Mittwoch, 31. Mai 2017

George Soros Aktivität in Russland

Ein Leser machte mich aufmerksam, auf eine Zusammenarbeit von Michail Borissowitsch Chodorkowski und George Soros. Chodorkowski trat jüngst in die Öffentlichkeit, als Sponsor von Alexei Anatoljewitsch Nawalny und damit als "Konkurrenz" zu Wladimir Putin. 

Und da wird die Sache immer fauler. Ich weiß, der nützliche Idiot glaubt natürlich genau das, was er sieht und er glaubt was er gesagt bekommt. Die nennen das seriös und aufgeklärt (Schwarmintelligenz des Kollektives eben). Yuri Bezemow hingegen nannte es eben genau so: nützlicher Idiot

Dass Wissen von der machiavellistischen Denkweise der Tschekisten im Kreml, sollte den Wahrheitsuchenden verständlicherweise zum Lesen von Der Fürst führen. Geschieht leider nicht, obwohl es die gegenwärtige nationale und internationale Politik erklären würde.

George Soros vertritt international Positionen den Kulturmarxismus von Trofim Denissowitsch Lyssenko, der eben auch eines der großen Vorbilder, neben Grigori Jewsejewitsch Sinowjew, von Mikhail Gorbatschow ist. Sinowjew hingegen käme wohl mit Wladimir Putin weitaus besser klar - soweit das unter Psychos möglich ist - als mit Soros. Dennoch darf man nicht vergessen, dass es sich hier nicht um Gegensätze handelt, sondern um die beiden erlaubten Meinungsflügel im politischen Diskurs der Sowjetunion und beide autorisiert von Lenin. Beim Streit Kulturmarxismus oder Nationalbolschewismus geht es keineswegs um Alternative, sondern die Fortführung des Streites der Anhänger Lyssenkos und der Pawlowschen Genetiker (Nationalbolschewismus), oder für den Laien ausgedrückt: Beim Streit geht es um die Geschmacksrichtung für rote Scheiße, die wie im Falle Lenins auch bei Gorbatschow beide ihre Existenzberichtung haben um eine Erziehung der Öffentlichkeit zum Kommunismus zu erzielen. 

Entgegen der üblichen Gewohnheit von George Soros, die Öffentlichkeit zu scheuen, traf er sich mit Leonard (Lenny) Bernardo im Juni 2016, im Rahmen eines Publikums der Open Society Gefolgschaft. Es war also doch eher ein Heimspiel, als ein Auftritt in der Öffentlichkeit. Bernardo ist der Direktor dieser Gefolgschaft und Leiter der Eurasienabteilung der Open Society. 

Für mich besteht die Aufgabe dieser Open Society in absolut nichts anderem, als den nützlichen Idioten den Kopf dahingehend zu waschen, dass die echte Alternative nicht die Oberhand gewinnt und in den Zustand des Kalten Krieges zurückfällt und eine massive Verfolgung der Kommunisten, wie es sich gehört bei subversiven Feindelementen. Das ganze ideologische Dummgeschwätz bei Soros ist nur das bunte Geschenkpapier, um seine tatsächlichen Absichten zu verbergen.

In einem früheren Beitrag schrieb ich bereits von Aktivitäten George Soros in Russland und die Unterstützung der Open Society Foundation für Pro-Putin Kandidaten und zur Zeit deren Herausfordernder Alternativen.

Auf der angesprochenen Veranstaltung der Open Society Foundation sprach Soros freimütig über seine Unterstützung für Mikhail Chodorkowski, der große Gönner von Nawalny, der darüber selber berichtete

Es scheint Chodorkowski bedeutend zu sein, gleich darauf die eigenen Worte Soros zu zitieren, wem dieser seine Dankbarkeit für seine Existenz schuldet:

"In gewisser Weise lebte ich wegen der ersten russischen Revolution, weil mein Vater in Sibirien war und er durch sie lebte."

Soros Vater Tivadar Schwartz geriet im ersten Weltkrieg in russische Kriegsgefangenschaft und wurde im Kriegsgefangnenlager Chabarowsk interniert. Dass dieser jedoch durch die Oktorberrevolution, die auch nicht die erste russische Revolution war, frei gekommen wäre entspringt der blühenden Phantasie Soros, nicht minder als er, der Nazikollaborateur, sei Überlebender der KZ's.

Als er dann auf Andrei Dmitrijewitsch Sacharow zusprechen kam, gesteht Soros ein, dass bei der Gründung seiner Open Society Foundation der KGB eine zentrale Rolle spielte:

"Als ich ihm [Sacharow] sagte, dass ich eine Stiftung in der Sowjetunion gründen wollte, sagte er: 'Junger Mann, du wirst die Kassen des KGB füllen.' Eigentlich spielte der KGB eine wichtige Rolle bei der Gründung der Stiftung. Es war eine reformistische Zelle und sie nahmen mich in ihrem Vertrauen."

Es ist kaum vorstellbar, dass George Soros einer der nützlichen Idioten sein könnte, wie sein Geständnis, der Unterstützung durch den KGB, hier andeuten soll. Sehr viel wahrscheinlicher will er die aufkommenden Nachrichten über seine Geheimdienstlichen Kontakte bagatellisieren. Diese reformistische Zelle des KGB, die er unterstützte, kann nur den Reformkommunismus meinen, wie ihn Gorbatschow dann mit der Perestroika etablierte. 
Wir wissen darüber hinaus, dass Soros den Terror in der westlichen Welt fördert und Rassenunruhen provoziert, der russische Geheimdienst tut dasselbe. Es wird wohl kaum so sein, dass die beiden Parteien in diesem Fall nicht zusammenarbeiten.

Dabei müssen wir nun das Spielchen des KGB in Kenntnis nehmen und George Soros Unterstützung für Putinsleute, ebenso wie die angeblichen Alternativen. Man erinnere sich an das Spielchen im Kaukasus, wo der Open Society die Schuld an einer angeblichen Russenfeindlichen Stimmung gegeben wurde. Dann nach dem Krieg wurde die Soros Seilschaften angeblich davongejagt. Dass kann nur eine Medienshow gewesen sein, denn die Open Society residiert und operiert in Moskau. Mikhal Gorbatschow arbeitet eng zusammen mit Wladimir Putin. Und angesichts dessen, dass die Perestroika von Gorbatschow lediglich ein Trick war, den die Sowjetunion bereits fünfmal zuvor angewendet wurde, ist das Possentheater von Soros leicht durchschaubar, er spielt eine Rolle in der Öffentlichkeit als angeblicher Kremlfeind, doch tatsächlich ist er im Bunde mit denen. Explizit, um das westliche Böse zu verkörpern, was ja konform mit dem Marxismus-Leninismus ist. Was dann natürlich auch die Rolle der Clintons und Obama erklärt, die Soros ja vor dem Vorwurf zu 5. Kolonne zu gehören wahren muss.

Die Kontakte zu Genscher unterstützen das nur. Genscher stand im Verdacht der Tätigkeit für den KGB, entzog sich weiteren Untersuchungen durch seinen Rückzug aus der Politik, und lenkte Staatsgelder um, um Die Grünen Bundesweit zu etablieren und nach Aussage von Soros, eben mit ihm zusammen.

Dann werden die Aussagen von Soros noch konfuser. Er gibt zu, gezielt den Kontakt zu allen russischen Oligarchen gesucht zu haben. Aber alle russische Oligarchen, ausnahmslos, auch die die dann beseitigt wurden, haben Kontakte zum Geheimdienst. Soros sprach sich zur Unterstützung von Jawlinski aus, der früher im Ministerrat der Sowjetunion gesessen hatte. Jawlinski unterstützte jedoch Boris Jelzin (und war dessen stellvertretender Ministerpräsident), den George Soros ablehnte und genau diese anti-Jelzin Position vertraten auch die Hardliner der Sowjetunion und Mikhail Gorbatschow. Im Tschetschenienkrieg stellte er sich dann gegen die Politik Jelzin, übersah aber, dass Jelzin unter dem immer stärker werdenden Druck der Hardliner stand, der mit dem Aufstieg von Wladimir Putin einherging. 2001 erkannte Jawlinski dann Putin als Sowjetmensch, was freilich Kommunist meint. Freilich war der angesprochene Boris Abramowitsch Beresowski noch einen deut schlimmer, aber der war ein ehemaliger Protege von Wladimir Putin gewesen. 

