Dienstag, 1. März 2016

Die Kozi-Nazis - Die Politik der Weimarer Republik in der BRD

(Dieser Artikel enthält zahlreiche Querverweise, die Ihnen die aktuellen Bezüge dieser Politik in der Gegenwart erläutern.)

Fast könnten wir in Versuchung gelangen, dass gegenwärtig Realität wird, was Walther Ulbricht 1945 versprach und in der DDR auch umsetzte:
"Es muss demokratisch aussehen, aber wir müssen alles in der Hand haben."
Das war also die Demokratie in der Deutschen Demokratischen Republik, die, in der bizarren Welt der Die Linke kein Unrechtsstaat war.

Es existiert ein recht bekanntes Bild (Das Foto ist abgedruckt in: Institut für Marxismus-Leninismus beim Zentralkomitee der SED, Band 4. Berlin/DDR 1966, S. 272) von Walter Ulbricht, vom 23. Januar 1931 aus Berlin-Friedrichshain, wo er neben Goebbels auf einer Parteiversammlung der NSDAP sprach. Das war zwar nur wenige Monate vor dem Berliner BVG Streik, wo Ulbricht neben Goebbel gemeinsam den Streik leitete. Dennoch deutete ausgerechnet das Neues Deutschland (Nachtigall ick hör dir trappsen!) am 30. August 1969 denn Sinn des Bildes, um:
„Zwei Jahre vor dem Machtantritt des Faschismus prangert Walter Ulbricht im Saalbau Friedrichshain die Nazipartei als Kriegspartei des Faschismus an.“
Oha! Der Ulbricht, der nie die Absicht hatte eine Mauer zu bauen (ebenso wenig wie ein Pogrom in der DDR zu veranstalten) kritisierte also die NSDAP, in Anwesenheit der Berliner Gauleiter? Naja, so wie sich das für einen wahren Rot Front Kämpfer gehört, nicht wahr? Oder doch nicht?

Im Sommer des selben Jahres sollte die KPD den Versuch der NSDAP, die preußische Regierung zu stürzen, tatkräftig unterstützen. Wenig war da vom Widerstand Ulbrichts zu bemerken. 
Tatsächlich endete die Rede Ulbrichts auch danach mit einer Saalschlacht zwischen Kozis und Nazis. Das scheint den Mythos vom kommunistischen Widerstand abzuschließen. Und die Rote Fahne frohlockte damals schon:
„Unser Sieg! – Goebbels’ Niederlage! Der Führer der Berliner Kommunisten, Genosse Ulbricht, schlägt Goebbels im Saalbau Friedrichshain.“
Tatsächlich galt in der KPD die Parole „Schlagt die Faschisten, wo ihr sie trefft!“ 
So funktioniert die kommunistische Halbwahrheit, denn Interessant ist es, die Propaganda der KPD zu hören, nicht nur die Bilder anzusehen. 
„Wir werden den räuberischen Versailler ‚Friedensvertrag‘ und den Young-Plan, der Deutschland knechtet, zerreißen, werden alle internationalen Schulden und Reparationszahlungen annullieren ... Nieder mit Faschismus und Sozialdemokratie!“
So hieß es ab 1930 bei der KPD und erinnert auch an Gysi und Wagenknecht, bei der Rhetorik der nicht souveränen BRD.
Genau dieses Programm von 1930 wurde eben von selben Walther Ulbricht vertreten und machte dabei die SPD gleichwertig der NSDAP. Doch bevor nun die Genossen, die hier mitlesen, in Jubel deswegen ausbrechen, muss man wissen, was die KPD den Sozis und Nazis vorwarf. In seiner dreiviertel Stündigen Rede griff er die Führung der NSDAP an, weil diese „im Dienste des Finanzkapitals stehen“
Schon bei beginn der Rede sprach er, warum es ging, nämlich den Feind an der Wallstreet:
„Ich begrüße die nationalsozialistischen, sozialdemokratischen, parteilosen und kommunistischen Arbeiter und Angestellten, die ehrlich den Kampf gegen die Diktatur des Finanzkapitals, gegen Young-Sklaverei, für Brot, Arbeit und Freiheit führen wollen.“
Und die Rote Fahne spottete, dass Goebbels von den Sozialdemokraten geschützt, den Saal verließ.  Wohingegen: „Genosse Ulbricht jedoch verließ gemeinsam mit den Arbeitern die Versammlung.“ Das stimmt, denn die Kozis sprangen gemeinsam aus dem Fenster, weil zu den Türen die SA auf sie einprügelte. Wie so oft, verheimlicht der Kommunist das entscheidende Detail. 
Doch eben durch die Kenntnis der Details wird uns die Basis klar, warum eine Basis, die damals sehr wohl existierte, heute wieder aufgebaut werden kann.
Als die Rote Fahne die komplette Rede Ulbrichts veröffentlichte, ist uns wieder die Kenntnis der Details sehr hilfreich. Dies war nämlich das offizielle Sitzungsprotokoll und dort wurden sogar die Zwischenrufe niedergeschrieben.
"Am 21. Januar stimmten die Naziführer für die Subventionen der Mansfeld-AG von 7 Millionen Mark. Die Herren Otto Wolff, Jakob Goldschmidt und Co. (Zwischenruf: der Jude Otto Wolff, der Jude Goldschmidt). Jawohl, dem jüdischen hundertfachen Millionär Otto Wolff wurden noch weitere Millionen geschenkt, aber dafür haben die nationalsozialistischen Führer gestimmt." (Genosse Ulbrichts Abrechnung mit den Nazis, Rote Fahne, 24.1.1931)
Ja nun? Hat der Genosse Ulbricht da etwa den Nazis vorgeworfen Zionisten zu sein? Nicht arisch genug zu sein?
Lächerlich wenn heute die Linken immer wieder behaupten, dass die KPD sich gegen den Antisemitismus der NSDAP gewehrt zu haben. Ja vielleicht in jenem der NSDAP, aber keineswegs eben gegen dem der KPD.

Zwar gab es tatsächliche Äußerungen von August Bebel, selbst Friedrich Engels oder Lenins gegen Antisemitismus. Allerdings handelte es sich stets um politisches Kalkül und von kurzer Dauer.
Als Ulbricht diese Rede hielt, lag er ganz in der Mode der Zeit und seien wir doch ehrlich, auch heute schürt Die Linke den Judenhass. Hin und wieder hört man verhaltene Erklärungen, die von der Stalinisierung reden. Doch das ist ein weiterer Betrug, die Kommunisten waren dabei nie auf Stalin angewiesen. Der Judenhass der KPD war die ganze Zeit der Weimarer Republik über eine permanente Größe, die Judenfrage wurde gestellt. Die Artikel in der Roten Fahne stellten Juden genauso dar wie die Nazis, die Kapitaljuden der Wallstreet, die die Arbeiterklasse ausbeuten. August Bebel wird dann herangezogen, der den Judenhass der Linken, als den "Sozialismus der dummen Kerls" bezeichnete. Allerdings entscheidet wieder das Detail, denn 1894 sagte er, dass dies "die Sache nicht" treffe.

