Donnerstag, 29. Juni 2017

Mythos als Ideologie - sozialistischer Antisemitismus


Der Mythos in der Historie darf nicht unterschätzt werden, es handelt sich dabei, um eine Art der Historienbildung, die sich gewisse Umstände, Zustände und tatsächliche Fakten herausgreift, sich diese in einen anderen (eindeutigen verfälschten) Zusammenhang setzt und darauf eine revisionistische und die eigene Sache rechtfertigende Historie bildet. Dies ist unumgänglich in der Ideologie.

Dabei handelt es sich um ein ernst zunehmendes Problem. Gelingt es nämlich dem Mythos zu einem Mainstream zu werden (z. B. Kommunisten sind das Gegenteil von Nationalsozialisten), überlagert er irgendwann die Historie und wird als Realität angenommen.

Natürlich kommen diese Mythen sehr schnell an ihr Ende, wobei diese infrage gestellt, umgehend Fanatismus produzieren und seine Anhänger mit einer Art radikalen Wahn, einem Idiotismus, impfen.

Ein sehr weitverbreiteter Mythos ist zum Beispiel, dass der 2. Weltkrieg deshalb geführt wurde, weil Adolf Hitler den Goldstandard abschaffen wollte. Oh nein! Nicht nur die Nazis, Ulrike Meinhof vertrat auch die Anschauung, dass der Nationalsozialismus ein Aufbegehren gegen den Kapitalismus war und rechtfertigte damit sogar den Holocaust vor Gericht: die Juden seien gestorben, als "Geldjuden".

Ein tieferer Einblick in die Schwarmintelligenz des kommunistischen Kollektivs zeigt sehr schnell, dass jeder Bourgeoise als etwas verstanden wird, dass sich sehr treffend mit dem Neo-Nazi Terminus vom Kryptojuden klassifizieren lässt. Ideologie von Nationalsozialismus und Kommunismus kommen sich immer weiter näher, wenn wir auf die Erzfeinde des Kollektivs bei Klassenfrage und Judenfrage zu sprechen kommen. Aber eben nicht nur verbal, sondern auch in der tatsächlichen Endlösung.

Der Goldstandard, der sich 1870 durchsetzte (nach dem der Silberstandard durch verfallende Preise zerstört wurde) und 1870 zum allgemeinen System der Industriestaaten avancierte, wurde mit der aufkommenden Nutzung von Banknoten und Giralgeld lange vor dem 1. Weltkrieg wieder aufgeweicht. Im Jahre 1914, also zu Beginn des 1. Weltkrieges, wurde der Goldstandard in der Wirtschaft de facto nicht mehr praktiziert.

Und das erste Land der Welt, dass im Juli 1944 den Goldstandard auch per Gesetz abschaffte, waren die USA gewesen.

Aber nein, die USA nutzen den Versailler Vertrag um den 2. Weltkrieg vorzubereiten. Wieder falsch! Die USA hat den Versailler Vertrag nie anerkannt und mit Deutschland einen Separatfrieden geschlossen.

Das Kollektiv drängt darauf seinen Äußeren Gegner alles Negative anzulasten, das sie selbst verursachen. Der Äußere Feind sind aber nicht die Nazis, die nämlich Teil der sozialistischen Transformation sind, sondern es ist die freie westliche Welt, ihre Demokratie und Werte.

Lassen wir es uns von der DKP erklären:

"Die Welt im Nahem Osten ist in zwei Fronten geteilt, da sind die arabischen Völker, die von den progressiven Kräften der Welt im Sinne des Fortschritts unterstützt werden, demgegenüber stehen die zionistischen Kreise, die jüdische Bourgeoisie und Monopole in und außerhalb Israels, die von der ganzen kapitalistischen Welt unterstützt werden."
(Unsre Zeit (DKP), 13.3.1975)

Die gegenwärtige Zersetzung Europas, in der ausschließlich Linksextremisten agieren, ihre Islamfavoriesierung zum Nachteil von uns, erfolgt im Dienste des Marxismus, als ein Kampf gegen die "jüdische Welt". Und genau das tat nämlich auch Adolf Hitler. Aber es ist eben auch die Wurzel unseres gegenwärtigen Zustandes.

Wozu dient der Antisemitismus in der sozialistischen Transformation? Und auch dies ist gleich im Marxismus und Nationalsozialismus.

"Eigene politische Identität" (RAF 1987, 38); "kämpferische nationale Identität" (Al Karamah 7,1988,3)

Mit anderen Worten: Die Profillosen suchen sich zu profilieren.

Und im übrigen bin ich der Meinung, dass die sozialistische Bewegung zerstört werden muss!

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