Soros Charakterisierung der Russlandlage ist überaus kurios. Er stellt die Situation eines Raubtierkapitalismus dar, dann beklagt er, es hätte keinen Wandel gegeben. Es sei das alte System der Sowjetunion an der Macht. Wenn es aber das alte System ist, dann handelt es sich um den Marxismus-Leninismus, den Soros bekennender Weise errichten will. Auch die von ihm finanzierten Anti-Trump Proteste halten das Ideal der Sowjetunion hoch, genauso wie Wladimir Putin. 

Nachdem er uns zuvor sagte, dass das alte System immer noch an der Führung sei, sagt er nun die alte Ideologie sei ersetzt worden, durch eine von George Bush implantierte. Das ist der Brüller schlecht hin! Demnächst wird er behaupten, dass Bush den Wladimir Putin geschaffen habe. 

George Soros begann mit Besuchen, in der Sowjetunion, in den 1970-er Jahre. Unwahrscheinlich dass er da nie den Patriotismus des Nationalbolschewismus bemerkte. Und dass dieser rein gar nichts mit Bush zu tun hat, ist klar. Soros quatscht einfach drauflos und weiß dass seine Zuhörer an seinen Lippen kleben und wirklich jeden Mist glauben, den er von sich gibt. 

Das die Europäische Union kollabiert ist nicht allein Russland zu verdanken, wie Soros behauptet, sondern eben der 5. Kolone die beim kollabieren eifrig hilft und genau da kommt er selbst genauso ins Spiel wie Angela Merkel. Man vergesse nicht seine Manipulierungen an den Märkten, die der europäischen Wirtschaft gezielt schadeten.

Bezüglich Chodorkowski sei noch darauf hingewiesen, wieder so ein alter Funktionär der KPdSU. Allerdings auch über alle Maßen korrupt, was Soros bei Jelzin bemängelt übersieht er bei Chodorkowski. Die von ihm in London gegründete Stiftung Open Russia arbeitet freilich eng mit Soros zusammen. 

Und im übrigen bin ich der Meinung, dass die sozialistische Bewegung zerstört werden muss!


MLPD infiltriert?

Jemand suchte nach Informationen, zur Infiltrierung der MLPD. Leute, glaubt ihr etwa es sei notwendig eine Marxistisch-Leninistische Partei zu infiltrieren? Das ist vielmehr die Essenz des Abschaums.

Und im übrigen bin ich der Meinung, dass die sozialistische Bewegung zerstört werden muss!


Montag, 29. Mai 2017

Saul Alinsky Netzwerk: Sinowjew und die Anfänge in den 1920er

Das Kollektiv


"Ich glaube nicht, dass eine Einzelperson so große Macht haben kann, wie es von George Soros behauptet wird." So in etwa argumentiert der nützliche Idiot, der sich von seinen Einlull-Medien einlullen lässt. 

Und woher kommt die Macht von Adolf Hitler, Stalin, Mao Tsetung? 
Weil sich hinter dem Namen ein ganzes Kollektiv verbirgt, welches diese Personen erst groß macht. Andernfalls wäre Hitler wohl Straßenmaler geblieben, Stalin bei irgendeinem Banküberfall erschossen worden und Mao hätte weiterhin seine Äcker bestellt. Bei allen diesen großen Namen der Führer haben wir Personen von keiner Qualifikation, die die Geschichte veränderten und das eben, weil sie von einem Kollektiv nützlicher Idioten an die Pol Position gehievt wurden, obwohl andere besser präpariert wären aber nicht die Gabe der Massenmanipulation eines Psychopathen haben. Der nützliche Idiot neigt dazu forensische Psychopathie und Charisma zu verwechseln.


Erklärung zur Benennung Alinsky-Netzwerk



Es wäre absolut naiv anzunehmen, ein Kommunist ließe von der Weltrevolution ab, ehe er nicht mit dem Arsch nach oben im Landwehrkanal treibt.
Und Saul Alinsky hat seine Anhänger radikalisiert und indoktriniert, er lehrte sie sich zu verstellen und andere zu täuschen. Kaum jemand kennt ihn, obwohl alle seine Geißeln spürten,  Bill Clinton, Barack Obama, Hillary Clinton. Ihr kennt ihn nicht, aber Ihr kennt seine Politik der Subversion im Dienste Moskaus. Oh nein, er vertrat nicht dieses grüne Kiffergesocks, womit Ihr die drei Schüler verbindet, der Meister war ein Bolschewist von alten Schrot und Korn. Wie das sein kann? Weil die Clintons und Obama wissen wie man sich zu verstellen hat.

Die Bezeichnung Alinsky Netzwerk ist Blogintern und kein offizieller Name. Und tatsächlich wurde es von Saul Alinsky nicht gegründet, sondern übernommen. 


Reds in America


Die Anfänge gehen zurück in das Jahr 1924. Getarnt als Einwanderer entsendete die OGPU (auch: GPU / Objedinjonnoje gossudarstwennoje polititscheskoje uprawlenije [Vereinigte staatliche politische Verwaltung] 1922 bis 1934 Neuer Name der Tscheka) zum ersten Mal ausgewählte Genossen, die ein Netzwerk aufbauen sollten, um gezielt die Administration der USA zu unterlaufen. Überall dort, wo dies gelang, sollten diese Genossen dann weitere nachziehen, um das System immer weiter zu überlappen und in sensible Positionen zu gelangen. Alles sieht dann so aus, als wäre es korrekt, eine simple Entwicklung und der naive Bürger bekommt erst mit, dass er plötzlich im Kommunismus steht, wenn es zu spät ist.

Die Aktion von 1924 stand unter der Leitung von Grigori Jewsejewitsch Sinowjew. R.M. Witney berichtete davon in Reds in America. Zu dieser Zeit war Sinowjew Mitglied des Politbüros und enger Vertrauter (des in diesem Jahr verstorbenen) Lenins, mit dem er lange gemeinsam im Schweizer Exil lebte. Gemäß dem Historiker Robert Conquest war es Sinowjew, der den Genozid als Mittel zur Etablierung des Kommunismus entwickelte. Er war selber Ukrainer, aber leitete die Massenmorde Stalins in der Ukraine. 

Diese Struktur zur Infiltrierung der USA starben nicht mit Sinowjew aus, sondern wurden bis auf den heutigen Tag am Leben gehalten und ausgebaut. Bis heute werden sie vom Kreml geleitet.

Man muss sich vorstellen, dass die Personen dieses Netzwerkes unter überaus speziellen Bedingungen leben. Sie müssen alles tun um vom Verdacht der Spionage zu sein, ja selbst der Kumpanei oder Sympatie für die Kommunisten nicht verdächtigt zu werden. Dynastie ähnlich, wird die Zugehörigkeit vererbt von Generation zu Generation. Wie bei der Mafia kann man da nicht austreten, wenn es jemand versucht wird er erpresst oder getötet, Auf der anderen Seite erfreut er sich verlockender Privilegien, wie der Aufbau von Oligarchen, die großen Reichtum haben, mit dem sie in wirtschaftlich bedeutsame Positionen gelangen. Schacherei von lukrativen Posten trotz fehlender Qualifikation. Beseitigung von Problemen mit KGB-Methoden. 

Und nicht immer ist das Erkennen der Zugehörigkeit so einfach wie bei Barack Obama, Al Gore und Hillary Rodham (Clinton). Alle diese Figuren, deren Tschekisten Zugehörigkeit bekannt ist, haben enge Verbindungen zu George Soros, einem bekennenden Kommunisten, weshalb deutlich wird, dass er diesem System angehört.
Doch machen uns diese Fälle auch die unterstützende Gefahr klar: Die Unterwanderung von Ermittlungsbehörden und Justiz, die ihre Leute des Netzwerkes schützen und sehr viele nützliche Idioten, die die Gabe haben, den Wald vor lauter Bäumen nicht zusehen. Dass die angesprochenen drei Politiker der Democrats (das Problem ist nicht begrenzt auf diese Partei) zu diesem Netzwerk gehören, geht aus den umfangreichen Ermittlungen von Trevor Loudon hervor, der selbstverständlich noch viele andere aufdeckte.

Auch für Mitteleuropäer ist das Alinsky-Netzwerk interessant, da das, was wir hier Stasi-Seilschaften nennen, ganz genauso operiert. 
In all den Jahren, in dem das Saul Alinsky Netzwerk am Werk ist, haben die Kommunisten, mit reichlich Hilfe aus dem Kreml sich gut im System platziert. Und sie schlossen Freundschaft mit wichtigen Personen in Politik und Wirtschaft. Diesen ist gar nicht bewusst, das es sich um Kommunisten handelt, für die sind es nur nette Leute die zur Party kommen. Und der Kreml benutz nun diese Kommunisten und deren Kontakte im Freundesnetz.


