Freitag, 25. Mai 2018

Overton-Fenster

Fremdbeitrag:

Dieses Video erklärt was das Overton-Fenster ist und was meine Absichten sind.
 https://www.youtube.com/hyperionlebt



Und im Übrigen bin ich der Meinung, dass die sozialistische Bewegung zerstört werden muss!


Warum ich die Linken hasse

Fremdbeitrag:

Angeblich sollen ja Leute mit Migrationshintergrund eher links eingestellt sein, aber in diesem Video erkläre ich warum ich die Linken hasse. Das ist für mich echte Hassrede! Eine Rede über meinen Hass gegenüber der linken Ideologie. Meine Videos dürft ihr gerne immer mirrorn/spiegeln. Wäre nett wenn ihr dafür diesen Link in die Beschreibung setzen könntet: https://www.youtube.com/hyperionlebt




Und im Übrigen bin ich der Meinung, dass die sozialistische Bewegung zerstört werden muss!


Neue umfassende interaktive Datenbank von InformNapalm: Russian Aggression

Neue umfassende interaktive Datenbank von InformNapalm: Russian Aggression:



Und im Übrigen bin ich der Meinung, dass die sozialistische Bewegung zerstört werden muss!


Donnerstag, 24. Mai 2018

Wie man einen Marxisten zum Schweigen bringt (Video Englisch)


Und im Übrigen bin ich der Meinung, dass die sozialistische Bewegung zerstört werden muss!


Ich hätte Trump gewählt (Video Englisch)

Die Videos des Professors für forensische Psychiatrie (sehr wichtig beim Erklären der Kommunisten), Jordan Peterson (Toronto/Kanada), werden wieder mal gelöscht von Youtube. Hier erklärt er, warum er Donald Trump gewählt hätte:


Und im Übrigen bin ich der Meinung, dass die sozialistische Bewegung zerstört werden muss!


Netflix, Tesla und Amazon gehören jetzt zum Soros Imperium

Wer sich wunderte, warum Susan Rice und Barack Obama zu Netflix gehen, hat nun eine Antwort. CNBC berichtet. 

Und im Übrigen bin ich der Meinung, dass die sozialistische Bewegung zerstört werden muss!


Aktuell schwere Ausschreitungen in Venezuela


Donald Trump in Miami über Kommunismus:




Und im Übrigen bin ich der Meinung, dass die sozialistische Bewegung zerstört werden muss!


Russisches Denken - Merkels Versagen


Das Problem vieler Europäer ist es anzunehmen, dass es sich bei RuSSland um einen europäischen Staat handelt. Das Denken russischer Regierungen ist nicht europäisch, sondern das von asiatischen Eroberern und das erklärt auch die chronische Affinität zu den kollektivistischen Diktaturen auf der Welt. Und darum denkt man im Kreml völlig anders als ein Europäer es tut. 

Ich gestehe freilich ein das sich mein Interesse, das Denken im Kreml zu verstehen, sich darauf beschränkt, wie seine Weltherrschaftsfantasien vernichtet werden können.

Abgesehen von den anderen kulturellen Errungenschaft hat sich in RuSSland nie eine Kultur des friedlichen und gleichberechtigten Miteinanders entwickelt, sondern nur die Barbarei der Unterdrückung.

Im Kreml versteht man nur die Sprache der Stärke. Und das erfordert unsererseits, dass wir militärisch bereit unsere Bajonetts scharf und unsere Waffen geladen sind. Doch all dies verhindert das Merkelregime.

Das russische Regime betrachtet sich weiterhin im Kriegszustand und schwört seine Bevölkerung ein, gegen KZ-Kulturen im Westen kämpfen zu müssen. Und selbstredend haben die Westallierten keinerlei Verdienst am Sieg über Hitlerdeutschland.




Das Band, welches die Moderatorin trägt, ist das St. Georgsband, Teil des Vaterländischen Verdienstorden. Die meistvergebendste Auszeichnung der Sowjetunion symbolisiert die Vernichtung Deutschlands. Jürgen Elsässer trägt sie und erklärt seinem Klientel, es sei ein Symbol der Freundschaft der Deutschen zu Russland. Vergessen auch die Millionen von Toten und Gulags der Moskal-Zaren.


Dies ist keine Manifestation in Russland, sondern der russischen Gemeinde, des Homo Sovieticus in Toronto/Kanada. Moskau operiert, bei Destabilisierung und Zerstörung seiner Gegner, über seine Migrantengemeinden. In vielerlei Hinsicht gleichen russische Migranten dessen, was an Musel-Umma kritisiert. Sie flüchten angeblich vor den Zuständen in ihrer Heimat und arbeiten dann im Exil darauf hin, die Zustände denen Russlands anzupassen.

Und im Übrigen bin ich der Meinung, dass die sozialistische Bewegung zerstört werden muss!


Trucker Putin

Am 15. Mai eröffnete der Trucker Wladimir Putin persönlich eine Brücke zur besetzten Krim. Ganz Radio Eriwan berichtete davon. Zur Veranstaltung kam der russische Präsident übrigens wie gewöhnlich auf einem Bären geritten.


Bereits am 19. Mai signalisiert ein Schild, dass die Brücke aufgrund präventiver Arbeiten gesperrt wurde




Nachdem Putin PR-wirksam mit einem Truck über die Brücke donnerte, wird mit einer Schließung der Brücke von bis zu 24 Monaten gerechnet, wegen Rekonstruktion. Großartig!

Anderen Berichten zufolge, muss die Brücke sogar komplett abgerissen werden.

Ich glaube, in diesem Fall können wir nicht von einer offiziellen Öffnung durch unseren Road King ausgehen.

Und im Übrigen bin ich der Meinung, dass die sozialistische Bewegung zerstört werden muss!


Mittwoch, 23. Mai 2018

US-Kongress fordert die Verhaftung von Hillary Clinton (Video Englisch)

Na also, geht doch! Die tolle Freundin von Angela Merkel, hat noch vor wenigen Tagen bekundet die USA für immer verlassen zu wollen. Die wusste schon warum.




Und im Übrigen bin ich der Meinung, dass die sozialistische Bewegung zerstört werden muss!


Hillary Clinton, der Song (Video Englisch)


Und im Übrigen bin ich der Meinung, dass die sozialistische Bewegung zerstört werden muss!


Trump wird nicht immer Präsident sein!

Laut Times of Israel hat ein Vetreter der Europäischen Union gegenüber Israel gedroht: "Trump wird nicht immer Präsident sein!"

Es sollte jedem bewusst sein, dass das gegenwärtige Rumgemurkse von europäischen Politikern, einschließlich - oder insbesondere - der Deutschen, im Bezug auf mehr Verteidigungsausgaben, Abschiebungen etc., ist einzig und allein dem Umstand zu verdanken, dass diese Hunde ihre Unterhöschen gestrichen voll haben. Und wie der Bericht der Times of Israel nahelegt, liegen die Hyänen nur auf der Lauer, um wieder über uns herzufallen. 

Heiko Maas reiste am Montag von Buenos Aires nach Washington. Und Donald Trump twitterte schon früher, wie sehr er sich über ein Treffen mit dem deutschen Heini freut. Jemand meinte zu mir heute auch schon: "Hoffentlich behalten die den da." Er wisse zwar nicht, was die in den USA mit dem Heiko Maas anstellen könnten, aber in Deutschland brauche man ihn nicht. Nun, ganz spontan würde mir da Waterboarding einfallen, aber es gibt gewiss noch andere Möglichkeiten.

Und warum reist das Maasmänchen eigentlich in die USA? Richtig, er will die Interessen des Iran vertreten.



Und im Übrigen bin ich der Meinung, dass die sozialistische Bewegung zerstört werden muss!


Muslimischer Nationalkommunismus

Mirsaid Sultan-Galiew, Begründer des Islamkommunismus

Islamterror und Sowjetunion


Das Thema wurde hier im (Ost-)blog bereits einige Male erwähnt, vertiefen wir es noch einmal, da es in der deutschen Islamdebatte nie angesprochen wird.

