Samstag, 30. April 2016

Hepp-Kexel-Gruppe und die RAF, als Nazis ideologisch kompatibel wurden

Die terroristischen Vereinigung um Odfried Hepp und Walter Kexel ist ein sehr gutes Gegenbeispiel, für die linken Rechtfertigungsschreiberlinge, welche behaupten die Stasi hätte sich bei terroristischen Neonazis eingeklinkt, um gegen diese zu ermitteln. Dabei handelt es sich um eine ganz bewusste Lüge und dem Versuch der Reinwaschung des Verbrechersystem DDR, da der Hauptverantwortliche, die SED, als Die Linke immer noch aktiv ist. Es ist klar zu machen, dass es sehr viel Neonaziterrorismus gar nicht oder nicht so in diesem Ausmaß gegeben hätte, wenn es die Unterstützung der Stasi nicht gegeben hätte.
Die Stasi war immer bestens informiert über die Anschläge der Hepp-Kexel-Gruppe. Der Stasi IM Odfried Hepp erhielt finanzielle und logistische Hilfe durch die Stasi, die ihm auch die Flucht in den Nahen Osten organisierte und schützte. Ebenso wie die Stasiakten klar machen, dass die politischen Ziele von Hepp weitgehend den Interessen der Stasi entsprachen. Das Interesse der Stasi am Neonaziterrorismus war stets berechnend und instrumentalisierend. Über die Stasi, dem Schwert der Partei wie sie es selbst nannten, wird klar, dass die SED (Die Linke) nicht nur einen überaus bedeutsamen Anteil am Neonaziterrorismus in der BRD hatte, sondern auch, dass es sich dabei um Linksterrorismus handelt, mit weitgreifender idologischer Kompatibilität.

Der Trick dabei war es wohl, das die westdeutschen Neonazis, den modernen Nationalsozialismus von der Führerfigur Adolf Hitler lösten. Just in dem Jahr, 1982, als es zu einem konspirativen Treffen in Ostberlin zwischen Hepp und Stasi kam, publiziert dieser dann auch, zusammen mit Walther Kexel, die Schrift: Abschied vom Hitlerismus. Dabei handelt es sich nicht um Zufall, sondern eine ganz bewusste Lancierung der Stasi. Ohne einen Hitlerkult, wurde aus aus dem Nationalsozialisten ein nationaler Sozialist, so wie die DDR sich auf Nation und Sozialismus einschwor. Der Neonazi, sobald er den Hitler ablegte, war für die SED der bessere Verbündete als etwa die RAF. Die Hepp-Kexel-Parolen, wie "Vorwärts im antiimperialistischen Befreiungskampf" (Odfried Hepp und Walther Kexel: Abschied vom Hitlerismus, 30.6.1982, BStU MfS AOPK 7896/91, Band 1, S. 26–29), konnte man so auf jeder 1. Mai Kundgebung der SED in Ostberlin finden und gleich daneben sicher ein Spruch, der zur Bekämpfung des Faschismus aufruft. 

Die Stasi kannte die Arbeitsweisen der Hepp-Kexel-Gruppe, wer von den Terroristen Walther Kexel, Dieter Sporleder, Odfried Hepp, Hans-Peter Fraas, Ulrich Tillmann, Helge Blasche in welchem Anschlag verwickelt war, half bei der Vorbereitung der Banküberfälle in Nidderau, Nürnberg, Hungen, Nidda und Friedberg (Abt. XXII, 20. Februar 1983, BStU MfS AOPK 7896/91, Band 1, S. 36–42.) Und lehrte diese den Bau von Bomben, dies fand in der Lüneburger Heide statt. Die Aktivitäten hingegen konzentrierten sich auf Mittelhessen. (Abt. XXII, ebenda) Damit griff die Stasi auf bestehende Strukturen von Gladio Rossa zurück, wie es auch die RAF in ihrem "antifaschistischen Kampf" tat, sogar dieselben Waffendepots nutzten. Da es sich bei der SED und ihrem "Antifaschismus" also nur um einen Mythos handelte, einem reinen Kampfbegriff, der hauptsächlich zur Diskreditierung des gemeinsamen Feindes Demokratie diente, so kann man sehr gut sagen, dass die Antifaschisten doch eigentlich die Faschisten sind. 

Es waren dieselben Strukturen auf die bereits die verbotenen Wehrsportgruppe Hoffmann (WSG) zurückgriff, aus welcher die Hepp-Kexel-Gruppe hervorgegangen war. 

Das Ziel der Hepp-Kexel-Gruppe war es die USA zu bekämpfen und einen Austritt der BRD aus der NATO zu erwirken. Sie werden genau das auch im Credo der RAF finden. Dabei bediente man sich des heute bei Reichsbürgern so beliebten Mythos vom "besetzten Deutschland" und so einer Art BRD GmbH Argumentation ohne Verfassung. Die "politische und agitatorische" Führung oblag Kexel, war aber durch die Stasi vorgefertigt. Angesichts dessen ist es freilich interessant, ausgerechnet bei Die Grünen und den üblichen Verdächtigen der SED-Nachfolger, die Linke, auf eben dieses Reichsbürgergequatsche zu stoßen. Es versteht sich, dass das was Reichsbürger genannt wird, ebenfalls von der Stasi gepuscht wurde.
Das Kampfvorbild der Hepp-Kexel-Gruppe war interessanter Weise die PLO und die "Neonazis" bedienten sich arabischer Codenamen, die in den Stasiakten vermerkt sind. Walther Kexel selbst, nannte sich Nabil. Ottfried Hepp war Jussuf. [Dieter Sporleder (Gundolf), Hans-Peter Fraas (Achmed), Ulrich Tillmann (Nidal), Helge Blasche (Mahmond)] (Abt. XXII, 20. Februar 1983, BStU MfS AOPK 7896/91, Band 1, S. 36–42.)

Es gibt eine extremgefährliche Allianz zwischen Kommunisten, Neonazis und Arabern, über die sich die Öffentlichkeit nicht bewusst ist und das Linkemedienpropaganda hinwegtäuscht. Wobei Bertelsmann eine Schlüsselrolle dabei trägt. Ziel ist die Vernichtung der Demokratie.

Nicht nur das die Hepp-Kexel Gruppe, die Symphatie der RAF für die PLO teilte, nein, man bewunderte die Rote Armee Fraktion selbst. Die Plattform der Querfront war dabei der gemeinsame Antisemitismus.


Die Neonaziextremistin Christine Hewicker (Volkssozialistische Bewegung Deutschlands/VSBD) war eine Freundin der RAF Terroristin Verena Becker. Beide sassen gemeinsam in der JVA Köln ein. Beide wurden gemeinsam entlassen. Hewiker stand im Kontakt zu Kexel und stellte den Kontakt zur Führungsspitze der RAF her, um eine Zusammenarbeit von Kommunisten und Neonazis zu erreichen. Nach Aussage von Becker gab es bei der Führung der 2. RAF Generation mit Christian Klar, Brigitte Mohnhaupt und Adelheid Schulz „grundsätzlich keine Einwände“, sondern sah das Problem dabei eher durch die massiven Fahndungen durch das BKA nach ihnen, weswegen ein gemeinsames Treffen schwierig zu bewerkstelligen sei. Und das stimmte wohl auch, denn im Herbst 1982 wurden diese RAF-Terroristen verhaftet. (Information über Versuche der Kontaktherstellung von Neonazis zu Anhängern der „Roten Armee Fraktion“ (RAF), 23. Mai 1983, BStU MfS AOPK 7896/91, Band 16, S. 73–75.)

Sowohl die RAF als auch die Hepp-Kexel Gruppe wurden zu diesem Zeitpunkt bereits von der Stasi gelenkt. Es verwundert also nicht das die Stasi von der Kontaktaufnahme nicht nur wusste, sondern auch befürwortete. 

Hepp stand bei der Stasi im höchsten Ansehen, wie die Persönlichkeitsbeurteilen in der Stasiakte zeigen. In einem Dokument über ihn, welches als "streng geheim" klassifiziert wurde, geht hervor das das die für ihn zuständigen Stasibeamten mit der Ideologie von Hepp sympathisierten.  (Abt. XXII, Operative Wertschätzung durchgeführter Maßnahmen im Zusammenhang mit dem zeitweiligen Aufenthalt eines Westberliner Bürgers in der DDR“, 6. Mai 1983, BStU MfS AOPK 7896/91, Band 1, S. 88–96.) Aus diesem Dokument wird ersichtlich, dass die Stasi Hepp sehr viel Vertrauen entgegenbrachte und er ab Februar 1983 für die Stasi an einem "konspirativen Objekt" der Abteilung XXII arbeitete. Offenbar hatte die Stasi Hepp mehrere Proben gestellt, deren Wahrheitsgehalt diesen bereits bekannt war und so trat er in deren vollständiges Vertrauen. Hepp identifiezierte beispielsweise 28 "Beobachtungsfahrzeuge" des Verfassungsschutzes. Informierte über geplante Anschläge auf die DDR durch Peter Naumann und Werner Kley. Und enttarnte 5 V-Männer des Verfassungsschutzes. Man unterstreicht wohlwollend das Hepp's Grundhaltung geprägt ist vom "Haß gegenüber den Machtverhältnissen der BRD" und das er Vertrauen zur Stasi habe, dass ist nicht verwunderlich, auch heute gilt in der NPD die DDR als das bessere Deutschland. Sogar sein Aussehen wird im Bericht gelobt. (Abt. XXII, Operative Wertschätzung..., ebenda) Es ist äußerst bizarre diesen Bericht zu lesen. Mit keinem einzigen Wort werden Bedenken bezüglich eines nationalsozialistischen Weltbildes geäußert. Und empfiehlt wegen der Fahndungen der BRD-Behörden "die Ausreise in ein arabisches Land seiner Wahl zu ermöglichen". Wobei die Stasi auch noch auf "für die anzustrebende stabile Verbindung zum MfS" wert legte. (Abt. XXII, Operative Wertschätzung..., ebenda) Deshalb gelangte er nach Syrien. Und es ist leicht sich vorzustellen was für Leute im "Flüchtlingsstrom" so alles gerade ins Land geschwemmt werden.

Kexel verließ die BRD mit einem gefälschten Pass der Stasi, unter dem Namen Dieter Erich Wilhelm Kersten. Danach befand er sich in ständiger Kontaktbereitschaft zur Stasi. Auf Wunsch der Stasi schloss sich Hepp der marxistischen Palestinian Liberation Font (PLF) an. Die eben auch der RAF sehr dienlich war. Es ging dabei bereits um eine Kooperation von Neonazis und RAF. Kexel stand dem Führer Mohammed Zaidan (Codename: Abu Abbas) nahe. 1983/84 reiste er mehrmals in die DDR zur ärztlichen Versorgung, arrangiert durch die Stasi. (Abt. XXII, 16.04.1085, BStU MfS AOPK 7896/91, Band 1, S. 135–138.)