Die Anfänge




Grigori Jewsejewitsch Sinowjew (1883-1936) war einer der engsten Vertrauten von Lenin und Stalin, seit den Anfangszeiten der Bolschewisten. Er sass im verplombten Zug, mit denen die deutschen Monarchisten die Bolschewisten und Lenin nach Russland brachten.

Sinowjew war der Hauptagitator von Lenin, zwischen 1909 bis 1917, er reiste in Lenins Auftrag zwischen Frankreich, Österreich und Schweiz umher um ein kommunistisches Netz zur Förderung der Bolschewisten aufzubauen. Er begann mit der Organisation der Internationalisten in Europa, die später dann über die Komintern gelenkt werden sollten. Aber er dirigierte auch bolschewistische Organisationen in Russland für Lenin und ebenso die bolschewistischen Abgeordneten in der Duma. Stalin hingegen beschaffte Geld in dieser Zeit, durch organisierte Kriminalität. 

Ab Oktober 1917 kühlten sich seine Beziehungen zu Lenin ab, denn Kamenew setzte Informationen frei, dass Sinowjew einen Putsch gegen Lenin vorbereite. Wegen der Proteste anderer sozialistischer Parteien, die mit den Bolschewisten paktierten, verließ er seinen Posten im Zentralkomitee im November. Aber schon kurz nach der Oktoberrevolution (im November) wurde er rehabilitiert und kehrte zurück. 

Doch wie das bei der Freundschaft mit Psychopathen ist, kann man darauf nicht viel vertrauen und so viel Sinowjew einer Laune Stalins zum Opfer. Während der Säuberungswelle der KPdSU wurde er in Moskau auf Stalins Anweisungen gefoltert, bis er ein Geständnis unterschrieb, unter der Versprechung nicht zum Tode verurteilt zu werden, in dem er sich als jüdischer Faschist schuldig bekannte. Nach einem Schauprozess (Prozess der 16) wurde er in Lubjanka (Hauptquartier, Zentralgefängnis und Archiv der sowjetischen Geheimdienste, noch immer vom FSB genutzt), gemeinsam mit Lew Borissowitsch Kamenew (ein weiterer enger Freund Stalins) erschossen, wegen Bildung einer terroristischen Zelle. Beide verfielen der damnatio memoriae, wurden aus der Geschichte getilgt, alle ihre Angehörigen kamen in einen Gulag und wurden ermordet um wirklich jede Spur von ihnen zu tilgen. 


Grigori Sinowjew kurz vor seinem Tod, im Gefängnis Lubjanka.
Genrich Jagoda, Chef des Geheimdienstes (seit 1934 inzwischen NKVD [Volkskommissariat für innere Angelegenheiten] nicht mehr OGPU), behielt die Kugeln aus den Leichen von Sinowjew und Kamenew und ließ die jeweiligen Namen daraufgravieren. Als Jagoda später hingerichtet wurde, gelangten die Projektile in den Besitz seines Nachfolgers Nikolai Jeschow und nach dessen Exekution gelangten sie in den Besitz von Lawrenti Beria. Wie wir da unschwer erkennen können bekommt man in diesem Bereich der Tschekisten, mit einer Menge Kopfkranker Freaks zu tun. 

Da war Sinowjew eigentlich in passender Gesellschaft, der immer für einen Massenmord zu haben war. Er war der Begründer dieses kommunistischen Rituals und sah es als unablässig im Klassenkampf an. 


Konstrukteur von Intrigen


Als zu Beginn der Weimarer Republik es zahlreiche kommunistische marodierende Banden gab, war der organisatorische Kopf dahinter eben dieser Sinowjew, der auch mit Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht in Kontakt stand. Er war nämlich auf dem XIII Kongress als nicht Stimmberechtigtes Mitglied ins Politbüro aufgenommen worden, dass war am 25. März 1919. Deswegen wurde er zum Vorsitzenden des Exekutivkomitees der Komintern ernannt, dass zur selben Zeit gegründet wurde und der es oblag, die Kommunistischen Parteien im Ausland zu steuern, nicht nur in Europa, sondern auch in den USA. Im Oktober 1920 sprach er in Halle, auf dem Kongress der USPD. [Lewis/Lih, Zinoviev and Martov: Head to Head in Halle, (2011) November Publications, London, S. 117-158] Die zur treibenden Kraft hinter den Räterepubliken von Bremen und München wurde und in deren Reihen sich damals in München eben auch ein Adolf Hitler engagierte.

Ab 1921, als die Kommunisten unter Fraktionskämpfen litten, vertrat Sinowjew die Seite Lenins, wofür er zum Vollmitglied des Politbüros ernannt wurde.

Er war ein überaus wichtiger Mann gewesen, als Lenin erkrankte und nicht mehr als Staatsoberhaupt fungierte, sowie nach seinem Tod, bildete er, gemeinsam mit Stalin und Kamenew, dass so bezeichnete Triumvirat. Zwischen 1923-24 präsentierte er den Genralbericht auf dem XII und XIII Parteitag, was früher immer nur Lenin tun durfte.
Daraus ist schon zu erkennen, was der Sinn der Schauprozesse gegen ihn und Kamenew war. Stalin ließ seine Konkurrenten der Macht töten. 
Wahrscheinlich ehe die auf den Gedanken kämen, selbiges mit Stalin zu machen. 

Die drei hatten sich gegen Leo Trotzki verschworen. Solange es gegen einen gemeinsamen Feind geht, kommen Psychopathen untereinander gut klar. Dass haben die schon gegen Lenin getan, der hatte sich 1922 schriftlich gegen die Nachfolge einer der drei ausgesprochen. Doch der Brief wurde erst 1924 von Kamenew bekannt gegeben.

Ab 1923 intrigierte Sinowjew tatsächlich gegen Stalin um ihn zu stürzen. Es gab dazu ein konspiratives Treffen von Sinowjew und hoher Parteifunktionäre im Kaukasus, um sowohl Stalin als auch Trotzki von der Macht fern zu halten. Er machte jedoch den Fehler seine Mitverschwörer nicht sorgfältig genug auszuwählen und so drangen Gerüchte zu Stalin. Das Problem war, dass Sinowjews realpolitische Macht sich auf den Sowjet von St. Petersburg limitierte, wohingegen Stalin die anderen Sowjets des Landes hinter sich vereinte.

Sinowjew und Kamenew gelang es jedoch es als Intrige von Leo Trotzki darzustellen, von dem alle wussten, dass er das Triumvirat zerstören wollte. Stalin schien das sehr logisch und glaubte ihnen. Stalin wollte selbstverständlich auch Alleinherrscher sein und spielte alle seine Konkurrenten gegeneinander aus. Als Sinowjew und Kamenew den Parteiausschluss von Trotzki forderten verteidigte er diesen öffentlich und doch entband er ihn aller Ämter, besonders als Chef der Roten Armee. Sinowjew erkannte Stalins Plan zu spät und reagierte 1926 mit einem Zweckbündnis zu Kamenew und Trotzki, was aber von Stalin treuen Parteifunktionären sabotiert wurde. Im gleichen Jahr verlor er alle seine Ämter und wurde 1927 wegen Verschwörung aus dem Politbüro ausgeschlossen. Nachdem ihn Stalin seine Reue öffentlich bekunden ließ, wurde er wieder aufgenommen um kurz darauf erneut ausgeschlossen und nach Sibirien verbannt zu werden. 
1933, nach öffentlicher Erniedrigung, wurde er wieder in die Partei aufgenommen und im Jahr darauf zum Leiter der Universität in Swerdlowsk ernannt, obwohl Stalin schon dessen Hinrichtung plante.


Wirkung bis heute


Er und Kamenew waren die höchsten der Bolschewisten, die sich gegen eine gewalttätige Revolution aussprachen, womit beide in Opposition zu Lenin gerieten. Das ist sehr seltsam, den beiden war die Unterstützung durch die deutschen Monarchisten bekannt und wussten sehr gut über die im Untergrund aufgebaute Infrastruktur und Waffenarsenale bescheid. Es kann also kein Motiv gegeben haben, dass man sich nicht stark genug fühlte. 
Beide waren Bolschewisten von alten Schrot und Korn und machten sich um die Massenmorden in der Ukraine nicht nur verdient, sondern planten und organisierten sie. Das Verhalten dort wurde später dann zum Leitbild für die Endlösung der Judenfrage in Deutschland. Ich bezweifle daher sehr, dass es sich bei der Ablehnung der erkämpften Revolution um eine humanistische Regung handelte. Offenbar war es einfach so, dass beide grundsätzlich die Konfrontation mit einem bewaffneten Gegner ablehnten, sondern stehts den Weg der Subversion und Intrige wählten, um nach erlangen der Macht über ein schutzloses Opfer herzufallen.