In den Jahrzehnten nach dem 2. Weltkrieg, hatte nahezu der ganze Islamterror einen Tschekistischen Hintergrund, mit Schwerpunkten bei KGB und STASI. Das geht hin über Förderung, Unterstützung bis hin zur Kontrolle des Kremls von Islamterroristen mit kommunistisch-ideologischen Hintergrund. Schwerpunkt des KGB zur Kontrolle des Islamterrorismus und dessen Einsatz als Waffe gegen die freie Welt beruhte auf die freundschaftlichen Beziehungen zur Muslimbruderschaft und der Kontrolle über die Gaza-Musels und einem ausgeklügelten Rätesystem, dass die Musels der Sowjetunion  kontrollierte und manipulierte. Insbesondere das Umerziehen der Musels zu einem Sowjet konformen Islam.

Islamkontrolle


Das Problem ist, der Sowjet konforme Islam zielte nie darauf ab Barbaren zu zivilisieren, wie es die Putinfans gerne hätten, sondern die Sowjetunion vor islamischen Angriffen zu schützen und zu Angriffen auf die Feinde der Sowjetunion (also die freie Welt) zu veranlassen. Ein Video, auf dem Russlands Islamführer den Wladimir Putin als den höchsten Bewahrer des Islams feiern, und nahelegen das das sowjetische System immer noch aktiv ist, wird auf Youtub permanent gelöscht. Doch es dürfte wohl kaum verwunderlich sein, dass der Islamterror explodierte und den Schemata der früheren Tscheka-Terrors folgte, in einer Situation der Konfrontation zwischen Kreml und Westen. Darüber hinaus, weil sich die heutigen Akteuere ohnehin auf die Alten Kontakte des Kalten Krieges zurückführen. 

Die kommunistische Ideologie im Marxismus-Leninismus ist keine Befreiungsideologie, dass ist der Schwachsinn den die nützlichen Idioten glauben. 

Sinn des Marxismus-Leninismus


Der Kommunismus dient der Kollektivierung der Massen und deren Manipulierung. Das Ziel des Marxismus-Leninismus ist verwurzelt in einem militanten Panslawismus, der die germanischen, keltischen und romanischen Völker Europas als dem russisch-slawischen Übermenschen (bei Abwertung von anderen slawischen Völkern) als Minderwertig gegenüber stellt und von diesem kontrolliert werden soll. Und er dient der Ausbreitung des russischen Imperialismus über Europa und Verdrängung der USA vom alten Kontinent. Das Thema ist aktuell als Eurasisches Reich in der Neurechten ein Thema und bei der Bundesregierung dem  Volkskommissariat für zerebrale Diminuierung, wird dies als von Wladiwostok bis Lissabon schmackhaft gemacht.

Der Islamkommunismus zielt auf nichts anderes ab, als Muslime sich dem russischen Imperialismus dienstbar zu machen, auch ohne das es diesen selbst bewusst ist. 

Islamkommunismus


Natürlich heißt das nicht, dass der Islam irgendeine friedliche Ideologie sei, die nur durch kommunistische Fremdeinwirkung zur Gewalt fähig sei. Aber es muss einen gewissen Nährgrund geben, der bereits aggressiv und mit faschistischen Tendenzen (Kollektivismus) ist, auf dem der Manipulierende aufbauen kann und die Gewalt in die gewünschte Richtung lenkt. Ich weise in diesem Zusammenhang auf die Diskrepanzen des Antisemitismus im traditionellen Islam hin und dem modernen Judenhass bei Musels, der eindeutig das Aussehen des Judenhasses bei Kommunisten und Nazis (der bei beiden sehr ähnlich ist) angenommen hat, und auf eine Fremdeinwirkung und Manipulation deutet.

Ich kann mich zur Zeit des Kalten Krieges kaum an Islamterror erinnern, dessen Hintergrund nicht auf Tschekisten verwies. Ebensowenig machte man damals Saudi Arabien, Israel und USA dafür verantwortlich. Der Urheber war sehr eindeutig klar. 

Es gab eine kurze Phase, in dem USA in Unterstützung mit Saudi Arabien den Islam benutzten, um es der Sowjetunion mit selber Münze heimzuzahlen, nämlich in Afghanistan. Und wohl nicht ganz zu Unrecht beschuldigte der Kreml, diese beiden Parteien hinter der Emanzipationsbewegung der Tschetschenen zu stecken, um RuSSland zu zerstückeln. Dies erklärt jedoch in keinster Weise, warum Boris Jelzin und Dschochar Dudajew einen Frieden schlossen ohne RuSSland zu zerstückeln. Doch von mir aus nehme ich die Behauptung des Kremls in diesem Punkt hin, da ich die Notwendigkeit dieser Zielstellung gar nicht leugnen will und für erstrebenswert erachte. 

Tschetschenien


In gewisser weise stellt der 1. Tschetschenienkrieg, 1994-96, den Versuch von Dschochar Dudajew dar, das Joch der Tschetschenen, die von Stalin in die heutigen Siedlungsgebiete deportiert wurden, zu independizieren und die Kontrolle durch das sowjetische Rätesystem abzuschütteln. 

Der Sieg von Dudajew war allerdings nur von kurzer Dauer und endete mit dem 2. Tschetschenen Krieg, 1999-2009, der Ermordung von Dudajew auf Befehl von Wladimir Putin und der Einsetzung eines Moskauer Statthalters, dem Kremlhörigen Ramsan Achmatowitsch Kadyrow. Nur kurz danach verdient sich Tschetschenien den internationalen Namen des Islamischer Staat im Norden. Wohlgemerkt steht hinter diesem IS-Terror kein saudischer Iman oder schiitischer Mullah, sondern der Kreml unter Führung von Wladimir Putin.

Die Bemühungen auch außerhalb der Sowjetunion den Islam zu kontrollieren verfolgte der Kreml umgehend nach dem 2. Weltkrieg und mitunter in sehr ähnlicher weise wie auch die Infiltrierung der christlichen Kirchen erfolgte. Man erweckt in islamischen Ländern den Glauben, dass der Kommunismus Islamkonform sei, so wie man in Europa behauptete, Kommunismus sei praktiziertes Christentum. Und dies zu einer Zeit als die Sowjetunion sich eines ausgedehnten Gulagsystems zur Aufrechterhaltung der Macht bediente. Ich erinnere an Afghanistan, wo die Kommunisten die Bevölkerung auf eine Million zu reduzieren versuchten, durch Massenvernichtung in Konzentrationslagern.

Arabischer Frühling


Richten wir unser Augenmerk auf den Arabischen Frühling, den uns die europäische Linke, einschließlich der Vertreter des Eurokommunismus (der angeblich nichts mit Moskau zu tun gehabt haben will), als Demokratiebewegung verkaufen wollte. Recht schnell wurde als Urheber aber die Muslimbruderschaft, mit besten Verbindungen nach Moskau, erkannt. So ergab sich nun ein völlig anderes Bild, nämlich das der Arabische Frühling zwar darauf abspielte Diktaturen zu stürzen, aber welche die für diesen Teil der Welt als sanft und pro westlich galten und uns vor allem den ganzen Dreck fern hielt, den die Merkelisten mit Inbrunst herbeischleppen. Es dürfte auch kein Zufall sein, dass ausgerechnet die Merkel-CDU vergessen hat, was bei der Adenauer-CDU selbst auf den Wahlplakaten stand:

"Alle Wege des Kommunismus führen nach Moskau." 

Libyen und Syrien keine Ausnahmen


In diesem Muster sind Libyen und Syrien keineswegs Ausnahmen. Gaddafi zeigte Bestrebungen aus dem Kremlkartell auszuscheren und sich mit den USA zu arrangieren. 

Es war der französische Präsident Nicolas Sarkozy der den Krieg gegen Libyen anzettelte und dessen Politik von den Kreml-U-Booten Jean-Pierre Thomas und Thierry Mariani gelenkt wurde. Diese beiden waren auch die Organisatoren des 4. Internationale Wirtschaftsforum von Jalta

Syrien nach dem Tode des Moskautreuen Hafiz al-Assad, mit seinem Sohn Baschar einen sehr westlich orientierten Präsidenten, der umgehend in Konflikt mit Moskau und dem alten System seines Vaters geriet. Dies endete dann mit einer Leibgarde die der Kreml Baschar al-Assad großzügig zur Verfügung stellte, aber eher die Rolle von Geiselnehmern erfüllen.