Schon 1923 nannte Ruth Fischer, Mitglied des Parteivorstandes, die Gegner "völkischen Gegner", die Geschichte wiederholt sich und weiter:

"Sie rufen auf gegen das Judenkapital, meine Herren? Wer gegen das Judenkapital aufruft, meine Herren, ist schon Klassenkämpfer, auch wenn er es nicht weiß. Sie sind gegen das Judenkapital und wollen die Börsenjobber niederkämpfen. Recht so. Tretet die Judenkapitalisten nieder, hängt sie an die Laterne, zertrampelt sie. Aber meine Herren, wie stehen Sie zu den Großkapitalisten, den Stinnes, Klöckner … ?" (Franz Pfemfert: Die schwarzweiszrote Pest im ehemaligen Spartakusbund, in: »Die Aktion« 14, 1923; alle Hervorhebungen hier und im Folgenden im Original.)
Als Vorbereitung zur kommunistischen Revolution, die 1923 hätte stattfinden sollen, versuchte die KPD - genauso wie heute Die Linke - Unterstützer über ihr herkömmliches Klientel hinaus zu gewinnen und eben auch Antisemiten, heute benutzt Die Linke dazu Muslime, aber das Ziel ist das Gleiche: Systemsturz
Und im selben Sommer 1923 erschien ein Artikel in der Roten Fahne. Ein Diskurs zwischen Karl Radek, ein Kommunist der Moskauer Internationale in Deutschland, und dem NSDAPler Ernst Graf von Reventlow. Beide stimmten darin überein, dass deutsche Großindustrie: "mit den jüdischen Kapitalisten zusammen Deutschland" beherrschten und beide wollten gemeinsam "ein Ende der Herrschaft der beschnittenen und unbeschnittenen Kapitalisten". (Karl Radek: Kommunismus und deutsche nationalistische Bewegung, Rote Fahne, 16.8.1923) Und das stimmte dann letztlich sogar wortwörtlich bis hin zur Vergasung. (vgl.: Wer erfand das Vergasen?) Diese Demagogie, der KPD wird von Die Linke unter dem Begriff USrael fortgeführt. (vgl.: Wir brauchen eine wehrhafte Demokratie)
Und Paul Fröhlich, der später eine Biographie zu Rosa Luxemburg schrieb, stimmte dem später zu: "Der Volksstaat soll an Vollbürgern alle Arbeitenden und arbeitsunfähig Gewordenen begreifen, aber nur sie. Die übrigen sind Drohnen, somit Schädlinge." (Nationale Frage und Revolution, Rote Fahne, 3.8.1923) Damit zeigt sich das ein Identitärer Jude nicht kommunistisch sein kann: vgl. Linke Juden.

Es wird zwar immer schön geredet damit, dass sich die KPD der Stellung in der Judenfrage der SPD anpasste, doch was das genau bedeutete, erklärte August Bebel, in einer Rede 1893 auf dem Kölner Parteitag: Die Feindschaft gegen Juden muss "schließlich wider Willen revolutionär werden". (August Bebel: Vorschlag einer Resolution zum Thema Antisemitismus und Sozialdemokratie, in: Iring Fetscher (Hg.): Marxisten gegen Antisemitismus, Hamburg 1974, S. 76) Heißt, dass trotz persönlicher Abneigung gegen Juden, diese in den linken Kreislauf der permanenten Revolution eingebunden werden sollen. Und das bedeutet, dass Juden eingebunden werden sollen, um das Judentum zu vernichten. Denn dies ist der Schlüssel zur Vernichtung des Kapitalismus. Und damit zeigt es sich erneut: Linke können keine Juden sein. (Beispiel Kreisky)
Dazu erklärte damals schon Wilhelm Liebknecht, warum die deutschen Linken, dazu zählt eben auch die NSDAP, den Antisemitismus fördern sollen:
"Ja, die Herren Antisemiten ackern und säen, und wir Sozialdemokraten werden ernten. Ihre Erfolge sind uns also keineswegs unwillkommen." (Wilhelm Liebnecht, zitiert nach: Rosemarie Leuschen-Seppel: Sozialdemokratie und Antisemitismus. Bonn 1978, S. 155)
Es ist dabei die verlogene linke Propaganda zu beachten, dass es die Juden seien, die den Antisemitismus fördern. Hier nur eines von vielen Beispielen. Vgl. dazu auch, die Rolle der Juden in der Ideologie der Putin Querfront, in Deutschland durch Die Linke (nicht ausschließlich von denen) betrieben.

Wie sehr unter dem linkspopulistischen Stichwort Zionismus Stereotypen konserviert wurden (vgl.: Wenn der Linke vom Zionisten spricht), die als antisemitisch zu qualifizieren sind (vgl.: Konsequent Sozial), belegt die exemplarische Analyse zweier Texte: In der Diskussion mit dem Leser erläutert der stellvertretende Chefredakteur der Neue Zeit, worum es geht. (Vitali Tschernjawski, Diskussion mit dem Leser, Neue Zeit (Moskau), deutsche Ausgabe, Nr. 37/Sept. 1977) 
Ein Leser Jean Pierre Jolly aus Paris stellt die Frage: 
„In Ihrer Zeitschrift wie in anderen sowjetischen Presseorganen stößt man oft auf Artikel, die den Zionismus und die Zionisten scharf kritisieren. Aber ist das richtig? Können doch Attacken gegen den Zionismus objektiv dazu beitragen, dass der Antisemitismus auflodert.“ (Tschernjawski, ebd.) 
Vgl. zum Thema: Moderner Antisemitismus ist typisch Linksradikal)

In der Antwort wird der Antisemitismus als Werk der Juden dargestellt. Es wird behauptet, „dass der Antisemitismus für die Zionisten von Vorteil ist … In Wirklichkeit, so paradox das auch zuerst scheinen mag, können sich gerade die Zionisten eine Verwirklichung ihrer Pläne ohne den Antisemitismus nicht vorstellen. Nicht von ungefähr lehrte einer der Begründer des Zionismus schon Ende des 19. Jahrhunderts: ‘ … Der Antisemitismus als starke und eher unterbewusste Macht wird den Juden nicht schaden. Ich halte ihn für eine Bewegung, die der jüdischen Individualität nützlich ist.‘ Ein anderer Führer des Zionismus, Ben Gurion, viele Jahre israelischer Regierungschef, sagte, das beste Mittel, die Juden im Ausland zur Emigration nach Israel zu veranlassen, sei es, die schlimmsten Formen des Antisemitismus zu verbreiten … Unwiderlegbare Beweise wurden publik, dass gerade Agenten zionistischer Geheimdienste Synagogen anzündeten.“ (Tschernjawski, ebd. vgl.: Das hat nichts mit dem Islam zu tun)
Das ist sehr interessant und belegt gar keinen Widerspruch zu meiner zuvor gemachten Aussage (und das keineswegs nur von mir): Linke können keine Juden sein und es sind die Linken, die den Antisemitismus anstacheln und fördern. Vgl. dazu: Die europäischen Linken fabrizieren neue jüdische Verschwörung
Der Zionismus war eine sozialistische Bewegung, allerdings machte diese im Laufe der Zeit einen Rechtsruck und das Wort wird bei vielen Israelis nur noch als Pseudonym für Patriot verwendet. Damit bestätigt sich wieder erneut, was ich früher sagte, dass der Antisemitismus ein politisches Mittel ist, um ethnische Unruhen zu fördern (genauso wie Multikulti) zur Weltrevolution. Der Antisemit wirft dabei den Juden vor, was er selber ist. Und auch die gekauften Juden vom Zentralverrat der Juden soll ihr Dummgequatsche von der Angst vor "völkischen Bewegungen" vergessen, denn noch während des ersten Weltkrieges waren Juden Teil dieser völkischen Bewegung. Und das dies nicht mehr so ist, ist das Werk der Sozis, Kozis und Nazis: Zentralverrat der Juden von Deutschland. Selbst der Antisemitismus ist eben nicht mehr Braun, sondern schön Bunt geworden.
Auch aus meinen persönlichen Untersuchungen in der Szene des "rechtsradikalen" Antisemitismus und den geplanten Anschlägen auf Juden, weiss ich sehr wohl, dass Förderer und Anstifter dieser "Rechtsradikalen" aus der Szene der Leipziger Antifa und Sachsensumpf stammen. Und damit sende ich einen schönen Gruß an Thomas de Maizière, eine katastrophale Minister-Misere. Genauso wie die NSU mit der Jenaer Antifa zu tun hat und das habe ich aus Quellen des Thüringer Verfassungsschutzes selbst. 

