicht missbraucht wird?
Auch Anonymus, oder eine Gruppe die sich dafür ausgibt (praktisch kann es ja jeder sein) folgt in auffälliger Weise den politischen Vorgaben von J. Elsässer. Verbreitet seine alternative Neujahrsansprache und lobt diese in den höchsten Tönen. Ich habe sie mir auch angehört und gebe zu das J. Elsässer schöne Sachen sagt. Aber bewusst sage ich schöne und nicht substanzhaltige. Elsässer ist sehr intelligent, viel zu intelligent als dass er sich an konkreten Sachen festnageln würde, er weis aber was die Leute bewegt und hören wollen und sagt das mit weitaus besserer Darstellungsgabe, als der nasse Sack, den Angela Merkel vor einer Kamera mimt. 
"Man hebt einen Stand am besten dadurch, dass man sich eine gute Konkurrenz schafft." Kurt Tucholsky
Neben Angela Merkel hätte selbst Westerwelle in seinen besten Guido-Mobil-Zeiten einen kompetenten Eindruck erweckt. 
Allein mit der alternativen Neujahrsansprache, die Elsässer jedes Jahr in der Schweiz gibt macht er klar wohin die Reise geht. Und das sollte uns Angst machen. 
Elsässer war schon immer eine Frontfigur für Personen die nicht erkannt werden wollen und genausowas ist in Deutschland schon einmal abgezogen worden.

Noch 2007, schrieb Jochen Staadt in der FAZ über Elsässer: 
„Elsässer gehört zu den klugen Köpfen im Linksmilieu, weswegen er dort auch keinen Einfluss hat.“ 
Offenbar also der perfekte Maulwurf im Lager der Rechten.
Da er zu dieser Zeit aber schon nach Selbstaussage Neu-Rechte Positionen vertrat, stellt sich die Frage nach der absurden Kategorisierung von Links und Rechts, durch die deutsche Linke. Offenbar ist es bei denen keine Frage der eigentlichen Ideologie, sondern, auf wem ein Jürgen Elsässer Einfluss ausübt. Man kann ihn da noch genauer beim Wort nehmen, dann kommt nämlich dabei heraus, dass er feststellt, dass die deutsche Linke von weniger klugen Köpfen geführt wird. Das wiederum würde ich so jeder Zeit unterschreiben.

An anderer Stelle erklärt Elsässer:
"Von mir kam 1990 die Idee, das ‘Nie wieder Deutschland’-Plakat für die zentrale Demonstration gegen die Wiedervereinigung mit Marlene Dietrich aufzumachen – die hatte ja tatsächlich mit den Alliierten gegen Nazi-Deutschland gekämpft und wollte hinterher ‘nie wieder’ zu den Krauts zurück."
Ebenda erklärte er sich zum Erfinder des selbigen Slogan:
"(Nie wieder Deutschland) dieser Slogan wurde von unserer Polit-Gruppe in Stuttgart zu Jahresanfang 1990 erfunden, im Zweifelsfall liegt das Copyright bei mir."
Elsässer trifft Ahmadinedschad
2008 wird Jürgen Elsässer als Redakteur angestellt, ausgerechnet beim einstigen SED Sprachrohr Neues Deutschland.
Anfang 2009 gründet er mit einem Honecker-Neffen, Peter Feist, und weiteren 30 Linksradikalen eine Volksinitiative gegen das Finanzkapital. Erst jetzt will er dort auch Rechte rein lassen und dass gewiss mit der Ansicht seine Querfront auszubauen. In diesem Jahr feiert er den Sieg von Ahmadinedschad in den Präsidentschaftswahlen, als Niederlage der Finanzoligarchie. Feiert auch den brutalen Einsatz gegen die demonstrierende Opposition. Im Iran selbst kam es deswegen zu Unruhen und Straßenschlachten. Elsässer hatte immer wieder seine Bewunderung für Ahmadinedschad geäußert. So auch bei seiner Reise zu einer Privataudienz zwischen dem iranischen Präsidenten und Elsässer, die organisiert worden war von Yavuz Özoguz, dem Herausgeber von Muslim-Markt. 
Und verteidigte den iranischen Präsidenten gegen Udo Ulffkotte in einem offenen Brief, als der sagte, der iranische Präsident habe in einem ZDF-Interview „eiskalt den Holocaust geleugnet“. (Volksverhetzung im ZDF?) Es ist erstaunlicherweise aber der Udo Ulffkotte der in Medien, von Linken und Muslimenverbänden als Nazi bezeichnet wird. Vom Zentralverrat der Juden vielleicht auch? Ich weiss es nicht, ich würde es den linken Zecken zutrauen. Wie bizarre! 
Wissen Sie, es war wohl irgendwie um 2000 herum. Da sah ich in den US-Nachrichten einen Bericht, das die Polizei in Los Angeles einige mexikanische Illegale verhaftete, in deren Haus dann Drogen gefunden wurde, aber auch ein Altar für Adolf Hitler. Ich sass wahrscheinlich 5 Minuten vor dem Fernseher und zerbrach mir den Kopf, wie ich das auf die Reihe bekommen soll. Es war deutlich anzumerken, das die selbige Nachrichtensprecherin ebenfalls verwirrt war. Irgendwann kam ich zu der Erkenntnis:
Die Realität ist surrealer, als jede Fiktion.
Der Politikwissenschaftler Clemens Heni (ebenso der Historiker Henning Eichberg) attestierte Elsässer ein "Freund des Islam" zu sein, dessen antiislamischen Äußerungen sind nur ein rhetorisches Mittel für seine Querfront. Es wundert daher kaum, das bei der Gründung vom Magazin Compact auch Andreas Rieger beteiligt war, ein Konvertit der sich jetzt Abu Bakr nennt. Dieser ist der Herausgeber der Islamischen Zeitung. Er war für die Israelhassende Politik des Magazins zuständig, die gleich einem Roten Faden sich durch die Ausgaben zieht. Stieg aber aus Compact aus, da er Elsässers pro-Pegida Meinung kritisiert. Allerdings dürfte es sich hierbei um einen taktischen Schachzug handeln, der von irgendetwas anderem ablenken soll. Pegida hatte sich zum Beispiel von Legida getrennt, eben weil Elsässer Einfluss auf Legida hat. Und ebenso ist es nicht verwunderlich das es Leipzig war, wo die Linksfaschisten kürzlich durchdrehten. Das sind gezielt provozierte Aktionen zum Bürgerkrieg und Chaos.
Ich spekuliere darauf, dass ein Muslim Mitgesellschafter für unbequeme Fragen sorgte, die schwierig zu erklären waren.

