Samstag, 28. April 2018

Seltsame russische Zivilisten in Syrien

Hier im Blog habe ich bereits aufgezeigt, dass die Behauptung des Kremls, nichts mit den in Syrien operierenden Mitglieder einer russischen Söldnertruppe zu tun zu haben, eine Lüge ist. Wie mir inzwischen aus verschiedenen und untereinander unabhängigen Quellen in Syrien und Russland bestätigt wurde, operieren diese "Zivilisten" direkt von der Basis der 10. Spezialstreitkräftebrigade in Mol'kino (Krasnodar, Südwestrussland) aus. Reuters bestätigte die Vorkommnisse nun vor zwei Tagen. Was mich dazu neigen lässt, den Informationen glauben zu schenken. 

Drei Transporte von russischen "Zivilisten" von Mol'kino, via der Fluggesellschaft Cham Wings, nach Damaskus fanden unter äußerst merkwürdigen Begleitumständen statt. 

Der Sprecher der russischen Regierung, Dimitri Peskow, wollte bereits Mitte Februar gegenüber Reuters keine Positionen zu den russischen "Zivilisten" bekanntgeben. Damals war noch unklar, ob diese wirklich von Mol'kino aus operieren. Eine Nachfrage bei der Garnison vor Ort, warum Zivilisten die angeblich nichts mit der russischen Regierung zu tun haben, von dort aus operieren, ergab die kryptische Antwort:

"Niemand kommt hier rein, außer ich weiß davon... Sie haben sie gesehen, okay. Aber Sie sollten nichts davon glauben... Sie können natürlich. Aber wie können wir kommentieren, was andere Organisationen tun?"

Nach Reuters Quellen, darunter einer der Werber, befinden sich ca. zweitausend russische "Zivilisten", als Söldner in Syrien. Dabei dürfte es sich um eine Täuschung handeln, um die Verstrickungen des Kremls zu vertuschen und den Eindruck eines souveränen Syriens zu erwecken. Mir wurde mehrmals versichert, dass diese Russen es sind, die False Flag Aktionen verüben, die der Kreml und Ankara nutzen, um gegen syrische Rebellen vorzugehen.

Reuters wurde an das Verteidigungsministerium verwiesen, die zunächst keine Stellung nehmen wollten. Reuters beobachtete einen solchen Flug bei der Landung am 17.  April in Rostow am Don. Dabei stieg eine Gruppe von Männern aus, die nicht über den normalen Passagierterminal abgefertigt wurden und mit 3 Bussen nach Mol'kino abtransportiert wurden. 

Identische Vorkommnisse bestätigte Reuters für den 6. April und 25. März.

Reuters bezieht sich auf seine Quellen, die besagen dass dort im Stützpunkt von Mol'kino ein Übungsplatz für russische "Zivilisten" sei, der schon zur Unterstützung der russischen Terroristen in der Ostukraine diente.  Ich erinnere mich an einen Artikel von Informnapalm.org, dass derartige "Zivilisten" auf der Soldliste des russischen Verteidigungsministeriums standen. Herausgefunden hatte dies ein Hackerteam, das beim Verteidigungsministerium eindringen konnte.

Offizielle angaben des Verteidigungsministerium Russlands bestätigen einen kürzlich renovierten Schießstand zum Training von Terrorismusbekämpfung. Einen Zivilisten muss man dafür vielleicht erklären, dass jede Anlage, zur Bekämpfung von Terrorismus, ebenso gut zur Ausbildung von Terroristen geeignet ist. 

Reuters identifiziert als Kopf dieser russischen "Zivilisten" Dmitri Utkin (Putins Chefkiller und "Chefkoch"). 

Der Weitertransport, der russischen "Zivilisten" erfolgt durch Georgien, Armenien, Iran und Nordirak, dann nach Syrien mit den Zielen Damaskus und Latakia. 

Und im Übrigen bin ich der Meinung, dass die sozialistische Bewegung zerstört werden muss!



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