Bezeichnender Weise spielt Grigori Sinowjew bis in die Gegenwart hinein für die Kremlpolitik eine Bedeutung. Er war für Mikhail Gorbatschow, neben Lysenko (Kulturmarxismus) ein großes Idol und so wurde er 1988 posthum rehabilitiert.



Für jene die den Plan der Kommunisten in den USA verstehen wollen, ist William Z. Fosterdas's Buch Toward Soviet America zu empfehlen. Das Problem ist, dass der Parteichef der Kommunisten, Fosterdas, Teil des Alinsky Netzwerkes, viel zu viel über die kommunistischen Entwicklungen seit 1932 in den USA berichtete. Genau derartig viel, dass ihn der KGB selber zurückpfeifen musste und er aufgefordert wurde, sein Buch zurückzuziehen. 

Als die erste Ausgabe erschien, schickte die Kommunistische Partei (KPUSA) ihre Leute aus um alle Exemplare aufzukaufen und zu vernichten. Es ist unmöglich heutzutage eines der Bücher aus dem ersten Druck zu finden. 

Jedoch im Jahre 1961 brachte eine Firma, mit Namen Elgin Enterprises, Inc., eine Wiederauflage heraus. Vieles von dem was Witney in Reds of America berichtete, aber von der Papier-Antifa bagatellisiert oder schlicht und ergreifend abgestritten wurde, fand in Toward Soviet America seine Bestätigung. Nur eben diesmal vom Parteichef der KPUSA. 

Witneys Buch basiert auf den beschlagnahmten Dokumenten, die bei einer Razzia von mehreren Behörden am 22. August 1922 sichergestellt wurden, während einer Top Secret Versammlung der Kommunistischen Partei in Bridgman, Michigan. Unter den großen Mengen an beschlagnahmten Dokumenten gab es auch Anweisungen direkt aus Moskau, unterschrieben von Grigori Sinowjew und anderen bekannten Politikern der KPdSU. 

Die Dokumente offenbarten nicht nur den Plan eines schleichenden Putsches in den USA, sondern auch, wie was umgesetzt werden sollte und dem Aufbau dessen, was heute Antifa genannt wird, revolutionäre Truppen und die Benutzung von False Flag Anschlägen zur Diskreditierung der Behörden.

Reds in America wurde erstmals 1924 publiziert, doch kaum einer nahm Notiz davon, weil die KP - wie sie es später bei Fosterdas taten - alle Exemplare aufkaufte. 

1970 publizierte Western Islands Publishing Co., die eng verbandelt sind mit der John Birch Society, das Buch erneut. 

Niemanden in den USA war es bewusst geworden, wie gezielt und unter welchem Aufwand das Land in wenigen Jahren infiltriert worden war: Gewerkschaften, Bildung, Religion, Militär, Regierung, verschiedene politische Parteien (speziell Democrats), Frauenbewegungen, Afroamerikanische Bewegungen, Bürgerbewegungen, organisiertes Verbrechen, die Kunst insbesondere Filmindustrie, Justiz ...

Das dies nicht übertrieben ist und offenbar überall in der Freien Welt ablief, stellen wir auch in Deutschland fest. Revolutionsbereite Kommunisten nehmen als geladener Redner in den Universitäten Aufstellung und niemanden verwundert es. Ein Straßenschläger wie Joschker Fischer, mit nahezu keiner anderen Qualifikation als ein Taxifahrerschein und das er sein Auto der RAF borgte um Leichen zu entsorgen, wird in Deutschland Außenminister und anschließend Teil des Energie-Gazprom-Club, von Gerhard Schröder und Wladimir Putin.

In diesem Jahr wurden Priester, Pastoren und sogar Rabbis, verschiedene Offiziere des Militärs, Filmschauspieler, Gewerkschaftsbosse enttarnt, die ein Doppelleben führten und in Wahrheit zum Kreml-Netzwerk gehörten. Mehrere Gangsterbosse wurden nun als Kommunisten erkannt. 

Aber Whitney zeigt auch wie trainiert diese Leute sich verstellen konnten, ohne aufzufliegen. 

Jane Addams, Charlie Chaplin, Felix Frankfurter, Carrie Chapman Catt, Upton Sinclair, and Charles P. Steinmetz wurden zwar nicht als Kommunist enttarnt, aber als Helfer des Netzwerkes. Wobei die Frage war, ob dies nur im Rahmen der üblichen nützlichen Idioten geschah, oder mit vollem Wissen.

Nachdem Lesen von Reds in America kommt man nicht drumherum, dass das Buch aus den 1920er Jahren das Endstadium des kommunistischen Plans beschreibt, wie wir es gegenwärtig erfahren. 


Das Overman Commitee


Einen Brückenkopf legten die Kommunisten noch vor der Gründung der Sowjetunion. Der US-Kongress berief daher das Overman Commitee ein, welches zwischen September 1918 und Juni 1919 die kommunistischen Aktivitäten untersuchen sollte. Benannt nach seinem Vorsitzenden Lee Slater Overman (Demokraten), es war das erste Mal, dass ein russisch-deutschen Netzwerk von Kommunisten zum Gegenstand einer Kongressuntersuchung wurde. 

Der finale Bericht benennt, dass die bolschewistische Propaganda in den USA vor allem von deutschen Elementen dominiert sei. Und das hat eben sehr viel damit zu tun, dass die deutschen Monarchisten Lenin gefördert haben, um das Zarenreich zu destabilisieren, damit die Ostfront wegfalle. Aber, sie haben dasselbe auch im Bezug auf die USA getan, als vorhersehbar war, dass die USA in den 1. Weltkrieg eintreten werde. Die deutsche Heeresleitung war der Auffassung, dass ohne Russland und USA man Europa in die Knie zwingen werde. Dies war auch der Grund, warum die USA keine konstitutionelle Monarchie im Deutschen Reich dulden wollte und auf deren Abschaffung beharrte.

In der Weimarer Republik hatten die Monarchisten ihre Agenten in den Regierungen installiert, deshalb wurde die deutsche Wirtschaft weiterhin unter Druck gehalten, was letztlich jedoch zu einer erneuten Annährung der Rechtsradikalen (Monarchisten) und den Bolschewisten führte (z. B. Schwarze Reichswehr). Tatsächlich finanzierte der Deutsche Adel auch nach dem 1. Weltkrieg weiterhin die Kommunisten in den USA, denn nach ihrer Denkweise stellte der Versailler Vertrag nur eine Unterbrechung der Kampfhandlungen dar. (Die USA haben den Versailler Vertrag nie anerkannt, sondern schlossen einen Separatfrieden mit Deutschland.) Deshalb sollte durch die Schwarze Reichswehr, eine umgehende Wiederaufnahme des Krieges möglich werden. Der Spionage Akt von 1917 und Seditions Akt von 1918 waren bereits durch diese Umtriebe beeinflusst worden. (➽Venzon, Anne Cipriano; Paul L. Miles (1999). The United States in the First World War. Taylor & Francis. p. 536. ISBN 9780815333531.) Allerdings erkannte man da noch nicht das tatsächliche Ausmaß des Problems. 

Von 1919 bis 1920 kam es zur ersten Roten Furcht. Freilich beeinflusst durch die überall aufflammenden kommunistischen Aufstände in Europa, nach der Oktoberrevolution. Lenin hatte das immer als Startschuss zur Weltrevolution gesehen. 

Ähnlich wie wir es heute bezüglich der Einflussnahme von Kreml-Politik via russischen Ansiedlungen erfolgt, geschah damals die Einflussnahme der Kommunisten über die deutschen Kolonien von Migranten in den USA. Seattle General Streik und der Boston Polizei Streik gehen auf die Aktionen der Kommunisten zurück. Es wurde dann schlimmer mit einer Bombenserie auf Politiker. Doch das Volk erhob sich nicht zur Revolution, sondern schlossen die Reihe fest gegen die Kommunisten. Das blieb den Kommunisten freilich nicht verborgen, deshalb drehte man das Theater um und unter Bill Clinton und Gerhard Schröder gab es dann eine merkwürdige Serie von Neo-Nazi Terror. Was wir dann genauer ansehen werden.

