Donnerstag, 23. November 2017

US-Aggression gegen Russland

Keine Angst, ich bin nicht in einen linken Manichäismus verfallen. Aber es wird viel über die US-Aggression gegen Russland gesprochen, die USA bedrohen Russland in Zentralasien, sie tun es im Baltikum und sie tun es in der Ukraine. 

Auffälligerweise berichten Mainstream Medien nichts über die russischen Aggressionen gegen die USA. Staatsfeind Nummer 1 und Kreml-Uboot Gerhard Schröder hält Donald Trump für die Bedrohung, nicht Wladimir Putin. Anderer gängiger Mythos, die Osterweiterung der NATO hätte gegen irgendwelche Verträgen mit Russland verstoßen.

Was hört man in den Medien? Seit die USA in Afghanistan sei, ist der Drogenanbau explodiert. Aha! Ich hatte inzwischen reichlich Gelegenheit mit Bundeswehrsoldaten zu sprechen, die aus Afghanistan zurückkehrten und höre stets wieder die Aussagen im Bezug auf das russische Problem. Russland unterstützt die Taliban nicht nur, es sind die zentralen Macher dort. Drogenanbau in Afghanistan, das meint in erster Linie Opium. Der größte Teil des afghanischen Opium gelangt nach Europa via den Verteilerrouten der kommunistischen PKK, die finanzieren sich darüber. Die PKK kopierte da das große Vorbild der Marxisten-Leninisten von der FARC, die den Kokainhandel dominieren. Der Drogenanbau liegt nicht an den anwesenden US-Truppen, das ist Kremlpropaganda und diverse rückkehrende US-Soldaten, die versuchen auch mal was einzuschmuggeln, um sich das schnelle Geld zu verdienen, das sind Peanuts an dem gemessen, was die PKK täglich bewegt.

Tausende von Soldaten hat Russland auffahren lassen an der Beringstraße, nur rund 80 Km von Alaska weg. Russische Truppen stehen auf Kuba und in Venezuela und bedrohen direkt die Grenzen der Vereinigten Staaten von Amerika. Nur bringen dies die Medien nicht. 

Und China mitten drin. Das China gerade als Freund des Westens präsentiert wird, bei der Suche einer diplomatischen Lösung um Nord Korea soll uns da bloß nicht täuschen. China steht wirtschaftlich unter starken Druck der USA. Sollte aber es zu einem Krieg kommen, wird China sich gegen den Westen stellen, dazu sind die viel zu stark mit Russland vernetzt.

Rot-China war lange der Hauptsponsor von Nord Korea, seit der Androhung von US-Sanktionen rudern die etwas zurück und Russland springt ein. Diese Hin und Her Strategie machen die beiden sehr oft. Wie es sich im Fall Venezuela in die andere Richtung verschob.

Letztlich wurde die Maduro Diktatur etwas unwirsch von Peking und Moskau abgespeist. Auch davon lasse man sich nicht täuschen, das liegt an den schlechten internationalen Schlagzeilen. Maduro hat den Medienfluss nicht unter Kontrolle und Hauptproblem ist das Internet, über das sich horrende Nachrichten aus Venezuela international verbreiten. Doch bei allem Horror, der in Venezuela geschieht, darf man nicht vergessen, dass Nord Korea viel schlimmer ist. Doch auch hier dasselbe Spiel. RT deklariert die Nordkoreaner zu den glücklichsten Menschen der Welt. Und Wladimir Putin lässt sich schon mal öffentlich zu einem medialen Rüffel hinreißen, im Bezug auf Nord Korea, und lehnt gleichzeitig weitere Sanktionen als unnütz ab. Auf diese Weise kann dann keiner behaupten, er sei der Sponsor der kommunistischen Diktatur, denn schließlich habe er Kritik geübt. Als Tschekist weiß er natürlich, das Kommunisten grundsätzlich uneinsichtig und Kritikimmun sind. Es ist also La La. Nichts als Public Relation für die nützlichen Idioten, die immer noch an den "waschechten Demokraten" glauben. Genauso ist auch "Europas schärfste Putinkritikern" Angela Merkel zu bewerten. Alles Show! Merkel ist der pseudowestliche Maulwurf des Kremls.

Auch in Venezuela, wie Kuba, waren eben dieser "waschechte Demokrat" aus Moskau oder dieser Kommunist, ein Freund des Westens, aus Peking, die Schlüssel zur Aufrechterhaltung der kommunistischen Diktaturen. Trotz aller Missstimmung und Ärger über nicht bezahlte Gelder, steht außer Frage, dass die beiden Staaten die Diktatur in Venezuela nicht fallen lassen. Nur bedient sich da Moskau seines karibischen Kettenhundes auf Kuba. Was passieren könnte ist eher, dass man Nicolas Maduro absägt, sobald der Daumen von Wladimir Putin und Xi Jinping nach unten weisen. Dann wird ein neues Gesicht installiert, dass international als Progressiv und gemäßigt Links implantiert wird, aber alles läuft tatsächlich genauso weiter.

Es sind immense kommerzielle wie militärstrategische gemeinsame Operationen Chinas und Russland in Venezuela im Gange. Eine Befreiung aus der Diktatur wäre ein Milliardenverlust für Moskau und Peking. 

