Freitag, 9. Juni 2017

Neoliberalismus und die europäische Linke


Sowohl bezüglich George Soros als auch Wladimir Putin ist oft zuhören, diese sind Globalisten, keine Kommunisten. Wohingegen ich hier im Blog davon schreibe, dass Neoliberalismus eine vom Ostblock injizierte Strömung ist, zur Unterwanderung der US-Liberalen. Wie aber sollte Neoliberalismus auf Kommunismus sich begründen?

Erstens, weil beide es sagen. George Soros bekundet andauernd, dass sein Ziel die Etablierung des Kommunismus  (Marxismus-Leninismus) ist. 
Und Wladimir Putin ist der perfekte Sowjetmensch, wird in den westlichen Medien aber vollkommen falsch dargestellt. Wer jedoch den russischen Medien folgt, bemerkt eine Fülle von Ehrerweisungen an kommunistische Verbrecher oder seine Erklärungen, wie Stolz er auf die Sowjetunion sei.

Soros und Putin sind beide zwei wichtige Akteure im Perestroikaspielchen von Mikhail Gorbatschow und da gibt es untereinander auch genaue Absprachen und persönliche Kontakte. 

Die Europäische Linke beweist sich wie in den 1920er Jahren als nützliche Idioten, weil sie es lieben Karl Marx und Lenin zu zitieren, allerdings diese nie verstanden haben. 

Diese Strategie wird tatsächlich schon lange betrieben vom Kreml und geht noch vor dem Auftreten von George Soros als Advocatus Diaboli zurück. 

Es ist auffällig wie vor allem angebliche Ex-Kommunisten unaufhörlich daraufhinweisen, dass wir es bei Soros oder Putin mit Neoliberalen oder zumindest Kapitalisten zu tun haben.
Die UdSSR existiert unsichtbar als geheimes Imperium im Untergrund weiter, das Militär wird weiterhin straff geführt und aufgerüstet, und der Westen wird mit pro-westlichen Friedensparolen und "Demokratieversprechen" geblendet. Gorbatschow sagte es genau, dass man sich nichts vormachen soll. Putin und Soros waren schon immer und werden immer Kommunisten sein. 

Trump macht jedoch die 70 Jahre kommunistische Langzeitstrategie zunichte und ist den (verborgenen) umbenannten Kommunisten, wie Linksliberalen, Linken, Grünen, Roten, Sozialisten und Kommunisten etc... darum ein gewaltiges politisches und ideologisches Dorn im Auge. Er bringt den Patriotismus wieder zum Aufflammen und die letzte Bastion der Freiheit (USA) wird nicht in den Sozialismus übergehen... so wie Deutschland und die EU es schon längst sind. Die Linken haben da alles schon fest im Griff und jeder EU-Kritiker wird als Nazi oder Rechtspopulist beschimpft.

In den 1970er Jahren sorgte der KGB dafür, dass sich zuerst die Hardliner Vizepräsident Spiro Agnew und dann Präsident Richard Nixon in Skandalen verstrickten und zurücktraten. So gelangte Gerald Ford, als einziger nicht gewählter Präsident, auf den Posten des Präsidenten. Und arbeitete eifrig den Interessen des Kreml zu z. B. Schlussakte von Helsinki und Abzug aus Vietnam. Danach folgte Jimmy Carter, bei dem alles schlimmer wurde und bis Obama den Ruf als schlimmster US-Präsident hatte. 
Dem folgte der radikale Bruch durch Ronald Reagan, der das Einknicken vor den Kommunisten umgehend Rückgängig machte und der Kalte Krieg kam auf Hochtouren. Ob es sich bei Ford und Carter nur um nützliche Idioten handelt ist gut möglich, aber definitiv war das bei den Clintons und Obama dann gezielte Feindaktivität.

Reagan kam nicht so ganz rein zufällig zu seinem Amt, sondern war ein Resultat dessen, dass die Manipulierung der US-Politik durch den Kreml bemerkt wurde. Deshalb sind die Clintons und Obama auch gerade so fanatisch versessen, ihre Kreml Verbindungen zu verbergen. 

Die USA reagierte also auf Carter mit einer Verschärfung des Kalten Krieges, den die Sowjets wirtschaftlich stark spürten. Der Neoliberalismus und Offene Gesellschaft diente dem Kreml dazu, den Eisernen Vorhang aufzuweichen. 

Nach Clinton und Obama folgte nun Trump und alles aus den 1970er Jahren scheint sich zu wiederholen. Die Leute spenden leider nicht genug Aufmerksamkeit auf dieses Wiederholen der politischen Perioden, sonst würden sie unser gegenwärtiges Dilemma genau verstehen und dies ist gar nicht gewollt. Man denke nur mal daran, dass Angela Merkel sich in einem Interview als Anhängerin der Politik Reagans bezeichnete, aber was sie tatsächlich betreibt ist die Politik Soros. 

Einen weiteren Umstand gilt es zu bedenken, dass die europäische Linke selber nicht versteht welches Spiel hier läuft. 
Die europäische Linke ist für den Kreml ein nützlicher Idiot, ein Bauer, denn man gern bereit ist zu opfern. Die Ablehnung von Teilen der europäischen Linken, bezüglich Gorbatschow, basiert einzig und allein darauf, dass sie ihm die Abschaffung der Sowjetunion anlasten. Damit verlor die europäische Linke ihre ideologische Führungsmacht, was dann in der Zuwendung nach Rot-China äußerte. 