In einem pamphletistischen Standardwerk der internationalen Sozialisten (ABC des Kommunismus, 1920 auf Deutsch erschienen) schrieben Nikolaj I. Bucharin und Jewgenij A. Preobraschenskij, dass der Antisemitismus ein Machtmittel der Herrschenden sei, um entgegen demokratischer Spielregeln an der Macht zu bleiben, um "die Empörung der unterdrückten Arbeiter und Bauern von Gutsbesitzern und Bourgeoisie ab-, gegen die ganze jüdische Nation zu lenken". (Nikolaj I. Bucharin/Jewgenij A. Preobraschenskij: Das ABC des Kommunismus, Zürich 1985, S. 197–199) Im Zuge dessen äußerte sich auch die Rote Fahne ähnlich. (Der Stolz der jüdischen Frontsoldaten, 14.9.1925).

ABER! Jetzt kommt nämlich das große aber. Die Rote Fahne benutzt hier zum Beispiel, zur Aufklärung gegen den Antisemitismus, ausgerechnet die deutschen Juden, welche Teil der "völkischen Bewegung" waren, die dem Zentralverrat der Juden gegenwärtig soviel Angst machen. Und daraus schließen wir nämlich was? Der Zentralverrat hat Angst vor Juden, die sich mit Deutschen identifizieren. Und wie heißt es doch so treffend bei Nikolaj I. Bucharin und Jewgenij A. Preobraschenskij? Der Antisemitismus dient den Mächtigen dazu, an der Macht zu bleiben und von den eigenen Missetaten abzulenken. Offenbar ist der Zentralverrat von linken Zecken befallen. (vgl.: Eine Ausstellung über Antisemitismus in der DDR)
ABER! Das große aber ist immer noch nicht am Ende. Wir dürfen auch nicht vergessen, dass eben speziell die Kommunisten keine Demokraten sind. Und dass, wir seit 1933 bis zur Gegenwart, zumindest Teilweise in Deutschland, immer solche linken Antidemokraten an der Macht haben. Die Facette änderte sich vielleicht, durch Ettiquettenschwindel: Bis 1945 waren es stramme Nationalsozialisten, die in der DDR bis 1989 überdauerten. Und jetzt haben wir hier so eine Mafia und linken heimtückischen Sumpf ala Jakobiner. Ändert aber an der Gefahr für die Demokratie rein gar nichts. Und natürlich ist man an der Kreation des Rechtsradikalismus interessiert, um sich selbst an der Macht zu halten. Der Kampf gegen den tatsächlich selbstinzinierten Rechtsradikalismus ist nämlich ein reines Ablenkungsmanöver.

Und das bringt uns zu Ruth Fischer zurück: Wer "gegen das Judenkapital aufruft", befinde sich bereits im Klassenkampf, wenn auch vielleicht unbewusst. Und so ist dann auch Ulrike Meinhof zu verstehen, die den Holocaust bei ihrer Verhandlung rechtfertigte, denn die Juden wurden ermordet, "als das, was man sie ausgab - als Geldjuden. Der Antisemitismus war seinem Wesen nach antikapitalistisch." Und das meint nun eben auch den antikapitalistischen Kommunismus. Der Kampf Rechts gegen Links soll uns nämlich in diesem Fall vom Kampf Demokraten gegen Antidemokraten (Linke) ablenken. Und um diesen Kampf zu rechtfertigen ist "Rechtsradikalismus" und Antisemitismus unabdingbar!

Offenbarend dazu beispielsweise die schon erwähnte Diskussion zwischen dem Nazi Reventlow und dem Kozi Radek. Ein Argument, das die Auseinandersetzung zwischen NSDAP und KPD zwischen 1928 bis 1933 dominierte. Der Kozi gab dem Nazi zu bedenken, dass in Deutschland das gleiche passieren wird, wie in Ungarn, wo der Antisemit "Graf Bethlen mit der jüdischen Börse seinen Frieden macht". (Karl Radek, Kommunismus und deutsche nationalistische Bewegung, Rote Fahne, 16.8.1923) Oder anders ausgedrückt, die Kozis warfen den Nazis vor, die schlechteren Antisemiten von beiden Bewegungen zu sein und letztlich mit den Wallstreet Juden (gemäß der linken Ideologie) der zionistischen Weltverschwörung zu kooperieren. Sie benutzten also die Angst vor den Juden dazu, um der NSDAP Wähler abspenstig zu machen. Und wenn man dann nun ein böser Mensch wäre, wie ich es bin, dann kann man darin eine Motivation und Antstachelung Hitlers zum Holocaust sehen. Vielleicht unbewusst (glaube ich eher nicht) ausgesprochen, aber getan.

Seit langem ist mir nun klar, dass die linken Parasiten genau damit spielen. Sie sagen es nicht direkt, arbeiten aber darauf zu. Schauen sie mal wie viele linke "Juden" bei der Antifa aktiv sind. Die wenigsten von denen sind echte Juden, sondern sollen ein Bild generieren das Juden sagen soll, du musst einer von uns sein. Mangels Fantasie wird dann auffällig, wie viele Antifa-"Juden" sich Rothschild nennen. Da soll das Bild generieren werden, von der zionistischen Verschwörung des Wallstreet Juden Rothschild, der den Kommunismus beherrscht. Das soll Antisemiten zu Äußerungen hinreißen in der sich die Antifa im Kampf gegen Rechts profilieren kann. Es geht darum Unruhe zu stiften und Probleme zu schaffen, die es ohne sie nicht gäbe. Das Spiel Dementieren aber Fördern (bzw. Divide et impera) spielt sich bis in den Bundestag hinein ab. So dementierte die Linke offiziell jede Unterstützung der Montagsdemo und Friedenswinter, tat es letztlich aber doch.

Ihren Artikel Kommunismus und deutsche nationalistische Bewegung begleitet die Rote Fahne übrigens mit einer Karikatur, die so, ganz klar der Art des Stürmer der NSDAP folgte. Im Hintergrund einer NSDAP-Demonstration stehen zwei Menschen, die den klassischen antisemitischen Klischees folgten. Dazu schrieben die Kozis:
"Hakenkreuzparade vor Hakennasen. Eine wahre Begebenheit. Geld stinkt nicht oder: So sieht ihr Antisemitismus aus!" (Hakenkreuzparade vor Hakennasen, in: Deutschlands Weg. Sonderausgabe der Roten Fahne, 29.7.1923)
Die Nazis wurden also als Produkt der Juden dargestellt, um denen die Antisemiten abspenstig zu machen, damit diese zur KPD kommen.

