Dienstag, 5. Dezember 2017

Der Rote Clown - Teil 2


Regte sich neulich ein Reichsbürger auf seiner Website auf, dass man schließlich mit dem Wunsch zu mir käme, etwas zu erfahren und ich würde dann nur beschimpfen. Abgesehen davon, dass ich bestimmt nicht der geduldigste Mensch bin, bin ich auch nicht der Erklärbär.

Es sollte eigentlich vollkommen selbstredend sein, dass die Interaktion von Individuen, oder Interessengruppen, umfangreich feinmotorisch sind und sich das Erklären des ominösen und oft dimensionierten Systems sich logischerweise nicht auf Kampfbegriffe wie Wall Street, Rothschild, Gut und Böse, Kapitalismus ist Schuld, reduziert werden kann. Für wem das alles ist, was sein geistiger Horizont hergibt: willkommen im Kollektiv mit Schwarmintelligenz und Bildungsresistenz.

Ich kann nur die rote und blaue Pille anbieten, die Wahl trifft jeder selbst.

Es sollte, meiner Meinung, nach jedem Menschen (klar bei Verstand) doch eigentlich zu denken geben, wenn ein Neu-Rechter Jürgen Elsässer, aus der Ecke der Antideutschen kommend, den Venezolanischen Sozialismus als Lösung für die Zustände Deutschlands vorschlägt, genauso wie Putinist Gregor Gysi und Mielkes Datschenschlüsselbeauftragte Sahra Wagenknecht. 

Da werden mir dann die letzten Reden von AfD Politikern vorgehalten und gesagt: "Cool ey! Da kannst du aber jetzt nicht meckern!" Und der größte Teil davon würde stehenden Applaus bei der Die Linke bekommen. Früher verbreitete ich in einem Experiment Reden von Hitler auf rot, grünen und braunen Seiten. Das Wort Juden wurde gegen Zionisten getauscht, Roosevelt gegen den Namen George Bush. Alle waren begeistert und nicht eine sozialistische dumme Sau hat bemerkt von wem das Gesagte im Original ist. Geht auch gar nicht, da können die Roten noch solange winseln: "Es liegt an der verkürzten Kapitalismuskritik!" Rote und Braune reden dieselbe Sprache!

Die AfD hingegen hatte ganz gewiss einen guten Anfang, als Kritiker, aber die ursprünglichen Mitglieder verschwinden mit auffallender Kontinuität, um einen Nationalbolschewismus und Hilfsrussentum zu präsentieren, wo einem nur angst und bange werden kann. 

Da spricht Gauland dann von einer NATO als Zweckbündnis, weil er das westliche System nämlich nie verstand.

Der Kollektivist der rot-grünen Kifferlinken bietet uns ein Produkt als Zukunftsvision und Moderne an, die man umgehend und instinktiv als degenerierter Evolutionsabfall identifiziert. Doch aufgrund dieser Erkenntnis ist es keineswegs eine logische, kluge, ja wohlweisliche Entscheidung das präsentierte Gegenprodukt, als Konkurrenzprodukt zu akzeptieren, sondern es ist schlicht und ergreifend ein pawlowscher Reflex: 


Der rote Clown eröffnet in der westlichen Welt einen Verkaufsstand und scheißt einen Haufen auf die Ladentheke, den er rot bemalt. 

Daraufhin beginnt er dem deutschen Michel seine Waren anzubieten. Zunächst will dieser aber nicht, der deutsche Michel bevorzugt den Bäcker und Fleischer, wo er gewöhnlich einzukaufen pflegt. Sogar als der rote Clown sein Produkt gratis hergeben will, bemängelt der deutsche Michel immer noch die Unattraktivität des Produktes.

Also macht der rote Clown die konkurrierenden Geschäfte kaputt, damit dem deutschen Michel keine Wahl bleibt, als seine Produkte zu konsumieren. Er nennt es Sozialismus und das rote Schneewittchen Lenin lehrte uns bereits, dass Sozialismus immer zum Kommunismus führt. Nur kann das der rote Clown nicht so direkt sagen, weil sein Produkt unattraktiv ist.

Er sucht nun nach einigen Dingen, die es bei der Konkurrenz zu reklamieren gibt und bauscht diese auf. Doch auch das funktioniert nicht so, im Kapitalismus wird ein Produkt immer weiter verbessert, bis es der Konsument akzeptiert oder es verschwindet vom Markt. Der Kommunist denkt ganz anders und meint, der Kunde müsse gezwungen werden, das unattraktive Produkt zu konsumieren.  

Der rote Clown zwingt nun die Konkurrenz dazu sich finanziell zu ruinieren, durch immer mehr Steuern. Da das kein normaler Mensch so immer weiter akzeptiert, sagt der rote Clown, dass die konkurrierenden Ladenbesitzer mehr bezahlen müssen, um notleidenden Menschen zu helfen. Denn wer könnte schon etwas dagegen haben Gutes zu tun? Doch nur ein böser Kapitalist! 