Sultan-Galijewismus = Muslimischer Nationalkommunismus


Die Verschmelzung von Kommunismus und Christentum wurde als Befreiungstheologie implementiert. Das entsprechende Konzept der Kommunisten im Islam, wurde als Sultan-Galijewismus bekannt. Wer sich damit vertraut macht wird sowohl den Arabischen Frühling, als auch den Islamischer Staat auf einmal in einem völlig anderen Licht sehen. Sultan-Galijewismus ist ein Pseudoislam, der dem Marxismus einen islamischen Anstrich verleiht.

Viele Antikommunisten zeigten sich verwundert, dass der  Sultan-Galijewismus in der öffentlichen Islamdebatte völlig ausgeblendet wird, und zwar sowohl auf der Seite der Islamkritiker, was da noch mit Unwissenheit und Dummheit erklärt werden kann, aber es geschieht eben auch im Umfeld der Islamverteidiger mit marxistisch-leninistischen oder gar Tscheka-Hintergrund. Aber bei Letzteren kann es sich nur um Vorsatz handeln.

Manipulierung der Umma


Achten Sie darauf, wie genau selbige Islamfreunde versuchen ihre rot-grüne Agenda in die Umma hinein zu implementieren. Dabei nutzen sie ganz besonders die Frauen, getreu der islamischen Kultur, die die Frauen als nicht ganz zurechnungsfähig ansieht. Dadurch versucht man die Umma und den traditionellen Islam mit kommunistischer Zersetzung zu infizieren und die Kontrolle über die Umma zu erlangen. Dies eben auch mit den expliziten Ziel, diese für ihre Revolution zu nutzen und zu Terrorismus gegen ihre Feinde in der einheimischen Bevölkerung anzustiften.

Die Grundlagen des Islamkommunismus beruhen auf dem tatarischen Bolschewisten Mirsaid Sultan-Galiew (1892–1940). Achten Sie dabei darauf, dass die Tataren eines der Kremlhörigsten Musel-Völker sind und bis zur Gegenwart Wladimir Putin als Schlägertruppe dienen. (Siehe z. B. das Niederknüppeln der Anti-Putin Demonstranten Anfang Mai in ganz RuSSland.)

Nationalkommunismus


Anfang 1920 wurde Galiew einer der ganz wichtigen Funktionäre unter den Bolschewisten. Doch sein Nationalkommunismus widersprach den konzepten Lenins der den Nationalismus ablehnte und zum Widerspruch zum Sowjetmenschen empfand. 1923 wurde Galiew deswegen inhaftiert. 1928 wurde er nochmals zu 6 Jahren Gulag verurteilt. 1937 erneut inhaftiert und 1940 hingerichtet. 

1905 begann Galiew seine Karriere als kommunistischer Revolutionär, was ihn nach Baku verschlug, wo er sich der dort bereits existierenden Kommunisten-Mafia anschloss, der auch auch Stalin angehörte. 

Der Islamkommunismus wird allerdings zu einem sehr wichtigen politischen Mittel des Kremls, insbesondere in der Postkolonialen Ära und im Bezug auf die Durchsetzung dessen, was Dipesh Chakrabarty die Provinzialisierung Europas nannte. Letzteres können wir gerade in der Umsetzung sehen, der auf Zerfall und Zersetzung der europäischen Staaten hinaus läuft.

Provinzialisierung Europas


In Postkolonialen Abhandlungen finden sich zwei heterogene und konkurrierende Ansichten, die das Konzept der  Provinzialisierung Europas aufgreifen. Die Zusammenhänge beider Strömungen beruhen auf gemeinsamen Wurzeln, sind in ihrer Interaktion aber unklar.

Eine diese Ansichten verwendet Provinzialisierung als Synonym für die Partikularisierung (Relativierung des europäischen/eurozentrischen Denkens) und findet sich in der linken Agitation gegen die "Bastion Europas" wieder. Hier insbesondere bei der Plage der rot-grünen Kifferlinken, die alle Welt nach Europa einlädt und eben zum Sturm auf diese Bastion blasen. 

Auf der anderen Seite wird es allerdings auch bei der angeblichen Opposition der Nationalbolschewisten gewichtig, und zwar wenn es um ihr Wladiwostock bis Lissabon, bzw. Eurasisches Reich geht. Hier wird die geschichtliche und wirtschaftliche Sonderstellung Europas, die das Denken der Europäer traditionell bestimmte, heruntergespielt und sein Überleben an eine Anbindung an Russland gebunden. Ein Konzept das aus der Kultur sibirischer Lehmbohrer völlig Realitätsfremd eine Europa überlegende Wirtschaftsmacht macht.

Beide Ansichten beruhen auf Karl Marx. Und wir finden eben auch auf den höheren Ebenen der 5. Kolonnen Akteure die sogar beide Richtungen vertreten, obwohl es in den unteren Rängen als gegensätzlich dargestellt wird. Zweifelsohne spielen in beiden Konzepten Muslimpopulationen eine Rolle.

Universialisierung des Marxismus


Die Provinzialisierung Europas verschiebt sich im Marxismus über tatsächliche europäische Grenzen hinaus. Was in der Öffentlichkeit durchaus wahrgenommen wird, weil die Politiker Deutschland recht merkwürdige Nachbarländer zuordnen. Beziehungsweise auf Merkels Hitleraffinität, wenn sie die Grenzen Europas am Atlantikwall ausrichtet. Es ist unschwer diese Universialisierung des Marxismus als das gegenwärtige Globalisieren zu erkennen.

Die Gegner der postkolonialen Kritik scheinen die erste dieser beiden Formen (Provinzialisierung), sich zu wiedersetzen, weil sie diese als Bruch mit antikolonialem Denken und Emanzipationskämpfen empfanden. Aber sie schienen der zweiten Form - Ausdehnung oder Erweiterung - etwas weniger Aufmerksamkeit zu schenken - wo sie gesehen hätten, dass dies in der Tat auf tiefe Wurzeln im antikolonialen Denken und insbesondere im anti-kolonialen Marxismus zurückgeht.

Nationalisierung des Marxismus


Es gibt viele Möglichkeiten, diese Genealogie zurückzuverfolgen, d.h. die Kontinuitäten sowie die Brüche aufzuklären, die für den historisch-erkenntnistheoretischen Übergang und die Teilung vom Antikolonialismus zur postkolonialen Kritik grundlegend sind. Es führt uns aber auch zum Problem der Nationalisierung des Marxismus. Dies führte zur Herausbildung des Nationalbolschewismus/Nationalsozialismus und wird von den Internationalisten (Globalisten/Universalisten) fälschlich (und oft mangels besseren Wissens) als Gegenteil dargestellt. Beides beruht jedoch auf Marx und wurde so von Lenin auch herausgestellt, der die Internationalisten, als äußerst linkes Spektrum, und den Nationalbolschewismus, als äußerst Rechten Rand, des von ihm erlaubten öffentlichen Diskurses für die Sowjetunion genehmigt wurde. Was keinesfalls die jeweiligen Anhänger davon abhielt sich gegenseitig die Köpfe einzuschlagen. Für Lenin war dieser Links und Rechts Diskurs ein Medium um die Massen des Volkes zu dirigieren.