Auf einem Treffen in Budapest, Herbst 1984, informierte er die Stasi darüber, vom PLF General Mohammed Ghadhan den Auftrag erhalten zu haben, eine Querfront von Palästinensern und Neonazis der BRD aufzubauen. Hepp hatte abgelehnt, da die Einreise in die BRD zu gefährlich gewesen wäre. Die Stasi versprach Abhilfe zu schaffen. Seit Juli 1984 war Hepp auch offiziell ein Palästinensischer Befreiungskämpfer, er führte die Mitgliedsnummer 5036 bei der PLF und den arabischen Namen Taarig Omar Saád. Zusammen mit einer Französin, die ebenfalls der PLF angehörte, bekam er den Auftrag arabische Terrorgruppen in Europa zu schaffen. Und wenn jetzt viel von IS-Anschlägen geredet wird, so darf man sicher sein, dass dies viel mit diesem Plan zu tun hat. (Abt. XXII, 25.09.1984, BStU MfS AOPK 7896/91, Band 9, S. 341–354.) Und erklärt auch das krankafte Gekrieche vor dem Islam unserer heutiger Politiker.

Die PLO, eine Dachorganisation der die PLF angehörte, äußerte sich ähnlich bewundernd von Hepp, wie die Stasi, wie die Stasiakten vermerken. (Abt. XXII, Operative Wertschätzung..., ebenda)

Hepp wurde in Paris verhaftet, wo er sich auf dem Weg zu einem Treffen mit Mohammed Ghadban, im Hilton-Hotel, befand. Er trug von der Stasi gefälschte Ausweise bei sich, worüber die Stasi Sorge äusserte. (Abt. XXII/1, Information über weitere Erkenntnisse zur Festnahme des Hepp, 19. April 1985, BStU MfS AOPK 7896/91 Band 14, S. 90–91.) Immerhin stand eine Diskreditierung der DDR durch die Involvierung in den Islamterror und Neonaziterror bevor. Denn schließlich stand bei der Stasi der Antifaschismus nie zur Debatte, sondern war lediglich eine Show, die mit Hepp der Entschleierung harrte. Gerade wegen des Antiamerikanismus und Antisemitismus, erachtete die Stasi westdeutsche Nazis mit einer hohen ideologischen Übereinstimmung. Das die DDR, und das meint erstmal SED (Die Linke) sich mit ihrem propagandistischen "Hauptfeind" Faschismus verbrüderte, überführt den Antifaschismus der DDR nicht nur einer Lüge, sondern auch die DDR als pro-faschistischer Staat. Genauso wie ihre "sozialistischen Brüder" in Palästina.

Freitag, 29. April 2016

Die Stasi im Naziterrorismus

Manfred Roeder
Das Ministerium für Staatssicherheit (Stasi) begann 1966 mit dem Bestreben, den Neonazi Manfred Roeder anzuwerben. Weshalb IM-Vorlaufakte (IMV-Akte) über ihn angelegt wurde. Das Motiv war: 
"Die Person steht in Verbindung zu Angehörigen der Französischen Besatzungsmacht einschließlich der Französischen Militärverbindungsmission in Westberlin und wird mit dem Ziel der Werbung bearbeitet." (MfS-Beschluß vom 13.5.1966, BStU MfS 5425/70, Band 1, S. 8f.)
Das Prekäre dabei war, dass Manfred Roeder sogar ein überzeugter Altnazi war, der in der nationalsozialistischen Kaderschmiede NAPOLA geformt worden war. Zu diesem Zeitpunkt arbeitete Roeder als Referendar an einem Gericht in Westberlin. 
Die Kontaktaufnahme erfolgte über dessen Cousin (IM Werner), der bereits für die Stasi arbeitete. Die Stasiakte beweist auch, dass man in der DDR von Anfang an in Kenntnis war, das Roeder ein überzeugter Nazi war, der Kontakte zur gewaltbereiten Szene hatte und mit seiner Bewegung für Moralische Aufrüstung (MRA) eine antikommunistische Politik betreibt. Auch seine Erziehung "im nationalsozialistischen Sinne" ist vermerkt. (HA VII/6, Bericht, 17.7.1965, BStU MfS 5425/70, Band 1, S. 17.) Auch wird später Vermerkt, dass eine Gefahr für die DDR ausgehe, da Roeder versuchte seine MRA auch in der Ostzone zu etablieren.
Roeder reiste Mitte der 1960er immer wieder in die DDR, wo er sich mit IM Werner traf. Über jedes Treffen folgte eine akribische Dokumentation in der Stasiakte. Bei einer Zusammenkunft in einem Ostberliner Café war die Stasi durch ein Einsatzteam anwesend. Seine Wohnung in Westberlin wurde ebenfalls observiert. 

Anfang der 1970er schließt die Stasi vorerst die Akte Roeder, als dieser seinen Wohnsitz nach Westdeutschland verlegte.

In den 1980er Jahren taucht Roeders Deutsche Aktionsgruppe (DA) in einer Feindobjektakte der Stasi auf. Die Aktivitäten der DA werden als potentielle Gefahr, zumindest "Risikofaktor" für die DDR gewertet. Dennoch werden "terroristischen Handlungen gegen in der BRD wohnhafte und asylsuchende Ausländer" und "Anschläge gegen jüdische Einrichtungen" auf dem Territorium der BRD begrüßt, um die BRD zu diskreditieren. Die Gefahr wurde nur darin gesehen, dass, aufgrund der antikommunistischen Gesinnung der DA, Anschläge gegen die DDR möglich seien. (MfS-Beschluß vom 4.12.1982, BStU MfS AFO 105/89, S. 1.) 
Die Stasiakte lässt zwei Leitlinien in der Stasi Observation erkennen. Zum einen eine Angst vor Terrorismus in der DDR durch die DA, zum anderen jedoch der Versuch die DA im Sinne der Stasi zu instrumentalisieren und wenn möglich die BRD zu diskreditieren und die Propaganda des Nazi-Staates BRD zu untermauern.

Die Stasi erfasste 20 Personen des Inneren Kreises der DA, als auch einige Sympathisanten, als Objekte von Interesse. Die Stasi hatte eine sehr detaillierte (und verdächtig wirkende) Kenntnis von 7 Anschlägen der DA auf jüdische Einrichtungen und Asylanten. Vom Trainingslager Roeders, auf seinem hessischen Grundstück Reichshof, in Westdeutschland hatte die Stasi absolut alle Kenntnisse zu jeder Einzelheit. (Roeders Haus (Reichshof), BStU MfS HA XXII 537/9, S. 21.) In einer Akte zur Deutschen Bürgerinitiative schrieb die Stasi: "Roeder ist eine der Schlüsselfiguren der NS-Bewegung in der BRD." (Entwurf Rechtsanalyse Roeder, 1977, BStU MfS HA XXII 537/9, S. 4.) Allerdings dies Nur, offenbar indirekt, durch die Stasi. 

Obwohl sich Roeder den Anwerbungen der Stasi widersetzte, können die Kenntnisse der Stasi nur mit Insiderinformationen erklärt werden.

Trotz seines Antikommunismus zeigte Roeder Sympathie für die RAF auf einen Treffen an dem Michael Kühnen, einer der einflussreichsten Zentralfiguren der westdeutschen Neonaziszene in den 1980er (Wehrsportgruppe Werwolf WSG-Ableger) teilnahm, teilt er die durch die 68er in Umlaufgesetzte Verschwörungstheorie, vom staatlich Mord an den RAF-Gefangenen in Stammheim, statt der offiziellen Version vom Selbstmord. Gemäß Roeder deutete "alles auf Mord" hin. (Abt. XXII, Information 3/14/81, 26.2.1981, BStU MfS AFO 105/89, S. 29f.) Und selbst das wusste die Stasi.

Der Stasimann der DA war offenbar Odfried Hepp, ohne dass Roeder dies vielleicht gewusst hatte. Und diese Unterstützung benannte die Stasi mit der Bezeichnung: 
Operative Vorgang Deutsche Aktionsgruppe
Diese Operation wurde erst mit dem Fall der Mauer beendet. Zumindest wenn man vom Sachsensumpf absieht.

Es ist bezeugt das Hepp, während des Prozess von Stuttgart-Stammheim von der Stasi der Abteilung XXII/1 gelenkt wurde. Auch war die Stasi detailliert unterrichtet von einem Gespräch eines LKA-Beamten mit Hepp, entweder sie wussten es vom Polizisten oder, und sehr viel wahrscheinlicher, von Hepp. Ebenso war es Hepp der Stasi mit Informationen bezüglich der Wehrsportgruppe Hoffmann (WSG) versorgte. (Abt. XXII, Operativinformation, 28.4.1982, BStU MfS AFO 105/89, S. 31f.)

Die WSG wurde von der Stasi gefördert und entwickelte sich zur größten Neonazi-Kampfeinheit in der BRD. Allerdings wurde sie 1980 verboten. Der Thüringer Heimatschutz basiert auf dieser Bewegung, wo auch die zur NSU verklärten Böhnhardt, Mundlos und Zschäpe aktiv waren und antisemitische Schriften von Roeder verteilten. Und sie stellten den Saalschutz auf DVU-Veranstaltungen.

Udo Albrecht, Nazi Kader der WSG, arbeitete ebenfalls für die Stasi. Auch die Wiking-Jugend, die Jugendorganisation der Jungen Nationaldemokraten genauso wie ihre NPD-Partei selbst, Michael Kühnen, die Grauen Wölfe, NSDAP/AO waren von der Stasi gelenkt.

Als Roeder und die Neonazis Jürgen Rieger (NPD Vize), Frank Rennicke (Wiking Jugend) und Thorsten Heise mit weiteren Personen ausgerechnet 2007 die Deutsch-Russischen Friedensbewegung Europäischen Geistes e. V. gründeten, geschah dies unter der Schirmherrschaft des Sachsensumpfes. Thorsten Heise ist ein nationalsozialistischer Publizist, der genauso wie Jürgen Elsässer an einer arischen Achse mit Teheran arbeitet und von den Ayatollahs sogar finanziell unterstützt wurde. Er arbeitete eng zusammen mit dem Neonazi Thomas Richter, bekanntgeworden als V-Mann Corelli, und gilt als Federführend im Bezug auf die NSU. Allerdings war er ein Doppelagent und arbeitete auch für den Sachsensumpf.

