Sonntag, 4. Juni 2017

Zwei sozialistische Fliegen mit einer Rechten erschlagen


Beinahe immer, wenn mich Leute in ein politisches Gespräch verwickeln, treffe ich auf die mir vollkommen unverständliche Ansicht, dass Politik geradlinig verlaufen müsse. 

Insbesondere auf die Putinisten trifft das zu. Und noch besser, während sie freimütig davon ausgehen, von Merkel und Co belogen zu werden, glauben sie jedes Wort was Putin von sich gibt. 
Ok, mal davon abgesehen, dass Putin einen Furz lassen könnte und diese Typen zu himmeln beginnen, welch herrlicher Rosenduft in der Luft läge. Die haben einfach eine verzehrte Wahrnehmung. 

Politik wird nicht geradlinig gemacht, sie ist selten das, wonach sie den Anschein erweckt und sehr oft ist die Wirkung vor der Tat vorherbestimmt. Beispiel NSU, da gab es erst die Toten, dann wurde die NSU dazu (mehr oder weniger) passend konstruiert.


Ein Beispiel um zu verdeutlichen, wie Politik verstanden werden muss:



Ein fiktives europäisches Land, Tomanien, wird von einer Feindagentin regiert und durch eine sozialistische Mafia zerstört. Diese Feindin ist sich der zunehmenden Probleme bewusst und hat sich ein Fluchtort in Südamerika verschafft. 

Als sie dann floh, was tun? Die Dinge so akzeptieren? Oder, so meint der deutsche Michel, dass die Truppen Tomaniens in das südamerikanische Land einmarschieren um die Verräter zu strafen?
Geht aber nicht, denn die Truppen von Tomanien sind dazu gar nicht in der Lage. Außerdem stellt ein Krieg einen enorm großen Aufwand dar. 
Desweiteren braucht man die Truppen im eigenen Land, denn die Feindagentin hat noch immer viele Anhänger im Inland. 
Jedoch auch im Ausland hat sie Unterstützung und so muss die neue Regierung von Tomanien befürchten, dass diese internationale sozialistische Mafia einen Propagandafeldzug gegen Tomanien führen wird und so die Sozialisten wieder die Macht ergreifen. Insbesondere im benachbarten Frankreich sieht man Probleme, ein großes und starkes Land, dass dummerweise von einem Feindagenten regiert wird, der eine Marionette der Ex-Diktatorin von Tomanien ist.

Um diese Spannungen zu verhindern, kommt die neue Regierung von Tomanien auf eine völlig andere Vorgehensweise. Sie bauen ihren Propagandaapparat auf, der die Taktik der Sozialisten sich zu eigen macht. Dann werden handverlesene Vertraute der Regierung nach Frankreich geschickt, die unter völlig falscher Identität ein paar Fremdenlegionäre anwerben um ein Attentat auf die Ex- Diktatorin, in Südamerika, zu machen. Dafür werden die Legionäre entlohnt und freilich unterstützt beim beschaffen der Waffen und Spesendeckung, freilich konsequent unter falscher Identität, sodass die Legionäre selber nicht wissen, für wem sie in Wirklichkeit arbeiten.

Nach der Tat, werden von den Tomaniern einige dezente Indizien platziert, die die Identität der Attentäter andeuten. Bevor die Attentäter gefasst werden, müssen diese natürlich selber beseitigt werden, um eine Aufklärung des Mysterium zu verhindern.

Die tomanische Propaganda trommelt unaufhörlich los, dass der sozialistische Präsident Frankreichs die Diktatorin von Tomanien ermorden ließ. Das Gute ist, dass die Neue Regierung von Tomanien nicht gezwungen ist alles lückenlos nachzuweisen, denn schliesslich handelt es sich um eine Angelegenheit Frankreichs und des südamerikanischen Staates, diese stehen in der Pflicht der Ermittlungen und überhaupt kann die Regierung von Tomanien keine Aussage treffen, zu Ereignissen, bei denen sie gar nicht anwesend war. 

Das Gute ist, dass die französischen Ermittlungen keine Verbindungen zum sozialistischen Staatschef und ehemaligen Protege der Diktatorin ergeben werden. Da trommelt die tomanische Regierungspropaganda freilich sofort was von Vertuschung in den Äther. 
Alles weitet sich dann zu einem diplomatischen Skandal aus, der zu Lasten der französischen-sozialistischen Regierung geht. 

Sollte doch einer etwas von Verwicklungen der tomasischen Regierung munkeln, muss die Regierungspropaganda, die sich natürlich als seriös und Aufklärung bezeichnet, sofort mit der ganzen Härte gegen Verschwörungstheoretiker vorgehen. Es ist absolut wichtig, dass die Propagandamaschinerie in der Aktion bleibt und sich nicht in die Verteidigung zwingen lässt, dann wird es kritisch.

Am Ende werden dieselben Franzosen ihren sozialistischen Clown für schuldig halten, der seine Mentorin gewiss deshalb ermorden ließ, weil diese zu viel von ihm wusste. 
Die sozialistische Regierung im benachbarten Frankreich stürzt über diesen Skandal und bekommt eine neue und gegnerische Regierung, die sich jedoch weitaus besser mit seinem Nachbar Tomanien versteht.

Die Regierung von Tomanien hingegen wird das, zwei sozialistische Fliegen mit einer Rechten erschlagen, nennen. Und die Bevölkerung ist fest davon überzeugt, alles über den Eklat zu wissen und bestens informiert zu sein. Und in Wahrheit wissen sie gar nichts.

Und genau so funktioniert Politik!

Und im übrigen bin ich der Meinung, dass die sozialistische Bewegung zerstört werden muss!



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