Zwischen den Jahren 1928 bis 1933, brachte Rote Fahne Artikel heraus, die zum Beispiel betitelt waren, mit:
Juda soll nicht verrecken! Nazianleihe für Warenhäuser. So sieht der Kampf der Nazis gegen Zinsknechtschaft und jüdisches Warenhaus-Kapital in Wirklichkeit aus
Oder: Ein Nazi spitzelt für den jüdischen Chef
Oder: Nazis als Helfer des ›jüdischen‹ Kapitals
Und: Nazis für jüdisches Kapital

Bemerkeswert dabei ist, dass die linke Geschichtsschreibung aus dem Genossen Hitler immer noch ein Produkt von Wallstreet Finanziers machen will, und das bedeutet in der Wortwahl von Wagenknecht und Lafontaine (und der "Neurechte" Jürgen ElsässerUSrael eben Juden. USrael ist ein Pseudonym für die zionistische Weltverschwörung, sie haben nur Angst dies so deutlich zu sagen. Noch! Aber es werden düstere Zeiten kommen. 
Schon das die Rote Fahne in ihrem Artikel das jüdische Kapital in Anführungszeichen setzte, zeigt, dass diese Wortwahl auch in der Weimarer Republik nicht Kritiklos hingenommen wurde. Letztlich hinderte sie das nicht, diese Wortwahl zu gebrauchen. Die Praktik des windigen Aal findet sich schließlich noch heute, wenn man von den Zionisten an der Wallstreet spricht, schließlich hat man nicht Jude gesagt.
Zwischen 1924 bis 1928 ist sehr deutlich zu sehen, dass auch wenn der Antisemitismus in der Roten Fahne präsent war, er deutlich weniger war. Also, mit Ende der Weimarer Republik und der Zerstörung der deutschen Demokratie nahm Judenhass zu.
Judenhass ist ein Merkmal der kommunistischen Revolution, die 1933 nicht zu Gunsten der KPD verlief. Aber sowohl KPD und NSDAP wurden von Moskau beeinflusst, (vgl.: Die Nazis waren links) und Stalin hatte bereits in den 1920er Jahren mit dem Mord an den Juden begonnen, vgl.: 3. Judenfragen - "Und wenn sie in der Sowjetunion Juden in Gaskammern stecken, ist das keine amerikanische Angelegenheit." Henry Kissinger
Der Judenmord ist ein sozialistisches Muss! Und folgt bedingungslos der Revolution zu einer "besseren Welt". Vgl.: Was ist NWO wirklich?

Nur, diese Situation von damals läuft gerade wieder ab, in einem frühen Stadium. An der Stelle Stalins steht nun Putin. Die KPD wich der Die Linke, die das Problem hat mit Die Grünen und NPD konkurrieren zu müssen. Dennoch ist die Partei Moskauhörig. Und gegenwärtig läuft der Versuch von Jürgen Elsässer, durch die Doppelspitze Gauland und Höcke, ab, auf die AfD im Sinne von Wladimir Putin Einfluss zu nehmen.

Lassen Sie sich nicht davon täuschen, dass jemand sich betont als Sozialist bezeichnet. Es wird der Eindruck erweckte, der Sozialist sei dasselbe wie der Sozialdemokrat. Dies ist ein Irrtum. Die Sozialdemokratie ist linke Demokratie, wohingegen der Sozialismus der Weg zum Kommunismus bezeichnet. Freilich kann es unterschiedliche Ziele zum Ziel geben (KPD oder NSDAP). "Die Wege zum Kommunismus können wir nur finden, wenn wir uns auf den Weg machen und sie ausprobieren, ob in der Opposition oder in der Regierung", sagte schließlich auch Gesine Lötsch. Doch auch wenn die NSDAP nicht die KPD war, macht das aus ihnen keine Rechten, sondern sie bleiben einer der vielen sozialistischen Wege. Denn schließlich ist, wer seine Wohnung verlässt, um zu seinem Auto zu gehen, noch lange kein Fußgänger. Dazu wird er erst, wenn er das Auto (Kommunismus) stehen lässt und den Weg zum Auto (Sozialismus) verlässt.

In der stabilen Phase der Weimarer Republik (1924-28) hatte sich die KPD darauf spezialisiert nachzuweisen, dass alle Parteien, die ihre Konkurrenz waren bei den Wahlen, vom jüdischen Kapital als Scheinalternative finanziert wurden. Das sollte gezielt jeden mit antijüdischen Ressentiments in die KPD treiben. Die Linke macht das sehr ähnlich gegenwärtig mit den Muslimen und der Weltverschwörung von USrael. (vgl.: Die Linke und die Endlösung) Es ist dasselbe Gespenst der jüdischen Weltverschwörung, wie damals in der Weimarer Republik. Und sobald das Ziel, die Zerstörung des Bürgerstaates, erreicht wurde sage ich ihnen heute schon, das der Judenmord wieder losgeht.
Besonders spezialisiert hatte sich die KPD damals darauf, dass besonders die so gefürchteten "völkischen Bewegungen" von den Juden injiziert wurden. Auch das ist heute bei den Linken in Deutschland generell so, hier mal die Beispiele Jacob Augstein und NPD. Damit ich nicht immer auf Die Linke zurückgreifen muss.
1924 publizierte die Rote Fahne zum Beispiel ein Wahlplakat der KPD mit antisemitischen Klischees, auf dem zu lesen stand:
"Die neuesten Arbeiterfreunde oder wie die Völkischen das Kapital bekämpfen." (Rote Fahne, 23.4.1924)
Ein weiteres sprach dann unmissverständlich:
"'Judengeld stinkt nicht!' Einiges über die Geldquellen der Völkischen. Was die völkisch-vaterländische Partei kostet und wer sie bezahlt" (Rote Fahne, 25.4. 1924)
Heutzutage treiben sie das selbe Spiel, wobei die Nazis durch ISIS vertauscht werden. Einmal sagt man, die USA sei der Urheber, was dann über den Kampfbegriff USrael die Juden meint oder man redet direkt von Israel.

Die Nazi-Jäger der Kommunisten, die 1928-33 ihre Hochzeit hatten, zum Beispiel Hans Jäger (nomen est omen) und Karl Retzlaw, war zu dieser Zeit der Antisemitismus für die KPD "kein Problem, das die Partei besonders beschäftigte". (Karl Retzlaw: Spartakus. Aufstieg und Niedergang. Erinnerungen eines Parteiarbeiters. Frankfurt/Main 1985, S. 310) Bei den heutigen in Szene gesetzten Nazi-Jägern, die Antifa, sieht es nicht anders aus: Es ist nicht überall ein Antifaschist drin, wo Antifa draufsteht.
Lediglich 1932 erschien eine einzige offizielle Erklärung des ZK der KPD, welches jedoch alte Ansichten wiedergab. Sie erklärten den Antisemitismus zu einer Propagandawaffe der NSDAP und sahen bei sich absolut einen Unterschied. Doch grundsätzlich diene Antisemitismus nur der Verwirrung der Arbeiterklasse, um sie vom Klassenkampf abzuhalten. (ZK der KPD: Kommunismus und Judenfrage, in: Der Jud’ ist Schuld … ? Diskussionsbuch über die Judenfrage. Basel/u. a. 1932, S. 283)
Und in diesem Sinne ist die Rede Ulbrichts zu sehen, als er vor der NSDAP sprach und mit den Worten schloß:
"Vor jedem nationalsozialistischen Arbeiter, Angestellten und Kleingewerbetreibenden steht die Frage: Mit den Kommunisten gegen die Kapitalshyänen, gegen die deutschen Sklavenhalter des internationalen Finanzkapitals, gegen die Wucherer und Schieber, oder mit den Kapitalisten und mit den nationalsozialistischen Führern gegen die revolutionären Arbeiter." (Genosse Ulbrichts Abrechnung mit den Nazis, Rote Fahne, 24.1.1931)