Bemerkenswert ist es, dass die Stasi selbst über interne Dokumente der Staatsanwaltschaft Frankfurt, des LKA von Hessen und Bayern und des bayrischen Verfassungsschutzes verfügte, die aus selbigen Behörden stammen mussten. (Information G/32249/C7/12/84, undat. (1984), BStU MfS HA XXII 537/9, S. 93f.)

Bezüglich der WSG war die Stasi derart involviert, dass sie sogar wussten das der Neonazi Peter Weinmann ein V-Mann ist und den Verfassungsschutz in Köln informiert. Er wurde aber nicht bloss gestellt, sondern angeworben und fütterte den Verfassungsschutz  mit falschen Informationen. (Regine Igel: Terrorismus Lügen. Wie die Stasi im Untergrund agierte. Herbig, München 2012, S. 287. ISBN 3-7766-2698-4)

Weinmann war aber sogar ein 3-fach Agent, der den Verfassungsschutz nicht nur an die Stasi, sondern auch den KGB verriet. Das auch der KGB in der Förderung der WSG verstrickt war, deutet daraufhin, dass es sich um ein enorm wichtiges Projekt gehandelt wurde. Eine Nazi-Untergrundarmee sollte geschaffen werden. Jedoch fand dies im Rahmen von Gladio Rossa statt. Die Struktur der verbotenen WSG blieb allerdings in Hessen aktiv im Untergrund und verbirgt sich in der Neuheidenszene. Das Unternehmen des KGB und Stasi bezüglich der WSG ist geradezu ein Paradebeispiel dafür, was die Moskauer Internationale und die Tscheka in der Weimarer Republik getrieben hatten. (siehe: Stalin und Hitler, Brüder im Geist)

1994 wurde Weinmann als IM Römer enttarnt. Im Jahr darauf aber lediglich mit 9 Monaten auf Bewährung wegen Landesverrates verurteilt. Offenbar wusste er von delikaten Dingen, die ihn retteten.

Odfried Hepp war ebenfalls in der WSG 1982 wurde ihm von der Stasi eine neue IM Tätikeit und Codename übertragen. Und diente nun vor allen zum Aufbau der Querfront zwischen Palästinensern und Neonazis. 

Nach dem Verbot der WSG im Januar 1980 setzte sich ein beachtlicher Teil in die Palästinenserflüchtlingslager im Libanon ab, dabei auch der Führer der Organisation Karl-Heinz Hoffmann
Der Libanon, einst ein mehrheitlich christliches Land mit beneidenswerter Wirtschaft, öffnete seine Grenzen den Muslimen. Zuerst um dort zu arbeiten, dann nahm man "Flüchtlinge" auf, die bald das Land islamisierten und die Christen vertrieben. Mit der Islamisierung erfolgte aber auch die Nazifizierung und wirtschaftlicher Niedergang. Sowas geht Hand in Hand. Und der Kampf Israels gegen die sogenannten Palästinenser, ist nicht einfach ein Kampf Israel, oder gar eines Apartheit Staates, gegen Araber. Es ist vor allem der Kampf gegen den alten Feind. 

Hoffmann hatte, dank der Stasi, hervorragende Verbindungen zur PLO. Die Plattform dieser Zusammenarbeit war Unified Security Apparatus, die von Abu Ijad (Abu Nidal) geleitet wurde. Dieser ermöglichte es der Rumpf WSG (nun: Wehrsportgruppe-Ausland) im "Flüchtlingscamp" Bir Hassan, südlich von Beirut, ihre Organisation zu restrukturieren. Das Ziel war es, durch einen terroristischen Krieg die BRD zu zerstören und eine nationalsozialistische Diktatur aufzubauen. (Hartmut Brenneisen, Juliane Bohrer, Dirk Staack: 60 Jahre Grundgesetz. Polizei und Sicherheitsmanagement. Bd 6. LIT, Münster 2010, S. 216)

Im Lager wurden jedoch auch (makaber, makaber) immer wieder mal verschiedene Linksterroristen unterrichtet.

Gundolf Köhler wurde in Bir Hassan von der Stasi trainiert und dann in die BRD geschleust, am 26. September 1980 zündete er eine Bombe auf dem Münchener Oktoberfest. Praktischerweise, und dies vor allem für die Stasi, war Köhler unter den Toten. Hätte peinlich werden können, wenn er geredet hätte. Aber, als hätte man schon in den Startlöchern gestanden, lancierte die westdeutsche Linke umgehend die Nachricht heraus, des Verfassungsschutz stecke hinter dem Attentat.
Die Polizei konnte bei WSG-Aktivisten in Deutschland, auf Schloss Ermreuth, Sprengsätze sicherstellen, die der Bombe von Köhler sehr ähnlich waren. 
Auch die Ermordung von Shlomo Levin und Frieda Poeschke ging auf das Konto der WSG.

Aus der Verbotenen WSG bildete sich die Hepp-Kexel Gruppe, der WSG Mitglieder Odfried Hepp und Walter Kexel. 

Die Stasi und die Nazis

Wenn wir derzeit über das "rechtsradikale" Sachsen so viel in der Zeitung lesen (und die Grenze zu Thüringen ist dabei fließend), dann müssen wir dabei bedenken, dass es sich dort um das Zentrum der Sachsensumpfmafia handelt, wo Die Linke, als SED Nachfolger, und der russische FSB dick ihre Finger mit im Spiel haben.
Zum gegenwärtigen Zeitpunkt sind 42 Hardcore Neonazis, in herausgehobener Stellung, der westdeutschen Szene bekannt, die fest für das Ministerium für Staatssicherheit (Stasi) arbeiteten. 30 weitere sollten angeworben werden, als der Mauerfall dazwischen kam. Desweiteren wurden Stasioffiziere in die BRD eingeschleust um als Anheizer der dortigen Neonazis zu fungieren. Dabei ist zu erwähnen, dass die Stasi nur an der gewaltbereiten Szene Interesse hatte. Eine Notwendige Studie die die Stasiakten gezielt auf Rechtsextremismus durcharbeitet, gibt es nicht und wird es Angesichts der Stasi-Fuzzis im Parlament auch nicht geben.
Die DDR-Ideologie wies gerne daraufhin, dass westdeutsche Neonazis die Integrität ihres "entnazifizierten" realexistierenden Sozialismus gefährden. Doch soweit wissen wir dennoch, dass die jährlichen Treffen von Vertriebenenverbänden und deren Diskussionsrunden, von der Stasi als deutlich grössere Bedrohung der DDR gewertet wurden, als die terroristischen Neonazis, die sie gut unter Kontrolle hatten. (Vgl. hierzu ausführlich: Samuel Salzborn, Heimatrecht und Volkstumskampf. Die außenpolitischen Konzepte der Vertriebenenverbände und ihre praktische Umsetzung, Hannover 2001.)

Jedoch  bei Jeffrey Herf in At War with Israel East Germany's Key Role in Soviet Policy in the Middle East (Artikel im Journal of Cold War Studies, 14, Heft 3/2014, S. 129–163) , erfahren wir den entscheidenden Antrieb der Stasi, zu Infiltrierung der westdeutschen Neonazis: Die Anwerbung von Neonazis auf der Basis der ideologischen Symphatie. Das muss man man sich auf der Zunge zergehen lassen! Diese Symphatie begründete sich in einem gemeinsamen Hass auf Israel und identitären Juden, sowie eine Pro-Palästinapolitik, aber natürlich auch in der gemeinsamen Kapitalismuskritik und dem Antiamerikanismus. Die Neonazis wurden als Linke identifiziert, bei der Stasi.
(Vgl. dazu auch: Martin Jander, Differenzen im "antiimperialistischen Kampf". Zu den Verbindungen des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) mit bundesdeutschen (Links-)Terroristen, in: Wolfgang Kraushaar (Hg.), Die RAF und der linke Terrorismus (2 Bde.), Hamburg 2006, S. 696–713.)

Einer der interessantesten Fälle ist in dieser Stasi-Nazis Konektion, der Fall von Manfred Roeder, der die Stasi schön verschaukelte, da diese ihn vollkommen falsch einschätzten. In den 1960er Jahren versuchte die Stasi Roeder als IM anzuwerben und 15 Jahre später musste die Stasi dann dessen Deutsche Aktionsgruppe bekämpfen, weil eine akute Gefahr für Angriffe auf die DDR gesehen wurde.
Aber auch der Fall von Arnulf-Winfried Priem, er arbeitete für die Stasi, als Dreh- und Angelpunkt für die internationale Neonaziszene und Neuheidenszene. Er galt als Hardcore Antikommunist. Die RAF kaufte bei ihm schon mal Waffen ein.
Doch gerade der Fall Odfried Hepp lehrt uns die tiefe Korruption der SED (Die Linke) und der Verkommenheit. Der Führer der Hepp-Kexel-Gruppe, der in Mittelhessen Anschläge auf die US-Armee verübte, stand bei der Stasi in höchsten Ehren. Als er wegen der Fahndung der Polizei untertauchen sollte, verhalf ihm die Stasi zur Flucht nach Syrien und Libanon, wo damals bereits das heutige sozialistische Baath-System installiert war. Sie bauten seine Kontakte zur PLO und der marxistischen PLF aus, es gab da nie Bedenken wegen politischer "Gegnerschaft" zu Nazi. Alle Meinungsverschiedenheiten traten hinter den Gemeinsamkeiten Judenhass und Antiamerikanismus zurück.(Michael Müller und Andreas Kanonenberg: Die RAF-Stasi-Connection, 2. Aufl., Berlin 1992; Tobias Wunschik: Das Ministerium für Staatssicherheit und der Terrorismus in Deutschland, in: Heiner Timmermann (Hg.): Diktaturen in Europa im 20. Jahrhundert. Der Fall DDR Berlin 1996, S. 289–302.)

Sobald es im Bezug auf gemeingefährliche Terroristen eine Übereinstimmung in den Punkten Antizionismus und Antiamerikanismus gab, war die Stasi nicht mehr in der Lage substanzielle Unterschiede in der Ideologie zu erkennen, was die Neonazis mit einschloss. Der Antiimperialismus der Neonazis, den Antisemitischen PLO und PLF oder der "Antizionismus" der DDR, es kam auf dasselbe heraus. (Müller/ Kanonenberg & Wunschik: ebenda).

Die USA wird sozialistisch


Mittwoch, 27. April 2016

Hurra der Sozialismus kommt!

