Donnerstag, 14. Januar 2016

Querfront: Dugins Vierte Theorie

Die Theorie Dugins, der Putins Absichten eines Eurasischen Reiches zugrunde liegt, ist von Heideggers Seinsfrage beeinflusst. Und das wiederum erklärt Ähnlichkeiten zur Frankfurter Schule und deren Eurokommunismus (und Euroislam) oder dem Nationalsozialismus. Alles hat mit den Anschauungen Heideggers zutun. Die Nazis freuten sich zuerst darüber , das ein Philosoph von Weltruhm, wie Heidegger, sie unterstützte.

Doch dann änderte sich dies relativ schnell. Er hatte es tatsächlich geschafft von den Nazis verstoßen zu werden, weil er zu radikal war. Kein Witz! Heidegger hatte nach dem Krieg schon immer behauptet, das war, weil er sich gegen den Nationalsozialismus auflehnte. Das allerdings wurde ihm schon von den Besatzern nicht geglaubt und er bekam ein Berufsverbot auferlegt. Später tauchten weitere belastende Unterlagen auf, die klar machten, dass er den Nationalsozialismus nur kritisierte, weil die Nazis, seiner Meinung nach, nicht radikal genug bei der Umwandlung zum Neuen Menschen vorgingen. 
Dennoch holte ihn Marcuse zur Frankfurter Schule und obwohl immer wieder mal kritisiert, arbeitete er an der Schaffung des Eurokommunismus mit, der gerade auf unsere Kosten und Wohl installiert werden soll. 
Trotz Aufforderungen sich unmissverständlich vom Nationalsozialismus zu distanzieren, hatte Heidegger dies nie getan. Er bewunderte weiterhin die Nazi-Bewegung für die entfaltete Energie und der Umwandlung von Staat und Gesellschaft, in recht kurzer Zeit. Und diese Bewunderung floss in der Schöpfung des Eurokommunismus ein, der darauf basiert, die Menschen zum Kommunismus zu erziehen, durch widersprüchliche Strategien zur Verunsicherung und Destabilisation und einer staatlichen Drangsalierung und Schikane. 

Und das ist nun der Mann, der Alexander Dugin beeinflusste in seiner Vierten politischen Theorie. Obwohl die Theorie bereits ein extremes kriminelles Potential offenbart, versteckt Dugin die tatsächliche Essenz seiner "Alternative". Und das entscheidende, was er nicht sagt, muss erst durch logische Denkprozesse herausgearbeitet werden.

Die Vierte Theorie versteht sich als Weiterentwicklung von Kommunismus (Zweite Theorie) und Nationalsozialismus (Dritte Theorie), in der die Unterschiede zwischen Beiden nicht mehr existieren (vgl.: Putin lacht). Diese Theorie versteht sich als Konkurrent des mit ihm verwandten Eurokommunismus und als Feind des Liberalismus (Erste Theorie). 
Die Vierte Theorie, hier in anderen Artikel als Querfront (24 Teile, beginnen Sie mit Artikel 1) bezeichnet, versteht sich als Sammelbecken aller Anti-Liberalen Kräfte und Bewegungen. Personen die vom ominösen Machtblock USrael  reden, werden hier zusammengeschmolzen. Das betrifft in Deutschland sehr unterschiedliche Bewegungen, etwa Die Linke, DKP, MLPD, Antifa, Reichsbürger, Nationalsozialisten, Mahnwache Neuheiden usw. Allen gemeinsam ist daher Antiamerikanismus und antiisraelische Positionen. Das ist die Bindung von allem. (Die Grünen vertreten den Eurokommunismus.)


Die Philosophie


Dugin betont, das die Vierte Theorie kein Synkretismus der vorhergehenden sei. Er betont jedoch auch, dass es eine Unterscheidung von Kommunismus und Nazis nicht mehr gibt, da dies lediglich ein Herrschaftsmittel der Liberalen sei. Interessante Logik! Was uns nun die merkwürdigen Kapriolen erklärt in der Politik und das aus dem Antideutschen Elsässer ein Neurechter wurde. Oder aus dem RAF Terroristen Horst Mahler ein Neonazi, just nachdem er alleine Gespräche mit Gerhard Schröder, der Rechten Hand Putins in Deutschland, geführt hatte.

