Freitag, 9. März 2018

Merkel muss weg, will aber nicht - Und die Reichsbürger werden sich ärgern

SPD gibt sich Neurechts und Heiko Maas wird Außenminister. Was wird nun anders?


Heiko Maas wird deutscher Außenminister, meldete der Spiegel. Man darf zwar nicht alles glauben, was im Spiegel steht, das wissen wir spätestens seit den Hitler Tagebüchern aber in diesem Fall stimmt es. Ein weiteres Highlight der deutschen Presse lieferte dieser Tage auch der Focus ab. In einem Gespräch unter vier Augen hat Angela Merkel dem Seehofer gestanden, man fordere: Merkel muss weg. Schau an, ist es inzwischen bis zu ihr durchgedrungen? Die interessantere Frage ist, wie der Focus Kenntnis von einem unter vier Augengespräch haben kann. Oder inwiefern Artikel lanciert werden, um die öffentliche Meinung zu manipulieren.

Wie kommt jemand, der aussieht, als stehe er im Bundestag herum, weil seine Ballettstunde ausgefallen ist, auf den Posten des Außenministers? Grundsätzlich wäre dies ein amüsantes Intermezzo und Sorgen brauchen wir uns in diesem Land, in dem wir gut und gerne Leben erst wieder machen, sollten die deutschen Minister irgendwann aussehen wie Adolf Eichmann und sprechen wie Joseph Goebbels. Bis dahin können wir uns entspannt zurücklehnen und naiv hoffen, dass der Kelch an uns vorübergehen werde. Schon Kaiser Napoleon hatte sich über die Naivität der Deutschen amüsiert.

Was aber soll man davon halten? Merkel muss weg, war bisher eine Forderung der angeblichen Neurechten, wird nun von SPD umgesetzt und Sigmar Gabriel tritt zurück, um den politischen Ziehsohn von Oskar Lafontaine den so begehrten Posten des deutschen Außenministers zu überlassen.

Es gibt einige kleine Regeln, um die perversen Spielchen in der deutschen Politik zu durchschauen.

Auf eine erste Regel machte Ranga Yogeshwar erst kürzlich im Fernsehen aufmerksam, als er sinngemäß sagte:

Wenn man sich die Politik der deutschen Regierungen, der letzten hundert Jahre ansieht, dann weiß man nicht, ob man sich vor Kriminellen fürchten sollte.

Und dort wo Kriminelle zu Politikern werden, ist es nicht verwunderlich, wenn der Rechtsstaat zum Mafiastaat verkommt.

Eine zweite Regel besagt, glaube niemals einem deutschen Politiker, was er sagt, sondern achte umso penibler darauf, was er tut.

Drittens, Vorsicht bei Oppositionen, die sich rechts und patriotisch nennen (siehe Kuba oder Venezuela), aber tatsächlich einen Nationalbolschewismus zelebrieren, die dem Volk vorgaukelt, einen Ausweg zu der seit 100 Jahren praktizierten Politik zu bieten. Hier wird lediglich demselben Ziel zugearbeitet: Eurasisches Reich.

Das Volk darf, als vierter Punkt, nicht wissen, was tatsächlich vor sich geht und muss abgelenkt und mit anderen Problemen beschäftigt werden. Wenn möglich werden ihm Scheinalternativen präsentiert, die dem eigentlichen Problem zuarbeiten.

Und fünftens, traue nicht den Medien. Weder den rot-grünen Regierungsfreundlichen noch den nationalbolschewistischen Alternativmedien. Wer das tut, wird in einen Mediengulag gesperrt, mit einer Meinungsglocke darüber, die ihn von der Realität trennt und eine rote Matrix erzeugt, in der nichts tatsächlich so ist, wie es scheint. Dass dies wirklich so ist, muss man sich nur ansehen, wie verharmlosend die Berichterstattung beider medialer „Oppositionen“ beispielsweise über die sozialistische Diktatur Venezuela berichtet. Und wer hat da stützend seine Finger im Spiel, im Hintergrund von Nicolas Maduro? Niemand anderes als der Kreml und Rot-China.

Das deutsche Außenministerium war hierbei eine Schlüsselposition, was die Politik der letzten 100 Jahre betrifft. Und dies gilt insbesondere für die Ostpolitik deutscher Eliten, denen das deutsche Volk unbedingt folgen müsse, zumindest nach Auffassung von Joachim Gauck, der niemals ein DDR-Bürgerrechtler war, sondern von den Bertelsmann Medien dazu chauffiert wurde.

Im deutschen Außenministerium wurden Lenin und die Bolschewisten gefördert. Später das Projekt schwarze Reichswehr mit der Sowjetunion organisiert. Der deutsche Außenminister feierte mit Stalin die Nacht der langen Messer. Hier plante man die Aufteilung Polens und den Hitler-Stalin-Pakt. Doch viel mehr noch interessiert uns die Rolle des Außenministeriums während der Zeit, als man den zweiten Versuch unternahm, auf deutschem Boden eine Demokratie zu installieren.