Nicht nur das die europäische Linke damit zeigt, dass sie das Spiel des Kremls nicht blicken, ist es darüber hinaus kompletter Unfug. Gorbatschow wollte weder das Sowjetsystem infrage stellen, noch auflösen. Das verdanken wir hauptsächlich Boris Jelzin, Leonid Krawtschuk und Stanislaw Schuschkewitsch. Wohingegen Putin und Gorbatschow an einer Neugründung der Sowjetunion arbeiten, was jedoch bedeutet, dass dies die enttäuschte europäische Linke umgehend mit Moskau versöhnen wird. Die europäischen linken Intellektuellen zeigen sich traditionsgemäß völlig unfähig (vermutlich absichtlich) sich wiederholende Ereignisse, wie die Liberalisierungsphasen der Sowjetunion, in Zusammenhang zu setzen und dann ein System darin zu erkennen.

Als Reaktion auf Jelzin Vernichtungsfeldzug gegen das Sowjet-System, reagierte der Geheimdienst mit der Umformung Russlands in einen Mafiastaat und der Demontierung des Präsidenten, um dann Wladimir Putin ins Amt zu setzen. Dieser hat nun längst mit dem Wiederaufbau der Sowjetunion angefangen und begann mit der Enteignung ausländischer Investoren. 

Im Westen jedoch, an erster Stelle Bertelsmann Medien, wird das völlig falsche Bild des neoliberalen Kapitalisten Wladimir Putin gezeichnet. Natürlich ist das Absicht, damit die Öffentlichkeit nicht versteht was vor sich geht, ehe es zu spät ist. 
Gerade zu lästig ist mir dabei auch das Gehabe diverser deutscher Libertärer, die mir mit ihrer Bertelsmannhörigkeit auf die Nerven gehen und die Maske Putins nicht durchschauen.
Das mag aus simpler Dummheit sein oder bewusst injiziert. Jedenfalls wurde die kommunistische Weltrevolution spätestens Anfang der 1990er Jahre globalisiert und äußerte sich auch in zusammenarbeit von vorher separat operierenden Terrorgruppen der Kommunisten. 

Um die Neoliberalen und das weiterbestehen der Sowjetsystems zu verstehen, muss man diese Globalisierung der Revolution unbedingt mit in die Betrachtung einbeziehen. Mit Gorbatschow löste sich der Kreml von der zuvor praktizierten Strategie, zum Beispiel bei Stalin, Staat für Staat zu erobern und den Kommunismus zu etablieren. Es geht nun um den weltweiten Aufbau einer kommunistischen Gesellschaft. Aus diesem Grunde haben wir in Europa dieses Problem, was bei vielen Bürgern nur Unverständnis hervorruft, dass plötzlich alle Staaten sozialistische Regierungen haben, deren Akteure alle aus der marxistisch-leninistischen Ecke kommen und überall dasselbe Chaos produzieren. Diese Strategie hat sehr viel mit dem Trotzkismus der Unterwanderung, RIO-Prozess (Revolutionäre Internationalistische Organisation) zu tun.

Als weiterer Punkt muss sich die Öffentlichkeit mit der Neuen Wirtschaftspolitik (NEP) und friedlichen Koexistenz vertraut machen, um zu erkennen, dass dieser Schwachsinn vom demokratischen Sozialismus und gelenkte Demokratie überhaupt nichts Neues ist, sondern altbekannte Strategien der Kreml-Ideologen. 

Diese NEP Lenins wird in Rot-China seit Dengs Vier Modernisierungen, seit 1978, bereits angewendet, um einen Kapitalismus vorzutäuschen (Sonderzonen), dessen Sinn nur darin besteht, Gelder aus dem Westen abzuziehen und in die roten Diktaturen umzuleiten. Und um die Abschottung verhindern, wie bei Reagan, ist der Neoliberalismus ein ganz wichtiges Mittel der Kommunisten. 

Gorbatschows Perestroika zielte darauf ab, in der Sowjetunion das Modell der Chinesen einzuführen als Reaktion auf Ronald Reagan, genau genommen ab 1985, wurde aber durch Jelzin sabotiert.

Erst wenn man sich mit der Dialektik des Leninismus vertraut gemacht hat, wird klar, dass weder die Staatsquote noch der Spitzensteuersatz und auch nicht das Maß der sozialen Gerechtigkeit einen hinreichenden Indikator dafür darstellt, ob die Politik eines Staates kommunistischen Zielsetzungen folgt. Vielmehr gibt es weitere Indikator zu beachten, wie die Zerstörung der Mittelschicht, wie es in Deutschland seit den 1980er anfing:
"Der Weg,um die Bourgeoisie zu zerbrechen, ist es sie zwischen den Mühlsteinen Steuern und Inflation zu zermahlen."
Lenin
Oder: Politisch Korrekt, Frühsexualisierung, Überwachungsstaat, Geschichtsrevision zu Gunsten linker Barbarei, Opfer Täter Umkehr, Mafiastaat, Kollektivismus, Gleichschaltung der Presse, Verlust der Werte und Aufkommen von Beliebigkeit usw...


Und im übrigen bin ich der Meinung, dass die sozialistische Bewegung zerstört werden muss!


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen