Dienstag, 21. Februar 2017

Faschismus ist eine linke Ideologie

Die Bezeichnung Links und Rechts bezieht sich auf den simplen Umstand, wer wo in der französischen Nationalversammlung (vom Platz des Vorsitzenden aus gesehen) saß. Links sassen die Unterstützer der Kommunen, denn den Begriff Kommunist formte Karl Marx erst später und äußerst Rechts, die Rechtsradikalen, die Anhänger der Monarchie.

Da der Nationalsozialist, ebenso wenig wie der Faschist, kein Monarchist war, ist klar, dass es sich nicht, um Rechtsradikale handeln kann.

Wir stellen jedoch fest, dass das Meinungsspektrum äußerst nach Links gekippt ist. Dies ist ein Prozess der nicht abrupt passierte, sondern über viele Jahre hinweg langsam erfolgte. Nur in den letzten Jahren ging es schneller voran, darum fiel es wohl mehr Leuten auf. 

In der Weimarer Republik bezweifelte niemand, dass es sich, bei Nationalsozialisten und Faschisten, um Linke handelte. Ohnehin kam der Löwenanteil dieser Bewegungen aus der Sozialdemokratie. Von der SPD enttäuschte Linksliberale radikalisierten sich und wurden zu was? Rechtsradikalen? Nein, sie forderten keine Monarchie, sondern einen sozialistischen Staat. Und wer einen sozialistischen Staat fordert ist ein Linksradikaler. 

Natürlich nicht so Links wie der Kommunist, aber immer noch Links von der Demokratie. Nach Ende des 2. Weltkrieges wurde das Meinugsspektrum, durch die europäischen linken Intellektuellen, immer weiter nach Links gerückt. Weg von der Demokratie und ausgerichtet auf die sozialistische Koalition. 
In dieser sozialistischen Koalition stehen die Internationalsozialisten am äußerst Linken Rand und die Nationalsozialisten, Faschisten und Nationalbolschewisten Rechts. Vom demokratischen Standpunkt her, haben wir es jedoch bei allen mit Linksradikalen zu tun.

Heute scheinen viele zu glauben, die Kommunisten hätten den Nationalsozialismus bekämpft. Das stimmt zwar, aber als Konkurrenten. Der große Feind war immer der Liberalismus und Demokratie und in diesem Kampf waren die Faschisten ihre Verbündeten.


Sowohl das nationalsozialistische Deutschland, als auch das faschistische Italien, wurde von Zeitzeugen als sozialistisch beschrieben. Wobei Nazi-Deutschland, als das weiter Links stehende Land angesehen wurde. Und, um genau zu sein, näher an der nationalbolschewistischen Sowjetunion. Stalin selbst klassifizierte den italienischen Faschismus als Endstadium des Kapitalismus und Übergang zum Kommunismus. Wohingegen es über Hitler bereits hieß:
"Hitler Molodez" 
(Prachtkerl) (LEONHARD, Wolfgang: Der Schock des Hilter-Stalin-Paktes. München 1989, S. 76-79)

Hier im Blog bedeutet Faschismus, abgeleitet vom Sinn des italienischen Wortes Bündeln, jede sozialistische Transformation und Querfrontpolitik.

Interessante Definitionen des Begriffes Faschismus finden sich, im nach Sozialismus ausgerichteten, Urban Dictionary, sowie bei Websters und bestätigen das.

Im Urban Dictionary heißt es:
"Faschismus 
Die einzige offizielle Definition stammt von Benito Mussolini, dem Gründer des Faschismus, in der er die drei Grundprinzipien unterstreicht:
  1. 'Alles dem Staat'. Die Regierung ist übergeordnet und das Land all-umfassend, und alles darin muss mit dem herrschenden Körper, meist einem Diktator, übereinstimmen.
  1. 'Nichts außerhalb des Staates'. Das Land muss wachsen und unbedingtes Ziel jeder faschistischen Nation ist es die Welt zu beherrschen, und hat jeden Menschen seiner Herrschaft beizufügen.
  1. 'Nichts gegen den Staat'. Jede Form, die Regierung in Frage zu stellen, wird nicht toleriert. Wer die Dinge anders sieht als wir, ist falsch. Wer nicht mit der Regierung konform ist, dem kann nicht erlaubt werden zu leben und den Geist der restlichen guten Bürger zu verderben.
Die Nutzung des Militarismus wurde angewendet, um jedes der drei oben genannten Prinzipien durchzusetzen, hauptsächlich um Leute und den Rest der Welt auf Linie zu halten. Faschistische Länder sind bekannt für ihre Harmonie und den Mangel an inneren Auseinandersetzung. Es gibt keine sich bekämpfende Parteien und Wahlen in faschistischen Ländern."

Bereits diese Definition offenbart bereits Erschreckendes, über das Merkel-Regime als Proto-Faschistisch.

Bei Websters heißt es:
"Eine politische Philosophie, Bewegung, oder Regime (wie das der Fascisti), welches Nationen und oftmals Rassen über das Individuum erhebt und welches von einer zentralisierten autokratische Regierung, geführt von einem diktatorischen Führer; schwere wirtschaftliche und soziale Reglementierung, und gewaltsame Unterdrückung der Opposition."
Zum Vergleich dazu, definiert Google den Kapitalismus (Investopedia und Webster haben sehr ähnliche Definitionen), wie folgt:


"Ein Wirtschafts- und politisches System, in dem der Handel und die Industrie eines Landes von Privatbesitzern für Profit kontrolliert wird. ***anstelle des Staates***"
Daraus folgt, je stärker die staatliche Einmischung wird, im Wirtschaftsablauf, je mehr verlässt das System das rechte Spektrum und rückt nach links.

Unmittelbar an diesem Punkt wird der heutige Mitläufer, der innerhalb sozialistischen Koalition argumentiert, gefangen in seiner sozialistischen Transformation, aufspringen und sagen: die Neoliberalen fordern auch freie Wirtschaft, aber der Staat bezahlt dann ihre Fehler!

Genau da liebe Genossen ist nämlich das hüpfende Komma! Neoliberale sind keine "Rechten", es sind Sozialisten. Diese Aktionen wie Bankenrettungen, oder das Aufkommen Deutschlands für das bankrotte Griechenland sind sozialistischen Eingriffen in den Markt zu verschulden, werden aber als kapitalistischer Systemfehler umgelogen. Nach den Regeln des Kapitalismus mischt sich der Staat nicht in den selbstregulierenden Markt ein, auch nicht um eine Bank zu retten. 


Dem deutschen Arbeiter ging es nie so gut, wie in den 60-er und 70-er Jahren. Als Grund dafür machte Rudi Dutschke die Soziale Marktwirtschaft aus, die mit sanften Regulierungen, den Druck des reinen Kapitalismus vom Proletariat abwendete. 
All den nützlichen Idioten, die glauben Sozialismus bedeutet sozial Handeln, sollten darüber erfreut sein. Doch die tatsächliche westdeutsche Linke war genau das nicht. Es begann der bewaffnete Kampf der Linksterroristen. Dutschke sah das Problem so, in dem die soziale Marktwirtschaft, den Arbeiter am Reichtum des Kapitalismus Anteil haben lässt, macht sie diesen desinteressiert an der Revolution. Zu einer Revolution braucht man unzufriedene Menschen. Von diesem Standpunkt aus, scheint es doch logisch, dass der Proletarier unglücklich sein muss, damit er den Systemsturz sucht.


Und genau dies geschah mit dem deutschen Weg, einer rot-grünen Linksregierung unter dem Putinisten Gerhard Schröder. Sozialstaat, Soziale Marktwirtschaft wurden abgebaut. Stattdessen wurde ein repressives System aufgebaut, mit katastrophalen Wirtschaftseingriffen. Wie gesagt sind staatliche Eingriffe in die Wirtschaft nicht kapitalistische Praxis. Daraufhin stellen sich ein Haufen von Linken hin, beginnend bei Gregor Gysi und labern vom Systemversagen und Sozialismus als Alternative. Als reiner Pawlowscher Reflex imitiert der deutsche Michel das, anstatt sich daran zu erinnern, wie es früher war. Da werden Millionen wilder Horden aus der Wüste in unser Sozialsystem eingefügt und linke Politiker behaupteten allen ernstes, das kostet nichts. Inzwischen gehen die Krankenkassen pleite und es heißt wegen der Muselschwemme. Ja wer hätte das gedacht? Wer hätte ahnen können, dass der Ziegenhirte Mustafa hier sofort Kosten verursachen könnte, weil die Stellung als Flugingenieur noch nicht frei ist, die Kanzlerin Angela Hammer, geschiedene Sichel, für ihn vorgesehen hatte?
Welche Erkenntnis zieht daraus der deutsche Michel? Systemversagen, Hurra wir wollen Sozialismus! Pawlowscher Reflex.


Diese ganzen Scheinalternativen, die uns als Hofnungsträger vorgegaukelt werden. Dirk Müller, der weiß alles! Und vor allem Besser! Bei jeder seiner Systemkritik erwarte ich den Aufruf zum Kommunismus, als die letzte Hoffnung. Nein, er bietet keine Alternative. Er sagt Dir nur, dass Merkel alles falsch macht. Danke, aber das war mir bereits bekannt! Erzählt mir was Neues!
Auch einem Dirk Müller muss jedoch klar sein, dass die Markteingriffe von Merkel nicht den Spielregeln des Kapitalismus folgen. Merkel will ganz bewusst den  Kollaps herbeiführen, weil, so hat es uns Schäuble selber gesagt, in einer Krise ist es einfacher, die Menschen dazu zu bringen, gravierenden Veränderungen zu akzeptieren. Nämlich, den totalitären Staat.

Die Definitionen zum Faschismus entsprechen den der totalitären Staaten, gemäß Hannah Arendt in ihrem Kommunismus-Nationalsozialismus-Faschismus Vergleich.


Diese Diskussion, von Linken aufgezwungen, ob eine Bewegung kommunistisch,sozialistisch oder faschistisch sei, ist reine Ablenkung. Den Demokraten muss lediglich interessieren: Totalitarismus oder Demokratie.
Und stellen wir uns dieser Frage, dann ist sofort klar, dass Kommunismus, Sozialismus und Faschismus als Alternative nicht in Frage kommen. 