Die vierte politische Theorie hat als neues politisches Subjekt nach dem Individuum, der Klasse, der Rasse und dem Staat eine Heideggersche Kategorie erhalten. Hierzu soll der Terminus „Dasein“ genutzt werden, der von Heidegger in seiner Fundamentalontologie anstelle von „Mensch“ gebraucht wird, um sich von der traditionellen Philosophie und ihren Vorurteilen abzugrenzen.
So soll „Dasein“ der Philosophie die Möglichkeit bieten, an die unmittelbaren Lebenserfahrungen des Einzelnen anzuknüpfen. Um sich insbesondere von Kants Erkenntnistheorie abzugrenzen, ging Heidegger nicht von einem „erkennenden Subjekt“ aus, sondern von einem „verstehenden Dasein“.
Nach der Definition von „Dasein“ soll hier nun nicht die ganze Fundamentalontologie Heideggers ausgebreitet, sondern direkt das aufgegriffen werden, was für die vierte politische Theorie wichtig ist und dies ist Heideggers „Man“. Dieses „Man“ bildet den Lebenshintergrund des Daseins, in allen kulturellen, gesellschaftlichen und geschichtlichen Aspekten, in die das „Dasein“ durch die „Geworfenheit“ eingebettet ist.
Dieser Lebenshintergrund in Form der Kultur gibt dem Menschen gewisse Möglichkeiten, die er ohne sie nicht hätte. Jedoch kann die Kultur das Denken und Handeln des Daseins vorbestimmen, ohne dass ihm dies wirklich bewusst wird, wodurch es bestimmten Verhaltensmustern und Weltanschauungen ausgesetzt ist. Heidegger nannte diese Situation des Ausgeliefertseins „uneigentliche Existenz“.
Diesen Zustand konstatiert Heidegger als Ausgangspunkt, in welchen der durchschnittliche Mensch hineingeboren wird. Die Vorherbestimmung der kulturellen und gesellschaftlichen Verhaltensangebote nimmt dem „Dasein“ sein „eigentliches Sein“ weg. Wer ihm das wegnimmt, sind „die Anderen“, wobei hier keine spezifische Person gemeint ist, sondern das „Dasein“ in seiner Alltäglichkeit als „Man“.
Folgender Satz soll die Idee dahinter vergegenwärtigen: „Wir genießen und vergnügen uns, wie man genießt; wir lesen, sehen und urteilen über Literatur und Kunst, wie man urteilt; wir ziehen uns aber auch vom ‚großen Haufen‘ zurück, wie man sich zurückzieht.“ Diese Überlegungen brachten Heidegger dazu, folgenden radikalen Schluss zu ziehen: „Jeder ist der Andere und Keiner er selbst.“
Als Gegenkonzept zur Fremdbestimmung des Daseins führt Heidegger das „eigentliche Selbstsein“ ins Feld, das eine „existenzielle“ Modifikation des „Man“ sei. Hierfür stellt er dem „Man“ die „Jemeinigkeit“ (dies ist jenseits von ich und wir) entgegen, wobei er nach einem möglichen Weg für ein authentisches Leben sucht, dem Weg vom „eigentlichen Selbst-​sein-​können“.
Um diesen Weg zu finden, macht Heidegger eine Analyse des Verhaltens des Daseins in Bezug auf seine Existenzialien. Diese umriss er bei einer phänomenologischen Analyse des Daseins, um dessen Struktur und Verhalten geistig zu begegnen. So sind nach ihm die Existenzialien des Daseins:
  1. Die „Geworfenheit“ – der Mensch ist in sein kulturelles Überlieferungsgeschehen hineingeworfen;
  2. Der „Entwurf“ – Das Dasein versteht die Welt, ergreift Möglichkeiten darin oder ergreift sie nicht;
  3. Die Verfallenheit an die Welt – Das Dasein ist „bei“ den Gegenständen und Personen, die ihm als unmittelbarer Orientierungspunkt dienen.