Deutsche Politik der letzten 100 Jahre ist gekennzeichnet, durch ein Wiederholen in Intervallen. Natürlich ändern sich die Namen der Beteiligten, der Name und oberflächliches Aussehen der jeweils zu installierenden Ideologie. Das bekommt der deutsche Michel kaum mit, denn die Linken machten sich im Bildungswesen breit und das Erfassen seiner Geschichte läuft genauso, wie bezüglich zu konsumierenden Medien, auf betreutes Denken hinaus. Es ist natürlich nicht gewollt, dass der Bürger dieses ständige Wiederholen erkennt.

Die SPD lieferte sich dem Kreml spätestens mit der Einflussnahme des Kommunisten Herbert Wehner aus. Dieser verkaufte einer naiven Öffentlichkeit die ihm von Moskau diktierte Ostpolitik, als Weg zum Frieden. Dem Kreml ging es lediglich darum in der BRD Fuß zu fassen, ohne ständig die Spionageabwehr im Nacken zu haben. Aber nicht nur die SPD ist schuld. Der Kreml hatte seine Leute weit gefächert platziert.

Hans-Dietrich Genscher hatte sich dem Kreml schon ausgeliefert, da lief Christian Lindner noch mit einer Trommel um den Christbaum. Lange bevor der gegenwärtige FDP-Chef gönnerisch und in der Hoffnung auf einen gut dotierten Gazpromposten, dem Kreml etwas zugestand, was ihm nicht gehört, die Krim nämlich, bauten Genscher und George Soros, mit deutschem Steuergeld Die Grünen auf. Als der Bundesnachrichtendienst (BND) ihm allzu sehr auf die Pelle rückte, zog sich Genscher aus der Politik zurück, um sein Treiben für den Kreml in die Hände einer neuen Generation von Hilfsrussen zu übergeben.

Der Austausch der Akteure ist ein genauso ständig wiederkehrendes Detail, wie das penetrante Hilffsrussentum und dem Streben nach einem Eurasischen Reich. Das steckt auch im Bestreben gegen Angela Merkel und dem Rücktritt von Sigmar Gabriel, der ja wie nicht anders zu erwarten war, zu Gazprom wechselt, um Gerhard Schröder zu ersetzen, der zu Rosneft aufgestiegen ist. 


Schröder verkaufte den großen Bruch zwischen USA und Deutschland, ganz patriotisch als „deutscher Weg“. Das souveräne Deutschland entfernte sich von der einstigen Besatzungsmacht USA. Das schmeichelte dem deutschen Michel. Er glaubte einen Hauch Freiheit zu spüren, wo es tatsächlich der Mief des Kremls war.

Bundeskanzler konnte Schröder werden, wegen eines Skandals um Helmut Kohl, den Joachim Gauck ins Rollen gebracht hatte. Gauck, als Chef zur Aufarbeitung der Stasi Unterlagen war es gewesen, der diese sensibel, wie auch heikle Angelegenheit vertrauensvoll den professionellen Händen von früheren Stasi-Offizieren übergab. Der zum Gärtner gemachte Bock rechtfertigte dieses Vertrauen dann auch, indem sie belastendes Material gegen Helmut Kohl fanden.

Gerhard Schröder war dann die Zeit des Niedergangs der SPD, es war die Zeit als das Außenministerium, berufend auf den deutschen Botschafter im Irak, den US-Truppen einen falschen Aufenthaltsort von Saddam Hussein nannte und die daraufhin eine Schule bombardierten. 

Aber es war auch die Zeit der Kampfhundhysterie, als die Medien von „ausländischen Rassen“ sprachen, ungeachtet davon, dass diese „ausländischen Rassen“ seit bis zu 200 Jahren in Deutschland existierten. Und diese „ausländischen Rassen“ zerfetzten Kinder und Rentner, bissen in Furie um sich und lebten offenbar im Blutrausch. Ganz plötzlich, nicht seit 200 Jahren und auch vollkommen an jeder Statistik vorbei. Die Hunde waren ab 1998 nicht aggressiver als 100 Jahre zuvor. Die deutschen Medien erprobten die Macht der Suggestion. Damals sagte ich bereits, nun werden sie wohl irgendwas mit angeschleppten Ausländern machen. Ich habe recht behalten, nicht dass dies eine große Gabe der Vorhersehung gewesen sei, ich kenne nur die deutsche Geschichte. Genau dasselbe war auch am Ende der Weimarer Republik geschehen. Nur die Akteure haben sich geändert, damals waren es Osteuropäer.

Und wer wurde damals Schröders Außenminister? Joschka Fischer, stolzer Besitzer einer Taxifahrerlizenz mit reichlichen Erfahrungen darin Polizisten ins Koma zu prügeln. Seinen hilfreichen Charakter hatte er immer wieder unter Beweis gestellt, zum Beispiel als er sein Auto der RAF borgte, damit diese eine Leiche beseitigen konnte. Selbiger Fischer, den Gerhard Schröder dann in den Moskauer Energieklub holte, obwohl doch Fischer zuvor stets seine Abneigung gegen Wladimir Putin bekundete. Der Vorteil des Geldes ist es, dass es nicht so sehr stinkt, wie korrupte Menschen es tun.