Anpassung des Marxismus


Gewöhnlich wird dies als eine einfache Frage der "Anpassung des Marxismus an einzelne Bedingungen" verstanden; dies erklärt nicht die Komplexität der Art und Weise, wie Gramsci und C.L.R. James hat gezeigt, dass eine solche Verstaatlichung einen Prozess theoretischer und praktischer Übersetzungen beinhaltet. Das bekannteste Beispiel bleibt die "Vereinheitlichung" des von Mao Zedong angeführten Marxismus. Wie Arif Dirlik in einer ansonsten unnachgiebigen Kritik an postkolonialen Studien schreibt: "Eine seiner größten Stärken als Führungskraft war Maos Fähigkeit, marxistische Konzepte in ein chinesisches Idiom zu übersetzen"; mit anderen Worten, er artikulierte eine "Vernakularisierung des Marxismus". [Arif Dirlik, “Mao Zedong and ‘Chinese Marxism,’” in Marxism Beyond Marxism, eds. Saree Makdisi, Cesare Cesarino, and Rebecca E. Karl (New York: Routledge, 1996), 144] Hier kann man bereits sehen, dass der Prozess der Nationalisierung des Marxismus keineswegs und wie immer wieder fälschlich behauptet auf Stalins Formel von "national in der Form, sozialistisch im Inhalt" reduziert werden kann, sondern direkt von Karl Marx herrührt.

vgl.: “Unter den Bedingungen einer Diktatur des Proletariats innerhalb eines einzigen Landes muss der Aufstieg von nationalen und sozialistischen Formen der Nationalitäten stattfinden, so dass, wenn das Proletariat in der ganzen Welt gewinnt und der Sozialismus ein Teil des gewöhnlichen Lebens ist Kulturen werden zu einer Kultur verschmelzen, sozialistisch in Form und Inhalt mit einer gemeinsamen Sprache.” [J.V. Stalin, Marksizm i natsional’no-kolonial’nyi vopros, (Moscow, 1934), 195. Quoted in Marina Frolova-Walker, “‘National in Form, Socialist in Content’: Musical Nation-Building in the Soviet Republics” Journal of the American Musicological Society 51.2 (1998), 334.]

Der Nationalsozialismus wurde zur Zeit Stalins eben als Vorstufe der internationalen Räterepublik verstanden. Sozusagen der "Gewöhnungsmodus" an den Sozialismus/Kommunismus. Der logische Schritt zum Kommunismus war eben nach dem Nationalsozialismus der Internationalsozialismus. 

Nützliche Idioten


In diese Verpflechtung gehört nicht nur der damalige deutsche Nationalsozialismus und italienische Faschismus, sondern eben auch der muslimische Nationalkommunismus. Außerhalb Moskaus und seiner Kreml-Ideologen war kaum jemand in der Lage diese verbrecherischen Zusammenhänge zu erkennen. Schon gar nicht die europäischen linken Intellektuelle, die schon Lenin nur als die nützlichen Idioten ansah. Nützliche Idioten sind hirnamputierte Träumer, die den Kommunismus nie verstanden und ihr Nichtverstehen mit abstrusen Phantasien von einem irdischen Paradies verbanden, was sie in der Sowjetunion verwirklicht sahen. Im Kreml hingegen war es einfach ein Machtmittel. Die nützlichen Idioten dienten ihrem Zweck, solange der Kreml nicht die Macht erlangte, nämlich die Verbrechen der Sowjets zu verteidigen. Sehr oft waren es dann diese nützlichen Idioten die umgehend liquidiert wurden, wenn die rote Armee die Macht übernahm. Ich erinner an die Besetzung Polens, wo die Rote Armee als eines der ersten Handlungen die gesamte Führungsriege von nützlichen Idioten in der Kommunistischen Partei ermorden ließ und durch von Moskau auserwählte hochgradig kriminelle Psychopathen ersetze. Im Kommunismus geht es nicht um irrealistische Fantasien, sondern um die reale Machtergreifung, den totalitären Staat und vor allem die komplette Kontrolle.

Und da wird dann eben auch eine Betrachtung des damaligen muslimischen Nationalkommunismus interessant, der über diverse europäische Universitäten mit hohen Muselanteil in die islamische Welt hineingetragen wurde. Selbstverständlich über die üblichen Operationsplattformen Moskaus in der Sozialdemokratie. In erster Linie betrifft das Paris und dort die Sorbonne. Dieses Konzept des muslimischen Nationalkommunismus tauchte später unter verschiedenen Bezeichnungen und Versionen auf, auch der Baath Sozialismus ist dazu zu rechnen.

Ursprung des muslimischen Nationalkommunismus


Es gibt drei Gründe, warum man sich über die Entwicklung des muslimischer Nationalkommunismus, insbesondere seines Zustandes 1917 bis Ende der 1920er Jahre, der die Kontaktaufnahme von islamischen Nationalisten zur NSDAP sich anschloss. Dass diese Islamnationalisten sich von der Sowjetunion abwendeten und dem 3. Reich zu braucht uns nicht zu irritieren und ist in einer recht oberflächlichen Motivation begründet. Das Deutsche Reich kämpfte gegen Frankreich und Großbritannien und damit gegen die als primäre Kolonialmächte erkannten europäischen Mächte in der islamischen Welt. Das die Sowjetunion auf wenig Liebe stiess, wie auch bei den frühen syrischen Baath-Sozialisten, liegt an dem Umstand, dass die Sowjets später das Deutsche Reich bekämpften. Die Syrische Baath verstand das dahingehend, dass die Sowjets Partei für die Kolonialmächte ergreifen. Also eine äußerst begrenzte Sicht auf die tatsächlichen politischen Verstrickungen. Andere hingegen, wie Gamal Abdel Nasser waren da stets weitaus weniger konsequent. Die syrische Baath wurde dann später nach dem Krieg von Rothemden unterwandert.

Doch nun zu den drei Gründen:


  1. Muslimische Kommunismus, wie der Name schon sagt, indiziert das der Kommunismus eben keineswegs naturell dem Islam entspricht, sondern eine Reformierung des Islam darstellt und zwar im Sinne des Kommunismus und Karl Marx und eben unabhängig von Heiligen Schriften, sondern abhängig von marxistischen Schriften, die nicht von Muslimen stammen geschweige denn vom Propheten Mohammed und diesen infrage stellen. Weshalb der muslimische Kommunismus innerhalb des Islams als Ketzerei zu bewerten ist. 
  2. Der muslimische Kommunismus präsentiert sich als antiimperialistisch und emanzipatorisch für die Muselgesellschaft. Ist aber genau das Gegenteil und wurde im Geist des russischen Imperialismus geschrieben. Unter der Vorgabe die Muslime von weißen Suprematen der Kolonialherren zu befreien, sollen diese tatsächlich dem weißen Supremat des Kremls unterworfen werden. Historisch gibt es durchaus Präzedenzfälle die aufzeigen das sowas funktioniert. Ich erinnere an die haitianische Revolution die sich von der Französischen Revolution anstecken ließ, ohne das irgendjemand in Paris dies wollte. Als dann der Verlust der französischen Kolonie Haiti drohte, banden die Revolutionäre in Paris die haitianische Revolution unter dem Aspekt einer "Befreiungstheologie" in die Bewegung der Französische Revolution ein. Es ging ihnen tatsächlich jedoch darum, die tatsächliche Emanzipation der haitianischen Sklaven und den Verlust Haitis zu verhindern. Man kann freilich z.B.: auf Alexandre Dumas verweisen, ein Schwarzer der zum berühmten französischen Autor avancierte, doch der war eben kein emanzipierter Schwarzer sondern Produkt der französischen Kultur und Erziehung, also ein Produkt eines weißen Supremats das ihn gelehrt hatte wie er zu denken habe. Und genauso ist eben der muslimische Kommunismus keine Emanzipation und Befreiung der Umma, sondern ein marxistisches Umerziehungsprogramm.
  3. Das führt uns sofort zur Frage der kolonialen Revolution. Der europäische Nationalismus, an dem sich eben auch der muslimische Nationalkommunismus orientiert, ist von der imperialistischen Idee nicht trennbar. Das bedeutet, das auch der muslimische Nationalkommunismus einen Imperialismus vertritt. Der Gedankengang beruht auf Marx Weltrevolution, versteckt sich jedoch hinter der Maske des islamischen Kalifats, um der Umma den Kommunismus als typisch Islam zu präsentieren. Der Imperialismus wie des deutschen Nationalsozialismus, verstand sich unter einem Sendungsbewußtsein die Welt zu beherrschen. Ein Gedankenkang, den ein IS-Kämpfer problemlos nachvollziehen kann. Der Marxismus als Staatsdoktrien der  institutionalisierten Linken greift in der Weltrevolution diesen Imperialismus sehr wohl auf. Sie reden vielleicht von Befreiung, aber was sie erreichen wollen ist Weltherrschaft. Der Bolschewismus ist mit seinem Konzept der Provinzialisierung Europas daher Imperialismus pur. Die Europäischen Staaten werden zu Provinzen. Provinzen von wem? Eben Teil der von Moskau aus gesteuerten Räterepublik die die Weltherrschaft beansprucht. Dieses Thema ist nach wie vor aktuell in der 4. Politischen Theorie der Eurasier, Eurasisches Reich oder Wladiwostok bis Lissabon. Der Marxismus-Leninismus erlaubt keine ihm widersprechende Ansicht, die Grundlage seines Totalitarismus und eben auch setzt ihn das in eine naturelle Konkurrenz zum Islam. 