Durch die Verbindung dieser drei Punkte in einer Einheit erkennt Heidegger das „Sein von Dasein“ und definiert es als „Sich-vorweg-schon-sein-in-(der-Welt) als Sein-​bei (innerweltlich begegnendem Seienden)“. Nun definiert Heidegger, daraus ableitend, die Possibilitäten, die sich als eigentliche Existenz erweisen und kommt dabei auf zwei verschiedene Lösungen, die in Bezug auf seine Zeitlehre stehen. Hierfür ist ein anderer Terminus sehr wichtig, die „Sorge“, was die Heideggersche Abkürzung für das „Sein des Daseins“ ist.
Diese Sorge hat jedoch weder mit der Besorgnis etwas zu tun, noch mit der Sorglosigkeit, sondern ist eine Seinsweise des Menschen, die primär im praktischen Umgang mit seiner Umwelt liegt, worauf er auch eine theoretische Erfassung derselben vornehmen kann, aber nicht bloß im erkennenden Anschauen derselben endet.
Heidegger versucht nun, die Bestimmung des Daseins als ein „Sein zum Tode“ hin genauer zu betrachten. Er kommt dabei zum Schluss, dass die Zeitlichkeit des Daseins ihm erst die Möglichkeit biete, sich auf den Tod hin einzustellen, wobei er schlussendlich subsumiert: „Zeitlichkeit ist der Sinn der Sorge.“ Diesen Sinn findet er in drei Ekstasen, die er in Bezug auf die „Sorge“ ordnet:
  1. Schon-​sein-​in-​der-​Welt“ = Gewesenheit;
  2. Sein-​bei“ = Gegenwart;
  3. Sich-​vorweg-​sein“ = Zukunft.
Hiermit wurde nun die Basis gelegt, um das „eigentliche Selbst-​sein-​können“ zu finden und auf die beiden Lösungen zu stoßen, die Heidegger so darstellte:
  1. Die erste Möglichkeit liegt in der zeitlichen Ekstase des Zukünftigen, auf das sich das „Dasein“ hin „entwirft“, durch die Ausrichtung des Lebens auf von ihm selbst geprüfte und als erstrebenswert erachtete Interessen.
  2. Die zweite Möglichkeit fußt auf der zeitlichen Ekstase der „Gewesenheit“, wobei sich das „Dasein“ seine Idole in der Vergangenheit sucht und die vergangene Möglichkeit des „eigentlichen Selbst-​sein-​können“ nicht nachmacht, sondern wiederholt, worin nun die Chance für das gegenwärtige Dasein liegt, selber das „eigentliche Selbst-​sein-​können“ auszuleben.
An diesem Punkte setzt die vierte politische Theorie ein, die genau darum besorgt ist, dass dem Menschen die Möglichkeit bleibt, das „eigentliche Selbst-​sein-​können“ zu entfalten, indem der Mensch die Taten der gewesenen „Helden“ wiederholen kann. Um die Worte Dugins zu benutzen, steht die vierte politische Theorie für „Dasein“ ein, um ihm die Chance auf eine authentische Existenz zu gewähren, um die letzten Überbleibsel zu retten, „which makes man an existential being.“
Aus diesen Betrachtungen leitet sich ab, dass die Welt multipolar werden muss und die unipolare Hegemonie des Amerikanismus abschütteln sollte. Ja, sie muss die Kultur der „Fremdbestimmung des Daseins“ überwinden, wenn sie die „connection to the roots of …being“ wiederfinden will. Hier erscheint auch wieder die Vision Eurasien, wenn die Forderung nach dem Schmittschen „Großraum“ auftaucht. In diesen Großräumen könnten sich die Kulturen souverän selbständig organisieren, verteilt auf die Kontinente, fern aber von jedem Imperialismus.