Linksanarchistischen Terror kannte man schon vorher, wie das Haymarket Massaker von 1886. Nun kam es jedoch zu ganz anderen Dimensionen, wie bei den Anarchisten um den Italiener Luigi Galleani, den die Kommunisten über die italienische Gemeinde unterstützten. Seine Terrorzelle, die Galleanisten, war ab 1914 aktiv und noch, nachdem er 1919 deportiert wurde, bis 1932. Das Symbol der Terrorzelle war übrigens der Vorläufer des heutigen Symbols der Antifa.

Leider war der Abschlussbericht des Overman Commitee keine sehr gute Arbeit, im Bezug darauf, die tatsächliche Unterwanderung in ihrem Ausmaßen darzustellen. Davon erfährt man nichts. Interessant ist die Darstellung, dass dahinter der Geheimdienst des deutschen Kaiserreiches steckte, was sich genau mit dem Täterkreis deckte, der Lenin in Russland förderte. Die Namen Johann Heinrich von Bernstorff, Karl Boy-Ed, Franz von Papen, Dr. Heinrich Albert und Franz von Rintelen werden als Verursachender Kopf des Agentenringes genannt. Wer da fehlt war Erich von Ludendorff der alle Beschlüsse absegnete und das ganze Unternehmen mit den Bolschewisten autorisierte. 

Die Agenten bedienten sich der Organisationen von deutschen Migranten, die als integriert galten und konkludierten, dass diese Organisationen, durch finanzieller Unterstützung der deuschen Rechtsradikalen (Monarchisten) versuchen Streiks, Boykotts, Destabilisierung der Behörden, Manipulation der Wahlen und Kontrolle der Presse zu erlangen. ("Overman Report Accuses Brewers". The New York Times, 15 Juni 1919. Nachgedruckt 21 Mai 2010)


Lusk Comitee


Der US-Kongress reagierte auf den Bericht, mit der Einsetzung des Lusk Comitee, Juni 1919 bis Januar 1920, unter dem Vorsitz von Senator Clayton R. Lusk, der sich gegen Kommunisten als "ausländischer Feind" referierte. (➽Julian F. Jaffe, Crusade against Radicalism: New York during the Red Scare, 1914–1924. Port Washington, NY: Kennikat Press, 1972) Der offizielle Name lautete eigentlich: Joint Legislative Committee to Investigate Seditious Activities. Anders als das Overman Comitee beteiligte sich dieses an der Polizeiarbeit und Razzien. (➽Kim E. Nielsen [2001]: Un-American Womanhood: Antiradicalism, Antifeminism, and the First Red Scare. Ohio State University Press. ISBN 9780814208823.➽Ann Hagedorn [2007] Savage Peace: Hope and Fear in America, 1919. Simon and Schuster. ISBN 9780743243711.➽Regin Schmidt [2000]. Red Scare: FBI and the Origins of Anticommunism in the United States, 1919–1943. Museum Tusculanum Press. ISBN 9788772895819.)

In jenen Tagen hatte die Öffentlichkeit die Gefahr Kommunist erkannt, die Zeitungen sprachen von "Mördern und Verrückten", "menschlicher Abschaum", "verrückte Kriminelle" oder "Bestien" und ähnlichen schmeichelnden Attributen. Die naiven nützlichen Idioten hingegen, sahen eine Hexenjagd oder ein falsches Bild von der Sowjetunion in den Medien. Das kommt uns heute freilich sehr bekannt vor.

In der gesamten Bestehungszeit oblag es dem Komitee, ein genaues Bild über den Grad kommunistischer Infiltrierung zu erarbeiten, durch Razzien bei Verdächtigen Organisationen und Personen, aber auch Infiltration von Treffen und Zeugenbefragung. Hierbei arbeitete man bereits zusammen mit dem BOI (Bureau of Investigations), dem Vorläufer des FBI. 
Rayme W. Finch, Ex-Agent des BOI, wurde Chefermittler des Komitees.
Am 12 Juni 1919 erfolgte eine Razzia durch Polizei und verdeckte Ermittler im Russisch Sowjetischen Büro. Das als Interessenvertretung die Rolle einer Botschaft übernahm und von Ludwig Martens geleitet wurde. 

Ludwig Christian Alexander Karl Martens war ein in der Ukraine geborener Bolschewist und Sohn des deutschen Industriellen Karl Gustav Adolf Martens, der ein Stahlwerk im russischen Kursk besaß. Ludwig hatte noch 4 Brüder und 2 Schwestern, von denen seine Schwester Olga ebenfalls Berufsrevolutionär war. Ludwig unterhielt persönliche Kontakte zu Lenin und Julius Martov (Anführer der Menschewiki). 1896 wurde er von der zaristischen Polizei verhaftet, wegen Mitgliedschaft in einer verbotenen Organisation, 1899 folgte die Deportation nach Deutschland, wo er Mitglied der SPD wurde, die damals schon mit Kommunisten und Agenten Lenins zersetzt war. Nach der fehlgeschlagenen Revolution von 1905 ging er nach Großbritannien. 1915 wurde die Stahlwerke von Ludwigs Vater konfisziert in Folge des ersten Weltkrieges. 

1916 kam Ludwig Martens in die USA und arbeitete als Vizepräsident bei Weinberg & Posner in New York City.

Nach der Februar Revolution reiste er gemeinsam mit Leo Trotsky und weiteren 278 Bolschewisten per Dampfer nach Russland. 

Im März 1919 kehrte er zurück in die USA, im Gepäck konkrete Anweisungen von Lenin, zum Aufbau eines Unterstützer Netzwerkes für die Sowjetunion. Er gründete die Interessenvertretung eines Russisch-Sowjetischen Regierungsbüros, denn die USA erkannt die Putschisten nicht an. Martens begann Wirtschaftskontakte zuknüpfen, auch dass illegal in jener Zeit, da die USA die Sowjetunion boykottierten. 

Dennoch gelang es ihm über Tausend US-Firmen für die Unterstützung zu gewinnen, darunter auch Morgan Guaranty Trust Company von J. P. Morgan.
Dies alles gelang ihm lediglich zwischen März und Juni, als das Büro durchsucht wurde. Es kam zu einer Anhörung vor dem Kongress und im Januar 1921 wurde er in die Sowjetunion deportiert.

Die beschlagnahmten Dokumente offenbarten den Plan zu einem kommunistischen Staatsstreich in den USA. Eine zweite Razzia an der Rand School of Social Sience zeigte, dass die gäußerte friedliche Implementierung des Sozialismus lediglich ein taktisches Manöver war, um sich vor massiven Verfolgungen zu schützen. In weiteren Razzien kam man dahinter es existiert der Plan die Schwarzen Communitys zur Revolution gegen die Regierung aufzuwiegeln. (➽Brown, History of the State of New York, vol. 4, S. 313 ff)

Das Komitee und die polizeilichen Behörden machten am Samstag Morgen, dem 8 November 1919, Razzien in 73 Niederlassungen der neustrukturierten kommunistischen Partei. Just als die Kommunisten die Oktoberrevolution feiern wollten. Danach kamen weitere Razzien in umliegenden Städten, bis hin nach Buffalo, Utica, Rochester und dann das Büro der Zeitung der Kommunistischen Partei in New York. 

Die Arbeit des Komitees endete offiziell mit seinem Bericht im April 1920. Dieser trägt den Titel: Revolutionary Radicalism: Its History, Purpose and Tactics with an Exposition and Discussion of the Steps being Taken and Required to Curb It. Er umfasst 4 000 Seiten und gab bereits detaillierte Verbindungen des Netzes nach Europa an. 

Die daraus resultierenden Bemühungen bezüglich Radikalengesetze, wurden 1923 abgeschmettert, wegen der üblichen nützlichen Idioten, die von Hysterie sprachen.


Browder und Golos Netzwerk


Die Dokumente von 1922 (publiziert '24) belegen dann einen Strategiewechsel, ausgearbeitet von Sinowjew. Die Ziele blieben dieselben, nur die Umsetzung wurde subtiler und verschlagener, verursacht durch die Aufmerksamkeit der Bevölkerung gegen Kommunisten. Aber auch verursacht durch die veränderte Situation in Deutschland. Die Monarchie war zerschlagen und die Monarchisten positionierten sich neu um die Kontrolle in Deutschland zu behalten. Das Zerwürfnis zwischen Monarchisten und Bolschewisten war nur ein kurzes Intermezzo. 