Nun gibt man den Merkel muss weg Rufen nach, um das Volk zu beruhigen. Die Marionetten ändern sich, der Puppenspieler bleibt. Es wird sich nichts verändern, ebenso wenig wie sich mit Merkel nach Schröder etwas änderte. Der deutsche Weg wurde beibehalten. Die geplante Masseneinwanderung, die getarnt als Arabischer Frühling geplant war, holte sie nach und der von Gerhard Schröder und Joschka Fischer im Interesse Moskaus begonnene Handelskrieg gegen die USA intensiviert. Eine neue Generation von Verrätern wird auf die Bühne gelassen, das Volk kennt sie noch nicht, hofft auf Veränderung und wartet ab, solange bis es zu spät ist. Merkel muss weg ändert nichts an der Scharade, denn hinter Merkel steht ein ganzes System der 5. Kolonne.

Dass Heiko Maas nicht der Feind des Kremls ist, sondern Teil der Scharade, haben Sie schon beim Internetdurchsuchungsgesetz gesehen. Hier angepriesen als Garantie der deutschen Demokratie, beim neuen russischen Internetdurchsuchungsgesetz in Russland als Diktatur gegeißelt. Es war dasselbe Gesetz, welches von der Duma abgesegnet worden war. Uns wird eine Show gezeigt von machtgeilen Politclowns, denen es in Wahrheit nur darum geht, an die Futtertröge von Gazprom zu gelangen. Und wenn Maas nun Außenminister wird und die Nachfolge von Genscher, Fischer, Steinmeier und Gabriel antritt, dann nur deshalb, weil er genauso wie seine Vorgänger das Wohlgefallen im Kreml gefunden hat.

Was hier vor unserer aller Augen abgezogen wird, ist ein Strategiewechsel. Sie befürchten die Enttarnung, zu viel Aufmerksamkeit spielt das Vorleben der bisherigen Akteure in den linken Bewegungen. Sie versuchen in der Attacke zu bleiben und sich nicht in die Defensive drängen zu lassen, denn sie wissen das würde Bodenverlust bedeuten. Wie sie es seit der Trump-Administration ständig befürchten.

Napoleon nannte es in seinen militärischen Anleitungen so:

"Die Frontlinie darf nicht verlassen werden. Aber es ist eines der wirksamsten Manöver im Krieg, zu wissen, wie sie umzustrukturieren ist, wenn die Umstände es gestatten oder notwendig machen. Eine Armee, die weise ihren Frontverlauf ändert, täuscht den Feind, der unwissend wird, wo er nach ihnen Ausschau halten muss, oder welche Schwachstelle er angreifen könne."

Als „der Feind“ können sie hier das Volk verstehen. Und genau das war geschehen! Die Schwachstellen sind die Verbindungen zum Kreml.

Und die Alternative sieht nicht besser aus, die Wladiwostok bis Lissabon Fraktion ist hier genauso aktiv, wie im Merkel Lager. Die Volkstribune der Neurechten kommen aus dem marxistisch-lenistischen Lager und sprechen nicht wie das emanzipierte Bürgertum, sondern in Form von Nationalbolschewisten der Sowjetunion. Im Kreml geben sich FDP und AfD die Klinke in die Hand, hier streiten sie sich, weil die FDP im Bundestag nicht neben der AfD-Fraktion sitzen will.

Zu allem Überdruss der 5. Kolonne werden die USA ihre Präsenz in Deutschland ausbauen. Erweiterungen der Militäranlagen in Rheinland-Pfalz sind geplant, insgesamt für 2 Milliarden Dollar. Der Haushaltsplan 2019 sieht bereits die erste Etappe von 515 Millionen vor. Im Zuge dessen werden mehr Soldaten nach Deutschland verlegt. Dies geschieht mit Hinblick auf die besorgniserregende Lage in Europa. Aber ein wachsames Auge ruht auf der deutschen Regierung. Dies geschieht im Rahmen des westlichen Bündnisses. Nun werden Sie erleben, wie die Scheinalternative in der Szene von Neurechten und Reichsbürgern, die Themen Raus aus der NATO und USA besetztes Deutschland intensivieren. Was eine Forderung der extremen Linken ist.

Die deutsche Scheinalternative ist das lange Ergebnis der linken Strategen, im Umgang von Aktion und Reaktion. Jede Aktion erzeugt eine Reaktion. Das ist ein völlig logischer Vorgang. Deutschland wurde während des deutschen Weges von Schröder kontinuierlich vom Westen gelöst, isoliert und im öffentlichen Meinungsspektrum zum altbekannten der Sowjetunion erzogen. Das nennt man „die Sozialisierung des Menschen“, dieses Programm der Umerziehung über ständige Reformen und Repressalien wurde schon früher in Deutschland praktiziert. Im Dritten Reich und DDR.



Und im Übrigen bin ich der Meinung, dass die sozialistische Bewegung zerstört werden muss!


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