Auch die Religionen, insbesondere in Form der Schule der Integralen Tradition, spielen eine essentielle Rolle für die Theorie, da auf der Grundlage der „inneren Einheit der Religionen“ eine Basis für ein inner– und außereurasisches Verständnis für die anderen Glaubensgemeinschaften gelegt wird. Es gibt keine Feindschaft mit Juden oder Moslems, sondern der Liberalismus wird als gemeinsamer Gegenspieler aufgefasst, der die Kulturen bedroht. Dies ist sicher ein wesentlicher Unterschied zu den identitären Blöcken, die gerne offen gegen den Islam auftreten. Hat jedoch den Hacken, dass es in der Gegenwart nicht liberale Juden und Muslime sind, die uns Kopfzerbrechen bereiten, sondern es jene radikalen und antidemokratischen Kräfte sind, die Dugin als natürlicher Verbündeter sieht.

Die vierte politische Theorie präsentiert sich nicht als Dogma, sondern als eine Einladung Dugins an die oben genannten Gruppen, sich in der Bewegung einzufinden. 

Die Strategie

Dugin vertritt eine mehrspurige Strategie, die derzeit tatsächlich umgesetzt wird. Es gibt zum einen die Globale Revolutionäre Allianz, die alle anti-Liberale und radikale Gruppen in sich vereinen will, um ein Revolutionsbereites Potential zu schaffen. Mit diesem soll in Unruhen und Bürgerkrieg, nach dem altbekannten Kommunismus Domino-Effekt die staatliche Ordnung beseitigt werden. Dafür wird die hier anderswo ausführlich vorgestellte Querfront aufgebaut.
Neuer Widerstand, ist die aus der Querfront hervorgegangene Revolutionäre Masse, in der es keine Unterscheidungen mehr gibt, wie Neonazi und Kommunist. Diese wird durch die Antifa in Europa aufgebaut. 
Eurasische Junge Union, meint im Klartext die Infiltrierung der Jugendorganisationen der etablierten Parteien in Westeuropa (sehr schlimm in Deutschland die Jusos). Um ein neues Bewusstsein bei den nachströmenden Kadern der Parteien zu erzeugen, die, auf die Globale Revolutionäre Allianz zuarbeitet.
Internationale Eurasische Bewegung, globalisierte Globalisierungsgegner. Ansich bereits entlarvend, gibt vor etwas zu sein, was es nicht ist. Bzw. Gibt vor etwas zu bekämpfen, was es gar nicht bekämpfen will. Denn tatsächlich geht es nicht um eine Alternative zur Vormachtstellung Washington, sondern um deren Austausch gegen Moskau. Das Eurasische Reich ist ein russisches Reich, dass die europäischen Staaten in einer Scheinautonomie an sich fesselt.
Eurasische Künstler Vereinigung, Manipulierung der öffentlichen Meinung durch Stars in den Medien.

Der neue Weg?

Alexander Dugin versteht seinen Vierten Weg, als etwas Neues zur Überwindung des falschen Alten. Doch das ist eine reine Augenwischerei. Uns soll lediglich altes und leider wohlbekanntes im neuen Gewand präsentiert werden. Hier soll der europäischen Rechten, kommunistische Strategien als für Rechte erstrebenswert präsentiert werden. Sie sprechen daher oft von Neu-Rechte, meint aber eine von Putin kontrollierte Rechte. Bestes Beispiel Front National in Frankreich. Massiv von Putin unterstützt und ihre Politik ist tatsächlich eher sozialistisch, versteckt in einem Rechten Gewand.
Dugins Buch nennt die Ursachen des geistigen und moralischen Verfalles der abendländischen Welt. Allerdings ist dieser Verfall bewusst gesteuert von Moskau aus, mit der Absicht diesen Zerfall zu erzeugen.
Für Dugin steht das Abendland seit der Französischen Revolution im Kampfe Dreier Ideologien, in dem sich der Liberalismus durchsetzte. Der jedoch zerstört die Welt und muss von der Vierten politischen Theorie überwunden werden.
Dugin bezeichnet alle drei früheren Theorien (Liberalismus, Kommunismus und Faschismus/Nationalsozialismus) als Realitätstfremd. Er begründet das mit deren Absolutheitsanspruch und ihrem Expansionsbedürfnis. Was im Falle Kommunismus und Faschismus/Nationalsozialismus zwar auf der Hand liegt, im Falle des Liberalismus lediglich damit begründet ist, dass Dugin diesen durch die USA repräsentiert sieht. Die Aggression Hitlers war für ihm hingegen nur eine logische Abwehr des Liberalismus. Darin stimme ich ihm zwar zu, aber unsere Bewertung des Liberalismus ist da unterschiedlich.

