Sonntag, 8. Januar 2017

Faust dick hinter den Ohren!

Gerhard Schröder (l) und Oscar Lafontaine (r)
Vieles deutet daraufhin, dass Oscar Lafontaine und Erich Honecker ein abgekartetes Spiel betrieben.
Abgesehen von Herbert Mies, dem Vorsitzenden der DKP, traf sich kein westdeutscher Politiker, so oft mit Honecker, wie Lafontaine. Bei Mies war nichts anderes zu erwarten, er was Ost-Berlins Marionette und die DKP auch keine sehr einflussreiche Partei. Die SPD hingegen, als größte Volkspartei war immer das Tor für den Ostblock-Entrismus gewesen. 
Bei Lafontaine sah die Sache jedoch anders aus. Der galt seinerzeit als künftiger Kanzlerkandidat der SPD, wurde dann von Gerhard Schröder darum betrogen, weil der Kreml den lieber wollte.
Offenbar haben Lafontaine und Honecker, und womöglich ohne Erlaubnis Moskaus, die Idee einer Konförderation zwischen DDR und BRD verfolgt. Dieser Staat hätte von Lafontaine und Honecker gemeinsam regiert werden sollen. Natürlich mit der Absicht zur Transformation in ein sozialistisches Gesamtdeutschland.

Der bekannte Historiker Martin Sabrow ist jedenfalls dieser Meinung, obwohl er meinte, dass es auf diesem Gebiet noch viel zu erforschen gibt.
Auch Honecker wusste um den Zustand der DDR-Wirtschaft und sah in diesem Intrigenspiel, mit seinem Saarländischen Landsmann, wohl die Chance dem unehrenhaften Bankrott zu entgehen, in dem er sich einfach parasitär von der BRD ernährte, ohne dass der "realexistierende Sozialismus" offiziell scheiterte.
Tatsächlich war es der Lebensstil von Honecker, der nur Produkte aus dem kapitalistischen Ausland konsumierte.
Nach Ansicht von Sabrow wurde dieser Plan durch die aufbegehrende DDR-Bevölkerung vereitelt. Es ist daher nahe liegend, dass westliche Geheimdienste davon wussten und auf die Unruhezentren in Sachsen einwirkten. Genau zur Wende war versucht worden, in einer Innerparteilichen Intrige Helmut Kohl aus dem Weg zuräumen. Doch dieser Putsch scheiterte. Erst der Zweite Putsch brachte dann den Putinisten Gerhard Schröder ins Kanzleramt, ausgelöst durch keinen geringeren als Joachim Gauck. Und dem folgte dann Angela Merkel, der alten SED-Führung stehts nahe stehend. (Nicht zu vergessen, dass Heiko Maas der politische Ziehsohn von Lafontaine ist.) Beachten Sie nun auch den interessanten Dreier Lafontaine-Wagenknecht-Elsässer und deren nationalbolschewistischen Parolen. Das ist kein Zufall! Ganz zu Schweigen von SED-Stasi-Seilschaften innerhalb der Neurechten.

Ohne Zweifel waren beide Saarländer, Lafontaine und Honecker, ein Herz und eine Seele, was sich auch in ihrer Dutzfreundschaft ausdrückte. Eine Beziehung die im Jahre 1981 begann. Im März 1982 gab es das erste persönliche Treffen zwischen beiden. Es ist daher kein Wunder, dass die erste Deutsch-Deutsche Städtepartnerschaft mit Saarbrücken erfolgte.

Darüberhinaus hatten Lafontaine und Honecker dieselben Vorstellungen über Sozialismus, was die Gespräche beider gewiss harmonisierte.

Die Beziehungen Lafontaines nach Ost-Berlin und der SED-Staatsführung, waren nie autorisiert worden und blieben geheim.

Es war Honecker, der persönlich Befahl, dass bei Importen aus der BRD darauf zu achten sei, dass die Produkte im (notorisch bankrotten) Saarland zu beschaffen seien. Allein zwischen 1984-85 stiegen die Exporte in die DDR daher um 165 Prozent. Durch einen perfiden Trick gauckelte Lafontaine so einen Wirtschaftsboom vor, den sein Ansehen als geschickter Ökonom förderte. Die ohnehin abgewirtschaftete DDR kaufte die Produkte jedoch mit Geld, aus Krediten der BRD. So funktioniert der realexistierende Sozialismus, ausschließlich parasitär.

Lafontaine entwickelte sich auch als Sprachrohr Honeckers in der Bundespolitik und kämpfte vehement für die Ost-Berliner Standpunkte.
Auch forderte er die Anerkennung der DDR-Staatsbürgerschaft. Dies hätte bedeutet, dass Flüchtlinge aus der DDR kein Recht mehr auf Asyl gehabt hätten.


Und im übrigen bin ich der Meinung, dass die sozialistische Bewegung zerstört werden muss!


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