Mirsaid Sultan-Galiew


Das Thema des muslimischen Nationalkommunismus in allen Facetten zu beleuchten ist das Thema eines Buches und würde an dieser Stelle zu weit führen. Konzentrieren wir uns daher auf seinen wichtigsten Repräsentanten, Mirsaid Sultan-Galiew, dessen erste Verhaftung 1923 die Aufmerksamkeit von Trotzki erregte, der Kamenew zitierte:
"Erinnerst du dich an die Festnahme von Sultan Galiew? [...] Dies war die erste Verhaftung eines prominenten Parteimitglieds auf Initiative von Stalin [...] Das war Stalins erster Blutgeschmack."
[Leon Trotsky, Stalin: An Appraisal of the Man and His Influence (New York: Harper and Brothers Publishers, 1946), 417.]

Kamenew selbst war freilich ein psychopatischer Massenmörder, weshalb seine Diskreditierung Stalins, auf der Basis der kranken Weltsicht eines Kommunisten zu beurteilen ist. Von einem Irren kann man halt nichts anderes erwarten, als irres Zeug.

Kollaboration mit Stalin


Bevor Sultan-Galiew in Ungnade viel kollaborierte er mit Stalin im Volkskommissariat für Nationalitäten. Aus den Arbeiten Sultan-Galievs ergeben sich in diesen Jahren drei primäre strategische Orientierungen oder Richtungen:

  1. Die Bildung einer muslimischen Roten Armee bzw., wie er es ausdrückt, eine "orientalische proletarische Rote Armee". [“Deuxième Congrès des Organisations Communiste des Peuples d’Orient : Résolution sur la Question d’Orient,” presented by Mirsaid Sultan-Galiev, Žizn’ nacional’nostej (La vie des nationalités), n° 46 (54), 7 (20) December 1919, n° 47 (55), 14 (27) December 1919, reprinted in Alexandre Bennigsen and Chantal Quelquejay, Le « sultangaliévisme » au Tatarstan, op. cit., 214.] Wie Bennigsen und Quelquejay argumentieren, sieht Sultan-Galiew, vor Mao, eine solche Armee als "eine wirklich organisierte, hierarchische und stark politisierte 'soziale Klasse', die in der Lage ist, das fehlende indigene Proletariat als treibende revolutionäre Kraft zu ersetzen." [Alexandre Bennigsen et Chantal Lemercier-Quelquejay, Sultan Galiev, le père de la révolution tiers-mondiste, op. cit., 123. Also see Mirsaid Sultan-Galiev, “The Tartars and the October Revolution,” Žizn’ nacional’nostej 24 (122), 1921, reprinted in Bennigsen and Wimbush, op. cit., 138-144. Alexandre Bennigsen et Chantal Lemercier-Quelquejay, Sultan Galiev, le père de la révolution tiers-mondiste, op. cit., 123. Also see Mirsaid Sultan-Galiev, “The Tartars and the October Revolution,” Žizn’ nacional’nostej 24 (122), 1921, reprinted in Bennigsen and Wimbush, op. cit., 138-144.] Und eben das ist ein äußerst witiger Punkt, den man bei der gegenwärtigen Muselschwemme zu beachten hat. Waren es doch schon die 68er, die den Revolutionunwilligen deutschen Arbeiter beklagten.
  2. Die zweite strategische Ausrichtung bestand in der Entwicklung einer kommunistischen Partei der russischen Muslime, um die Autonomie der revolutionären Bewegung der Muslime zu bewahren, die gefährdet wäre, wenn sie in von den Russen geführte Organisationen einbezogen würde, umso mehr angesichts der langen Tradition des russischen Imperialismus.
  3. Die dritte Ausrichtung, deren Wurzeln weit über die Sowjetrevolution hinausgehen, strebte die Schaffung einer großen tatarisch-baschkirischen Republik innerhalb der Grenzen Sowjetrusslands an.

Basis des muslimischen Kommunismus


In der gleichen Zeit legt Sultan-Galiew auch die theoretischen und ideologischen Grundlagen des muslimischen Kommunismus dar, die sich auch in drei Hauptpunkte zusammenfassen lassen:

  1. Erstens die Beziehungen zwischen den sozialen Klassen und damit verbunden zwischen der sozialen Revolution und der nationalen Revolution. Sultan-Galiew besteht auf der Homogenität der muslimischen Sozialstruktur und der Abwesenheit eines tatarischen Proletariats. Er argumentiert, dass die Führung der Bewegung in den ersten Phasen der Revolution von Revolutionären mit kleinbürgerlichem Hintergrund übernommen werden sollte. Indem er Lenins Opposition zwischen unterdrückenden und unterdrückten Nationen wiederherstellt, fordert er eine "Rache der Unterdrückten über die Unterdrücker" und erklärt, dass "alle kolonisierten muslimischen Völker proletarische Völker sind". [Mirsaid Sultan-Galiev, cited in Alexandre Bennigsen et Chantal Quelquejay, Le « sultangaliévisme » au Tatarstan, op. cit., 105.]
  2. Der zweite Punkt bezieht sich auf die Beziehungen zwischen der sozialistischen Revolution und dem Islam. Sultan-Galiew argumentiert, dass "der Islam wie alle anderen Religionen der Welt" dazu "verdammt ist, zu verschwinden." [Mirsaid Sultan-Galiev, cited in Alexandre Bennigsen et Chantal Quelquejay, Le « sultangaliévisme » au Tatarstan, op. cit., 106.] Und in dem Verschwinden aller Religion ist dieses Konzept der Ein-Gott-Religion als Vorstufe zu nennen, wenn gleich dies erst in späteren Tagen konzipiert wurde. Sultan-Galiew sagt aber auch, dass "unter den großen Religionen der Welt, ist es die Jüngste, die die beständigste und stärkste ist, in Bezug auf den Einfluss, den es ausübt." Er behauptet, dass das islamische Recht einige "positive" Vorschriften enthält, wie den " zwingenden Notwendigkeit von Bildung ... die Verpflichtung zu Arbeit und Handel" und "das Fehlen von privaten Eigentumsrechten zu Ländern, Gewässern und Wäldern." Darüber hinaus beruht die Einzigartigkeit des Islams auf der Tatsache, dass "während des letzten Jahrhunderts die gesamte muslimische Welt vom westeuropäischen Imperialismus ausgebeutet wurde". Der Islam war und "ist immer noch eine unterdrückte Religion, die zur Defensive gezwungen wird." [Mirsaid Sultan-Galiev, “The Methods of Antireligious Propaganda among the Muslims,” Žizn’ nacional’nostej (La vie des nationalités), 29 (127) and 20(128), 1921, reprinted in Bennigsen and Wimbush, op. cit., 147.] Das hört sich nach einer gängigen Erklärung der gegenwärtigen rot-grünen Kifferlinken an. Eine solche permanente Unterdrückung ist die Quelle eines tiefen "Solidaritätsgefühls" unter Muslimen sowie eines starken Wunsches nach Emanzipation. Daher kommt auch dieser penetrante Drang bei rot-grünen, dass sich alle (und das schließt selbst Nazis mit ein) etwa mit den Freaks in Gaza zu solidarisieren hätten. Sultan-Galiew zufolge sollten die Kommunisten nicht versuchen, den Islam zu beseitigen, sondern vielmehr an ihrer Ent-Vergeistigung, ihrer "Marxisierung" arbeiten.
  3. Der dritte und letzte Punkt betrifft die Ausfuhr der bolschewistischen Revolution oder, nach Sultan-Galiews Worten, den Transport der "revolutionären Energie" über die Grenzen Russlands hinaus. Die Revolution, so sagt er, "muss sich erweitern und tiefer werden, sowohl in ihrem inneren Gehalt als auch in ihren äußeren Erscheinungsformen." [Mirsaid Sultan-Galiev, “The Social Revolution and the East,” Žizn’ nacional’nostej (La vie des nationalités), 38 (46), 1919, 39 (47) 1919, 42 (50), 1919, reprinted in Bennigsen and Wimbush, op. cit., 131.] Aber die Frage ist: In welche Richtung? Wie andere außereuropäische Marxisten, wie M.N Roy aus Indien, empfiehlt Sultan-Galiew, die Ordnung der revolutionären Prioritäten umzukehren und der Revolution im Osten den Vorrang zu geben. Diese ist nicht nur bedingt durch den vorherigen Erfolg der Revolution im Westen, sie wird wahrscheinlich den Rückgang der revolutionären Energie in Westeuropa überwinden. Für Sultan-Galiew ist die antikoloniale Revolution im Osten als Voraussetzung der europäischen und Weltrevolution zu verstehen, und nicht umgekehrt: "Dem Osten beraubt und von Indien, Afghanistan, Persien und den anderen abgeschnitten In asiatischen und afrikanischen Kolonien wird der westliche Imperialismus verwelken und einen natürlichen Tod sterben." [Mirsaid Sultan-Galiev, “The Social Revolution and the East,” Žizn’ nacional’nostej (La vie des nationalités), 38 (46), 1919, 39 (47) 1919, 42 (50), 1919, reprinted in Bennigsen and Wimbush, op. cit., 136.] Sultan-Galiews Tour-de-force besteht darin zu argumentieren, dass russisch- muslimische Kommunisten am besten geeignet sind, die sowjetische Revolution im Osten zu propagieren. Was von der Sowjetunion und eigens Trainierten Agenten dann tatsächlich getan wurde. Er fordert eine Dezentralisierung der revolutionären Initiative und fordert die bolschewistischen Führer auf, die Grenzen Russlands als zentrale Quelle der Revolution im Osten zu etablieren. Mit anderen Worten, für Sultan-Galiew ist der Nationalismus an der Peripherie der Imperien nichts anderes als die Bedingung der Möglichkeit einer notwendigen Erneuerung des Internationalismus auf globaler Ebene. Und das finden wir eben auch bei Nicht-Musels verwirklicht, wenn deutsche "Patrioten" Kremlinteressen vertreten und uns den russischen Imperialismus als deutsche Interessen vorgaukeln. Von deutschen Nationalismus gibt es da (außer der Name) nämlich keine Spur und vertritt vielmehr das Konzept des Internationalismus, der deutsch-sowjetischen Freundschaft.

