Donnerstag, 7. Dezember 2017

Links-Libertäre



„Links-Libertär“, die zweiten Ausgabe von „Die fabelhafte Welt der Ema.Li“ erklärt uns Links-Libertär.


"Der Unterschied zu den bürgerlichen Liberalen ist jedoch ein fundamentaler, denn die bürgerlich Liberalen wollen im Namen der Freiheit weniger Staat und mehr Individualität. Die libertären Linken wollen namens der Freiheit einen gerechten Staat, mehr Gesellschaft und mehr Freiheit des Individuums. Und Freiheit des Individuums beinhaltet immer sozialen Gerechtigkeit." 

"Libertäre" Linke wollen also einen gerechten (!) Staat, mehr (!) Gesellschaft und natürlich - wie alle Linken - "soziale Gerechtigkeit". 

Nachdem der Liberalismus gründlich von Linken dekonstruiert und okkupiert wurde, machen sie sich nun über den Libertarismus her. Klassische Okkupationsbewegung. Siehe auch: Hieß es früher noch: "wir lassen uns von Terroristen unsere freiheitliche Lebensweise nicht nehmen..." wurde dies inzwischen offiziell vom Staat durch "... unsere offene Gesellschaft nicht nehmen...", wobei die Offenheit darin besteht, weder sein Haus noch seinen Kühlschrank vor Räubern abschließen zu dürfen, geschweige den das Leben seiner Nächsten zu verteidigen.

Freiheit meint Selbstbestimmung, dazu ist Individualität notwendig. Mehr Gesellschaft meint bei Linken: mehr Kollektivismus. Und das bedeutet weniger Recht über sein eigenes Leben. Wo dieses "Freiheit des Individuums" da herkommen soll bleibt ein Mysterium.

Soziale Gerechtigkeit kann es nur in einem Staat mit totaler Kontrolle geben. Aber totalitäre Staaten waren noch nie sozial Gerecht. 

Die "individuelle Freiheit" des Linksfaschisten besteht also nicht aus Rechten, sondern Ansprüchen gegen Dritte, deren Individuum keine Rolle mehr spielen darf.

In der Tat ein Widerspruch in sich und leider die gängige Hirnakrobatik der deutschen "Linken". Daher reißen sie die Grenzen ein und verteilen das Restvermögen des deutschen Arbeiters an das internationale Lumpenproletariat. Nennt sich Umverteilung und sagt uns, ein Links-Libertärer ist in Wahrheit nichts anderes als ein altbekannter und gewöhnlicher abgefuckter Kommunist, der sich tarnt.

Doch da gibt es ein Problem, der stärkste Trieb der Menscheit ist nicht der Wunsch nach Kommunismus, sondern der nach Freiheit. Die linken Vorstellungen von "sozialer Gerechtigkeit" kommen also zwangsläufig nicht  um KZs herum.


Und im übrigen bin ich der Meinung, dass die sozialistische Bewegung zerstört werden muss!


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