Dienstag, 13. Dezember 2016

Gregor Gysi traf den US-Botschafter

Ein als Vertraulich klassifiziertes Schreiben in 6 Teilen, zeigt den ersten Umgang des ehemaligen US-Botschafters in Deutschland, Philip D. Murphy mit Gregor Gysi. Das Schreiben war geleakt (wikileaks, kann dort abgerufen werden) worden und trägt die Kennzeichnung:

C O N F I D E N T I A L BERLIN 001504 SIPDIS E.O. 12958: DECL: 11/24/2019 TAGS: PGOV, PREL, AF, GM SUBJECT: GREGOR GYSI - PIED PIPER OF THE LEFT Classified By: Ambassador Philip D. Murphy for reasons 1.4 (b/d).

Murphy gehört der US-Linken innerhalb der Democrats an. Und ist Tief in Goldman Sachs involviert und war Mitfinanzierer von Barack Obamas Wahlkampf.

Diese Beziehungen sind natürlich überaus interessant. Da nämlich Die Linke hart gegen Goldman Sachs wettert. Es ist geradezu das Paradebeispiel für das propagandierte Übel der "Wall Street Bankster". 


"Die Bundesregierung muss ihre Abhängigkeit von Goldman Sachs lösen und sich schleunigst von ihren Beratern zur Finanz- und Wirtschaftspolitik Issing und Dibelius trennen. Ottmar Issing, heute Vorsitzender der Expertengruppe ,Neue Finanzmarktarchitektur' der Bundesregierung, ist als ,International Advisor' bei Goldman im Sold. Alexander Dibelius ist einer der wichtigsten Wirtschaftsberater der Bundesregierung und zugleich Deutschland-Chef von Goldman."

Das forderte Ulrich Maurer im April 2010 im Namen des geschäftsführenden Vorstandes der Die Linke. Die Partei wirft Goldman Sachs Hedgefonds vor. 

Einfach mal auf deren Seite nach Goldman Sachs suchen, da wird ein Bild von ägyptischen Plagen gezeichnet. 
Ich denke, dass Gysi auf seine eigene DDR-Propaganda von die Juden an der Wall Street kontrollieren die USA herein fällt. Er sucht die Nähe von Goldman Sachs, weil er denkt so das Weiße Haus zu erreichen.

Im Hinterzimmer allerdings suchen ihre eigenen Spitzenpolitiker die Nähe zum, in der Öffentlichkeit, verteufelten Feind. Übriges macht es der Kreml nicht anders. VK.com hat Goldman Sachs als Miteigentümer (genauso Facebook).

Das geleakte Schreiben, gewährt noch tiefere Einblicke in die Schizophrenie der Die Linke.

Während eines Treffens am 23. November 2009, 2 Tage vor dem Aufsetzen des Dokumentes, sprach Gysi und der Botschafter offen über deutsche und internationale Politik. Allerdings hatten diese Ansichten nichts mit dem normalen Bild dieser Partei zu tun, wie sie sich der deutschen Öffentlichkeit präsentiert. Gysi machte Murphy klar, dass Die Linke eine 1-Mann Show ist, nämlich seine. Das Schreiben nennt Gysi daraufhin:
"... he alone was responsible for building The Left as a national force."("... er alleine war verantwortlich für den Aufbau der Die Linke als eine nationale Kraft.")

Gysi deutete einen tiefen Bruch innerhalb der Partei an, wobei der westdeutsche Teil der Die LInke zum ostdeutschen sich wie "Öl und Wasser" verhalten, das nur durch die spezielle "Alchemie" von Gysi zusammengehalten werden könne.

Die Wahl von Barack Obama, zum Präsidenten der USA, "pries" Gysi als "Jahrhundertereignis". Er wies daraufhin, dass er in allen Punkten der Politik Obamas zustimme, außer in der Afghanistan Politik.

Auch wieder sehr merkwürdig, da Gysi doch sich bemüht, sich immer ein Pro-Israelisches Auftreten zu geben. Während Obama auf Pro-Islam Kurs und Konfrontation zu Israel steuerte.
Noch eigenartiger ist, dass am selben Tag, als das Schreiben aufgesetzt wurde, also zwei Tage nach dem Treffen von Murphy und Gysi, es bei der Die Linke hieß:
Da fragt man sich doch, was für eine Klasse von Partei ist das? Gysi ist der alleinige Schöpfer einer Partei, die ganz andere politische Standpunkte hat als er?

Gysi erklärte dem Botschafter, dass die Forderung der Die Linke, nach Auflösung der NATO nur ein Schachzug sei, um die radikaleren Gemüter zu beruhigen, die einen Austritt Deutschlands aus dem Militärbündnis fordern. Ihm sei jedoch klar, dass dies niemals geschehen wird.

Dann unterrichtete Gysi den US-Botschafter, er werde im Februar 2010 eine Lateinamerika Rundreise machen: Kuba, Honduras, Nicaragua, Venezuela, Ecuador, Bolivien und Kolumbien. Dabei werde er seine "Freunde" Fidel Castro und Daniel Ortega treffen. Natürlich hatte Gysis Reise ins "rechte" Kolumbien mit Treffen der FARC zu tun. Und es ist geradezu erstaunlich wie freimütig er dies dem US-Botschafter erzählte. Der, als Vertrauter von Obama, nämlich ähnliche linke Standpunkte vertrat. 
Gemäß Gysi hatte er mit Lafontaine eine Absprache getroffen, wonach er - der direkte Draht nach Moskau - die Außenpolitik der Partei leitete. Ich vermute dahinter auch eine Anbiederei, damit die Obama Regierung (Gysi sprach davon, dass es ein Traum sei einmal Obama zu treffen) die Nähe zu Gysi suche, als möglichen Mann Washingtons.

Damit endete der erste Teil und es folgten Nachträge der US-Botschaft, mit Zusammenfassungen über PDS/Die Linke als Essenz der Ergüsse von Gregor Gysi und Murphy. Beziehend auf Gysi sei seine Partei aus Erz-Kommunisten, einfach eine Verschmelzung des alten kommunistischen DDR-Staatsapparates und weiteren extremistischen Gruppen aus Westdeutschland. Gegründet, um die DDR Interessen weiter zu vertreten. Das wiederum sollte klar machen, dass Die Linke eine durch und durch undemokratische und der BRD feindliche Kraft ist. Gegenüber der US-Haltung zu Kuba setzte sich Gysi für eine Öffnung ein. 

Für Juli 2010 sah Gysi eine Reise in die USA vor. Ist schon erstaunlich wie freimütig ein deutscher Kommunist, mit Beziehungen zum Kreml zuerst kommunistische Diktaturen aufsucht, diverse kommunistische Terroristen trifft und dann unbehelligt in den USA einreisen kann. Er plante San Francisco, Los Angeles und New York aufzusuchen. Der Onkel von Gysis Frau lebte zu dieser Zeit in Chicago. Wo Gysi ihn auch besuchte, kurz vor dem Treffen mit dem US-Botschafter.

Das stelle ich mir recht lustig vor, Gregor Gysi irrt mit Wörterbuch durch die Staaten, denn am Ende des Schreibens vermerkte der Botschafter:
"He speaks little more than bits and pieces of English."
("Er spricht wenig mehr als Brocken von Englisch!")

Und im übrigen bin ich der Meinung, dass die sozialistische Bewegung zerstört werden muss!

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