Der "Sieg des arbeitenden Volkes", so Ulbricht, sei "gleichzeitig der siegreiche Kampf um die nationale Befreiung des deutschen Volkes". Diese Aussage entsprach dem 1930 verabschiedeten Programm der KPD zur "nationalen und sozialen Befreiung des deutschen Volkes", war aber nicht wirklich eine Neuigkeit. Meinte aber tatsächlich die Befreiung der Arbeiterklasse von den Juden.
Der Unterschied in den Auseinandersetzungen zur NSDAP lag bei den Kommunisten darin, die NSDAP als die von Juden initiierte Scheinalternative zu präsentieren und sich selbst, als die "Juden frei" Partei. Denn schließlich war die Haltung der KPD, dass der Antisemitismus nur als Machtmittel der Machthaber diente. Wer aber waren denn laut ZK der KPD die Ausbeuter der Arbeiterklasse? Es war das "jüdische Kapital".
Daher bezeichnete die KPD ihre Konkurrenz von der NSDAP als "nationalverräterische". (Genosse Ulbrichts Abrechnung mit den Nazis, Rote Fahne, 24.1.1931) Schon damals gehörte es offenbar zum Wesen der Kommunisten, sich in Szene zu setzen ohne große politische Substanz aufzuweisen. Dieser Kampf wiederholt sich gerade bei Die Linke, in dem sie Die Grünen kopiert, um diese möglichst in ihrer Querfront zu vereinahmen. Sonst zeigt sich einmal mehr, dass Die Grünen die Rolle der NSDAP übernommen haben.
Da der Kommunismus pflegte die Herrschaft des Kapitals zu Personifizieren, suggeriert so  eine simple Lösung. Die Exekution dieser, was ja in der Französischen Revolution tatsächlich geschah. Und eben auch von Stalin in seinem Pogromen fortgeführt wurde. Was wiederum durch Jürgen Habermass als "Austreibung der Kulaken" gerechtfertigt wurde und uns zeigt, dass auch heute der Judenmord als Klassenkampf verstanden wird.
Jedoch muss dabei eines bedacht werden: Die Herrschaft des Kapitalismus, meinte die alles beherrschenden Wallstreet Juden. Wir sehen also, dass das, was unter den Nazis später geschah, unter den Kozis ebenso so eine Option war. Die Darstellung des "nützlichen Kapitals", dargestellt als gesunder starker Mensch, und des "schädlichen Kapitals" der Parasiten, mit rundlichen verweichlichten Zügen, war bei Kozis und Nazis gleich. Dargestellt wurde der Kapitalist immer unter den typischen antisemitischen Klischees. Auch wenn man, also nicht ausdrücklich Jude sagte, so wahr die Nachricht doch für jedermann eindeutig. Und das Juden eine "semitische Rasse" seien, ist sogar im ABC des Kommunismus nachzulesen. (Bucharin/Preobraschenskij: ABC des Kommunismus, S. 198) Und es war Karl Marx der 1843 in Zur Judenfrage, die Juden charakterisiert durch "wirkliche Juden" (bekennende Juden) mit "praktisches Bedürfnis" zu "Eigennutz", "Geld" und "Schacher". Das antisemitische Klischee jener Zeit rührte von Marx selbst her und war bei Kozis und Nazis gleich. Die Rote Fahne druckte 1923 Auszüge von Marx im Artikel Karl Marx: Zur Judenfrage. Den Nationalsozialisten ins Stammbuch (Rote Fahne, 14.3.1923). Und deutete darin an, dass die Ideologie der NSDAP gar nicht neu sei, sondern von den Kommunisten übernommen. Otto Heller, ein Kommunist aus Österreich, arbeitete ab Mitte der 1920er Jahre für die Rote Fahne und kündigte 1931 im Buch Der Untergang des Judentums (Berlin/Wien 1931) selbigen an.
1932 erklärte das ZK der KPD die "Judenfrage" zur  "sozialen Frage", welche auf "der besonderen sozialen Geschichte der Juden" basiert. Und das daher, weil, deren "soziale Schichtung der der übrigen deutschen Bevölkerung nicht entspricht, anormal ist, woraus die besonderen Konflikte zwischen Juden und Nichtjuden" ergeben. (ZK der KPD: Kommunismus und Judenfrage, S. 277) Folgend dieser linken Logik ist es die Schuld der Juden, dass es Antisemitismus gibt. Heller schreibt in seinem Buch über die Lösung des Problems in der Sowjetunion, er ist begeistert darüber, dass dort Juden keine Juden mehr sind. (Heller: Untergang des Judentums, S. 293) Das Ziel der KPD war also identisch, mit dem der NSDAP: Die Vernichtung der Juden. Sie begründeten es nur mit einem Sozialrassimus und die Nazis mit einem biologischen Rassismus
Die damaligen Verhältnisse der Kommunisten, können durch die heutigen zwar damit relativiert  werden, dass antisemitische Ressentiments weit verbreitet waren und teilweise als solche gar nicht wahrgenommen und als normal betrachtet wurden. Schließlich war man noch vor dem Holocaust und wusste von nichts... Denkste! Die Ermordung der russischen Juden war bekannt und in den zivilisierten Staaten war daher die UdSSR geächtet. Vgl.: Die Weimarer Republik wiederholt sich Die politischen Beziehungen der UdSSR zur Weimarer Republik, standen auch nicht gut. Und dennoch kam es gerade deshalb zur Kooperation NSDAP und KPD, natürlich auf Anweisung Moskaus (verinnerlichen sie dazu, dass diese Situation für Putin nur geringfügig besser steht) aber eben weil Hitler klar machte, dass er töten werde und das wollten eben auch die Kommunisten. 
In der Roten Fahne wurden nicht nur gängige Vorurteile über Juden wiedergegeben, sondern bewusst ideologisch genutzt und sogar weiterentwickelt. Schizophren, wie wir sie heute kennen, waren die Kommunisten schon damals: Sie behaupteten einfach gegen Antisemitismus zu sein und praktizierten ihn doch. Was die Kommunisten in der Sonderausgabe der Roten Fahne vom 29.7.1923 verbreiteten, ist schon ein hartes Stück! Allerdings unter dem Deckmantel "wir sagen ja Zionisten und nicht Juden", genauso heute aktuell. Immer und überall bediente sich der Kozi des Nazis zur Ablenkung von sich selbst. Das ist heute genauso beim Problem "NSU-Terror".
Diese rote Schweinerei wurde zwischen 1929 und 1933 immer intensiver. Also im Zusammenhang der Steigerung der Todeswehen der Weimarer Republik, stieg die Nutzung des Antisemitismus bei der KPD. Das Gerücht, die Juden haben die Nazis gemacht, wurde immer präsenter bei der Demagogie der Kommunisten. Und jeder, der den Geschichtsunterricht der DDR kennt, wie Merkel und Schwesig auch, wurde mit der selben Lüge indoktriniert. 
1929 hieß es in der Roten Fahne: 
"Hinter den Kulissen der Hitler-Partei! 'Arbeiterpolitik' der Nationalsozialisten. Ehemaliger Bezirksleiter der NSDAP enthüllt die Verbindungen der Nationalsozialisten zu Großkapital und zu den Bombenattentätern – Jüdische Kapitalisten als Geldgeber." ("Arbeiterpolitik" der Nationalsozialisten, Rote Fahne, 9.11.1929)
Sehr wohl wissend, ob seiner falsche Behauptung, lügte Hermann Remmele, vom ZK der KPD, bei einer Diskussionsveranstaltung mit Goebbels 1930, als er sagte: 
"So hat u. a. der Gauleiter von Berlin, Dr. Goebbels, einen Parteibefehl erlassen, dass der Ruf 'Juda verrecke!' in Zukunft nicht mehr angewendet werden dürfe. Bald danach berichtete die bürgerliche Presse, dass die nationalsozialistische Gauleitung von dem Juden Jakob Goldschmidt, einem vielfachen Millionär und Generaldirektor der Danatbank, große Geldmittel zur Verfügung gestellt bekam." (Hermann Remmele: Sowjetstern oder Hakenkreuz. Berlin 1930, S. 13–14)
Genau das wurde bereits 1929 in der Rote Fahne (und nicht bürgerliche Presse) behauptet: Im Auftrag Jakob Goldschmidts. Goebbels verbietet: ›Juda verrecke‹ (17.11.1929) Allein das ist freilich entlarvend für den kommunistischen Antisemitismus. Denn wenn das Verbot des "Juda verrecke" Rufens zu einem Skandal unter den KPD-Mitgliedern werden konnte, dann ist es bereits sehr eindeutig, warum es mit deren Antisemitismusbekundung nicht weit her sein kann. In diesem Punkt ist es heute schlimmer, denn da zieht man inszwischen durch die Strassen und schreit: Juden ins Gas. Die Nazis werden in der Ideologie der Kommunisten von den Juden gelenkt. Ich sage Ihnen, dass ist heute nicht anders, die sagen nur Zionisten damit das keiner merkt. Und eine bewusste Lüge war es, weil auch das ZK der KPD wusste, dass es Moskau war, die, über Strohmänner (vor allem Erich Röhm) auf die NSDAP Einfluss nahmen. Die absolute Macht basiert auf dem Prinzip, dass man alle scheinbaren Alternativen zum demokratischen Staat kontrolliert und das wusste Stalin genauso wie Putin.
Sogar in den Artikeln der Rote Fahne, die den Antisemitismus der Nazis kritisierte, konnte man herauslesen, dass sie selber Antisemiten sind. 1929 zum Beispiel kritisierte die Kozis die Propaganda der Nazis, die behaupteten die Juden seien reich und finanzieren den Feind. Dann beginnen sie die "Realität" in der die Juden die Ärmsten der Armen seien weiter auszuführen: 
"Wenn man in die Elendsquartiere des Scheunenviertels hineinleuchtet, muss man sagen, gemeiner und tierischer kann eine Lüge nicht sein wie dieser mörderische Antisemitismus gegen die Ärmsten der Armen." (Die Blutsauger des deutschen Volkes im Scheunenviertel, Rote Fahne, 19.9.1929
Umgehend danach, jedoch wird vom "jüdischen Großkapital" geredet, welches die Nationalsozialisten finanziert: 
"Die Pogrome, die diese von dem jüdischen Großkapital gut bezahlten Horden durchführen, sind Mörderfeldzüge gegen arme Proletarier, die nicht nur in dem tiefsten Elend dieser kapitalistischen Gesellschaft ihr Dasein fristen, sondern Sklaven einer mittelalterlichen Zurückgebliebenheit sind."
Und genau das war es auch, warum bei der Rede des Kozi Ulbricht die Nazis ausrasteten, weil der sagte, dass die NSDAP jüdisch finanziert sei. (Genosse Ulbrichts Abrechnung mit den Nazis, Rote Fahne, 24.1.1931)