Es gab einen langen Widerstand des von der Opposition dominierten Parlaments gegen die kommunistische Regierung, was kurzerhand mit der Auflösung des Parlamentes endete und einer aufgezwungenen neuen Verfassung, die vom Castro-Regime in Kuba ausgearbeitet wurde. Weil ja jeder weiß, was für eine Bilderbuchdemokratie Kuba ist. Sie lachen? Dann schauen sie mal bei der Kubalobby Cuba Sí bei Die Linke vorbei. Und das ist es was man wissen muss, wenn auch hierzulande vom demokratischen Sozialismus geschwärmt wird. 

China und Russland werden nie auf die größten Erdölvorkommen der Welt, die sich in Venezuela befinden, verzichten und unterstützen immer weiter die marode Diktatur der unter ökonomischen Punkten niemand, der bei gesundem Verstand ist, einen Kredit geben würde.

China ist ohne Zweifel inzwischen der Hauptbanker von Venezuelas Diktator. Damit hat es die ohne Zweifel immensen Ambitionen Russlands noch übertroffen. Einen Teil seines Goldes hat der Staat Venezuela auch in China eingelagert.  62,2 Milliarden Dollar bekam Venezuela seit 2005 von China als Kredit, die größtenteils durch Öllieferung abbezahlt werden. Was sich zu nächst nach einem einvernehmenden Geschäft anhört, hat jedoch den Haken, dass weder China, Venezuela noch Russland über nennenswerte Öltanker verfügen.

Nach Beginn der ersten Enteignungen, unter Hugo Chavez, haben sich alle bedeutenden internationalen Firmen aus Geschäften in Venezuela verabschiedet. Die chinesisch-russischen Investitionen fließen jedoch nicht derart reichlich, als dass sie diesen wirtschaftlichen Niedergang ausbügeln könnten. Ganz zu schweigen von der "grandiosen" Idee Chavez, ein Ölembargo gegen USA und Europa zu verhängen. Ein Staat, der zu 95% von seiner Ölindustrie abhängig ist und in erster Linie nach Europa und in die USA liefert, muss damit kläglich scheitern. 

Kürzlich investierte China jedoch erneut 2,7 Milliarden Dollar in die Infrastruktur von Venezuela, inklusive einer neuen chinesischen Erdölraffinerie. Es gilt zu bedenken, dass alle diese Investitionen in russischer und chinesischer Hand bleiben. Der frühere Besitz Venezuelas wechselt in deren Hände oder verrottet. 

Inzwischen hat China auch Russland als Waffenlieferant für Venezuela überholt. Es handelt sich um ein Milliardengeschäft auf Kreditbasis. 

Die Präsenz Russlands in Venezuela ist geringer als die Chinas, aber sie ist dennoch enorm. Russische Waffen im Wert von 11 Milliarden Dollar wurden seit 2006 geliefert und Venezuela dient Moskau als Basis für jede Aktion gegen südamerikanische Staaten und USA, was im Moment hauptsächlich subversive Kriegsführung meint. Auch gibt es eine russische Garnison, die mehrere TU-160 Bomber beinhaltet, die mit Nuklearbomben bestückt werden können.

Die Kremlfirma Rosneft investierte 17 Milliarden in der venezolanischen Staatsfirma PDVSA, seit 2008. Davon 6 Milliarden als die Wirtschaftskatastrophe des Landes bereits fest stand. Noch im vergangenen Jahr kaufte Rosneft für 1,5 Milliarden Dollar 49 % der Anteile von CITGO, einer Tochter von PDVSA. 

Jede dieser, von ökonomischer Sicht oftmals sogar schwachsinnig zu nennenden Investitionen, dienten dazu die Diktatur von Nicolas Maduro zu stützen. Russland und China ziehen es keinen Augenblick in Erwägung Venezuela aufzugeben. Heißt, die Freiheit eines ganzen Volkes ist für Moskau und Peking keine Option. Daher ist ihnen die angewendete Grausamkeit der dortigen Kommunisten völlig egal, was sie verärgert ist, dass sich die Weltöffentlichkeit darüber informiert. 

Russland und China haben niemals interveniert, wenn die Machtposition von Maduro wackelte. Das hat weniger mit Respekt vor einem souveränen Venezuela zu tun, sondern das Machtvakuum wurde mit Propaganda des Kalten Krieges gefüllt, in dem man USA und Juden die Schuld am Zustand gab. Damit wollen beide Großmächte den Hass gegen den Westen schüren, sodass, wenn Maduro eines Tages nicht mehr haltbar ist, er leichter durch eine andere Kremlmarionette ausgetauscht werden kann und diese weithin akzeptiert wird.

Es steht für mich außer Frage, dass für beide Staaten der Sturz von Maduro sogar eine Option ist. Man wird sich nicht scheuen notfalls sogar selbst zu intervenieren oder schickt die Kubaner. Aber Freiheit für Venezuela ist in diesem Plan nicht vorgesehen. 

Da China und Russland nicht stark genug sind, die USA direkt und vor deren Haustüre herauszufordern, bleibt ihnen keine andere Wahl sich diverser Marionettendiktaturen wie Honduras, Nicaragua, Kuba, Bolivien und Venezuela zu bedienen. Sie haben weiterhin zuverlässige und effektive Partner, wie die FARC oder diverse liebäugelnde nützliche Idioten, wie in Ecuador und Mexiko. Aber es steht ebenso klar fest, dass ihre Influenz in Lateinamerika schwere Rückschläge hinnehmen musste, wie bei den Regierungsstürzen in Argentinien und Brasilien. 


Und im übrigen bin ich der Meinung, dass die sozialistische Bewegung zerstört werden muss!

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