Freitag, 16. Dezember 2016

Union in den Grenzen der UdSSR möglich

Die TASS führte ein Interview mit dem letzten Staatschef der UdSSR, Mikail Gorbatschow.

Er nannte den Vertrag von Beloweschskaja Puschtscha (Auflösung der UdSSR 8.12.1991) einen Verrat. Und machte klar, dass schon sehr bald eine neue Union, in den alten Grenzen der Sowjetunion möglich ist. Natürlich wird man dem einen neuen Namen geben. Würde mich nicht wundern, wenn es GeRussia, oder gleich Eurasisches Reich sein sollte. Interessant ist ja, dass auch Wladimir Putin von der Wiederauferstehung der Sowjetunion gesprochen hatte. (Der Staatschef Chinas hat auch einen Wandel angekündigt.)

Boris Jelzin (Russland), Leonid Krawtschuk (Ukraine) und Stanislaw Schuschkewitsch (Weißrussland). Waren die Urheber dieser Auflösung und bekamen dann auch die Macht der Tschekisten zu spüren. Am 15. März 1996 war die Auflösung der Sowjetunion, auf Antrag der Kommunistischen Partei von der Duma einstimmig anuliert worden. Ausschlaggebend dafür war vor allem, dass Gorbatschow diesen Vertrag als Verrat bewertete. 


Diese Selbstsicherheit der Kreml Tschekisten, zusammen mit dem Truppenaufmarsch im Baltikum und an der Ukraine, kann daher nichts Gutes bedeuten.

Gorbatschow erklärte der TASS, dass er darüber nachdachte die drei Unterzeichner des Vertrages von Beloweschskaja Puschtscha verhaften zu lassen. Doch das hätte einen Bürgerkrieg ausgelöst. Daher akzeptierte er die Situation und trat von seinem Posten zurück.

Inzwischen muss sich die Situation gravierend verändert haben. Allein wenn man die Lobeshymnen Putins für die UdSSR und seine Mitgliedschaft in der KPdSU sich anhört. 

Jelzin, Krawtschuk und Schuschkewitsch war es vollkommen klar gewesen, dass es sich Gorbatschows Perestroika nur um eine Finte handelte und meinten auf diese Weise den Plan der Tschekisten durchkreuzen zu können. Letztlich stellt sich nun heraus, dass sie die Liberalisierungsphase nur verlängerten, aber nicht das Ziel Eurasisches Reich abwenden konnten.

Alexander Sachartschenko, Führer der Volksrepublik Donezk, rief jetzt erst zur Eroberung der verlorenen Gebiete der Sowjetunion auf. Nur ein Zufall? Wohl kaum. Donezk ist eine Marionettenrepublik Moskaus und Sachartschenko erhält Unterstützung durch Die Linke. Auch machte er klar, dass weitere Teile Europas unter russische Kontrolle gebracht werden sollen: Finnland, Berlin und Großbritannien. Insbesondere die Angelsachsen seien an der Situation Russlands schuld, dass ist die typischen Ideologie des Ostblock. Gemäß Sachartschenko würde danach die Goldene Ära Russlands beginnen.

Und im übrigen bin ich der Meinung, dass die sozialistische Bewegung zerstört werden muss!

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