Und wer hierin nun, freilich unter abgewandelten Vokabeln, Ähnlichkeiten zur gegenwärtigen Politik der deutschen Linken erkennt, wird noch mehr überrascht sein, die Berichterstattung der Rote Fahne zum Nahen Osten zu verfolgen.
Als würde Wagenknecht und Elsässer von USrael reden, wurde dort bereits der Zionismus als Brückenkopf der Wallstreet Kapitalisten und des Faschismus gesehen. Und es interessierte sie überhaupt nicht, dass dies die Ideologie der NSDAP war, bis auf den winzigen Unterschied, dass hier nicht der Faschismus, sondern der Kommunismus ein Produkt von Wall Street Juden sei.


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Die Antisemitismusforschung, die von Linken monopolisiert wurde (Genauso wie der Holocaust und der Zentralrat der Juden) behauptet, dass der antizionistische Antisemitismus erst nach dem 2. Weltkrieg aufkam und (zur Rechtfertigung) auf das Verhalten des Staates Israel im Nahen Osten verwies, also als provozierte Reaktion oder Verteidigung erklärte. Doch das stimmte nicht, die Kozis taten es bereits in der Weimarer Republik und zwar bewusst mit Falschmeldungen und Lügen, die sich durch ständiges Wiederholen als Wahrheit in den leeren Köpfen der Bolschewistischen Hyänen festsetzte. Vergleichen Sie dazu weiterhin, dass Die Linke gewisse und sehr bedeutsame Elemente einer Ideologie verwendet, die wir auch bei NPD, Reichsbürger, Neurechte wiederfinden. Das macht aber aus der Die Linke kein völlig anderes Ding, sondern zu jemanden der mit subversiven Strategien in äußerst trüben Gewässern fischt. (Vgl auch: Was macht Die Linke mit den Neonazis? Teil 1 und Teil 2) Die Linke bedient sich dabei der Strategie der NSDAP. Das äußerst zerbrechliche Konstrukt der Querfront der NSDAP wurde einzig und allein von der Person Adolf Hitler zusammengehalten, alles übersah die Differenzen, die untereinander bestanden und war auf den Führer fixiert. Und nun muss man nicht Nostradamus heißen, um einen weiteres Merkmal von Die Linke, NPD, Reichsbürger und Neurechte zu erkennen: Es sind alles Putinisten. Putin ersetzt den Führer, denn mystifizierten Anführer, der die Differenzen untereinander vergessen lässt. Damit nicht genug! Denn durch die überzogene Anfeindungen linker Putinisten, bis hinein in die Regierung, wird etwas überaus unerhörtes und widersprüchliches Realität. Denn auch die AfD und Pegida (sowie schiitischer Islam) wird in das Putinlager gedrängt. Weil der sich nämlich als Gönner aller Unzufriedenen präsentiert. Alles schaut auf Moskau und erwartet Rettung von Putin. Wichtiges Werkzeug dabei sind die Büttel der deutschen Linken, die Krawallmacher und Schlägertruppe der Antifa, die allerdings ebenfalls von der Leipziger KGB-Stasi Mafia finanziert werden. Die Antifa hat keineswegs ein festes politisches Konzept, sondern sind Querfrontler und Stimmungsmacher, je nachdem welche Politik gebraucht wird. Aus meinen eigenen Nachforschungen weiss ich, dass eine beträchtliche Anzahl von Moskaus Agenten mit Stasi Abkunft, in Deutschland politisch unterschiedliche extremistische Gruppen vernetzen und bewaffnen. Ein Bürgerkrieg in Deutschland würde Moskau dann die Besetzung Deutschlands einfacher machen. (vgl.: Für Stalin) Auch das Thema, warum ausgerechnet dem ISIS bereits seit Jahren bekannt ist, dass Putin Europa bekriegen will und zwar noch vor der Krise in der Ukraine, sollte dabei einmal betrachtet werden. Würde jedoch einige sehr delikate Fragen bezüglich der wahren Urheberschaft des ISIS stellen. So wie ein geschaffenes jedoch kontrolliertes "Problem", an dem man sich als Retter der Menschheit profiliert. (vgl.: dazu ausführlicher hier)