Was geschieht, wenn man in der Sahara den Sozialismus einführt?Ein paar Jahre lang gar nichts, dann wird der Sand knapp....

Alter Witz, der jedoch den Sozialismus kurz und knackig erklärt. Wenn wir den so viel gerühmten Sozialismus preisen, muss uns klar sein, dass ein Sozialist nur jemand ist, der sich schämt Kommunist zu nennen. Der Sozialismus ist der Weg zum Kommunismus, wenn aber alles bereits auf dem Weg aufgebraucht wird und ausgeht, was bleibt dann, wenn wir das Ziel Kommunismus erreichen? Nicht viel, oder? Bestenfalls ein rudimentärer Steinzeitkommunismus ala Pol Pott.
Venezuela schrieb mit dem ehemaligen Putischsten Oberst Hugo Chavez eine neue Ära, eine neue Ära des Sozialismus. Eine neue Ära für Venezuela, ja der ganzen Welt. Und was geschah? Man nehme das reichste Land Amerikas, mit einem höheren Lebensstandard, als die USA oder Kanada, in dem Weltstars in den Opernhäusern auftraten, bezahlt vom Staat, und freien Eintritt für das Volk, dass jedoch in den Händen von Rechten ist und gebe es in die Hände, von linken großkotzigen Wortschwingern und marxistischen Ökonomen und was heraus kommt ist: Venezuela des 21. Jahrhundert
Heute nach ein paar Jahren im realexistierenden marxistischen Schwachsinn, tritt bei den roten Vollpfosten Ernüchterung ein. 

Es wird knapp! Was wird knapp? Einfach alles, schliesslich ist Sozialismus. Inzwischen darf man sogar zum scheißen, im wahrsten Sinn des Wortes, die Hand benutzen, denn selbst das Toilettenpapier ist knapp.
Inzwischen gibt es den politisch korrekten Mindestlohn, Hurra und um sich den Canasta Basica (Grundmittelnahrungskorb) auch tatsächlich leisten zu können, brauchst du jedoch 12,3 Mindestlöhne. Verarmung der Massen, Marx sei Dank! Keine bange wir in Deutschland sind auch auf dem richtigen Weg! Aber die Welt retten wollen die bedepperten roten Deppen, können noch nicht mal ihr Unterhöschen richtig herum anziehen.

Ein linkes Paradies, ein sozialistischer Modellstaat sollte es werden, am Ende bleibt - wie immer - wieder einmal ein gescheitertes linkes Gesellschaftsexperiment übrig.

Gerade Mal 3 Jahre nach dem Tode des Caudillo Chavez (Führer)  hat das Land die höchste Inflationsrate der Welt, dafür aber 2 Währungen, dass Problem ist, es gibt dennoch nichts zu kaufen. Das Land mit den größten Erdölreserven der Welt ist Bankrott, zu Grunde gerichtet, doch immerhin hat es nun die zweitgrößte Armee der Welt. Die sind bis an die Zähne gerüstet und haben beim Wladimir Putin ihre Petrodollar gelassen. 

Am 25.April gab das Centro de Documentación y Análisis Social de la Federación de Maestros (Cendas-FVM) bekannt, das Sozialforschungsinstitut von Venezuela, dass der Canasta Basica für eine 5-köpfige Familie bei 142.853,20 Bolivares liegt. Bzw. 12,3 Mindestlöhne. Super! Da schicken wir dann nicht nur Mama und Papa arbeiten, sondern auch die drei Kinder. Und weil das nicht reicht, werden noch Asylanten aus Syrien importiert: Das ist Sozialismus!
Im Februar des Vorjahres lag der Preis noch bei 20.919,53 Bolivares. Glanzleistung, Marx wäre stolz gewesen!
Die Inflation trifft am meisten die Produkte Zucker, Salz und Kaffee (55,7%). Alles Dinge die Venezuela selber produziert. Sowas schaffen nur die Linken. Grundprodukte wie Milchpulver, Dosenfisch, Fleisch, Magarine, Zucker, Mais, Eier, Bohnen, Erbsen, Reisen, Linsen, Weizenmehl, Seife, Waschmittel, Spülmittel, Zahnpasta, Shampoo gibt es nur rationiert.
Für Frieden und Sozialismus, seid bereit! 

Darwin hatte Unrecht!

Evolution findet nicht statt. Also wenn der IQ darauf schließen lassen würde, welcher Spezies jemand angehört, würde ich hier auf Pantoffeltierchen tippen. In der Rubrik Rot-Grüner Depp des Tages heute:

Wie die SED (Die Linken) die Nazis nach Bedarf produzierte

Angela Merkel besucht DDR-Neonazis
Um zu zeigen, dass die Ausländerfeindlichkeit gezielt gesteuert wird, um eine Stimmung des Hass zu erzeugen, wollen wir eines der frühen Ereignisse nach der Wiedervereinigung ansehen: Rostock Lichtenhagen im Jahre 1992.

Vom 22.8. bis 26.08.1992 wurden ein Wohnheim, das Sonnenblumenhaus in der Mecklenburger Allee, wo vietnamesische Vertragsarbeiter untergebracht waren, regelrecht belagert  Es wird in diesem Zusammenhang gern von einem Pogrom geredet. 

Lediglich 10 Monate nach der deutschen Wiedervereinigung erscheinen, auf dem Ex-Gebiet der vollständig entnazifizierten DDR, Neonazis, die Ausländer bedrohen. Wie glaubwürdig ist das? Der deutsche Linke sah sich darin bestätigt, was die DDR Propaganda immer sagte: Die BRD ist ein Nazi-Staat durch und durch!
Die Kenner der Arbeitsweise der DDR-Staatssicherheit und deren Förderung des Terrors, hingegen werden stutzig. Obwohl noch nicht soviel aus den Archiven der Stasi bekannt war, vermuteten auch Politiker - damals als Deutschland noch welche mit Charakter hatte - dass Rostock-Lichtenhagen wohl eine subversive Aktion der Stasi gewesen sei. Was heute von der angeblich "kritischen Linken" der Papier-Antifa als Verschwörung der Christdemokraten dargestellt wird, war in jener Zeit eine allgemein bekannte Tatsache. Die Stasi hat Neonazis gelenkt. 
In den Jahren danach wurde dann immer klarer, die Realität ist weitaus schlimmer, als die Vermutungen darstellten. Die DDR hatte sehr wohl eine Neonaziszene auch Frau Merkel wusste das.

Es gab sowohl in der DDR, als auch in der BRD keine bedeutende Neonaziaktivität, ohne dass die Stasi zumindest davon wusste. Agenten des Geheimdienst wurden speziell ausgebildet und in die westdeutsche Neonaziszene eingeschleust. Und durch meine eigenen Ermittlungen weiß ich, dass es immer noch Personen gibt, die diese radikalisierten Gruppierungen kontaktieren, vernetzen und fördern. Zentrum dieser Tätigkeit lassen sich auf Sachsensumpf und Ljutsch zurückführen. Und wo die Randalierer von Linksextremen, autonomen und Neonazis oftmals beliebig austauschbar sind. Und daher kommt es nämlich auch, je mehr das linke Pack die Gesellschaft zersetzt und an politischer Macht gewinnt, auch Neonaziaktionen zunehmen. Sie selbst produzieren den Nazistaat. 
Bleibt die Frage nach der Motivation zu klären, für die eine Seite wie die "politischen Gegner" kann es ein Interesse geben, Hand in Hand zu arbeiten, wie es damals in der Weimarer Republik auch schon war. Die Stasi wollte immer schon international das Bild vom Nazistaat BRD zu erzeugen. In erster Linie weil die DDR international geächtet war und beschuldigt wurde eben ein solcher Nazistaat zu sein. Die Antideutschen wollen es, damit auf Deutsche geschossen wird. Die Neonazis wollen es freilich auch, weil es sich selbst erklärt. Und alle diese drei Gruppen haben dasselbe Ziel: Die BRD muss weg!

Und was mich beim Vorfall Rostock Lichtenhagen insbesonders stört, ist erstmal der Umstand, dass zufälligerweise ein Fernsehteam des ZDF im Wohnheim miteingeschlossen wurde und dann live berichtete. Kann natürlich sein, solche Zufälle gibt es. Doch da wir nun mal in einem Kulturraum leben, der mit inszenierten Pogromen reichlich Erfahrung hat, sollte man gerade bei solchen Vorfällen einen genaueren Blick werfen.
Auch die Nazi hatten die Reichskristallnacht inszeniert und versuchten es wie ein spontaner Akt des Volkszorns aussehen zu lassen. Dabei sollte nicht vergessen werden, dass schon einmal 1980 in Hamburg eine Unterkunft mit vietnamesischen Asylanten von Neonazis angegriffen wurden und 2 Personen starben. Der dafür verantwortliche Altnazi Manfred Roeder arbeitete für die Stasi.

Nun sind mir persönlich ja 1000 Vietnamesen lieber als ein Muslim, aber damals lebten in Rostock lediglich 368 Vietnamesen, bei 1688 Ausländer (ohne Angehörige der GUS Streitkräfte), die Hälfte davon waren Osteuropäer. Dies steht im Verhältnis zu einer Gesamteinwohnerzahl von 240 000 Menschen in Rostock.

Die Vietnamesen waren Leiharbeiter der DDR gewesen, lebten isoliert und verrichteten niedere Arbeiten im Hafen und Nähereien. Von allen Verlieren der deutschen Einheit, hatte es gerade die Vietnamesen am schwersten getroffen.
Man stelle sich vor, dass die Vietnamesen seit Jahren an diesem Ort gelebt haben, ohne das es zu Problemen gekommen sei. Kamen die Neonazis der BRD auf das Gebiet der ehemals entnazifizierten DDR gereist, um den recht unbedeutenden Teil Lichtenhagen zum Schauplatz ihrer Manifestation zu machen? Wohl kaum!

Durch die Einführung der D-Mark sind vielen ehemaligen DDR Betrieben, die zuvor noch gute Exportzahlen aufgewiesen haben, die alten Handelspartner im ehemals sozialistischen Ausland verloren gegangen, die die harte D-Mark nicht mehr zahlen können. Die Folge sind Stilllegung und Insolvenz der ehemaligen Staatsbetriebe und rapide ansteigende Arbeitslosenzahlen. Aber die Vietnamesen, die Vertragsarbeiter waren noch da. Die Regierung von Vietnam bestand auf die Einhaltung der Verträge, ihr gutes Recht. Aber was nun machen mit den Vertragsarbeitern? Man entsorgt sie!