Verschlechterung der Beziehungen


Das Bündnis zwischen muslimischen Kommunisten und sowjetischen Führern, das eng mit den Forderungen des Bürgerkriegs verbunden war, verschlechterte sich jedoch rasch. Nach 1918 wird die muslimische kommunistische Partei in die muslimische Sektion der bolschewistischen Partei umgewandelt. Das Versprechen, eine tatarisch-baschkirische Republik zu schaffen, verfiel allmählich. Und die Musels fühlten sich von den Kommunisten betrogen. Sultan-Galiew wird zur persona non grata und nimmt nicht am Kongress der Völker des Ostens, der 1920 in Baku stattfand, teil, an dessen Organisation er mitgewirkt hat. Es wird oft gesagt, dass dieser Kongress den Höhepunkt der "kurzen Romanze" zwischen der Sowjetmacht und den antiimperialistischen Emanzipationsbewegungen im Osten darstellt; ein Augenblick, wie vergänglich auch immer er sein mag, symbolisiert durch Sinowjews Forderung nach einem "heiligen Krieg gegen englische und französische Kapitalisten" und liebäugelte dabei mit der Islamwaffe. [vgl.: Ian Birchall, “Un moment d’espoir: le congres de Baku 1920,” Contretemps web, 2012.]

Die russischen Kommunisten sahen ihre Hoffnungen durch dieselbige Sowjetunion (in die sie ihre Hoffnungen gesetzt hatten) zerstört. Auf der einen Seite die Bestätigung der Gleichzeitigkeit der sozialen Revolution und der nationalen Revolution, deren Führung nicht der "radikalen Bourgeoisie, sondern der armen Bauernschaft" obliegen sollte; und auf der anderen Seite die Betonung des "absoluten Primats der proletarischen Revolution im Westen über die koloniale Revolution." [Alexandre Bennigsen and Chantal Quelquejay, Le « sultangaliévisme » au Tatarstan, op. cit., 139-140.] Für Sultan-Galiew waren diese Zurückweisungen nicht so sehr Ausdruck des Sieges einer Konzeption der globalen Revolution gegen eine andere, sondern als der Sieg des großrussischen Chauvinismus, den er immer misstrauisch und ängstlich sah, und daher ständig gegen die russischen Kommunisten kämpfte, deren koloniale Mentalitäten und Praktiken vom zaristischen Imperium geerbt wurden. Letztere wurden auch von Giorgi Safarov in einem 1921 erschienenen Werk "Die koloniale Revolution" kritisiert.

[Giorgi Safarov, Kolonial’naja revolucija (La révolution coloniale). Opyt Turkestana, Gosudarstvennoe izdatel’stvo, 1921, Nachdruck von: Society for Central Asian Studies, Oxford, 1985. Safarov wurde 1920 von Lenin nach Hasachstan gesendet, mit der Aufgabe die Ungleichheit zwischen russischen Kolonisten und Eingeborenen zu eliminieren. Zuvor hatte nannte Lenin die Kommunisten in Turkistan infektiert vom Kolonialgedanken und russischen Imperialismus. Er befahl ihre Rückkehr nach Moskau. vgl.: Jean-Jacques Marie, “Quelques divagations,” Les Cahiers du monde ouvrier, n° 46, April-May-June 2010, 143. vgl.: Moshe Lewin, Lenin’s Last Struggle, trans. A.M. Sheridan Smith (New York: Random House, 1968); vgl.: Lenin’s essay, “The Question of Nationalities or Autonomization,” diktiert Dezember 1922 publiziert erst ab 1956.]

Der Niedergang


Sultan Galiews Sturz kam 1921. Wenige Wochen nach dem XII. Parteitag wird er in Moskau verhaftet und aus der Partei ausgeschlossen. Er wird der "Verschwörung" beschuldigt, weil er versucht hat, eine Revolution im Osten durch Untergrundarbeit mit Kommunisten und Nichtkommunisten in Russland und außerhalb Russlands zu organisieren. Die wichtigsten waren rebellische nationalistische Organisationen und Führer wie Ahmed Zeki Validow und die Basmatchi-Bewegung in Zentralasien. [Eine englische Version von  Stalin’s Bemerkungen auf der Konferenz, inklusive zum Fall Sultan-Galiew, ist nachlesbar in seinen gesammelten Werken: J.V. Stalin, “Fourth Conference of the Central Committee of the R.C.P. (B.) with Responsible Workers of the National Republics and Regions,” in Works, Vol. 5 (Moscow: Foreign Language Publishing House, 1953), 297-348. Die stenographische Abschrift der Konferenz enthält ähnliche Aussagen bezüglich Sultan-Galiew und Trotski, wurde publiziert in Russland 1992: Tajny nacional’noj politiki CK RKP. Stenografičeskij otčet sekretnogo IV soveščanija CK RKP, 1923 g. (Moscow: INSAN, 1992).] Diese Verurteilung war der Beginn einer umfassenden Repressionskampagne gegen diejenigen, die mit dem "Sultan-Galeivismus" verbunden waren.