Wir reden nun zwar von faschistischen Staaten, als Bezeichnung des Feindes, aber dass ist nur innerhalb der sozialistischen Koalition von Bedeutung. Uns braucht das nicht zu interessieren, denn die Alternative zur Demokratie wäre der totalitäre Maximalstaat. Und seit Gerhard Schröder steuert Deutschland genau darauf zu.

Da alle diese Totalitarismen, gemäß Hannah Arendt gleichen Mechanismen folgt, braucht es uns nicht wundern, wenn die BRD in der Schröder, Merkel (und demnächst Schulz) Vergewaltigung, an die DDR erinnert. Es sind dieselben Mechanismen des sozialistischen Maximalstaates.

Dieser Umbau der Gesellschaft ist die sozialistische Transformation und genau derselbe Vorgang, aus dem die nationalsozialistischen Regierung, aus der Weimarer Republik ein Nazi-Deutschland machte. Zu erkennen am Auftauchen des Massemenschen, der La-La-Ist der den Merkelismus stützt. Der Massemensch, der Einheitsmensch, deutet immer an, dass durch irgendeine Politik der Individualismus bekämpft wird.
Nein! Individualismus ist nicht Haarefärben und Tätowieren, das ist banal! Die große Angst im Totalitärismus, Musolini hatte es definiert und Merkel zieht da nach, ist die andere Meinung. Wer nicht wie die Regierung denkt, ist falsch. Notfalls werden dann entsprechende Gesetze erlassen, die auf eigenes Denken Strafe stellen, und endet letztlich im Massenmord und KZ. Immer! 
In allen drei erwähnten Totalitarismen, gibt es nur Richtig und Falsch. Dieses Konzept haben alle von Karl Marx übernommen. Das es zu einem Thema verschiedene Meinungen geben könnte, ist Liberalismus, Dieses Denken wurde im Ostblock, auch in der DDR, nach Vorgabe der Pawlowschen Schule als Atavismus der Bourgeoisie bezeichnet und als Geisteskrankheit verstanden. Der Faschist ist ein Kollektivmensch, genauso wie Kommunist und Nationalsozialist. Jeder Kollektivmensch bekämpft Individuen und Liberalismus, das Resultat ist der totalitäre Staat.

Nun ist es aber so (und die Pawlowsche Schule lehrt es so), dass jede Aktion eine Reaktion erzeugt. Die permanente Vergewaltigung der Psyche und Individualität, wird eine Abwehrreaktion hervorrufen. Das würde die Politik des Massemenschen zerstören. Um die Kontrolle nicht zu verlieren, muss man nun Scheinalternativen erzeugen, die den Unzufriedenen scheinbar eine Option bieten. Diese werden manchmal gezielt erzeugt, wie PEGIDA, oder bestehende unterwandert, z.B. AfD und Identitäre. Und diese Alternative muss dann auf eine gemeinsame Basis gebracht werden, um in einem Verschmelzungsprozess einen zweiten Massemenschen zu erzeugen. Dazwischen befinden sich dann ein Haufen von Personen, die zum Anschluss ins Kollektiv gebracht werden sollen. Eine Treibjagd. Die La-La-Isten sind die Treiber und machen die Beute hochflüchtig, und treiben sie dem Putinistenlager zu. Dieser Kampf ist die sozialistische Transformierung zum Kollektiv-Bastard. 


Das Betrachten der Parteien hilft uns da auch nicht viel weiter, da wir ja merken, dass die Meinungen der Parteien sich kaum noch unterscheiden. Weil nämlich die Standpunkte der Politiker schon beinahe identisch sind. 
Unser öffentliche Diskussion ist heute definiert durch Kulturmarxisten (Grünes Weltbild) und der fälschlich Rechts bezeichnete Nationalbolschewismus (Putinismus). Uns wird also die Wahl zwischen zwei Formen Marxismus-Leninismus vorgegeben. Interessant wird es jedoch wenn jemand beide Seiten ablehnt, dann merkt man nämlich wie plötzlich beide "Oppositionen" gemeinsam über einen herfallen. Weil beide, trotz ihres Kampfes untereinander, aufgrund ihres sozialistischen Denkens immer gegen den gemeinsamen Feind agieren. Beide Seiten versuchen uns ihre Vorstellung der marxistischen Umsetzung schmackhaft zu machen und da stören alle die Liberalismus und Demokratie wollen. Das Problem ist auch gar nicht, wenn man als Konservativer einen Linksliberalen positiv zitiert. Unser Problem heute ist, dass Linksradikale als Linksliberale präsentiert werden.

Die Neu-Rechte, redet von USrael, wie bei der Die Linke. USA und Israel böse und Moskau gut. Sie finden viele Politiker der Die Linke, AfD, SPD die das gleiche Weltbild haben, es ist jedoch das Weltbild des Ostblock. Und dahin geht die Reise!


Und im übrigen bin ich der Meinung, dass die sozialistische Bewegung zerstört werden muss! 

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