Montag, 11. September 2017

Benjamín Netanyahu in Lateinamerika: ein Zeichen gegen den Kommunismus

Google Bilder: Benjamín Netanyahu 

Es ist das erste Mal, das ein im Amt befindlicher Ministerpräsident Israels Lateinamerika besucht. Aber es ist nicht allein ein historischer Grund, sondern es geht um knallharte Geopolitik.

Sieht man von den hoffnungslosen Fällen ab, die der linken Propaganda vom Weltjudentum verfallen sind, wird man sich Fragen, was die Interessen Israels in Lateinamerika sind. Europäische Medien erklären nämlich nie, die enorme Einflussnahme des Iran auf Lateinamerika. Überall dort wo der Kommunismus an Einfluss gewinnt, zieht der Iran nach. Überall dort wo der Kommunismus erstarkt, wird auch der Antisemitismus stärker und das ist etwas, was von Interesse für Israel ist, für alle Israelis und für alle nicht Linken Juden.

Natanyahu besucht Lateinamerika, indem sich die Macht des Forum von Sao Paulo (eine Art von kommunistischer Plattform) destabilisiert. Das wurde ausgelöst vom Tode Hugo Chavez und Fidel Castro und, nicht zu vergessen, den eigenen Progessisten (Code für Kommunisten) und ihrer immensen Korruption und Unfähigkeit auf Probleme zu reagieren und der enormen Realitästfremde, ideologisch bedingt, bezüglich der Probleme in Lateinamerika. Der Aufstieg der linken Faschisten war - wir dürfen es nicht vergessen - bedingt durch die horrende Außenpolitik der Vereinigten Staaten unter Bill Clinton und Barack Obama, die den Prozess ausdrücklich unterstützten in offener Kollaboration mit den virulenten Mitgliedern, des mit Moskau kooperierenden, Forum von Sao Paulo, die das Motto "Vaterland, Sozialismus oder Tod" skandierten.

All dies änderte sich jedoch mit der Wahl von Donald Trump, der eine Politik gegenüber Lateinamerika anschlug, die der Region wieder zur Ordnung zurückführte. Ich erinnere da seine jüngste Politik gegen Venezuela. Dennoch waren die bisherigen Aktionen Washington wenig Ergebnisreich. Was daran lag, dass die kommunistische Diktatur von Venezuela durch Kuba gestützt wird und die Schlüsselpositionen des Regime kontrolliert. 

Kuba allein würde freilich nicht ausreichen, aber die Diktatur in Venezuela hat die Unterstützung der FARC und der zweiten marxkistisch-leninistischen Terrororganisation Kolumbien, ELN. Sowohl Kuba, als auch Venezuela haben die finanzielle Rückendeckung von Russland, China und FARC (größtes Drogenkartell der Welt). Beide kommunistische Staaten haben bedeutende Allianzen mit islamischen Staaten geschlossen: Iran, Syrien und Marokko. 

Die internationale Linke versucht jede Aktion der Organisation Amerikanischer Staaten (OEA) gegen Kuba und Venezuela zu blockieren und die UNO wird von China und Russland, beide Sicherheitsrat, blockiert.

Russland und Kuba waren schon immer das Zentrum des Linksproblems in Lateinamerika. China hingegen ist neu in dieses Spiel eingestiegen. 

Dass gegenwertige große Ziel von Russland und Kuba ist die Kontrolle über Kolumbien zu erlangen, sie waren auch die Urheber des Friedensprozess, der von Manuel Santos und engegen dem Wunsch des Volkes angenommen und von Barack Obama unterstützt wurde. Aber auch dies hat sich nun geändert. 

Der vom KGB ausgebildete FARC-Terrorist Timochenko ist nun Parteichef eine FARC-Partei, nennt sich wieder Rodrigo Londoño, doch sein erklärtes Ziel ist es immer noch eine Sowjetrepublik in Kolumbien zu errichten, wie Venezuela. Es geht also um nichts anderes als zuvor auch, nur in neuer Taktik die mehr die nützlichen Idioten ansprechen wird. Bei dem jüngsten Papstbesuch bat der Psychopat Londoño zwar Verzeihung von Franziskus und vermutete sogar eventuell Schaden dem kolumbianischen Volk zugefügt zu haben, sprach aber im selben Atemzug vom "schönen Experiment der Demokratie und Toleranz" in Venezuela. Der Wolf hat eben nur Kreide gefressen, verfolgt aber weiterhin die Absicht zu töten.

Genau das ist nun die Ausgangssituation, in dem die Regierung Israels eintrifft, um eine aktive Rolle zu übernehmen. 

Erneut scheint sich Kolumbien zum Dreh- und Angelpunkt in der Befreiung Lateinamerikas vom Kommunismus zu entwickeln. Mit dem Abgesehen von den USA sind die Regierungen von Israel und Großbritannien die nächsten traditionellen Verbündeten. Und daher sollte es zunächst nicht verwundern, wenn der gegenwärtige Präsident Juan Manuel Santos und Benjamin Netanyahu sich treffen wollen. 

Doch vergessen wir nicht, dass die politische Situation in Kolumbien sich in einer gewissen weise Venezuela annähert. Santos steht in der Kritik, weil er die Interessen der FARC selbst gegen den Volkswillen durchdrückt und die FARC ist ein traditioneller Förderer der Diktatur in Caracas. Und wenn sich etwas Venezuela annähert, so heißt das im Klartext dem Diktat von Russland und Venezuela. Ähnliche Situation besteht in Ekuador, dass südwestlich an Kolumbien grenzt. Der Einfluss Chinas ist in Ekuador größer, der Einfluss Russlands Venezuela und nicht zu vergessen Kuba. Hinzukommt, dass überall wo Russland an Einfluss gewinnt, der Iran nachzieht. Deshalb hat Venezuela einen iranischen Vizepräsidenten und Kuba ist sicherer Zuflucht für Hamas. 