Interessant ist freilich auch, was danach passierte. Die Vietnamesen wohnten freilich nicht mehr im Sonnenblumenhaus, der Mietvertrag aus DDR Zeit mit dem Hamburger Hafen, der keinen Bedarf mehr hatte, ebensowenig an den Vietnamesen, wurde obsolet und der Eigentümer modernisierte und vermietete lukrativ nun nach kapitalistischen Spielregeln.
Das Haus war zweigeteilt durch die Besitzer der Aufgänge 18 und 19 war Eigentum der Seehafen Rostock GmbH (Eigentümer die Stadt Rostock und das Land Mecklenburg Vorpommern), hier waren die Vietnamesen einquartiert. Die Aufgänge 13 bis 17 waren Eigentum der Wohnungsgesellschaft WiRo (Stadt Rostock). Das hier von einer Tasche in die andere gewirtschaftet wurde, liegt deutlich auf der Hand.

Derartige Aspekte des Geschehens finden Sie jedoch nicht in den Medien, die sich lediglich emotionellen Geschichten, mit der Absicht zur Manipulation, hingeben. Sucht man im Internet zu den Geschehnissen in Rostock Lichtenhagen, finden sie schnell 20 000 Seiten der Antifa, kritischen Linken, interventionistischen Linken, bunten Linken, und was weiß der Kukuck, was die Kuffnucken sich noch alles einfallen lassen um Variation vorzutäuschen, die tatsächlich in ihrer Essenz alle das gleiche aussagen. Der Linke kann damit auf eine scheinbare Vielfalt an Quellen verweisen, auf die er sich bezieht und suggeriert dabei dem Konsumenten der Propaganda: Schau, so viele sagen es, dann muss es wohl wahr sein. Nur weil man eine Lüge ständig wiederholt, wird sie nicht wahrer, sondern lediglich zum Revisionismus und Vorhang des Mafiamiefs dahinter. Es kann tatsächlich nämlich auch bedeuten, dass sich die ganzen Hirnspastiker der Papierantifa aus derselben Quelle nährt. Und die ist in den allermeisten Fällen das örtliche Parteibüro von Die Linke.
Tatsächlich arbeitet die Papierantifa genauso wie die Reichsbürger, eine Publikationsflut und Duplizierung von Propaganda und Lüge täuscht Quellenvielfalt vor. Der Einzige Unterschied in der Arbeitsweise ist, dass die Linken immer wieder diesen Drang zur Selbstdarstellung haben und darauf verweisen müssen, Linke zu sein. Die Reichsbürger hingegen verbergen auch gerne, das die Publikation von den Reichsbürgern kommt.

Ein weiterer Punkt gibt es zu betrachten. Schon einige Monate zuvor kann man deutlich erkennen, wie die Situation hochgeschaukelt wurde und sich radikalisierte. Auf der anderen Seite kam von Seiten der Stadt und der Behörden wie Polizei, kam keinerlei präventive Intervention. Das mag daran liegen, dass dort nur unfähige Deppen sassen oder die Radikalisierung erwünscht und toleriert war. Man bedenke das der größte Teil des Polizeiapperates ja identisch war, mit den DDR-Schergen der entnazifizierten SED-Diktatur. Die Unsensibilität mit dem aufkeimenden braunen Gefahrenherd, bei den strammen Antifaschisten der konsequenten DDR-Erziehung überrascht da dann doch.

Es begann mit Beschwerden beim Senat ethisch unspezifisch klassifiziert, über die Ausländerkriminalität. Schon 13 Monate vorher, im Juli 1991 schrieb der Oberbürgermeister Kilimann dem Inneminsiter Diederich, in dem er zu Lichtenhagen warnte: „Schwerste Übergriffe bis hin zu Tötungen sind nicht mehr auszuschließen“ (Jochen Schmidt in: Politische Brandstiftung, Berlin 2002, S. 56) Allerdings geschah absolut nichts. Michael Lausberg erwähnt in Die extreme Rechte in Ostdeutschland 1990–1998 (Marburg 2012, S. 61) das der Innensenator Magdanz im Juli 1992 nochmals bezüglich Lichtenhagen warnte. Wieder geschah nichts.

Dann goss der Landtagsabgeordnete der NPD Andrejewski Öl ins Feuer. Er steckt hinter den Initiativen Rostock bleibt deutsch und Mecklenburg bleibt unser. Erstere Initiative verteilte 100 000 Flugblätter, die die Wut bezüglich der Ausländer und Vietnamesen in Lichtenhagen anstacheln sollten. Die Bürgerinitiative Lichtenhagen, wohinter sich die DVU verbirgt, wurde praktisch zur Lynchjustiz aufgerufen: „das Asylantenproblem selbst in die Hand zu nehmen“ (Lausberg ebenda).
Würde mich wundern, wenn der Aufruf zur Lynchjustiz und Störung des Landfrieden keine strafrechtliche Relevanz hätte, aber es geschah nichts.
Jedenfalls berichteten auch die Tageszeitungen Ostsee Zeitungen und Norddeutsche Neueste Nachrichten nun ständig von Ultimaten einer bis dato unbekannten Interessengemeinschaft Lichtenhagen, die "für Ordnung" sorgen wolle, wenn die Vietnamesen sich nicht bis 22./23. August verschwunden seien. „In der Nacht vom Samstag zum Sonntag räumen wir in Lichtenhagen auf. Das wird eine heiße Nacht.“ (Jochen Schmidt, S. 24 und 53)
Interessant wie widersprüchlich ist die Meldung in der Ostsee Zeitung, zu DDR Zeiten immer ein strammes SED Blatt, vom 21. August, in dem drei Jugendliche zu Wort kommen, die sagen, dass die aus Rumänien angekommenen Romas "aufgeklatscht werden", und „die Leute, die hier wohnen, werden aus den Fenstern schauen und Beifall klatschen“. (Schmidt 29-37). Ausdrücklich ausgenommen wurden von den angekündigten Ausschreitungen jedoch die Vietnamesen: "Mit den Fitschis können wir gut leben." Dies wurde sowohl von der NNN, als auch der OZ berichtet. (Schmidt, S. 26)

Es zeigt sich, dass die Bevölkerung in Lichtenhagen, offenbar speziell in den Rumänen ein Problem sah, nicht in den Vietnamesen. Aber, es waren dann NPD und DVU, die den allgemeinen Unmut auf die Vietnamesen lenkte, in deren Anschluss nach dem Pogrom die Besitzer des Gebäudes lukrative Geschäfte tätigten, die NPD und DVU in dem Licht erstrahlen ließ, in dem sie gerne stehen möchten, und die verzweifelte Linke war endlich Glücklich wieder einmal auf NPD und DVU zeigen zu können und ganz konkret mal an etwas Aktuellem, zum suboptimalen Nazi-Staat BRD, sich ihre schmierigen Finger wund schreiben durften. Alle waren glücklich und standen als Sieger da, die Verlierer waren die Vietnamesen, der Bauer hatte sein Opfer gebracht. Die NPD die eh nur als reine Fakepartei gegründet wurde, hatte sich wiedermal als das bestätigt, als was er gedacht war: Alibi für den linken Moralapostel.

Anbetracht diesen Sumpfes ist die Anwesenheit des live dabei ZDF-Teams nur noch verdächtiger und erinnert an DDR-Fernsehen, oder dem Film Wag the Dog.

Die Behörden, namentlich Einsatzleiter der Polizei, Jürgen Deckert, Innensenator Peter Magdanz, und der Abteilungsleiter für Ausländerfragen des Innenminsters, Winfried Rusch, berieten tatsächlich darüber, öb man die Gefahrenzone evakuieren sollte. Doch man unterließ das. Warum? Schweigen im Mecklenburgischen Windradwalde.

Es kommt noch besser! Die Führungskräfte der Polizei, die aus Westdeutschland kamen, fuhren, trotz der erkannten Gefahrensituation an jenem Wochenende alle zu ihren Familien nach Westdeutschland. Tja! Toll oder? Erinnert mich an die Gefangenenverbrennungen in Honduras, absolut dasselbe Schema. Da wusste man nicht, was man mit den Mareros machen sollte und entsorgte sie, in Mecklenburg wollten sie die Vietnamesen loswerden.
Nicht ein Einziger der in solchem Fall wichtigsten Personen war vor Ort: Staatssekretär im Innenministerium, Klaus Baltzer, der Abteilungsleiter Öffentliche Sicherheit, Olaf von Brevern, der Abteilungsleiter für Ausländerfragen im Innenministerium und Ausländerbeauftragter der Landesregierung, Winfried Rusch, der Leiter des Landespolizeiamtes, Hans-Heinrich Heinsen, der Chef der Polizeidirektion Rostock, Siegfried Kordus, sowie der Einsatzleiter Jürgen Deckert waren im Wochenendurlaub. (Otto Diederichs: Das Polizeidebakel von Rostock. Versuch einer analytischen Würdigung, in: Bürgerrechte & Polizei/CILIP 44 (1/1993))
Die Führung der Polizei lag, ausdrücklich auf Anweisung von Deckert, beim Auzubildenden Siegfried Trottnow. WOW!

Nur zwei Wochen nach Lichtenhagen zog Justizminister Herbert Heimrich die Lehre: 
"Wir brauchen eine neue Mauer“, denn „was uns überschwemmen wird, geht bis in die Türkei." (Schmidt S. 182)
Was für ein Hellseher, angesichts der gegenwärtigen Zustände im Hippiestaat. 
Die Polizei spielte den Vorfall allerdings herunter, für die Vietnamesen hätte keine Gefahr bestanden. Selbige hatten sich selbst befreien müssen, denn die Polizei war vor den Belagerern zurückgewichen und hatte sie sich selbst überlassen. Offenbar wollte man, dass es Tote gibt.

Allerdings müssen wir uns auch die Randalierer ansehen. Um zusehen wie man Hand in Hand arbeitet, um die Öffentlichkeit zu manipulieren.


"Produktiv, pro DDR" war das Motto, der SED-PDS
(Die Linke) geführt von  Gregor Gysi (l.) und Hans Modrow
1990  um ihre Vergangenheit zu vertuschen – mit Erfolg
Sehr genau wurde allerdings die tatsächlichen Hintergründe schon damals von einigen Politikern erkannt und wurden später durch die Erkenntnisse aus den Stasi-Unterlagen immer mehr unterstützt. 
Wenn ein derart "neonazistischer" Vorfall, wenige Monate nach Ende der ach so sehr konsequent entnazifizierten DDR (die noch immer von den SED Heinis Wagenknecht, Gysi und Co eben dafür verteidigt wird, als deren größte Errungenschaft), dann kann sich jeder mit gesunden Menschenverstand ausmahlen, dass hier etwas nicht mit der Logik stimmt. Erinnert sei an den von der Stasi ermordeten Ohnesorg, womit aber Springer und der Staat BRD belastet worden war.
Viele Politiker, vor allem der CDU und CSU, als die CDU dank Stasi-Merkel noch nicht nach links abgedriftet war, sprachen von der Beteiligung Linksradikaler, Autonomer und der Stasi die die Strippen im Hintergrund zog. Lothar Kupfer:
"Diese Störer gehören nachweislich ihrer Herkunft und ihres Verhaltens zum Teil zur rechts- und linksradikalen Szene, aber auch zum Kreis der Autonomen."
Berndt Seite bemerkte das derartige Randalierer "auch aus Brokdorf, aus der Hafenstraße in Hamburg, von der Startbahn West in Frankfurt und von Wackersdorfs" bekannt seien. Drei Tage darauf sprach er von einer Querfront von Neonazis, Linksradikalen und Autonomen, die diese Aktion gemeinsam durchgeführt hätten.
Der CDU-Fraktionschef in Schwerin, Eckhardt Rehberg, kam der Wahrheit ohne es zu ahnen sehr Nahe, in dem er unbewusst die Vierte politische Theorie Moskaus ausprach: „es ist hierbei gar nicht mehr angemessen, rechts und links unterscheiden zu wollen“.
Es geht nämlich nicht mehr um Rechts und Links, es geht darum die BRD und die Demokratie zu zerstören. Und in diesem Sinne sagte Erwin Marschewski, innenpolitischer Sprecher der CDU/CSU Fraktion, 


"Offenbar hat die Stasi die Krawalle in Mecklenburg-Vorpommern mit angezettelt, um der Demokratie in den Rücken zu fallen."

Hermann Langer: Flächenbrand von rechts, Rostock 1993, S. 38 berichtet ähnlich, dass der Generalsekretär der CDU, Peter Hinze, von rechtsradikalen Ausschreitungen sprach "in die Linksradikale offensichtlich mit eingestiegen sind".
Auch Bundeskanzler Helmut Kohl, auf den es die Stasi Seilschaften besonders abgesehen hatten, sagte, dass das Geschehen in Rostock Lichtenhagen von der Stasi gelenkt worden war.

Die üblichen Verdächtigen und speziellen Nutznießer der SED-Nachfolger, sahen hingegen in den Ereignissen von Rostock ein rassistisches Pogrom. Für das insbesondere die NPD verantwortlich sei.
Sowohl die DVU als auch die NPD bekamen finanzielle Starthilfen von der Stasi. Der Gründer der NPD, Adolph von Thadden, war ein Agent des britischen MI 6 gewesen, mit dem Ziel die Politik der BRD zu manipulieren. Doch die Stasi wusste von dem Projekt und Umgab von Thadden mit Stasiagenten. Der Innere Kreis der NPD, bestand bei ihrer Gründung aus einem MI-6 Agenten und vielen Stasileuten. Wenn also nun jemand die Verantwortlichkeit von Rostock Lichtenhagen auf die NPD schiebt, ist es makaber wenn es die damals sich PDS nennende SED-Nachfolger der heutigen Die Linke waren, die diese Behauptung aussprechen. Denn da die SED die Stasi lenkte und die Stasi die NPD, so trägt die tatsächliche Schuld in letzter Distanz die heutige Die Linke selbst. 
Ohne diese Lenker der Stasi hätte es die NPD gar nicht gegeben. Und genau an diesem Punkt wendet sich nun der Punkt der Betrachtung für die Selbstbeweihräucherung der SED-Nachfolger.

Genau in dieser Zeit wurde ein enger Merkel Förderer, Manfred Stolpe, mit seiner Stasi-Vergangenheit konfrontiert. Übrigens nur einer von vielen anderen Förderer auch. Viele halten es für einen Zufall, aber das war es nicht, es war eine gezielte Gegenreaktion der Geheimdienste gewisse Papiere zu lancieren, denn auf jede Aktion erfolgt eine Gegentreaktion. Stolpe wurde im April 1992 bloßgestellt, zu dieser Zeit war aber die Aktion Rostock Lichterhagen bereits angelaufen.


Zu dieser Zeit lief der Prozess gegen die Stasileute und SED-Mitglieder Käte Woltemath und Walter Rust an und jedem der Aufmerksam dem Geschehen folgte war klar, dass die Angeklagten lediglich Statisten im eigenen Prozess waren, in dem Dritte die Fäden im Hintergrund zogen, um ihre Macht zu demonstrieren. Selbst der Stasi-Führungsoffizier von Woltemath (alias: Ilse Koßmann), sagte das hier typische Stasi-Connections am Werk seien "zu Nachwende-Bedingungen", was heißen soll, aus dem Untergrund heraus operierend. Im Prozess wurde Woltemath vorgeworfen beteiligt gewesen zu sein, am Stasi-Versuch der Entführung des Hamburger Kaufmanns Günter Lange. Dieser war ein Doppelagent gewesen, der dem BND zugearbeitet hatte. Diese Aktion wurde von der Stasi in Rostock geplant. Zuständig dafür war Walter Rust, Chef der Stasi in Rostock. Diese Stasiaktion scheiterte jedoch an der vorzeitigen Wiedervereinigung.

Was heute kaum noch jemand weiß, dass zu dieser Zeit Angela Merkel die Bundesministerin für Frauen und Jugend war. Zu DDR-Zeiten, hatte sie Kontakt zur Neonaziszene gesucht. Und kurz nach den Ausschreitungen im August 1992, hatte Angela Merkel Rostock Lichtenhagen besucht.
Ihr Auftritt, festgehalten vom Staatsfunk, war äußerst mysteriös. Wie auch immer man das Gespräch auslegen will, dass sie da vor der Kamera mit einem Neonazi führt, klar wird, dass die Frau nicht von der flinken Sorte ist oder gar Haare auf den Zähnen hätte. Deshalb ging man dann später wohl bei ihr zu inszenierten Auftritten über.
"Sie fragt den jungen Mann, was denn wäre, wenn ein Ausländer – zum Beispiel ein Vietnamese – 'hier ein Bier trinken würde'? 'Da hätte ich was dagegen', entgegnet der Mann. Sichtlich von der Situation überfordert antwortet Merkel mit einer Gegenfrage: “Also hättet ihr es ihm nicht gestattet?' Auch im weiteren Verlauf nimmt das Gespräch nicht wirklich an Fahrt auf. Es fehlt Merkel jegliche Argumentationsgrundlage. 'Was ich traurig finde, wenn ein Jugendlicher heutzutage ins Fernsehen will, ist es am besten, er schmeißt einen Stein. Das muss ich mal so rabiat sagen. Das finde ich nicht so gut.' Dass sie so keinen jugendlichen Neo-Nazi von seiner Ideologie abbringt, versteht sich leider von selbst." (Quelle: Huffington Post)
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Mann-O-Mann, die Tussi ist doch nicht mehr ganz dicht! Es wird eindeutig klar, warum man gegenwärtig, den ganzen deutschen Politkclowns, Selbstdarstellern und geistigen Zwergen in Interviews nur vorher abgesprochene Fragen präsentiert, dass gilt auch für die wegen ihrer Reden so bewunderte Wagenknecht. Sonst würden diese Hirnspastiker sich noch selbst überführen. Treffen diese Freaks nämlich auf einen halbwegs präparierten Andersdenkenden, wissen die gar nicht zu antworten und zu argumentieren. 
Rostock Lichtenhagen ist lediglich der Vorgeschmack dessen, was die Stasi für die Zukunft Deutschlands plant, ethnische Unruhen die zum Versagen des Bürgerstaates führen sollen.
Was glauben Sie wohl was in Deutschland abgeht, wenn immer mehr und mehr Ausländer bei der Tafel anstehen? Nur weil da mehr Leute kommen gibt es ja nicht mehr Essen. Was meinen Sie was sich für Szenen abspielen, wenn die Leute Hunger haben? Dann ist Resident Evil keine Fiktion mehr. Und die Schuldigen an dieser Misere, sitzen im Bundestag gut schmarotzend auf des Volkes Kosten, eine Versammlung  von Drogenhändlern, Korrupten, Kinderfickern und Stasileuten, die das Deutsche Volk als Pack bezeichnen.

Sie müssen wissen, dass die SED gerade eine instabile Periode überwunden hatte, zu der Zeit von Rostock Lichtenhagen, und ein massiver neuer Angriff auf die Partei bevorstand. Moskaus Marionette Markus Wolff wäre in Berlin beinahe von der aufgebrachten Menge gelyncht worden. Notgedrungen entschied sich Moskau Wolff in den Hintergrund zu manövrieren und Gregor Gysi zum Frontmann zu machen.

Wie jede bedeutende Terrororganisation einen politischen Arm braucht, so benötigte die Untergrund Stasi die PDS (Die Linke), um im Bundestag zu agieren. Aber 1990 hatte die SED Nachfolger noch reichlich Gegenwind, von den DDR Bürgerrechtlern. Und deren Credo lautete: Für die verfassungswidrige Tätigkeit des Ministeriums für Staatssicherheit trägt die SED Verantwortung. Das heißt die heutige Die Linke. So lautete es auf einem Treffen aller regionalen Bürgerkomitees Anfang Januar 1990 in Leipzig. "Eine Namensänderung kann sie hiervon nicht entbinden." Auch ihnen war bereits klar, dass die SED Nachfolger in Verfassungsfeindlichen Aktivitäten verstrickt blieb.

Da war eine drohende Auflösung der Diktaturpartei das drohende Damoklesschwert über dem Gysi-Zwergenschopf. Da kam er prompt mit dem Quatsch des Demokratisierungsprozess daher und war beleidigt, dass man seine Partei versuchte von den ersten freien Wahlen der DDR-Volkskammer auszuschließen, das sei doch undemokratisch. Ganz so als habe nicht eben selbige Verbrecherpartei 40 Jahre lang versucht, alle anderen von Wahlen auszuschließen.
Die Bürgerrechtler erarbeiteten einige Auflagen, die sie dazu bewegen könnten einer Teilnahme der SED-PDS an den Volkskammerwahlen zu zustimmen. Es gab zwei besonders schmerzhafte:

  • Die Grundorganisationen der SED-PDS sollte aus allen Betrieben, öffentlichen und staatlichen Organisationen entfernt werden.
  • Jede Anleitung durch die SED-PDS ist zu unterlassen.
Um der SED ihre speziellen Komunikationsmöglichkeiten zu nehmen, sollten alle speziellen Telefonnetze der Partei demontiert werden und ihre Archive beschlagnahmt werden.

