Sonntag, 11. Juni 2017

Comey verweigert die Herausgabe des Memos über Trump

James Comey vor dem Untersuchungsausschuss des Senats.

Hier ist wieder eine dieser Neuigkeiten, die mich, bezüglich der Akteure fragen lässt: 


"Halten die eigentlich alle anderen für blöd?"

Am vergangenen Donnerstag hatte Ex-FBI-Direktor, James Comey, vor dem Senate Intelligence Committee bereits zugegeben, dass er von Trump nicht gefeuert wurde, weil er Untersuchungen von Flynn's Verbindungen nach Russland untersagen wollte, sondern wegen seiner Weigerung gegen Hillary Clinton zu ermitteln. Kriegt man in den Merkelhörigen Medien natürlich nicht mit.

Unter Eid wurde er nach einem Memo befragt, dass er der New York Times (NY Times) gelakt haben will. Er wurde aufgefordert, eine Kopie des Memo dem Ausschuss zu übergeben. 

Worauf er erklärte, dass er sich genötigt gewesen sah, Notizen über die Gespräche mit Trump zu machen um sich selber abzusichern. Sich selber wohlgemerkt, nicht wegen Untersuchungen über Kreml-Verbindungen. Einige Fakten der letzten Konversation mit Trump, leitete er an seinen Freund, Daniel Richman, bei der NY Times weiter. Viele andere Behauptungen von Comey stammten jedoch aus Gesprächen mit Trump, die es tatsächlich nie gegeben hatte. 

Diese Klasse von Personen macht sowas sehr häufig, sie mischen nachprüfbare Fakten, sodass die Zuhören meinen, dass sie die ausgedachten ebenso glauben können.

Als der Senat nun eine Kopie des Memo verlangte, sagte Comey keine zu haben. Worauf der Ausschuss sich gezwungen sah, bei Daniel Richmann, anzufragen:


So, so! Comey behauptet also, dass die Gespräche mit Trump so brisant gewesen sei, dass er sich gezwungen sah, Notizen darüber zu machen um sich selbst zu schützen. Und dann behält er sich nicht einmal eine Kopie und löst sein Memo auf dem FBI-Laptop?

Aber die Sache wird noch interessanter. Denn der Journalist, Michael Schmidt, der den Artikel in der NY Times geschrieben hatte, gestand ein, besagtes Memo nie gesehen zu haben. Es war Daniel Richmann der ihn angerufen hatte und ihm mündlich wieder gab, woran er sich aus seinem Gespräch, in der Nacht zuvor mit Comey erinnerte. Das heißt auch Richmann hat das Memo nie gesehen. Zumindest nicht zu diesem Zeitpunkt. Die Frage lautet daher, wie kann Richmann nun das Memo dem Senat-Ausschuss übergeben?  Doch höchstens wenn er es erst nach dem Gespräch mit Comey erhalten hatte. Aber es sei dazu erwähnt, dass das Memo nicht dem Ausschuss überreicht wurde. 

Interessant auch, dass Bertelsmann Journaille bereits posaunte, dass Comey selber das Memo übergeben hätte. Und also angebliche Beweise in Wertung nimmt, deren Existenz nicht bewiesen ist und von Comey stammt, der jedoch bezüglich seiner Motive (Flynn Untersuchung) unter Eid gelogen hatte. Aber um Gotteswillen, sage keiner was von Medien die lügen!

Aber, nun der Knüller! Dass mysteriöse Memo, dass Richmann nicht hatte, aber nun dem Senats-Ausschuss übergeben wollte und es dennoch nicht tat, war die Basis für den Artikel der New York Times.

Jedoch stammen die Aussagen im Memo, aus einem angeblichen Gespräch zwischen Comey und Trump, welches am 11. Mai 2017, bei der NY Times bereits verarbeitet wurde. Am Tag darauf tweetete Donald Trump:



Da aber die Tweets sehr beschränkt im Umfang gehalten werden müssen, sind Tweets immer völlig aus dem Kontext gelöst, doppeldeutig und zum interpretieren verführerisch. Hier wurde wohl der Versuch gemacht den Tweet im Sinne der Clinton-Obama Fraktion zurecht zu biegen. Trump redete jedoch davon, dass Mitschnitte der Gespräche eher zu Lasten von Comey gehen können. 

Am 16. Mai bezieht sich der NY Times Reporter, Michael Schmidt, im Interview auf MSNBC, ganz klar auf ein FBI-Memo, welches er bereits vor einigen Tagen gesehen haben will. Zusätzlich versehen, mit der Behauptung, Donald Trump hatte ihn unter Druck gesetzt, die Ermittlung bezüglich Kreml Kontakten von Flynn zu unterlassen.

Gut, wir wissen natürlich längst, dass Comey bezüglich seiner Motivation unter Eid gelogen hat. Aber wenn er sich doch bezüglich illegaler Machenschaften von Trump absichern wollte, warum hat er das Memo gelöscht?

Es scheint natürlich sehr viel wahrscheinlicher, dass Trump selbigen Comey hart auf den Fersen war. Und Comey hatte vor dem Ausschuss eingestanden, entlassen worden zu sein, weil er die Ermittlungen gegen Hillary Clinton sabotierte. So, was liegt also näher, als dass James Comey einfach in der Nacht vom 15. Mai erwachte und mit seinem Freund ein Ding abmachte, wie man die Öffentlichkeit in ihrem Sinne manipulieren kann?

Wahrscheinlich war es nicht einmal Comeys Idee gewesen, aber das bringt uns hier erst einmal nicht weiter.


Und im übrigen bin ich der Meinung, dass die sozialistische Bewegung zerstört werden muss!


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