Die ganzen 1920er hindurch konzentrierte sich die sowjetische Geheimdiensttätigkeit auf die Infiltration der Hauptlinie der Regierung und Militär und Wirtschaftsspionage. Zahlreiche Agenten waren bereits im State Department (Außenministerium) und Kriegsministerium. 

Das NKVD (Umbenannte OGPU, 1934 bis 1946 NKVD, danach KGB) formierte ein Spezialkommando im Jahre 1928, zu Infiltration der Politik. In der Öffentlichkeit erlangte die Organisation nicht genug Unterstützung um politisches Gewicht zu haben. Aber im geheimdienstlichen Bereich waren sie erfolgreich, sodass sich die Organisation nur noch darauf konzentrierte und sich so das Browder und Golos Netzwerk entwickelte. Es stand unter der Leitung von Earl Browder, seiner Zeit Generalsekretär der KPUSA. Im Namen des NKVD rekrutierte er Agenten, die dann gezielt aufgebaut und in die Adminstration der USA gehievt wurden. [➽Haynes, John Earl, und Klehr, Harvey, Venona: Decoding Soviet Espionage in America, Yale University Press (2000) ISBN 0-300-08462-5Sudoplatov, Pavel Anatoli, Schecter, Jerrold L., and Schecter, Leona P., Special Tasks: The Memoirs of an Unwanted Witness — A Soviet Spymaster, Little Brown, Boston (1994)]

Browder versuchte auf andere Linke zu einer Querfront zu gewinnen. Um so das zur Verfügung stehende Potential für mögliche Agenten zu vergrößern. 

Und im übrigen bin ich der Meinung, dass die sozialistische Bewegung zerstört werden muss!


Sonntag, 28. Mai 2017

Shakedown Socialism

Oleg Atbashian war Autor und künstlerischer Graphiker in der Sowjetunion. Er schrieb das Buch Shakedown Socialism, von dem David Horowitz sagte:
"Ich hoffe jeder liest dieses Buch."

1994 siedelte er voller Hoffnungen in die USA über und glaubte in ein Land zu gelangen, indem der gesunde Menschenverstand, Freiheit und Zukunft herrschen. 

Doch er zeigte sich enttäuscht als er entdeckte, dass diese Nation unter dem irreführenden Begriff Progressiv mit kommunistischer Propaganda infiziert war. Das war das Werk des Alinsky Netzwerkes gewesen.

Film, TV, Zeitschriften in allem erkannte er die versteckte kommunistische Propaganda der Sowjetunion. 

Oleg kreiirte die satirische Webseite ThePeoplesCube.com, über die Rush Limbaugh sagte, es sei "eine stalinistische Version von The Onion".

Viele kennen seine Graphiken aus The American Thinker.

Und im übrigen bin ich der Meinung, dass die sozialistische Bewegung zerstört werden muss!


Alexander Apsit



Alexander Apsit entwarf dieses bolschewistische Propagandaposter (unter anderem), auf dem steht: 
"Bürger, gebt eure Waffen ab!"
Was auch tatsächlich geschah, mit dem Verweis auf mehr Sicherheit, dann begannen die großen Massenmorde der Kommunisten.

Merke: Immer wenn ein Kommunist sagt - Bürger geb Deine Waffe ab - dann nimm Deine Waffe und schieße ihm in den Kopf.

Apsit war ein überzeugter Kommunist von Anfang an. Er beteiligte sich an der Revolution, dann am russischen Bürgerkrieg. Als der endete ging er jedoch in seine Heimat Lettland zurück, das nach dem Fall des Zarenreiches seine Unabhängigkeit zurück bekommen hatte. 

Als die deutsche Wehrmacht dann nach Lettland gekommen war, ging er nach Deutschland und entwarf Propaganda für die Nazis, bis er 1943 verstarb.


Und im übrigen bin ich der Meinung, dass die sozialistische Bewegung zerstört werden muss!


Samstag, 27. Mai 2017

Alinsky-Netzwerk: George Soros und Jim Rogers für Nord Korea und Russland



Gestern hat mich ein Leser um eine genauere Darstellung gebeten, zum Netzwerk (Alinsky Netzwerk) von George Soros Beziehungen zu kommunistischen Diktaturen (insbesondere dem Kreml). Da dies eine Aussage ist, die von dem deutlich abweicht, was man innerhalb der sozialistischen Transformation zu hören bekommt. Ich hatte mir freilich schon gedacht, dass es notwendig sei. Aber die Komplexität des Themas schreckte mich ab. Ich kann unmöglich einen Artikel von einigen Hundert Seiten hier reinstellen. Also werde ich bestimmte Verbindungen herausgreifen und in Teilen aufzeigen. Diese werden nacheinander unter der Rubrik Alinsky-Netzwerk erscheinen.

Das schöne Nord Korea und kapitalistische Propaganda


Als herauskam, dass die Labels Made in China, beim australischen Sportwarenherrsteller Rip Curl, eigentlich Made in North Korea lauten müssten, sorgte dies für großen Wirbel. Rip Curl meinte selbst betrogen worden zu sein, von seinem chinesischen Zulieferer, der Produktionskapazität, in das hermetisch abgeriegelte Arbeiter und Bauernparadies, ausgelagert hatte. Die Firma sah sich gezwungen die betroffenen 4000 Jacken zurückzunehmen, die Verbindungen zum chinesischen Zulieferer zu lösen und jeglichen Profit zu spenden.

Der Investor Jim Rogers (James Beeland Rogers Holdings) hingegen wirbt ohne jeden Skrupel für Investitionen, in der kommunistische Diktatur und verspricht traumhafte Perspektiven für die Zukunft. Etwas wovor andere Anlageberater warnen. Ist eine Investition, in eine Gulag-Diktatur und wahllosen Hinrichtungen, nicht vergleichbar mit einer Investition in Nazi-Deutschland?

Rogers arbeitet eng Zusammen mit George Soros, beide gemeinsam halfen im Aufbau und Finanzierung von Barack Obama und Bill Clinton und Hillary (Rodham) Clinton. Beide Zusammen starteten den Quantum Fund


Rogers begann ab 2007 mit geschäftlichen Aktivitäten in Nord Korea und schwört, dass das Land ein wunderbares Paradies sei, dass von der westlichen Propaganda völlig entstellt wird. Und auch Kim Jong Un sei ein ganz netter Typ. Seine ersten zaghaften und skeptischen Kontakte zur Sowjetuinon gehen sogar schon bis 1966 zurück.

Was viele nicht wissen ist, Diktator Kim besuchte zwischen 1998 und 2000 eine Wirtschaftsschule in der Schweiz.

Es ist schwer zu sagen, ob Jim Rogers Kommunist ist. Doch definitiv ist er nicht abgeneigt kommunistische Propaganda zu betreiben. In den USA bestreitet er schon mal, dass China überhaupt kommunistisch sei. Das kennt man auch von den Verstrahlten hierzulande. Auf der anderen Seite gratuliert ihm die Kommunistische Partei Chinas 
in ihrer Parteizeitung, für seine geleistete Hilfe. Zum Beispiel als er gegen James Chanos den chinesischen Markt verteidigte. Allerdings hatte er auch das im Auftrage seines Geschäftspartners George Soros getan.


Absurde Anlagetipps


Seltsame Sache auch als er große Gewinne versprach, in dem er die Leute aufforderte in den Nordkoreanischen Won zu investieren. Problem bei der Sache ist, die Devise ist nicht frei verkäuflich. 


Und im Januar diesen Jahres riet er zu Anlagen in Russland, obwohl die Wirtschaft dort kollabiert. Außerdem wurden durch Wladimir Putin bereits etliche ausländische Firmen enteignet. Also, wenn die Rechtslage faktisch null Wertigkeit hat, wer sollte dort investieren? Selbstverständlich nur ein dummer Kapitalinsky. Vermögensvernichtung im Westen und Aufbau in den kommunistischen Scheindemokratien ist nämlich die tatsächliche Aufgabe vom Alinsky-Netzwerk: Destabilisieren im Westen, Finanzieren im Kommunismus. Diese Politik betrieb der Kreml Krake seit den Tagen der Oktoberrevolution.

Nun, vielleicht sollte man dazu erwähnen, dass James Rogers die Empfehlung in Russland zu investieren, nicht ganz zufällig an den Anfang des Amtsantritt von Donald Trump verlegte. Er empfiehlt es nämlich als prachtvollen Weg die Präsidentschaft von Trump zu schwächen, der nämlich Russland, China und Iran zum Hauptfeind erklärte, zufällig die alte Sowjet-Allianz. Das allerdings hatte ihm George Soros eingeflüstert zu sagen, er kann nämlich in der Öffentlichkeit nicht als Freund des Kremls gelten, weil dann die Tarnung von Hillary Clinton (und Angela Merkel) als "Widersacherin" der Kremls zusammenricht. Darum schickt er seinen Kollegen Rogers vor. Außerdem glaubt er, dass so mögliche Sanktionen, die Trump gegen Russland verhängen werde, wirkungslos blieben.