Den Genossen war natürlich klar, dass, wenn diese Forderungen umgesetzt werden würden, sie ihre unlegale Macht verlieren würden und praktisch aufgelöst werden, zumindest in der Bedeutungslosigkeit verschwinden. Also kam dies nicht infrage!
Die SED-PDS setzte umgehend ihre Medienmaschinerie gegen die Bürgerrechtler in Betrieb. Den Rotfront Schreiberlingen der Leipziger Volkszeitung (Achtung! Sachsensumpf) war die Wut geradezu herauszulesen. Erstmal wurden die Bürgerrechtler als "fragwürdig" dargestellt. Oha! Also nicht der ominöse unklassifizierte Demokratisierungsprozess der SED war fragwürdig, nein, es waren jene die sich der Diktatur des verbrecherischen Gesindels entledigten. Erinnert uns irgendwie an den Umgang mit den "besorgten Bürger", auf die dann umgehen die SA-Antifa Schlägertuppe gehetzt wird.
Insbesondere geiferte die Leipziger Volkszeitung, Sprachrohr der SED Bezirksverwaltung, die Aussage der Bürgerrechtler, dass sich die SED neofaschistischer Umtriebe im Eigennutz bediente. Das war eine allgemeine Tatsache der Wende. Heute wird sich aufgeplustert wie ein eingebildeter Gockel, wenn man das sagt. Es ist eine Tatsache, dass sich bereits die SED der Neonazis bediente. Aus Schluss! Da muss gar nicht mehr darüber diskutiert werden.

Ein Beispiel: Am 3. Januar 1990, also in der Hochphase der Diskussion, um ein Fortbestehen der SED, wurde an das Ehrenmal für die sowjetischen Soldaten in Berlin-Treptow Hakenkreuze geschmiert. Prompt plusterten sich die Genossen auf, dass eine Welle von nationalsozialistischen Aktivitäten bevorstehe und zumindest Teile der Stasi als "Verfassungsschutz" weiterbestehen sollten.

Merke:
Die SED befürchtet massive Nazi Aktivitäten, in dem so sehr viel entschlossener durchgeführten Entnazifizierung ihres Teiles Deutschlands. Tolles Kuriosum! Offenbar Panik-Argumentation. Und der Geheimdienst, der außergerichtliche Hinrichtungen vornahm, Geheimgefängnisse unterhielt, seine Staatsbürger überwachte, folterte, Kinder entführte, solle die Demokratie schützen. Das ist die Logik der Genossen mit dem Demokratisierungsprozess!

Kurz nach dem Vorfall in Treptow gab es eine inszenierte Show, eine SED Demonstration die sich als die Moralischen präsentieren wollte und schlicht und ergreifend die Aufmerksamkeit von ihrem drohenden Niedergang ablenken wollten. Und was den Witz der marxistischen Idioten noch weiter anschwellen ließ, stand diese Demonstration erneut in der beschworenen antifaschistischen Tradition der DDR. Bei den Spinnern hat doch einfach nichts Hand und Fuß, die führen sich ja selbst ad absurdum.

Dummerweise schaffte es die SED ihr Überleben zu retten. Und kurz darauf stellte sich heraus, dass das Ehrenmahl in Treptow von SEDlern beschmiert worden war.

Doch leider schaften sie es ihre kommunistische Mafia, die sich fein verästelt Staat und Gesellschaft bemächtigte zu erhalten. Aus falscher Toleranz heraus scheuten es die Demokraten damals Nägel mit Köpfen zu machen, ja nicht mal die Archive wurden sichergestellt, wo ein hartes durchgreifen dringend erforderlich gewesen wäre. Das SED-Geschmeiß hätte aus jeder Nische gezerrt, jeder Fuge gekratzt, und jeder Stein umgedreht werden müssen, um bis zur letzten Kakerlake das widerwärtige Gesindel in die Kanalisation zurück zu prügeln aus dem sie einst gekrochen kamen. Schon im Mai 1990 gelang es der SED in einer Nacht und Nebel Aktion Millionen Dokumente zu Schreddern. Verantwortlich dafür Gregor Gysi. 


Gregor Gysi (r.) Vorsitzender der SED-PDS und
Stellvertreter Wolfgang Berghofer sind Januar 1990 nicht
mehr einer Meinug.
Die SED hatte neofaschistische Aktivitäten (die sie selber vorgetäuscht hatte) benutzt, um die demokratische Opposition, die Bürgerrechtler der friedlichen Revolution in die Defensive zu drängen. Und genau das ist es was heute wieder geschieht. Der ganze Schwachsinn wie NSU ist alles inszeniert. 

Wolfgang Berghofer (Oberbürgermeister von Dresden), der Stellvertreter von Gysi forderte auch im Januar 1990 die Auflösung der Partei. Doch die Moskau-Marionette Gysi setzte sich durch. Und er hatte Anweisungen den verlängerten Arm Moskaus aufrecht zu erhalten, um die Politik in Deutschland zu manipulieren. 
Zu diesem Zeitpunkt verfügte die SED über ein offizielles Vermögen von 1,24 Millarden D-Mark, die sie in einer 40jährigen Diktatur zusammengeraubt hatten. Unbekannt ist das Schwarzgeldvermögen, die auf konspirativen Konten im Ausland lagern. Noch immer sucht man nach dem Geld, so musste 2013 die Bank Austria 254 Millionen Euro der Die Linke an das Finanzminsterium herausrücken.
Die Schweizer Privatbank Julius Bär wurde im August 2014 auf die Herausgabe von 135 Millionen Euro verklagt, die die inzwischen in Die Linke umbenannte SED illegal aus deutschem Vermögen geraubt hatte.
Ein dreistelliger Millionenbetrag der SED floss in den Sachsensumpf und wird wohl nie wieder gefunden werden.

Die SED darf als Die Linke weiter bestehen, Stasischergen in ihren Reihen, um in Deutschland gegen Volk und Land Unheil zu stiften. Sie wurde nie zur Rechenschaft gezogen. Die einzigen SED Politiker die vor Gericht kamen, waren Leute wie Egon Krenz, der die Mauer öffnete oder Wolgang Berghofer, der es gewagt hatte die SED auflösen zu wollen. Das macht die Mafia des Leipziger Sachsensumpfes möglich, der aus Deutschland einen Mafiastaat machte, wie es Italien Anfang der 1980er war.
Das bizarre ist, das Berghofer für die Fälschung einer Komunalwahl im Mai 1989 verurteilt wurde, die er im Auftrag der SED getan hatte.

Crashkurs Querfront


Dienstag, 26. April 2016

Unterwanderung der Medien - Beispiel Springer

Viele wundern sich über den Richtungswechsel der Springermedien, im Verhältnis zu den 1980er Jahren und heute. Das ist recht leicht verständlich, wenn man nämlich weiß, dass Springer nicht nur vom BND infiltriert worden war, sondern warum. 

Die Geschichte über das Verlagsinterne ermitteln von Springer für den BND, wird immer gern berichtet, um dass Bild des ominösen Geheimdienstes zu zeichnen, der das Volk bespitzelt. Am besten funktioniert die Täuschung, wenn man sie mit Lügen spickt, die zwischen zwei Wahrheiten versteckt werden. Oder, wie im diesem Fall eher zutreffend, wenn das entscheidende Detail nicht genannt wird! Nämlich warum dies geschah. Und zwar weil die Springermedien einer gezielten Infiltration durch die Stasi ausgesetzt waren. Wer das weiß, wundert sich nicht mehr über das heutige links-dumm Gutmenschengeschwafel bei Springer, sondern nimmt amüsiert zur Kenntnis, dass die Kreation des unheimlichen BND ausgerechnet von den Linken Stasischreiberlingen stammt. Da wurde der Bock mal wieder zum Gärtner gemacht.

Daher erklärt sich in Deutschland die Mediengleichschaltung, wie sie in Russland übrigens von Putin ebenfalls durchgesetzt wurde, allerdings schneller und rabiater, sondern zeigt auch, dass die Lügenmedien eigentlich eher die Weglassmedien sind.

Eigentlich hatte die Stasi das Potential von Springer sofort erkannt und beneidete diese Medienmacht. Als 1966 Axel Springer sein Hauptquartier direkt an der Mauer erbaute, ein Hochhaus das die DDR-Diktatur verhöhnt, kochte Walter Ulbricht vor Wut und bekundete umgehend, dass er Springer am liebsten enteignen würde. Schon kurz darauf brüllten die West-Berliner Studenten "Enteignet Springer!"

Das Verlagshaus wurde Chefsache. Bereits im Jahr darauf hatte die Stasi die von ihr kontrollierte Berliner Studentenbewegung zu Protesten gegen Springer veranlasst. Der Sprecher der Bewegung, Peter Schneider, war Mitorganisator des Springer-Tribunal ein ideologischer Schauprozess der "kritischen Linken", aber unkritischerweise dirigiert von der Stasi. Inzwischen bezeichnet er sich als "geläutert" bezüglich Springer, allerdings nachdem deren Firmenpolitik mysteriöser Weise um 180 Grad schwankte.

Doch da gibt es noch über ganz andere Anekdote zu plaudern! Thomas Schmid, ein alter Kollege von Schneider, war Mitbegründer der Gruppe Revolutionärer Kampf bei Opel, die es sich zur Aufgabe gestellt hatte, die Arbeiterschaft zu einer sozialistischen Revolution aufzustacheln. Sie verstanden sich als die Fortführung der Tradition der Kommunisten der 1920er Jahre und lehnten die KPD als Schreibtischtäter ab. Er gehörte dem Sozialistischen Deutschen Studentenbund (SDS) an, und war linksradikaler Aktivist bei der Frankfurter Studentenbewegung. War ein Kampfgefährte des Kinderliebhabers Daniel Cohn-Bendit und dem Polizisten ins Koma prügelnden Joschka Fischer. Schrieb danach für die linksradikalen Zeitschriften Pflasterstrand und Freibeuter aber auch für die tageszeitung und Die Zeit. Ab 1983 dann waren er und Pol Pot Verehrer Winfried Kretschmann die Anheizer des ökolibertären Flügel der Die Grünen. 1993 schrieb er und Cohn-Bendit das Buch Heimat Babylon. Das Wagnis der multikulturellen Demokratie. Und als Mathias Döpfner vom Hamburger Morgenpost Chefredakteur von Die Welt wurde, nahm er den Thomas Schmid mit. Voilà, so begann der Springer kritische Kommunist für Springer zu arbeitet und stieg später zum Herausgeber auf. Übrigens ähnliches gilt für RAF-Fuzzi Horst Mahler. Wundert sich wirklich jemand über den Kurswechsel bei Springer? 
Wir reden hier freilich nur über die berühmten "Einzelfälle", denn tatsächlich gab es derlei Knallchargen etliche. 