Er wirft diesen Drei Theorien vor, versucht zu haben, die Welt umzuändern. Übersieht allerdings und meines Erachtens nach bewusst, dass er mit seiner "Alternative" genau dasselbe versucht. 
Nicht besser handelt es sich um den Absolutheitsanspruch und Expansion. Im Ausland präsentiert man sich eben gern von seiner Schokoladenseite. Anders sieht es dann aus, wenn man in den Medien zum russischen Konsument spricht. Da wird dann aus der Eurasischen Bewegung ein Eurasisches Reich. Und aus souveränen Staaten, befreit von der US-Dominanz, als ein harmonischer Staatenbund mit Moskau, ist nicht mehr die Rede. Da soll Westeuropa dann unter der Oberhoheit Moskaus stehen. Und von einer Souveränität wird nicht einmal Ansatzweise gesprochen. 
In einem Fernsehinterview erklärte Dugin wie das Ziel erreicht werden soll, widersprüchliche Strategien werden angesprochen, um den Verursacher zu verschleiern und die Schuld auf den Feind (USrael) zu lenken. Radiakalismus und Unruhen sollen erzeugt werden, Manipulierung der Medien. Alles soll dazu dienen, dass die Menschen in Westeuropa dazu gebracht werden, selber zu sehen: So kann das nicht weitergehen, wir brauchen eine Alternative! Und genau in dem Moment präsentiert sich Putin als der Problemlöser. Sollten die Menschen sich aber dem widersetzen, so solle Russland diese Länder mit Krieg überziehen ("Für Stalin"). Ja, da hört sich die Utopie doch gleich anders an.
Für Dugin ist die USA die Manifestation des Liberalismus. Unschwer zu erkennen, das der "neuen Alternative" hier der Kalte Krieg zugrunde liegt. Dugin charakterisiert die USA als ideologischen Feind, nicht allein als geopolitischer Gegner. Auch das ist eben nicht neu, sondern die Argumentation des Kalten Krieges. Er bemüht sich diesen Feind Russlands als Feind der eurasischen Völker darzulegen. Es ist leicht durchschaubar, dass er damit eine engere Anlehnung Europas an Moskau erreichen möchte. Mit der Rückführung des Liberalismus auf die französische Revolution, versucht er sich vom Kommunismus zu distanzieren. 

Dugin kritisiert den Liberalismus, dass er das Individuum zum Subjekt der Geschichte macht. Alles andere spielt keine relevante Rolle und wird nur von der Warte des Einzelnen betrachtet. Da es dem Liberalismus immer nur um den Einzelnen geht, steht er allen Dingen, die den Einzelnen einschränken könnten, ausgesprochen kritisch gegenüber. Wie im Kommunismus und Nationalsozialismus sieht er Individualität als eine Gefahr. Der liberale Grundgedanke, sich von gesetzlicher Ungleichbehandlung und wirtschaftlichen Schranken zu befreien, wurde in moderner Zeit schließlich zum Kampf gegen Migrationsbarrieren, die traditionelle Familie und soziale Verantwortung. Der Grundgedanke ist dabei immer derselbe: Der Einzelne solle möglichst keinen Zwängen unterliegen und in seinen Entscheidung keinesfalls eingeschränkt werden. Es sind aber keineswegs die Kräfte des Liberalismus, die gegen Migrationsbarrieren angehen, sondern die irren Linken, die von Moskau kontrolliert sind.

Soweit nun Dugin, jedoch kommen wir da auf eine enorme Gehirnwäsche zu stoßen: Liberalismus = Freiheit und mit Blödheit = Rot/Grün gleichsetzen, die den Liberalismus pervertieren? Da wird kein Schuh draus! 
Die Propagandisten der Eurasischen Querfront, wollen uns erklären, es sei die Idee der USA und/oder Israel, Deutschland mit Muslimen zu fluten. (Jüdische Projekte / Aktivisten, die Europa vor der Islamisierung warnten.) Dem allerdings widerspricht, dass eben die europäischen Linken für diesen Wahnsinn verantwortlich sind. Natürlich führen sie die Wut in der Bevölkerung bewusst herbei, erzeugen ein Pro Putin Stimmung und setzen Legenden in die Welt, dass hinter allem die USA und Israel stecken. Nicht das es keine Gründe gebe diese Staaten zu kritisieren, aber sie dem Treiben der Linken beschuldigen? Ist das denn logisch? Demzufolge müsste die USA aber Angela Merkel lieben. Stattdessen misstrauen die ihr sosehr, das die NSA sie abhört. In den US-Medien, wie Michael Savage, wird von der Irren gesprochen, die Deutschland ruiniert. Und die Washington Post forderte, dass die Frau weg muss. Offenbar ist es nur noch eine Frage der Zeit, dass das Oval Office ihr OK an die Bundeswehr gibt.