Förderung der kommunistischen Diktatur


In Budapest (Ungarn) hat die Central European University eine George Soros Finanzierung und holt Nordkoreaner zur Ausbildung dorthin. Freilich nur handverlesene Kommunistenkader. Dies wird finanziert über Soros Open Society Institute, das nämlich nur einen Sinn hat, unter dem Deckmantel des Humanismus Kommunisten in andere Staaten zu schleusen. Allerdings hat sich die Situation inzwischen etwas verschlechtert, die ungarische Regierung hat es sich zum Ziel gesetzt alle NGO's mit Soros Hintergrund aus dem Land zu jagen. (Die Italiener werden da offenbar nachziehen.)

In Wahrheit begann George Soros mit der Unterstützung der nordkoreanischen Diktatur viel früher als sein Geschäftspartner James Rogers, der da gewiss nur im Auftrage Soros agiert. Bereits Anfang 1998 starte Soros ein Pilotprojekt, was mit der Central European University lediglich ausgebaut wurde und zum Ziel hat, die Wirtschaft Nord Koreas zu stärken.

Rogers hilft auch bei der Finanzierung von International Action Center, die gemeinsam mit George Soros finanziert wird und Spenden aus Drogengeldern des Castro-Regimes erhält.
Und vom Kommunisten Ramsey Clark als ANSWER (steht für: Act Now to Stop War and End Racism) geleitet wird, wurde bekannt als sie zur Vergewaltigung von Melania Trump aufriefen. Diese Organisation koordiniert alle Demonstrationen gegen Donald Trump. Die leitenden Aktivisten jedoch sind besonders handverlesene Genossen der World Workers Party (WWP). Welches von Stephen Suleyman Schwartz als „ultra-stalinistisches Netzwerk“ beschrieben wird. Nachweislich hat die WWP Verbindungen zu den Hardcore-Kommunisten in Nord Korea, Kuba, Serbien und Irak und betreibt für diese Regime und Bewegungen Propaganda in den USA. Ideologisch gelenkt wird sie jedoch direkt durch die Internationale mit direkten Verbindungen nach Moskau und versteht sich als Dachorganisation aller kommunistischen Parteien. Natürlich gibt es da Verbindungen zu DKP, MLPD und Die Linke (speziell Marx21). In den USA gilt es noch die Socialist Equality Party zu erwähnen, eine trotzkistische Gruppe (World Socialist Web Site), die aus der WWP hervorging, aber immer noch der Internationale verpflichtet ist. 

Ein weiterer Organisator ist die Sozialistische Alternative, die den demokratischen Sozialismus wie Die Linke vertritt und deren Agenda auffällig an Hillary Clinton erinnert.



Kreml Seilschaften


Die schwindende Kaufkraft des Rubels zeigt schon was Sache ist, nämlich, dass der Genosse Wladimir schnell zusehen muss, dass Devisen ins Land kommen. Und das in Massen. Darum hat er mit einigen russischen Oligarchen persönlich gesprochen und gebeten, dass sie ihre ausländischen Vermögenswerte nach Russland bringen mögen. Da war der Oligarch Alischer Usmanow zum Beispiel bereit zu. 2014 zog er sein Vermögen aus Zypern ab und brachte es nach Moskau, inzwischen ist er einer der engsten Wirtschaftsberater von Wladimir Putin. Um diese neue Freundschaft entsprechend zu entlohnen, enteignete Wladimir Putin den Pavel Durov, der bis dahin meinte Besitzer von VK.com zu sein und gab es der Mail.ru Group, wo Usmanow zusammen mit Juri Milner und Grigori Finger Besitzer sind. 


Usmanov ist bekannt dafür Putinkritische Medien aufzukaufen und in Scheinkritiken umzuwandeln. Erst kürzlich (April) verklagte er den Putinkritiker Alexje Nawalny, just als man ihn aus dem Gefängnis entließ, nachdem er während einer Demonstration gegen Staatskorruption entlassen wurde.

Die Mail.ru Group gründete als Tochter DST Global, die wiederum sich bei Facebook und Twitter einkaufte.

Usmanov ist über mehrere Ecken auch Eigentümer des chinesischen Ebay Konkurrenten Alibaba. Dann übernahm er Xiaomi.
 Jedoch bei beiden nicht ganz allein, denn mit von der Party ist George Soros. Die beiden haben so einiges gemeinsam, so sind beide Eigentümer eines Fußballklubs: George Soros von Manchester United (England) und Alisher Usmanov von Arsenal Football Club (England)

Nachdem reichsten Oligarchen Russlands, hat George Soros auch Verbindungen zum Viertreichsten, Wladimir Potanin. Er wurde bekannt als Miteigentümer von Norilsk Nickel, zusammen mit Mikhail Prokhorov. Doch die Partnerschaft zerbrach 2008 und Potanin wurde vom Oligarchen Oleg Deripaska ersetzt. Doch Potanin ist ein Medienmogul und kontrolliert ProfMedia, hinzukommen Zeitschriften, Radio und TV-Stationen, Kinos, Theaters, er hält die Lizenzen für die russische Version von MTV und VH1. Vor mehreren Jahren war er sogar Stellvertretender Minister für Ökonomie. Aber er ist eben auch Geschäftspartner von George Soros im Telekom Monopol Svyazinvest.


George Soros ist Kommunist


Die Sache der Klassifizierung von George Soros wird erheblich einfacher, weil er sich klar und öffentlich zur Weltrevolution und die Errichtung des Marxismus-Leninismus bekennt. Also zur Sowjetunion.

Im Kommunismus kann man nicht das Offensichtliche für bare Münze nehmen. Es ist eben keine Philosophie, wie gern behauptet wird, es ist eine Ideologie, die wie eine Bewusstseinsverändernde Droge agiert. 


Die Worte von Wladimir Putin, gegen George Soros, sind das übliche Spiel der Psychopathen im Kreml. George Soros hat intensive Verbindungen nach Moskau und zu Wladimir Putin, der ständig erklärt wie stolz er auf sein Parteibuch der KPdSU sei. 

George Soros arbeitet eng mit der Internationale zusammen, finanziert die Infrastruktur in kommunistischen Diktaturen. Sinn ist es das ideologische Bild des Marxismus-Leninismus vom intrigierenden jüdischen Wallstreet Banker zu bestätigen, als sichtbares Zeichen für die Wahrheit der marxistisch-leninistischen Lehre. Aber er ist kein Jude, er lehnt Religion ab. Er ist Kommunist und widmet sein Leben der Finanzierung von Unruhen und Revolutionen auch zur Vernichtung Israels, weil es genau das ist was Lenin lehrte, die Bedingungen zur Revolution werden herbeigeführt. Nur lernt das niemand in der Schule, was für eine verbrecherische Ideologie der Kommunismus ist.


Soros und die russischen Medien


Ein Fall aus 2009 zeigt eine andere Interessante Verwicklung. Damals wurde Nikita Mikhalkov als Leiter der Cinematographers Union abgelöst. Er ist der Sohn von Sergej Mikhalkov, der die Nationalhymne der Sowjetunion dichtete. Seine Großeltern entstammten dem russischen Adel. Er schrieb 2007 mit anderen russischen Künstlern einen offenen Brief, der in den Medien publiziert wurde, und mit der Propaganda der Sowjetunion in Verbindung gebracht wurde, darin wurde, im Namen aller Kunstschaffenden Russlands, Wladimir Putin aufgefordert gegen die Verfassung zu verstoßen und eine 3. Amtszeit zu machen. 


Wie wir wissen, geschah das nicht! Die Verfassung wollte Putin unbedingt "wahren" und setzte seine Marionette Dmitri Medwedew ein, um erst danach seine dritte Amtszeit zu machen. Das ist der demokratische Sozialismus, Demokratie und öffentliche Diskussion wird vorgetäuscht.