Benannter Mathias Döpfner nun, ist seit Juli 2000 Vorstandsmitglied von Springer und seit Juli 2006 im Aufsichtsrat des US-Medienkonzerns Time Warner, Mai 2014 auch bei Warner Music und seit April 2015 Non-executive Director von Vodafone Group Public Limited Company, Mitglied von Council on Foreign Relations, Mitglied der Atlantik-Brücke deren Young Leader Programm er mitmachte, war Kuratoriumsmitglied des Aspen-Institutes und 2015 nahm er an der Bilderberg Konferenz in Österreich teil. 
Es zeigte sich das Angela Merkel enge Verbindungen zum Aspen Institut hatte. Da das Aspen Institut als Plattform des American Council of Germany und der Atlantikbrücke eine Arbeitsplattform der Sozialisten in West und Ost, also so eine Art Internationale ist, nahm Angela Merkel schon zu DDR-Zeiten an deren Treffen in Westberlin teil. Wladimir Putin übrigens auch, der war zu der Zeit gerade beim KGB in Leipzig.
Doch dann kommt der Knüller! Als Angela Merkel erstaunlicherweise 1989 Pressesprecherin der Ost-CDU wurde, absolvierte das Young Leader Programm der Atlantikbrücke beim Aspen Institut auch Thomas de Maizière, der Cousin von Stasispitzel Lothar de Maizière und späterer Sachsensumpfminister. Diesen Mann setzte Angela Merkel an die Spitze der Geheimdienste. (mehr dazu: NSU und der Stasi-Staat)

Es kommt noch besser! Damals als der Skandal um Möllemann und seine gegen Israel gerichteten Wutreden los ging, gehörte ausgerechnet klein Revoluzzer Schmid zum Unterstützerkreis von Möllemann. Schmid sah in Möllemann einen "Tabubrecher" (gemäß Georg Christoph Berger Waldenegg). Und 2006 war er plötzlich Highlight bei den Neurechten, Politikwissenschaftler Albrecht von Lucke nannte den Schmid ein Beispiel dafür wie "rechtsradikale Gewalt" in deutschen Medien verharmlost wird. Da guckst du gell! Schmid hatte gar keinen Wechsel durchzogen, wie immer behauptet wird, ähnlich wie der Fall Jürgen Elsässer. Er hatte schon immer gegen das jüdisch-christliche Abendland gewettert, demzufolge ist es auch nicht verwunderlich, dass er sich gegen Israel stellte.

Erstaunlich ist das Interesse der Stasi an Springer schon, jede Kleinigkeit war es wert in Akten vermerkt zu werden. Wichtigste Quelle war da die Chefsekretärin Marie R., die einem in der Chefetage (dessen Frau aber nichts erfahren durfte), das Hirn aus dem Schädel vögelte und zusammen damit auch alle internen Infos. Bizarrerweise war die Frau eine "Refugee", sie war aus der DDR "geflüchtet" und fand prompt ein Unterkommen beim Bollwerk des Westens, von dem die Stasi wusste, dass Springer sich Härtefällen aus dem Osten annahm. 
Der Ronald Reagan unter den Medien, war Hauptgegner der deutschen Sozzen und ihrer Ostpolitik, die die Unterwanderung der BRD durch die Stasi noch in die Hände spielte.

Springer konnte natürlich nicht ahnen, dass die Stasi unter den "Refugees" ihre Agenten mitsenden könnte. Der Springer Verlag gratuliert der inzwischen pensionierten Stasi-Flötenspielerin noch immer zum Geburtstag, kein Wunder bei der jetzigen Chefetage ist sie gewiss "Heldin der sozialistischen Produktion". Dabei war das eine uralte Mache bei Stasi und KGB, dennoch noch bis heute immer wieder effektiv. Die kommunistische Revolution wird inzwischen in der horizontalen erkämpft, da muss der Bettwäsche-Che am Tag der Revoluzion wenigstens nicht früh raus und auf die Barrikaden. Selbst der Axel Springer viel darauf herein. 

Ja ein Stasi-IM, Klaus-Dieter Kimmel, wurde sogar Chefredakteur der BILD immerhin Europas Auflagenstärkste Zeitung. Die Stasimitarbeit flog 1999 auf und Kimmel (IM Fuchs und IM Martin Meinel) trat von seinem Posten zurück. 
Allerdings 1. April 2001, allerdings kein Aprilscherz, stellte ihn BILD wieder ein. Verantwortlich dafür war der neue Chefredakteur Kai Diekmann, Nachfolger von Kimmel, bis 2015 im Amt und Würden. Er brachte die BILD auf politisch korrekten Rotfront Kurs und die Leser dankten es damit, dass sich die Auflagenzahl halbierte. 
Er fing ganz früh bei Springer mit einem Voluntariat an und machte auch einen Ausflug zu Burda. In diesen ganzen Bertelsmann Mafiamief kennt der sich hervorragend aus. Er verfügte über harmonische Kontakte zu Leo Kirch. Diekmann ist verwoben mit vielen linken Denkfabriken und politischen Eliten. 
2002 inszenierte Diekmann einen Skandal, eventuell zur Publicity, in dem er die taz verklagte. Die hatte am 8. Mai im Beitrag Die Wahrheit behauptet, das Diekmann eine Penisvergrößerung mit Leichteilen in einer Operation in Miami durchführen ließ. Diekmann verlangte in einer Unterlassungsklage 30 000 Euro Schmerzengeld. Das Berliner Landgericht durchschaute das falsche Spiel wohl, zwar bewilligte sie die Unterlassung, aber nicht das Schmerzensgeld, da der Chefredakteur der Bild „bewusst seinen wirtschaftlichen Vorteil aus der Persönlichkeitsrechtsverletzung Anderer sucht“ und daher „weniger schwer durch die Verletzung seines eigenen Persönlichkeitsrechtes belastet wird“
Dann - welch Wunder - taucht Diekmann zum 25. Geburtstag des von einem RAF-Anwalt-Unterstützer und einem Pädophilen mitbegründeten taz auf, als "Chefredakteur für einen Tag": Im Mai 2009 wurde er dann Mitglied der taz-Genossenschaft, die sich der finanziellen Absicherung der taz widmet. Wohlgemerkt war er da immer noch Chefredakteur von BILD, das war er bis Dezember 2015. Man glaube aber nicht das der Mann weg vom Fenster sei, er ist noch immer Gesamtherausgeber der BILD-Gruppe.
Diekmann gehört ebenfalls zur Atlantik-Brücke und nahm am Young Leaders Programm teil, gemeinsam mit (Abschluss 1995) dem Korruptionsfreudigen Christian Wulff, dem Lügenbaron Karl-Thodor zu Guttenberg, dem bereits erwähnten Mathias Döpfner und dem allseits beliebten  Dampfplauderer Cem Özdemir.

Genau dieser Diekmann holte den Stasispitzel Kimmel zurück und machte ihn ausgerechnet für die neuen Bundesländer verantwortlich, die beiden haben sich darüber gewiss brüllend auf die Schenkel geklopft und beim zu prosten gerufen: "Die Stasi ist wieder da!"

Dahingegen reagierte die rein Ostdeutsche Super-Illu deutlich gereizter, als die westdeutschen Unterwanderer der SDS-Revoluzzer. Als sich herausgestellt hatte, dass ihre Chefredakteurin Sabrina Stechel IM Anne war, wurde sie entlassen. Die Dame war aber bis 1996 auch Kimmel Stellvertreterin bei BILD.
Man mag es kaum glauben, dass heißt bei der BILD kann man das sich sehr gut vorstellen, als Kati Witt gegen die Veröffentlichung ihrer Stasi Akte klagte, setzte die BILD heuchlerisch einen Artikel in die Zeitung, betitelt mit: Wovor haben Sie Angst, Kati Witt?

Wie perfide die Stasi damals vorging, aber auch zeigt welchen Aufwand und Menschenleben, die Stasi einsetzte um dem Klassenfeind Springer zu schaden, wurde erst nach Öffnung der Stasi-Archive bekannt. 
Als damals 1967 nämlich der Student Benno Ohnesorg vom Polizisten Karl-Heinz Kurras erschossen wurde, lastete man diese Entgleisung vor allem der antikommunistischen Politik bei Springer und ihrer dementsprechenden Berichterstattung an. Später stellte sich heraus, dass Ohnesorg ein von Stasiagenten zufällig ausgewähltes Opfer war und Kurras nicht nur Mitglied der SED (in Westberlin erlaubt), sondern auch der Stasi war.

Die Stasi inszenierte einen Propagandafilm mit dem atemberaubenden Budget (für die DDR) von 10 000 000 Ostmark, in dem Axel Springer in aller erdenklicherweise verleumdet wurde, vorzugsweise als homosexueller Nazi. Und Tilman Jens meinte deshalb in seinem Film Bespitzelt Springer, dass die Studenten im Fall Kurras, statt "Mörder Springer" hätten "Mörder Mielke" rufen müssen.

Dieses inszenierte Schauspiel führte zur Gründung der Bewegung 2. Juni:
"Im Januar 1972 schlossen wir uns zur ›Bewegung 2. Juni‹ zusammen. Das war ein Datum, welches alle immer noch verband, Studenten wie Jungproleten. Alle wussten, was der 2. Juni bedeutete. Eine andere Überlegung war dabei für uns genauso wichtig: Dieses Datum wird immer darauf hinweisen, dass sie zuerst geschossen haben." 

So erklärten die Verstrahlten Ralf Reinders und Ronald Fritsch, Mitglieder der Bande bolschewistischer Kleinkrimineller. Dummerweise war eben der Provokateur, diese "sie" die als erste schossen und wegen denen man berechtigt war zurück zu schießen, ein Mitarbeiter der Stasi.
Selbst damals, der Brandanschlag in Rostock nach der Wende auf ein Asylantenheim, war bereits von der im Untergrund weiter arbeitenden Stasi organisiert worden. Die Stasi hatte die Neonazi Szene in der BRD und DDR gut im Griff. Auch vieles von dem was gegenwärtig in dieser Hinsicht in Deutschland geschieht, geht auf die weiterbestehende Stasi zurück. Es sollen Gründe geschaffen werden um das "zurück schießen" zu rechtfertigen.