Zwischen Mai 1923 und etwa Ende 1924, als seine letzten Hoffnungen, wieder in die Partei aufgenommen zu werden, zerschlagen waren, befindet sich Sultan-Galiew in einer marginalen Position, schon mehr "drinnen", aber noch nicht "außerhalb" der sowjetischen revolutionären Angelegenheiten. Es ist im Gefängnis, wo er noch ein paar Monate bleiben wird, dass er einen autobiographischen Brief verfasst, der an Stalin und Trotzki gerichtet ist und in dem er seine Thesen zur Weltrevolution ausarbeitet:

"Ich dachte, dass die Befreiungsbewegung in den Kolonien und den Halbkolonien und die revolutionäre Bewegung der Arbeiter in der Metropole eng und untrennbar miteinander verbunden sind und dass nur eine harmonische Kombination von ihnen den wirklichen Erfolg der internationalen sozialistischen Revolution garantieren könnte."
[Mirsaid Sultan-Galiev, “Avtobiografičeskij očerk “Kto ja ?” : Pis’mo členam Central’noj kontrol’noj komissii, kopija – I.V. Stalinu i L.D. Trockomu. 23 maja 1923” (Autobiographical essay “Who Am I?”: Letter to members of the Central Control Commission of the Party, copy for Stalin and Trotsky, Mai 23rd, 1923) in Izbrannye trudy, op. cit., 446-509.]

Die muslimische Weltrevolution


Für Sultan-Galiev ist die Möglichkeit der Weltrevolution die Kombination und Zusammensetzung, die Zirkulation und gegenseitige Intensivierung sozialer Revolutionen in Europa und anti-kolonialer Revolutionen im Osten - wobei beide dennoch unabhängig voneinander bleiben. Aber das ist die Situation, die, wie er sagt, innerhalb der Grenzen Russlands selbst produziert wird:

"Der Erfolg der russischen Revolution wird zu Recht durch die harmonische Verbindung zwischen den Interessen des russischen Proletariats auf der einen Seite und den Bewegungen der nationalen und Klassenbefreiung an seinen kolonialen Rändern erklärt. In diesem Sinne zeigt Russland alle Züge eines großen Experimentierfelds für die Weltrevolution."
[Mirsaid Sultan-Galiev, “Avtobiografičeskij očerk “Kto ja ?” : Pis’mo členam Central’noj kontrol’noj komissii, kopija – I.V. Stalinu i L.D. Trockomu. 23 maja 1923” (Autobiographical essay “Who Am I?”: Letter to members of the Central Control Commission of the Party, copy for Stalin and Trotsky, Mai 23rd, 1923) in Izbrannye trudy, op. cit., 446-509.]

Dies ist eine auffallend originelle These und spiegelt wider, was C.L.R. James später in The Black Jacobins beschreiben wird, ein Werk, in dem (um Edward Said zu zitieren) die "Ereignisse in Frankreich und in Haiti sich kreuz und quer bewegen und sich wie Stimmen in einer Fuge zueinander verhalten". [Edward Said, Culture and Imperialism (New York: Vintage, 1994), 279.]

In einem Schreiben an die Zentralkommission vom 8. September 1924 beantragt Sultan-Galiew die Wiederaufnahme in die Partei. Er bekennt sein "Verbrechen", argumentiert aber, dass es nichts als eine "vielleicht sogar pathologische Reaktion auf den Großmachtchauvinismus"  von Russland sei. Er beharrt auch auf den Hindernissen der revolutionären Arbeit unter "rückständigen Nationalitäten" in Regionen, in denen kommunistische Ideen vor der Revolution fast völlig unbekannt waren. Schließlich stellt er eine wirklich originelle anti-historistische Konzeption der Revolution im Osten vor:

"Aus meiner persönlichen Arbeitserfahrung unter den rückständigen Nationalitäten während der Revolution kam ich zu dem Schluss, dass die Entwicklung der Revolution an unseren östlichen Rändern sicherlich nichtlinear verlaufen wird, nicht einmal nach gekrümmten Linien, sondern nach gebrochenen Linien."

[Mirsaid Sultan-Galiev, “Zajavlenie v Central’nuju kontrol’nuju komissiju RKP (b) s pros’boj o vosstanovlenii v partii. 8 sentjabrja 1924 g.” (“Request for Re-entry to the Party addressed to the Central Control Commission, September 8th, 1924), in Izbrannye trudy, op. cit., 516-522.]

Russischer Imperialismus


In diesen marginalen Räumen des Imperiums kann die revolutionäre Zeitlichkeit nur eine gebrochene Zeitlichkeit sein, die sich aus Sprüngen und Brüchen, Latenzzeiten und plötzlichen Unruhen zusammensetzt. Dies ist ein Verständnis von Revolution, das sofort in Erinnerung ruft, wie C.L.R. James später den historischen Prozess auf den Antillen beschreiben wird, der aus einer "Serie von unkoordinierten Perioden der Drift besteht, unterbrochen von Sprüngen, Sprüngen und Katastrophen". [C.L.R. James, “From Toussaint L’Ouverture to Fidel Castro,” in The Black Jacobins: Toussaint L’Ouverture and the San Domingo Revolution, (New York: Vintage Books, 1989), 391.]

Es überrascht nicht, dass Sultan-Galiews Anfrage scheitert. Er sollte nie wieder in die Partei aufgenommen werden. Danach beginnt er eine völlig neue Strategie zu verfolgen, die vollständig mit der Sowjetmacht bricht. Und zu tatsächlich zu einem Aufstand der Muselpopulation in der Sowjetunion zu führen droht. Weshalb der Kreml sich anschickt die gesamten Muslime in ein Kontrollsystem einzubinden. Aus einer bestimmten Perspektive ist dies eine "konterrevolutionäre" Strategie von Sultan-Galiew, wird aber zu keinerlei Erfolg führen und letztlich nur der Machtsicherung des Kremls dienen

Von jetzt an ist für ihn der Feind nicht nur die Bourgeoisie der imperialistischen Länder, sondern die "Industriegesellschaft" als Ganzes, einschließlich der Sowjetunion. Während der Zeitraum seines Lebens - zwischen 1923 und 1928 - weitgehend unbekannt ist, wissen wir, dass er ein in Tatarisch geschriebenes Programm mit dem Titel "Überlegungen zu sozio-politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Grundlagen der Entwicklung des türkischen Volkes" [Alexandre Bennigsen et Chantal Lemercier-Quelquejay, Sultan Galiev, le père de la révolution tiers-mondiste, op. cit., 221. Bennigsen and Quelquejay also mention the program of the clandestine Turkish Erk party which “contains several points directly inspired by the theories of Sultan-Galiev” (ibid., 224).] verfasst hat, es ist verloren gegangen, wird aber in mehreren sowjetischen Studien zitiert. 

Sultan Galiew bricht mit der Sowjetmacht, und der Bolschewismus drückt sich in seinem Versuch aus, den dialektischen Materialismus aus seinen europäischen Ursprüngen zu reißen und ihn aus östlichen Quellen, insbesondere den Mongolen, als "energetischen Materialismus" umzubenennen. Diese epistemische Dezentrierung ist nur insoweit sinnvoll, als sie Teil eines allgemeineren ideologischen und strategischen Bruches ist. 

Neues Revolutionspersonal


Sultan-Galiew propagiert die Idee einer "gemeinsamen Front der Unterdrückten", die "alle Klassen der muslimischen Gesellschaft mit dem Ausschluss nur der Großbourgeoisie und der feudalen Landbesitzer" vereint und sich dieser "traditionellen Idee der Ummah-Gemeinschaft von Gläubigen." [Alexandre Bennigsen and Chantal Quelquejay, Le « sultangaliévisme » au Tatarstan, op. cit., 105.