Aus dieser Konstellation erkennen wir die Bedrohung Kolumbiens und Israels ist sehr ähnlich gelagert: traditionelle kommunistische Mächte und der Iran.  Und die 5. Kolonne innerhalb der Gesellschaft beider Staaten gar nicht zu erwähnen. 

Hinter den bisherigen Veränderungen in Lateinamerika, der jüngeren Zeit, im Bezug auf Staatsform oder Ökonomie stehen China und Russland, in untergeordneter Bedeutung Iran. Sei es der Putsch von Lula da Siva und Dilma Roussef in Brasilien, was gottseidank vom Volk berichtigt wurde, sei es Mexiko oder Honduras und Panama. Besonders bei beiden Letzteren hatte man massive Unterstützung durch die 5. Kolonne in den USA. Hillary Clinton beim Putsch in Honduras, früher traditioneller Verbündeter der USA, und Bill Clinton bezüglich der Auslieferung des Panamakanales an China. 

Die üppige Grenze zwischen Venezuela und Kolumbien ist kontrolliert, neben venezolanischen Einheiten, von denen Russlands, Kuba, Iran und Syrien. Über die Flüchtlinge, von denen die meisten tatsächlich Flüchtlinge sind, werden Einheiten dieser Mächte eingeschleust, die zur Stabilisation von Kolumbien dienen und mit FARC und ELN kooperieren. Jüngst kam es immer wieder zu Grenzabriegelungen von Seiten Kolumbiens, die aufgrund des Personalmangels nicht komplett sein können, und dem Eindringen venezolanischer Truppen in kolumbianisches Staatsgebiet.

Dies ist die Situation, für den Staatsbesuch von Benjamín Netanyahu, wie sie von Dina Siegel Vann (Direktorin des Institutes Belfer) auf Hola Iberoamerica ausgearbeitet wurde.

Aufgrund der Reise von PM Netanyahu wird für die Kolumbianisch-Israelischen Beziehungen ein starker Impuls erwartet. Und angesichts der Judenfreipolitik in Venezuela ist nicht davon auszugehen, dass Netanyahu den Enthusiasmus von KGB-Agent Timochenko (Rodrigo Londoño) teilt. 

Es ist das erste Mal, seit Gründung des jüdischen Staates (Mai 1948), dass ein amtierender Premierminister Kolumbien, soll heißen auch andere Staaten von Lateinamerika, besucht. 

Das Motiv der Reise ist keineswegs ein Geheimnis, Ausbau und Erweitern der vielfältigen Beziehungen Lateinamerikanischer Regionen, ihre globale Entwicklung. Es geht auch um wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen Israel und diversen lateinamerikanischen Staaten. 

Der Moment, den Netanyahu wählte, ist von besonderer Bedeutung. Im November nähert sich der 70ste Jahrestag der Resolution 181, die das britische Mandatsgebiet Palästina endgültig in zwei Staaten aufteilte (Israel und Jordanien), was die viel dimensionierte Zweistaatenlösung tatsächlich ist. 13 Staaten in Lateinamerika stimmten für die Gründung Israels. Und es nähert sich der 25ste Jahrestag der Zerstörung der israelischen Botschaft in Buenos Aires durch Islamfaschisten, mit dem Hintergrund Iran und Hisbollah. 

Doch das Hauptanliegen von Netanyahu ist natürlich das verbessern der diplomatischen Beziehungen zur Region. Die Wahl von Macri zum Präsidenten von Argentinien (2015) war ein positiver Impact für Israel. Ein Ereignis das sich auf Nachbarstaaten, insbesondere Brasilien auswirkt. Es ist natürlich kein Wunder, dass Argentinien das erste Ziel von Netanyahu ist, es ist das lateinamerikanische Land mit der größten jüdischen Gemeinde. Im Gegensatz dazu gibt es keine Besuche in den Kommunistischen Staaten. Venezuela, Nikaragua, Bolivien oder Kuba glänzen vor allem mit Antisemitismus in einer bisher unbekannten Weise in Lateinamerika.

Kolumbien und Israel waren Alliierte seit geraumer Zeit. Israel unterstützte die kolumbianische Rechte gegen die FARC und dem Drogenhandel. Und Kolumbien unterstützte Israel auf internationaler Ebene. 

Mexiko ist der größte Handelspartner von Israel im mittleren Osten, und der zweitgrößte Investor nach den USA.

Mit ähnlichen Reisen festigte Netanyahu schon die Beziehungen zu afrikanischen und asiatischen Ländern.

Doch während die Handelsbeziehungen zwischen Israel und Lateinamerika ausgebaut werden, haben sich diverse kommunistische Länder der Region in den antisemitischen politischen Block begeben. Aber es gibt positive Signale aus Argentinien und Mexiko, dass sich dies künftig ändern wird.

Lateinamerika zeigte eine klare kooperationsbereitschaft mit Israel, wie es auch Luis Almagro, Vorsitzender der OEA klar aussprach. Die Presidenten von Paraguay und Guatemala äußerten sich ähnlich.

Wir sehen die arbeit an einem freien Lateinamerika unter Ausschluss der Kommunisten.

Und im übrigen bin ich der Meinung, dass die sozialistische Bewegung zerstört werden muss!


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