Da dieser ein sehr enger Freund von Wladimir Putin ist, wurde der Angriff, der tatsächlich nur ein eben solches Manöver war wie mit Medwedew, unter den Russen als direkter Angriff auf Putin verstanden. Seine Alliierten verteidigten Mikhalkov ausgesprochen aggressiv, selbst für russische Verhältnisse. In einer sehr populären Fernsehsendung, moderiert von Andrej Karaulov und Politikkommentator Sergej Kurginyan, Moment der Wahrheit (26. Januar 2009, Center TV), wurde Mikhalkov als "Ikone gleiche Person der Regierung Putins" dargestellt und  "jede Attacke auf Mikhalkov sei ein Angriff auf Putin"

Dem Deutschen Putinisten wird es nun ganz und gar nicht gefallen zu erfahren, dass die Cinematische Arbeit von Mikhalkov durch die Soros Foundation beraten wurde. Diese finanzierte auch das Menschenrechts Film Festival Stalker, dessen Präsident war jedoch Marien Khutsiyev, der Mikhalkov bei der Cinematographers Union ersetzten sollte. 

Dies geschah jedoch nicht! Das ganze System funktioniert einfach als Mafia, die Konkurrenz ist genauso ausgesucht wie die Amtsinhaber. Apropos gilt dies auch für dieses Putin Soros Show im Kaukaus, wo die von Putin beklagten Eingriffe des Westens, nämlich die Open Society von Soros, tatsächlich zur Festigung der russischen Macht führten. (Das kommt noch in einem extra Beitrag erklärt.)

Das Problem war gewesen, dass Mikhalkov keineswegs so im Namen der russischen Kunstschaffenden sprach, wie er er behauptete. Seine sowjetischen Vorstellungen bezüglich der Cinematographers Union führten zu immer mehr Protesten und Massenaustritten, von russischen Künstlern. Um den Unzufriedenden eine Alternative zu bieten wurde ihnen dann der "Liberale" Khutsiyev präsentiert, der tatsächlich dieselben Hintermänner hatte. Den Menschen wird eine künstliche Welt geboten, in der die totale Kontrolle herrscht, sie sich aber einbilden die Wahl zu haben.

Und im übrigen bin ich der Meinung, dass die sozialistische Bewegung zerstört werden muss!



Freitag, 26. Mai 2017

US-Präsenz im Pazifik

"Gut Syrien, aber abgesehen davon, was hat Trump schon gegen Putin getan!" Besonders von den Linkslibertären hört man sowas öfters. Nun, angesichts der kurzen Zeit im Amt? Da würde ich sagen, schon die klare Definierung des Hauptfeindes mit Russland, China und Iran, eine ganze Menge mehr als die 8 Jahre ihres Idols Genosse Barack Obama.

Bereits 2014 hatte Präsident Xi auf der Konferenz für Interaktion und vertrauensbildende Maßnahmen in Asien (CICA) (20. und 21. Mai) in Shanghai ein militärisches Bündnis mit Russland und Iran angeregt, welches sich gegen die USA richten sollte. Das ist nicht wirklich neu, die Leute vergessen nur, dass ein solches Bündnis auch während des Kalten Krieges bestand. Trump hatte mit seiner Feinderklärung also lediglich auf den chinesischen Vorstoß reagiert, etwas wozu Obama nie fertig gewesen war.

Ebenso wie die Erde keine Scheibe ist, bestehen die Krisenregionen nicht allein aus Syrien, was tatsächlich ein Nebenschauplatz ist, wenn man sich nicht von der gewünscht implantierten Matrix von Merkelismus und Putinismus täuschen lässt. 
Und gegenwärtig liegt das Gewicht der US-Außenpolitik eindeutig auf den asiatischen Pazifikraum. 

Gemäß einer Meldung von REUTERS, vom 24. Mai, hat die US-Marine wieder begonnen ihre früher üblichen Patrouillen über die Weltmeere aufzunehmen, die die Navigationsfreiheit sicherstellen sollen. Die Route wird auch das Gebiet um die künstlichen Inseln im Südchinesischen Meer beinhalten, die China als Militärstützpunkt nutzen will. Eine klare Nachricht aus Washington, die es zum ersten Ziel einer derartigen Mission unter Donald Trump machte. Hier werden eindeutig Prioritäten gesetzt, wenn auch symbolische. Denn diese spezielle Route war früher ausschließlich dazu gesetzt worden um China davon abzuhalten die Hoheit über diese Inseln zu ergreifen, was ein Eingriff in internationale Handelsrouten wäre und was genau auch das Ziel des chinesischen Imperialismus war. 

Zum Zeitpunkt ist unklar, wann genau diese Patrouille stattfinden wird. Eine Information, die wohl nun wieder unter militärische Klassifikationen fällt. Auch wollte das Pentagon die REUTERS Meldung, die sich auf Aussagen der US-Marine bezog, nicht bestätigen. Jedoch wurde es das, von Peking aus, sehr wohl und die Regierung von Rot-China ist darüber außerordentlich erbost.

Es lohnt sich die Entwicklung dieser Konfrontation in Erinnerung zu rufen. Die künstlichen Insel werden Meiji Jiao genannt und im westlichen Sprachgebrauch Mischief-Riff. Es handelt sich um ein Atoll der Spratly Inseln, die von den Chinesen erweitert wurden, sodass auf dem Fiery-Cross-Reef Militärflugzeuge stationiert werden können.

Die Spratly Inseln werden von sechs Staaten beansprucht: Rot-China, Nationalchina Taiwan, Vietnam, Brunei, Phillipinen. 
Außer Brunei haben alle diese Staaten einige der rund 100 Inseln und Atolle besetzt, mit einer Garnision. Das hohe Interesse erklärt sich daraus, dass hier eine der wichtigsten Schifffahrtsrouten der Welt verläuft und bedeutende Erdgas und Erdölvorkommen existieren, bei den sonst unbewohnten Inseln. Rot-China besetzte ab 1980 die Spratly-Inseln. 1988 kam es zu einem Seegefecht zwischen China und Vietnam, die diese Inseln ebenfalls beanspruchen. 

Als im Oktober 2015 ein US-Kriegsschiff das Fiery-Cross-Reef umschiffte, drohte Admiral Wu Shengli gegenüber Admiral John Richardson mit Krieg. 

Die Inselgruppe befindet sich etwa 250 Km entfernt von der westlichsten Philippinischen Insel Palawan.

Ein internationales Gericht negierte den chinesischen Anspruch auf die Inseln. Und dennoch ist es eine enorme Provokation die chinesische Besetzung der Inseln zu ignorieren und dass vor der Haustür dieser bedeutenden Militärmacht. 

Zwar behielt auch Genosse Barack Obama die Patrouillieren zunächst bei, aber sehr selten und Peking wurde jedesmal über das genau wann und wie der Patrouille informiert. Jede Versuche ihn zu mehr Patrouillen zu bewegen, lehnte er entschieden ab. Erst das machte es Rot China möglich die Atolle zu einer Militärbasis auszubauen. 

Unter Donald Trump wird sich dies wohl ändern. Die Patrouillen soll nicht nur häufiger stattfinden, sondern auch ohne Peking zu informieren.

Seit Oktober 2016 wurden die Patrouillen durch Befehl von Genosse Obama komplett aufgehoben. Donald Trump machte dann keine Regung dies zu ändern, Anfang des Jahres wurde sogar, von Außenminister Rex Tillerson und Verteidigungsminister James Mattis, negiert, dass es zur Aufnahme neuer Patrouillen kommen könnte. Dies nährte Spekulationen, ob Washington die Spratly Frage einfach ignorieren würde um sich Pekings Unterstützung gegen Nord Korea zu sichern. 
Doch nun ist klar, dass man den Feind bezüglich dieser strategischen Frage einfach im Unklaren lassen wollte, ja wohl sogar bewusst täuschen.

Es muss klar sein, dass eine derartige Patrouille allein keinerlei Chance hat, den Imperialismus von Rot China zu stoppen, aber es ist eine Provokation für China, die sie international blamiert ohne eine tatsächliche Gefahr für die US-Schiffe darzustellen. 

Die Proteste Chinas gegen die Operation sind kein sonderliches Gewicht beizumessen, auch wenn die europäische Linke dies nun als US-Aggression darstellen wird. Der Aggressor, ist in diesem Punkt ziemlich eindeutig China und ist in der Frage auch unter den ASEAN-Staaten diesbezüglich isoliert, die alle die US-Präsenz unterstützen.

Inzwischen ist die gesamte 7. US-Flotte auf den Weg in den Korearaum, aber auch die USS Ronald Reagan und Begleitschiffe sind im Pazifik, offiziell zu einem Manöver.


Und im übrigen bin ich der Meinung, dass die sozialistische Bewegung zerstört werden muss!