Neu war nach 1945 lediglich, dass der von Stalin etablierte Antizionismus und von der deutschen Linken übernommene, genutzt wurde um den "Judenknacks" zu überwinden, den Holocaust zu relativieren oder zu leugnen. Oder sich einer historischen Schuld als erledigt anzusehen. Jeder der hingegen auf die Judenpogromen in der UdSSR verweist, wird tot geschrieen als Holocaustrelativierer. Weil der geliebte Führer Stalin beleidigt wurde. Andererseits wird vom Holocaust an den Armeniern und Namibia geredet und die BRD in die Verpflichtung genommen. Weil hier nämlich ein riesen Geschäft und Druckmittel bei der Linken erkannt wurde und gern erhalten bleiben soll, wohingegen der an den Juden verharmlost werden soll und dies weil man Juden wieder töten möchte

Ingrid Strobel erklärte die westdeutsche Linke nach dem Sechs Tage Krieg:
"Wie unbewusst auch immer, durch die israelische Politik gegen die Palästinenser fühlten sich viele deutsche Linke befreit von jeder Verantwortung, der sie sich als Nachkommen womöglich stellen müssten. Da jedoch die Ungeheuerlichkeit der Shoah selbst für diejenigen, die sich nie näher mit ihr konfrontiert haben, so ohne weiteres nicht zu ignorieren ist, musste sie auf Teufel komm raus relativiert werden." (Ingrid Strobl: Das unbegriffene Erbe. Bemerkungen zum Antisemitismus in der Linken, in: dies.: Das Feld des Vergessens, Berlin/Amsterdam 1994, S. 110)
1932 verlautbarte das ZK der KPD: "Kommunisten bekämpfen den Zionismus genau so wie den deutschen Faschismus". (ZK der KPD: Kommunismus und Judenfrage, S. 284–285)
Dieses Pamphlet ist in vielerlei Hinsicht offenbarend, wie entlarvend. Zum ersten in Hinsicht auf den verräterischen Zentralrat der Juden, der mit den Linken paktiert. Natürlich aus dem bizarren Glauben heraus, dass diese der Beschützer vor dem Bösen seien, als der sie sich aufspielen. Aber kann man wirklich derart naiv sein? Zweitens freilich, dass damals bereits die Kozis denselben Antisemitismus wie die Nazis pflegten und kultivierten, ja förderten. Drittens aber auch, wie dumm die Geschichte von dem allmächtigen und alles manipulierenden Zionismus wirklich ist. Wie mächtig kann dieser Zionismus schon sein, wenn der Zentralrat Angst vor den linken Antisemiten hat und sich von diesen benutzen lässt?

Ich habe immer die BRD für ihre Aufrüstung Israels kritisiert, allerdings nicht, weil sie es tut, sondern weil sie es zu wenig tut. Das ganze deutsche Geld was dort im Nahen Osten an islamische Araber verschwendet wird und die seit Jahrzehnten nichts auf die Beine stellen, ist besser aufgehoben beim israelischen Militär. Und das nicht, weil ich von den Rothschilds bezahlt werden würde (wenn sie es mal tun würden, aber heutzutage ist nicht mal mehr auf die Rotschilds verlass), sondern, weil Israel gut und gerne 80% des weltweiten Dschihads abfängt, der sonst Europa treffen würde. Dank der Linken wird es nun immer mehr zur Gewissheit, dass wir die Drecksarbeit eben nicht nur dem IDF überlassen können, sondern selbst uns beteiligen müssen. Der Dschihad wird uns von den Roten aufgezwungen.