Das Dugin nicht mehr offiziell Putin Berater ist, ist Teil der Verschleierung, nach dem zu viel Aufmerksamkeit im negativen Sinn auf die Sache geriet. Das Geld mit dem Dugin um sich wirft, stammt wohl kaum aus dem Verkauf seines Buches. Dugin hat Kontakt zu Jürgen Elsässer, der die Idee des Russen vertritt in Deutschland. Und Jürgen Elsässer wird von Putins Organisationen in Deutschland unterstützt.

Mit der Pervertierung des Liberalismus versucht die Linke in Europa den totalitären Staat erstrebenswert zumachen. Denn daran sind sich Eurokommunismus oder Vierte Theorie einig, wie in der Zerstörung des westlichen Bürgerstaates und Demokratie. Da kann man dann den Weg auch mal zusammengehen. Putin machte jedoch schon deutlich, was geschieht, sollte jemand von der vorgesehenen Linie abweichen.
Unruhen und Angst durch Islamisten ist dort sehr Hilfreich. Freiheiten werden abgebaut und der Überwachungsstaat aufgebaut. "Wir wollen es nicht, aber die zwingen uns dazu." Leuchtet jeden ein, doch die Frage: "Wer hat DIE denn hier rein gelassen." Stellt sich nicht. Dementsprechend sammelte man gute Erfarungen mit der RAF, rund 60 Terroristen brachten den Staat in den Ausnahmezustand. Diesmal hat man eine Armee.  
Hier wird getan, was Putin auch vom Osten her tut. Immer wieder wurde mir von, nach Deutschland kommenden Deutsch-Russen und russischen Juden berichtet, das Putin unter den Reisenden auch Tschetschenen  mitschickt. Und wozu? Raten Sie mal!

Natürlich erfordert die Ordnung-Schaffung mit starker Hand durchzugreifen. Die Bevölkerung wird das jubelnd begrüssen. Und natürlich muss man mit den propagandierten Verursachern des Übels ähnlich verfahren. Linke sind eben keine Juden, Linke sind Mörder. Das ist das Einzige was sie verstehen. Und sie planen es erneut, wie mit Hitler. Wenn Angehörige einer spezifischen Gruppe und Religion öffentlich verkünden, dass sie uns Töten wollen, muss ich diese als reale Gefahr von Leib und Leben erkennen. Und jene die sich hinstellen und meinen, man dürfe dies nicht aufbauschen sind Kollaborateure. Sie sagen nicht, dass sie den Mord unterstützen, aber sie unterstützen indirekt die Mörder. Genauso verfuhr die europäische Linke mit Hitler. Sie unterstützten ihn indirekt, weil er öffentlich sagte, dass er töten werde. Die Linken sahen das Positiv, denn es ging gegen den gemeinsamen Feind: Die Kräfte des Liberalismus. Dugin erzählt uns also gar nichts neues. Natürlich wendete sich Hitler dann auch gegen Teile der Linken, als er an der Macht war. Und ebenso ist vorauszusehen, dass Islamisten genauso mit den Linken verfahren werden. Diesen Fehler wird man freilich nicht noch mal begehen.
In einem früheren Artikel habe ich daher schon die Lächerlichkeit der Islamophilie der europäischen Linken aufgezeigt und das diese Doppeldeutig und mit Hinterlist daherkommt. Ich habe die Frage gestellt, ob die Muslime dann letztlich noch vor den Juden im Gulag verenden. Freilich dient das Konzentrieren dieser Leute im großen Stil, in Vernichtungslagern in erster Linie dazu, eventuelle einheimische Kritiker stillschweigend verschwinden zu lassen, die ethnische Säuberung verbirgt die intellektuelle. Die Menschheit wird in ihrer Raserei derart beschäftigt sein mit den Muslimen, dass sie gar nicht bemerken werden, wie auch ein Nachbar und seine Familie eines Morgens von Männern der Antifa abgeholt wird, obwohl dieser doch immer für die Demokratie redete. Ich bin mir sicher das das große Morden längst geplant wird. 
Dugins Vierte Theorie ist auch nicht so Neu, dass alles ist Show um Fragen zu unterbinden, die nicht nur darauf anspielen, dass es sich hier um einen Synkretismus aus Kommunismus und Nationalsozialismus handelt, der so in dieser Form unter Stalin bereits betrieben wurde.

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