Noch radikaler ersetzt er die "unterentwickelte Industrie" der Opposition für "ausgebeutete Kapitalisten" und erklärt, der Feind sei nicht nur die "Bourgeoisie der imperialistischen Mächte, sondern die gesamte Industriegesellschaft", einschließlich der Sowjetunion. [Alexandre Bennigsen and Chantal Quelquejay, Le « sultangaliévisme » au Tatarstan, op. cit., 103.]  Nach Sultan-Galiew war die "Liquidierung der sozialistischen Revolution in Russland" somit unwiederbringlich und wurde notwendigerweise von der Intensivierung des großrussischen Chauvinismus und ganz allgemein der Unterdrückung der muslimischen Völker durch den Westen begleitet . Um diese Situation zu vermeiden, gibt es nur eine Lösung: "die Vorherrschaft der unterentwickelten kolonialen Welt über die 'europäischen Mächte'" [Alexandre Bennigsen and Chantal Quelquejay, Le « sultangaliévisme » au Tatarstan, op. cit., 180. oder, in seinen Begriffen, "die Diktatur der halbkolonialen und kolonialen Länder über die Industriemetropole." [Sultan-Galiev, cited in Alexandre Bennigsen and Chantal Quelquejay, Le « sultangaliévisme » au Tatarstan, op. cit., 180.] Deshalb ist es notwendig, auf die Schaffung einer Kolonialinternationale hinzuarbeiten, die, wie er sagt, "kommunistisch, aber unabhängig von der Dritten Internationale und sogar dagegen sein wird". Das Herz dieser Internationale wird ein immenser türkischer Staat innerhalb Russlands, der Republik Turan, unter der Führung einer "Sozialistischen Partei des Ostens" sein. [Alexandre Bennigsen et Chantal Quelquejay, Le « sultangaliévisme » au Tatarstan, op. cit., 180.]

Sultan-Galiev widmet diese Aufgaben bis zu seiner zweiten Verhaftung im Jahre 1928 seinen geheimen Bemühungen. Er wurde am 28. Juli 1930 zum Tode verurteilt, und dann wird dieses Urteil zu Beginn des Jahres 1931 in zehn Jahre im Exil umgewandelt. Er wird dann befreit 1934, 1937 wieder verhaftet und 1939 zum Tode verurteilt. Am 28. Januar 1940 wurde er schließlich erschossen. [vgl.: Robert Landa, “Sultan Galiev,” Cahiers du mouvement ouvrier, 19 (December 2002-January 2003), 88.] 

Damit endet eine gewaltige Erfahrung der Genese: die Entstehung einer sozialistischen Revolution in der "Metropole" und einer antikolonialen Revolution am Rande des Imperiums. Aber Sultan-Galiew hinterließ auch ein Vermächtnis, das durch eine Reihe von Revolutionären zurückverfolgt werden kann, die versuchten, die Verbindung zwischen Sozialismus und dem Prozess der Entkolonialisierung in der muslimischen Welt und insbesondere in Algerien zu lenken.

Ahmed Ben Bella, der erste Präsident nach der Unabhängigkeit Algeriens bekannte von Sultan-Galiew beeinflusst worden zu sein. [vgl. auch: Habid Tengour, Sultan Galiev ou la rupture des stocks (Paris: Sindbad, 1985)]

Und im Übrigen bin ich der Meinung, dass die sozialistische Bewegung zerstört werden muss!





Der teuflische Plan der Israelis

Die Bevölkerung des armen geschundene, hermetisch abgeriegelte Fakeistan sieht sich mit einem der hinterlistigsten Plänen Israels konfrontiert. Mit zu viel Essen die Gazalogen dezimieren. Jesse!




Und im Übrigen bin ich der Meinung, dass die sozialistische Bewegung zerstört werden muss!


ISIS in Damaskus

Merkwürdige Dinge berichtet die Basler Zeitung aus Syrien. Am 21. dieses Monats wird dort vermeldet, dass die syrische Regierung die Hauptstadt Damaskus für komplett sicher erklärt hat. Und dies nach Abzug der letzten IS-Kämpfer.


"Erstmals seit 2012 ist damit die gesamte Region wieder unter Kontrolle der Regierung."

Dies widerspricht so ziemlich allem, was wir aus den Nachrichten hörten, den seriösen deutschen Medien ebenso wie den Medien von Radio Eriwan, einschließlich dem was die AfD während ihrer Orienttournee berichtete, die der Hilfsrusse Christian Blex organisierte.

Was haben denn die Helden der russischen Armee eigentlich die ganze Zeit getan, wenn erst jetzt die letzten IS-Kämpfer, während einer Nacht und Nebel Aktion, in Bussen weggeschafft wurden, und zwar mit unbekanntem Ziel? Die letzten 1600 fuhren in Bussen davon, berichten die einen, ohne zu wissen wohin. Die Regierung redet hingegen von einer großen Anzahl von eliminierten IS-Kämpfern. Aber wo sind die Leichen? Sowas kann man schließlich nicht in der Sonne verwesen lassen, schon gar nicht im Randgebiet der Hauptstadt.

Die syrische Regierung verweigert die Stellungsnahme und beharrt auf einer offiziellen Erklärung, die sich nicht durch Beweise, nicht einmal Indizien, bestätigen lässt und den Berichten der lokalen Einwohnerschaft widerspricht. 

Jedenfalls die Syrer, auf dem folgenden Video, sehen sich veranlasst die russische, iranische und chinesische Flagge zu verbrennen. In unseren Medien wird über die Anwesenheit Chinas in Syrien nichts vermeldet und das Thema Iran in Syrien wenn möglich vermieden, die Syrer dort allerdings scheinen diesen ominösen Präsenzen große Bedeutung beizumessen:



IS-Kämpfer sind das jedenfalls nicht und das wird es sein, was die Russenfreaks in Deutschland behaupten werden. 

Aber man versteife sich nicht zu sehr auf die Bilder, es stellt sich ganz einfach die Frage, was die russischen, iranischen, ja auch chinesischen Truppen die ganze Zeit über getan haben, da sie ja offiziell eine souveräne syrische Regierung im Kampf gegen den ISIS unterstützten, wenn sie es nicht einmal schafften, die Hauptstadt vom ISIS zu befreien. Ich meine, gebombt haben sie ja genug, nur offenbar eben nicht die entscheidenden Stellen. Der Abzug aus Damaskus geschah erst nach dem Angriff von USA und Israel. 

Wir reden hier immerhin nicht von irgendeinem Ziegenkaff an der Grenze zum Irak, sondern der syrischen Hauptstadt. Wir reden aber auch von russischen und iranischen Truppen, die es für wichtiger erachten Assadfeindliche Rebellen zu bombardieren und Israel zu bedrohen, anstatt die Hauptstadt Syriens unter Kontrolle zu bringen.

Und eines ist zumindest klar, was der IS alles dort aufbaute und die Tunnelanlagen sind keine provisorischen Konstruktionen. Wie konnten die IS-Kämpfer diese Unmengen an Baumaterial, vor den Augen von Assads Truppen, den Russen und Iranern herbeischaffen, doch nur mit deren Duldung.

---Ergänzung----------------------------------------------------------------
Ich möchte daraufhinweisen: Die erwähnten Stadtteile waren hermetisch abgeriegelt, durch die syrische Armee. Es muss also zwangsläufig so gewesen sein, dass die Anlieferung des Baumaterials mit Wissen und Erlaubnis von Assads Seite erfolgte. Der Stammleser kennt meine Ausführungen zur Situation in Syrien und weiß daher, dass Assad lediglich seine Kominterns aus Moskau und Teheran abnickt.

Im Netz geistert ein Video herum, dass einen US-Bauunternehmer zeigt, bei der Anlieferung des Materials. Das Video ist natürlich von Radio Eriwan erstellt. Selbst wenn es echt wäre, konnte ein solcher Bauunternehmer nur mit syrischer Erlaubnis in das hermetisch abgeriegelte Gebiet eindringen. 

Desweiteren weiß der Stammleser, dass der Islamische Staat aus den Überresten des Hussein-Regimes im Irak sich formierte und der IS in syrien auch sehr viel mit den irakischen Flüchtlingen der Baath-Sozialisten zu tun hat, die Assad aufgenommen hatte, nach dem Irakkrieg. 

Die hier erwähnte Aktion nun, erfolgt lediglich wenige Tage nachdem der vom Iran unterstützte, Schiitenführer Muktada al-Sadr, die Wahlen im Irak gewann.

Der Irak darf wohl als Ziel der Busse mit den IS-Kämpfern angenommen werden. Die natürlich keine islamischen Fanatiker, sondern Baath-Sozialisten waren, die mit den Russen und Iranern kooperieren. Die Abriegelung gegen die Stadtteile erfolgte nur, um das kleine schmutzige Geheimnis zu wahren, wer sich da wirklich versteckt. 

Und im Übrigen bin ich der Meinung, dass die sozialistische Bewegung zerstört werden muss!