Die Ablehnung des Zionismus, durch die deutsche Linke geht auf die Gründerzeit selbigen zurück und ist somit lange vor dem Nah Ost Konflikt begründet.
Es war damals wie heute, während die kommunistische Internationale, in Kenntnis über die monarchistische Strategie von Oppenheimer des Deutschen Dschihad, wurden "nationale Befreiungsbewegungen" durch die Moskauer Internationale, in den Kolonien der Europäer gefördert, bei den Juden aber schon bekämpft, ehe die Antideutschen ein Phänomen waren: Zionismus - Kettenhund des englischen Imperialismus, Rote Fahne, 25.7.1925. Der Zionismus, obwohl als sozialistische Bewegung gegründet, wurde, entgegen der Realität, als reaktionär bezeichnet und der Bourgeoisie zugeordnet. Mal waren die Zionisten ein Produkt der britischen Freimaurer, wie in diesem Fall, und Mal kontrollierten die Zionisten die USA. Die linken Ratten widersprachen sich selbst! Es war als höre man Genosse Hitler sprechen.
Obwohl Zionismus eine nationale Befreiungsbewegung war, wie man sie anderswo förderte. Der Widerspruch wurde einfach übermahlt, mit der Behauptung, dass Juden gar keine Nation seien. Tatsächlich steckte aber Karl Marx dahinter, nach dem die Juden vernichtet werden müssen und nicht durch einen eigenen Staat gestärkt. Die Kibbuzbewegungen, die untereinander Kommunismus praktizierten, wurden in der Rote Fahne einfach ignoriert. Die KP im damaligen Palästina, von Juden gegründet, wurde als revolutionäre Partei nicht anerkannt.
Besonders deutlich wird das 1929, als die Pogromen unter al-Husseini, der sich mit Hitler verbündete, einen Höhepunkt erreichten. Diese Ausschreitungen, die länger als 2 Wochen dauerten, waren der Moskauer Internationale nicht nur bekannt, sondern erwünscht. Der Chef der KP in Palästina, Joseph Berger, beschrieb die Pogromstimmung: Die "unter finster-klerikaler, feudaler und bürgerlicher Führung stehenden fanatischen Massen mohammedanischer Bauern überfielen sengend und mordend vor allem die unbewehrten armen jüdischen Siedlungen, jüdische Synagogen und Schulen, wo furchtbare Blutbäder angerichtet wurden. In der Talmudschule von Hebron wurden 60 jüdische Schüler – auch Kinder – getötet und verstümmelt. In der Kolonie Moza wurde eine jüdische Familie samt Frau und Kind abgeschlachtet." (Joseph Berger: Das Blutbad im "Heiligen Lande", in: Inprekorr 86 (1929))
Der Judenmord wurde jedoch in Rote Fahne als Beginn einer "antiimperialistischen Aufstandsbewegung" gefeiert. Das heisst ein Holocaust läutet die Weltrevolution ein. Auf der ersten Seite erschien der Artikel Der Araberaufstand wächst (28. August 1929), das heimtückische, barbarische und Feige abschlachten von jüdischen Frauen und Kindern wurde von den deutschen Kommunisten gefeiert. So wie das heute genauso geschieht. Im Artikel heißt es:
"Besonders charakteristisch für die Entwicklung dieser Bewegung ist, dass die Angriffe der Araber nicht auf die jüdische Bevölkerung beschränkt bleiben, sondern sich gegen ihren Hauptfeind, den englischen Imperialismus, zu richten beginnen. (…) Die Schläge, die die arabischen Eingeborenen gegen die zionistische Bourgeoisie und den zionistischen Faschismus in Palästina führen, sind gleichzeitig Schläge gegen England. Das jüdische Proletariat Palästinas muss Schulter an Schulter mit den arabischen Werktätigen den Kampf gegen ihre(n) gemeinsamen Klassenfeind, den englischen Imperialismus und die mit ihm auf Leben und Tod verbundene jüdische Bourgeoisie führen." (Der Araberaufstand wächst!, Rote Fahne, 28.8.1929)
Der Artikel ist ebenso überführend. Denn es wird nicht gesagt, dass Zionisten bekämpft werden, sondern die "jüdische Bevölkerung" und "jüdische Bourgeoisie". (Im Kontext der berichtete Propaganda, dass alle Juden reich seien, MUSS demzufolge jeder Jude getötet werden.) Und selbst die Gegenprobe der "arabischen Eingeborenen" zeigt, dass die Kommunisten unter rassistischen Gesichtspunkten urteilten. Die Juden werden zu Fremdkörpern in Palästina erklärt, wie die Nazis es in Deutschland taten. Und durch die Ablehnung der jüdischen KP, wird auch ihr Aufruf an das "jüdische Proletariat" suspekt.
Es zeigt sich da wieder einmal das Linke keine Juden sein können, eines schließt das andere aus. Aber genau diese Politik wird gegenwärtig, von der deutschen Linken wiederholt. Es ist absolut das Gleiche.
Zum Artikel war ein Foto platziert, das einen Angehörigen des Paramilitärs der Juden in Palästina darstellte. Dazu war zu lesen: "Stahlhelmlümmel? Nein, ein Mitglied der jüdisch-faschistischen Legion in Jerusalem".
Besagter Artikel Der Araberaufstand wächst wird noch mal verschärft durch einen zweiten Artikel daneben, der freilich von allen Lesern in den Zusammenhang gesetzt wurde. Dieser trägt die Überschrift: Faschisten morden in Berlin.
Der Artikel in der Roten Fahne war ein horrender Angriff auf alles jüdische und unterschied keineswegs zwischen Zionismus und anderen Bewegungen, die in Opposition zu diesem standen. Noch nicht einmal gegenüber der KP in Palästina wurde differenziert.
Hermann Remmele bezeichnete 1929 auf einer Zusammenkunft des ZK alle jüdischen Kommunisten, als Zionisten. Aufgrund des Jude seins, was in diesem Zusammenhang dann auch rassisch ist, sei es ihnen unmöglich Teil das "revolutionären Element" zu sein. Da gibt es bei den Kozis freilich eine gemeinsame Basis zum Judenmord der Nazis.
"Unsere Partei hat in Palästina 160 Mitglieder, davon 30 Araber, die anderen 130 Zionisten. Es ist ganz klar, dass diese Partei nicht eine solche Einstellung haben kann, wie sie dem Gesetz der Revolution entspricht. Gerade das unterdrückte Volk, jene Schicht des Volkes, die das revolutionäre Element, den Verhältnissen entsprechend, überhaupt ausmachen kann, sind nur die Araber." (Hermann Remmele: Referat auf der ZK-Sitzung vom 24./25.10.1929, in: 2. Verhandlungstag – 25.10.1929, Stiftung Archiv der Parteien und Massenorganisationen, RY I/2/1/74)
In den 30er Jahren dann, als die Nazis den Kontakt zu den Arabern suchte, tat Moskau das gleiche. Leopold Trepper, der Mitglied der KP in Palästina war, erinnerte sich, das die jüdische Führung der Partei zu Stalin beordert wurde. Und die Kommintern verbreiteten überall "die Parole von der Arabisierung und Bolschewisierung". Die KP Palästinas sollte die Araber bevorzugen und Juden möglichst entfernen. 
"Als wenn es genügt hätte, in den verantwortlichen Organen einfach die Juden durch Araber zu ersetzen, um automatisch stärkeren Zulauf zu bekommen. (…) Bei dem Versuch, die Weisungen von oben buchstabengetreu zu befolgen, wurde einer unserer Kameraden in der Nähe von Haifa gelyncht." (Leopold Trepper: Die Wahrheit, München 1975, S. 33–34)
Zwischen 1936 und 1938 wurden die meisten jüdischen Kommunisten in Palästina ermordet.Aber es gibt auch Gegenbeispiele, so der "Rechte Flügel" der KPD, um den ehemaligen Vorsitzenden Heinrich Brandler, der die Berichterstattung der Rote Fahne kritisierte. Mit ihm zusammen August Thalheimer, Ex-Chefredakteur der Rote Fahne. Deshalb wurden sie als "Rechte" verpönt (vgl.: linksradikale NPD und die "jüdischen" Rechten), was jedoch wiederum sehr entlarvend ist, gesteht es doch ein, das der Judenhass, der bei NSDAP und KPD sehr ähnlich war, typisch links eben. Thalheimer kritisierte 1929, die Araberisierung und den Judenhass in der Rote Fahne:
"Ohne den Versuch einer marxistischen Untersuchung des Klassencharakters auch dieses Kleinkrieges spricht die 'Rote Fahne' unterschiedslos von den Juden, die sie natürlich alle als zionistische Faschisten bezeichnet, und die sie den Arabern, die natürlich alle 'Revolutionäre' sind, entgegenstellt." (Zu den Ereignissen in Palästina, in: Gegen den Strom Nr. 10 (1929))
Thalheimer kritisiert, dass die Juden in Palästina "freche jüdische Eindringlinge" genannt werden. Und die Araber das "echte Volk" seien und ausschließlich sie zur Revolution taugen. (Weshalb man sie auch nach Deutschland schafft, allerdings durch Deutschlands Linke.) Wohingegen die Juden als Faschisten der Wall Street Banker galten. Klassenunterschiede innerhalb der jüdischen Gemeinde kamen hingegen gar nicht zur Sprache, alle Juden seien reich.

Obwohl die Palästina Berichte ab 1930 zurück gingen, in der Rote Fahne blieb die Position des ZK, bis zum Verbot der KPD durch die Nazis gleich. Auch die antisemitischen Äußerungen über "jüdischen Kapital" und deren Urheberschaft der Nazis. Polemik und antisemitische Klischees waren also bei Kozis und Nazis nahezu identisch. Bei beiden sozialistischen Bewegungen wurden "die Juden" als die herrschende Klasse und Ausbeuter personifiziert, als der Kapitalist und Parasit.

Die Entwicklung der Juden bezogenen Artikel in Rote Fahne, macht sehr deutlich, dass hier ein Antisemitismus entwickelt wurde und auf polemische Klischees reduziert wurde, die in diesem Sinne nur die politische Linke gebrauchen konnte. Eindeutig sind aber der Antisemitismus der KPD und der NSDAP nur marginal unterschiedlich und lediglich (wenn überhaupt) auf andere Begriffe beruhend. Der einzige wirkliche ideologische Unterschied war, dass die Nazis die Juden der Urheberschaft der Kommunisten beschuldigte und die Kozis jener der Nazis. Das ist bereits alles und klinkt doch eher nach Kampfbegriffen, wie sie wieder gegenwärtig genutzt werden.

Dies alles macht deutlich, dass die Erklärung, der Antizionismus begründe sich mit dem Sechs Tage Krieg, falsch ist. Diese Positionen vertraten die Kommunisten bereits in den 1920er Jahren. Und macht klar das er sich auf eine deutlich ältere Tradition zurückführt, die tatsächlich bis auf die Französische Revolution zurück reicht.

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