Da das aber noch immer nicht ausreicht, rennt der rote Clown in die Nachbarstädte und sagt: "Kommt alle her, wir haben viel Platz!" Dann gibt er denen auch noch Geld, dass er zuvor den Ladenbesitzern als Steuern klaute. Denn ganz egal wofür das Geld auch ausgegeben wird, Hauptsache der deutsche Michel verarmt, denn es ist die Existenzangst die den deutschen Michel vom roten Clown abhängig macht.

Nun wird der deutsche Michel immer unzufriedener. Nicht nur das immer mehr Läden schließen und damit immer mehr Leute arbeitslos werden, nein, es kommen auch noch unnütze Probleme der Nachbarstädte, die selbstverständlich alle den roten Clown sehr lieb haben und ihn vor den bösen Michels schützen.

Damit der deutsche Michel nun nicht versteht, dass die Probleme beim roten Clown liegen, der erzwingen will, dass nur sein Produkt konsumiert wird, erzählt er dem deutschen Michel von Kapitalismusversagen und den bösen Wall Street Bankern, die alle diese Probleme machen um eure Kultur und Gesellschaft zu zerstören.

Doch der deutsche Michel fragt sich: "Aber was bringt es dem Kapitalisten den Kapitalismus zu zerstören?"

Und der rote Clown, weiß das nun eine gefährliche Situation entsteht, in der er eventuell erkannt wird. Denn er war es ja, der immer sein Interesse geäußert hatte, an der Zerstörung der Konkurrenz, um sein unattraktives Produkt loszuwerden. Da er jedoch weiß, dass der deutsche Michel nicht gerade die hellste Kerze auf der sozialistischen Torte ist, tut er, was jeder Trickbetrüger macht um sein Opfer reinzulegen: Er schmiert ihm Honig ums Maul. Es sei, weil er so klug und fleißig sei, darum hassen ihn die Anderen. 

Das ist etwas, was der deutsche Michel glauben kann. Er kommt nicht auf die Überlegung zu fragen: "Wir sind doch Kapitalisten, wozu wollen andere Kapitalisten uns in die Hände des Sozialismus treiben?" Ja er merkt noch nicht, dass die über 50 % Steuern, die er inzwischen zu zahlen hat, schon längst die Übergangsphase in den Sozialismus ankündigen. Selbstverständlich unter keinem ehrenvollerem Ziel, als die ganze Welt zu retten. Wer könnte auch was dagegen haben, außer das personifizierte Böse selbst? 

Damit der deutsche Michel in seiner Trance bleibt, werden immer mehr Probleme geschaffen, damit der Michel zu beschäftigt ist und nicht die Wurzel des Übels erkennt. 

Der rote Clown weiß jedoch, dass es die Existenzängste sind, die die Kunden nun zu ihm treiben und nach seinen Produkten verlangen lässt.

Ja noch mehr, er hat vom Kapitalisten gelernt und bietet nun Produktvielfalt an und scheißt noch zweimal auf die Ladentheke. Einen lässt er wie er ist, den zweiten besprüht er mit grüner Farbe. Der braune Haufen verkauft sich allerdings nicht so, weil die Kunden meinen, das hätten sie schon mal früher probiert. 

Dann klaut der rote Clown noch dem deutschen Michel einen Haufen, bemalt es blau und legt es zu den anderen zum Verkauf. Nun gibt es Variation wie im Kapitalismus.

Da freut sich dann der rote Clown, weil immer mehr Kunden ihn nun aufsuchen. Bis plötzlich ein Besucher aus der Nachbarstadt in der Gemeinde des deutschen Michels nachfragen will, warum dieser immer den Müll von seinen Straßen holt. Dieser bleibt erschrocken am Verkaufsstand des roten Clowns stehen und betrachtet erschüttert den deutschen Michel. Dieser bietet dem Fremden auch sofort eine Probe der Produkte an und lobbt dabei das bunte und vielfältige Michelshausen. Der Besucher fragt ihn jedoch:"Bietest du mir etwa Scheiße in verschiedenen Geschmacksrichtungen an?"

Der deutsche Michel ist nun ganz verdattert und versichert dem Besucher, er sei wirklich kein Sozialist und er möge doch wenigstens probieren, denn das Produkt sei wirklich ganz neu und noch nie da gewesen. Ehe er nicht gekostet habe, könne er doch unmöglich wissen, ob es Scheiße sei. 

Da antwortet der Besucher: "Ich muss auch nicht von einer Brücke springen, um zu wissen das es weh tun wird. Es gibt eben Leute mit gesundem Menschenverstand!"

Woraufhin ihn der deutsche Michel angiftet: "Ein Wall Street Agent! Tötet den Nazi!"


Und im übrigen bin ich der Meinung, dass die sozialistische Bewegung zerstört werden muss!


Kommentare:

  1. Wäre Friedrich Merz tatsächlich eine Alternative zu Angela Merkel oder gehört er auch zum denen?

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  2. Als Merkel erstmals deutsche Kanzlerin wurde, befand ich mich gerade in Honduras, dachte ich mir, die Tomasischen Bastarde haben sich tatsächlich der Kommunistensau freiwillig ausgeliefert, statt Friedrich Merz. Jetzt, nach all den Jahren weiß ich es nicht mehr. Hoffen wir das er weiterhin seinen Last Man Standig durchzieht und noch nicht zum Feind überlief. Ich würde es mir wünschen.

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