All diese seltsamen Zustände offenbaren freilich eine sehr makabere Querfront aus den seltsamsten extremistischen Umtrieben, von politischen Extremisten, bis hin zu religiösen Extremisten. All das aber geschieht im Interesse Moskaus. Schon der Osteuropahistoriker Andreas Umland bezeichnete Elsässer als "Kremelpropagandist". Elsässer steht in ständiger Kooperation mit dem Auslandssender Russian Today (RT), der Sender wird von der selben Querfront als einzige vertrauenswürdige Quelle genutzt, seien es Muslime, Reichsbürger, Linksradikale oder Neonazis. Elsässer kooperiert ebenso mit Rossija (dem Staatssender Putins) oder Stimme Russlands. Mehrere Putin- und Gerhard Schröder nahestehende Istitutionen, (z.B.: Denkfabrik Institut für Demokratie und Zusammenarbeit und das Russische Haus in Berlin) fördern die Arbeit von Elsässers Neu-Rechter. Ebenso wird Elsässer vom in Berlin ansässigen Tolstoi-Institut unterstützt, dass aber nur gegründet wurde, um die deutsche Öffentlichkeit im Pro-Putin Sinn zu beeinflussen. (Link) Das Institut vertritt ebenfalls die These vom Eurasischen Großreich. Es liegt auf der Hand, dass für diese Arbeit die Mitarbeit alter Stasispitzel und der DDR-Seilschaften (im Klartext Stasi) unverzichtbar sind.
Elsässers erklärtes Ziel ist ein eurasisches Bündnis mit Russland. Dies allerdings ist eine Idee vom Eurasischen Großreich, dass dem russischen "Neonazi" Alexander Dugin entnommen wurde, den Elsässer 2013 auch persönlich kennen lernte. Das was Elsässer jedoch so großzügig als Bündnis bezeichnet ist die tatsächliche Einverleibung Deutschlands durch Russland. Elsässer hat seine Antideutschen Ansichten niemals aufgegeben, sondern versteckt sie nur. 
Schon am 13. September 2015 rief Elsässer in seinem Blog die Bundeswehr unverholen zum Putsch gegen die Regierung auf. Es ist klar das selbst Angela Merkel es offenbar darauf anlegt, dass das geschieht. Jedoch muss uns ebenso klar sein, dass eine deutsche Putschregierung überhaupt keine andere Wahl hätte, als sich mit Haut und Haar an Moskau auszuliefern. Das heißt also, der Antiamerikanismus von Elsässer zielt darauf ab, Washington mit Moskau zu vertauschen. 

Deshalb ist es, dass ich allen Patrioten sage, die Rettung Deutschlands muss von Deutschen ausgehen. Putin ist Russe, er vertritt russische Interessen. Doch inzwischen sind die so radikalisiert, dass angebliche Patrioten dir antworten, es sei ihnen egal.


7. Deutschlands Querfront: Stalin und Hitler, Brüder im Geiste

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